DE500511C - Kinematographischer Wiedergabeapparat mit optischem Ausgleich der Bildwanderung - Google Patents

Kinematographischer Wiedergabeapparat mit optischem Ausgleich der Bildwanderung

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DE500511C
DE500511C DEZ16570D DEZ0016570D DE500511C DE 500511 C DE500511 C DE 500511C DE Z16570 D DEZ16570 D DE Z16570D DE Z0016570 D DEZ0016570 D DE Z0016570D DE 500511 C DE500511 C DE 500511C
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    • G03PHOTOGRAPHY; CINEMATOGRAPHY; ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ELECTROGRAPHY; HOLOGRAPHY
    • G03BAPPARATUS OR ARRANGEMENTS FOR TAKING PHOTOGRAPHS OR FOR PROJECTING OR VIEWING THEM; APPARATUS OR ARRANGEMENTS EMPLOYING ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ACCESSORIES THEREFOR
    • G03B41/00Special techniques not covered by groups G03B31/00 - G03B39/00; Apparatus therefor
    • G03B41/02Special techniques not covered by groups G03B31/00 - G03B39/00; Apparatus therefor using non-intermittently running film
    • G03B41/04Special techniques not covered by groups G03B31/00 - G03B39/00; Apparatus therefor using non-intermittently running film with optical compensator
    • G03B41/06Special techniques not covered by groups G03B31/00 - G03B39/00; Apparatus therefor using non-intermittently running film with optical compensator with rotating reflecting member

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Description

Bei kinematographischen Wiedergabeapparaten mit optischem Ausgleich der Bildwanderung nach. Patent 481 162 tritt eine störende Erscheinung bei der Projektion auf, die dadurch hervorgerufen wird, daß die Außenflächen der den Bildausgleich bewirkenden, sich verjüngenden Prismen exzentrisch zur Rotationsachse der Scheibe liegen. Durch diese exzentrische Lage wechselt nämlich der Abstand vom Film bis au dieser Prismenflache, wodurch das Filmbild dauernd seine Größe etwas ändert.
Nach dem Patent 495 009 wird dieser Fehler durch eine sphärische Linse ausgeglichen.
Diese Linse hat den Nachteil, daß sie das ursprünglich rechteckige Filmbild je nach seiner Stellung mit dauernd wechselnder tonnen- oder kissenförmiger Verzeichnung abbildet. Diese wechselnde Verzeichniung ruft
zo bei der schnellen Bewegung des Bildbandes eine Unscharfe auf dem Bildschirm1 hervor.
Erfindungsgemäß wird nun dieser Fehler
dadurch beseitigt, daß die sphärische Linse zwischen Film und Ausgleichskörper durch Linsen mit zylindrischen Flächen ersetzt wird. Die Achsen der Zylinderfläcben sind dabei gekreuzt. Die störenden, sich fortwährend ändernden Verzeichnungen werden durch die Zylinderflächenkombination beseitigt. Deren
*) Frühere Zusatzpatente 484 053 und 484 054 sonstige optische Eigenschaften # sind annähernd die gleichen wie die einen kugelförmigen Linse, falls die Krümmungen der Zylinderlinsen annähernd gleich groß sind. Für den vorliegenden Fall ist es jedoch nicht unbedingt notwendig, daß die Zylinderlinsen gleiche Krümmungen besitzen.
Die Aberration einer Zylinderlinse wirkt sich auf die Verzeichnung der seitlichen Begrenzungslinien des Bildbandes derart aus, daß diese nicht gekrümmt erscheinen, sondem gerade bleiben. Die Folge davon ist, daß beim Bildausgleich keine wechselnde seitliche Bewegung des Bildpunfctes eintritt. Die in der anderen Richtung, nämlich in der Bewegungsrichtung des Filmes Übrigbleibende Verzeichnung würde höchstens ein Schwanken des Filmes in der auszugleichenden Richtung ergeben; dies kann jedoch durch Anpassen des Ausgleichsmittels zum größten Teil ausgeglichen werden.
In Abb. ι ist der Strahlengang schematisch dargestellt. Mit F ist das Bildband bezeichnet; D stellt die kombinierte Zylinderlinse dar; mit E ist das Ausgleichsmittel bezeichnet. In Abb. 2 ist das virtuelle Bild χ zweier Filmbilder A, B dargestellt, die vor dem Filmfenster C liegen; das virtuelle Bild χ wird hierbei durch eine sphärische Linse O

Claims (3)

  1. erzeugt. Es werden beispielsweise die Punkte a, b, c des Filmbildes A in den Punkten «', b', c' abgebildet. Die beiden Filmbilder erschleinen durch die sphärische Linse verzeichnet. In der Abb. 2 ist die Verzeichnung kissenförmig dargestellt, sie kann jedoch auch tonnenförmig auftreten. Die Verzeichnungen der einzelnen Punkte bei der sphärischen Linse sind nicht nur seitlich, sondenn auch in der Bewegungsrichtung des Filmes verschieden. In Abb. 3 ist das virtuelle Bild y der beiden Filmbilder A, B, wie es bei Verwendung einer Zylinderlinse entsteht, dargestellt. Bei einer derartigen Linse wird die durch die Verzeichnung hervorgerufene Bildpunktverlagerung senkrecht zur Achse stattfinden. Die Bildpunkte in gleichem Abstand von der Achse werden durch die Zylinderlinse auch gleich weit verlagert. Die unterschiedlichen seitlichen Verlagerungen, die bei der sphärischen Linse auftreten, werden also vermieden.
    Bei Verwendung von Linsen mit zylindrischen Flächen zwischen dem Bildband uind dem Ausgleichselement tritt außerdem noch ein Vorteil zutage. Fümschrumpfuiigen, d. h. Verkleinerungen des Filmbildes, werden durch die Zylinderflächen seitlich sowie in der Höhe aufgehoben, falls die Flächen gekreuzt sind. Um das geschrumpfte Filmbild wieder so zu vergrößern, daß es einwandfrei ausgeglichen wird, sind die Zylinderflächen verschiebbar in Richtung der optischen Achse angebracht.
    Γ Λ T Ii N T Λ N S1' K Ü C H E :
    ι. Kinowiedergabeapparat mit optischem Ausgleich der Bildwänderang nach Patent 495 009, dadurch gekennzeichnet, daß die zwischen Film .und Prismenfläiche cinge- 4c schaltete Linse (D) mit Zylinderflächen versehen ist.
  2. 2. Kinowiedergabeapparat nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Zylinderflächen gekreuzt sind.
  3. 3. Kinowiedergabeapparat nach Anspruch ι oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Zylinderflächenkombination in Richtung der optischen Achse verschiebbar angebracht ist.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
DEZ16570D 1927-01-27 1927-01-27 Kinematographischer Wiedergabeapparat mit optischem Ausgleich der Bildwanderung Expired DE500511C (de)

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