DE500511C - Kinematographischer Wiedergabeapparat mit optischem Ausgleich der Bildwanderung - Google Patents
Kinematographischer Wiedergabeapparat mit optischem Ausgleich der BildwanderungInfo
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- G—PHYSICS
- G03—PHOTOGRAPHY; CINEMATOGRAPHY; ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ELECTROGRAPHY; HOLOGRAPHY
- G03B—APPARATUS OR ARRANGEMENTS FOR TAKING PHOTOGRAPHS OR FOR PROJECTING OR VIEWING THEM; APPARATUS OR ARRANGEMENTS EMPLOYING ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ACCESSORIES THEREFOR
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Description
Bei kinematographischen Wiedergabeapparaten mit optischem Ausgleich der Bildwanderung
nach. Patent 481 162 tritt eine störende
Erscheinung bei der Projektion auf, die dadurch hervorgerufen wird, daß die Außenflächen
der den Bildausgleich bewirkenden, sich verjüngenden Prismen exzentrisch zur Rotationsachse der Scheibe liegen. Durch
diese exzentrische Lage wechselt nämlich der Abstand vom Film bis au dieser Prismenflache,
wodurch das Filmbild dauernd seine Größe etwas ändert.
Nach dem Patent 495 009 wird dieser Fehler durch eine sphärische Linse ausgeglichen.
Diese Linse hat den Nachteil, daß sie das ursprünglich rechteckige Filmbild je nach
seiner Stellung mit dauernd wechselnder tonnen- oder kissenförmiger Verzeichnung abbildet.
Diese wechselnde Verzeichniung ruft
zo bei der schnellen Bewegung des Bildbandes eine Unscharfe auf dem Bildschirm1 hervor.
Erfindungsgemäß wird nun dieser Fehler
dadurch beseitigt, daß die sphärische Linse zwischen Film und Ausgleichskörper durch
Linsen mit zylindrischen Flächen ersetzt wird. Die Achsen der Zylinderfläcben sind dabei
gekreuzt. Die störenden, sich fortwährend ändernden Verzeichnungen werden durch die
Zylinderflächenkombination beseitigt. Deren
*) Frühere Zusatzpatente 484 053 und 484 054 sonstige optische Eigenschaften # sind annähernd
die gleichen wie die einen kugelförmigen Linse, falls die Krümmungen der Zylinderlinsen
annähernd gleich groß sind. Für den vorliegenden Fall ist es jedoch nicht unbedingt
notwendig, daß die Zylinderlinsen gleiche Krümmungen besitzen.
Die Aberration einer Zylinderlinse wirkt sich auf die Verzeichnung der seitlichen Begrenzungslinien
des Bildbandes derart aus, daß diese nicht gekrümmt erscheinen, sondem
gerade bleiben. Die Folge davon ist, daß beim Bildausgleich keine wechselnde seitliche
Bewegung des Bildpunfctes eintritt. Die in der anderen Richtung, nämlich in
der Bewegungsrichtung des Filmes Übrigbleibende Verzeichnung würde höchstens ein
Schwanken des Filmes in der auszugleichenden Richtung ergeben; dies kann jedoch durch
Anpassen des Ausgleichsmittels zum größten Teil ausgeglichen werden.
In Abb. ι ist der Strahlengang schematisch dargestellt. Mit F ist das Bildband bezeichnet;
D stellt die kombinierte Zylinderlinse dar; mit E ist das Ausgleichsmittel bezeichnet.
In Abb. 2 ist das virtuelle Bild χ zweier Filmbilder A, B dargestellt, die vor dem
Filmfenster C liegen; das virtuelle Bild χ wird hierbei durch eine sphärische Linse O
Claims (3)
- erzeugt. Es werden beispielsweise die Punkte a, b, c des Filmbildes A in den Punkten «', b', c' abgebildet. Die beiden Filmbilder erschleinen durch die sphärische Linse verzeichnet. In der Abb. 2 ist die Verzeichnung kissenförmig dargestellt, sie kann jedoch auch tonnenförmig auftreten. Die Verzeichnungen der einzelnen Punkte bei der sphärischen Linse sind nicht nur seitlich, sondenn auch in der Bewegungsrichtung des Filmes verschieden. In Abb. 3 ist das virtuelle Bild y der beiden Filmbilder A, B, wie es bei Verwendung einer Zylinderlinse entsteht, dargestellt. Bei einer derartigen Linse wird die durch die Verzeichnung hervorgerufene Bildpunktverlagerung senkrecht zur Achse stattfinden. Die Bildpunkte in gleichem Abstand von der Achse werden durch die Zylinderlinse auch gleich weit verlagert. Die unterschiedlichen seitlichen Verlagerungen, die bei der sphärischen Linse auftreten, werden also vermieden.Bei Verwendung von Linsen mit zylindrischen Flächen zwischen dem Bildband uind dem Ausgleichselement tritt außerdem noch ein Vorteil zutage. Fümschrumpfuiigen, d. h. Verkleinerungen des Filmbildes, werden durch die Zylinderflächen seitlich sowie in der Höhe aufgehoben, falls die Flächen gekreuzt sind. Um das geschrumpfte Filmbild wieder so zu vergrößern, daß es einwandfrei ausgeglichen wird, sind die Zylinderflächen verschiebbar in Richtung der optischen Achse angebracht.Γ Λ T Ii N T Λ N S1' K Ü C H E :ι. Kinowiedergabeapparat mit optischem Ausgleich der Bildwänderang nach Patent 495 009, dadurch gekennzeichnet, daß die zwischen Film .und Prismenfläiche cinge- 4c schaltete Linse (D) mit Zylinderflächen versehen ist.
- 2. Kinowiedergabeapparat nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Zylinderflächen gekreuzt sind.
- 3. Kinowiedergabeapparat nach Anspruch ι oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Zylinderflächenkombination in Richtung der optischen Achse verschiebbar angebracht ist.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEZ16570D DE500511C (de) | 1927-01-27 | 1927-01-27 | Kinematographischer Wiedergabeapparat mit optischem Ausgleich der Bildwanderung |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEZ16570D DE500511C (de) | 1927-01-27 | 1927-01-27 | Kinematographischer Wiedergabeapparat mit optischem Ausgleich der Bildwanderung |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE500511C true DE500511C (de) | 1930-07-05 |
Family
ID=7624080
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEZ16570D Expired DE500511C (de) | 1927-01-27 | 1927-01-27 | Kinematographischer Wiedergabeapparat mit optischem Ausgleich der Bildwanderung |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE500511C (de) |
-
1927
- 1927-01-27 DE DEZ16570D patent/DE500511C/de not_active Expired
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