DE544219C - Fliehkraftregler fuer Foerdermaschinen - Google Patents

Fliehkraftregler fuer Foerdermaschinen

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DE544219C
DE544219C DEA49925A DEA0049925A DE544219C DE 544219 C DE544219 C DE 544219C DE A49925 A DEA49925 A DE A49925A DE A0049925 A DEA0049925 A DE A0049925A DE 544219 C DE544219 C DE 544219C
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    • B66B5/02Applications of checking, fault-correcting, or safety devices in elevators responsive to abnormal operating conditions
    • B66B5/08Applications of checking, fault-correcting, or safety devices in elevators responsive to abnormal operating conditions for preventing overwinding
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    • G05CONTROLLING; REGULATING
    • G05DSYSTEMS FOR CONTROLLING OR REGULATING NON-ELECTRIC VARIABLES
    • G05D13/00Control of linear speed; Control of angular speed; Control of acceleration or deceleration, e.g. of a prime mover
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16DCOUPLINGS FOR TRANSMITTING ROTATION; CLUTCHES; BRAKES
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B66HOISTING; LIFTING; HAULING
    • B66BELEVATORS; ESCALATORS OR MOVING WALKWAYS
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Description

  • Fliehkraftregler für Fördermaschinen Fliehkraftregler üblicher Bauart- werden in der Regel erst wirksam, wenn die Geschwindigkeit der zu regelnden Bewegung, z. B. der Bewegung eines Förderkorbes, einen so hohen Wert erreicht hat, daß die Fliehkraft des Reglers alle an der Reglermuffe angreifenden, ihre Verschiebung hemmenden Widerstände überwindet. Diese Widerstände setzen sich zusammen aus dem auf die Reglermuffe wirkenden toten Gewicht, ihrer Reibung und zusätzlichen Belastungen, die von der Bauart des Reglers abhängen. Derartige Regler können daher erst nach Erreichen einer gewissen Mindestgeschwindigkeit wirksam werden. Wird die Belastung der Reglermuffe veränderlich gemacht, so ist der Regelbereich oberhalb dieser Mindestgeschwindigkeit veränderlich.
  • Die Erfindung bezweckt, diese Mindestgrenze zu beseitigen und Fliehkraftregler mit veränderlichem Regelbereich zu schaffen, die schon bei ganz geringen Geschwindigkeiten auslösen können, -also hoch empfindlich sind. Wünschenswert ist das besonders für Fördermaschinen, deren Geschwindigkeiten vorgeschrieben sind, zu Beginn der Bewegung von Null aus anwachsen und am Ende der Bewegung auf den Wert Null zurückgehen. Die Erfindung erlaubt es, die Geschwindigkeiten derartiger Maschinen in allen Augenblicken der Bewegung mit Hilfe eines einzigen Reglers zu überwachen, also auch die langsamen Geschwindigkeiten zu Beginn und am Ende der Bewegung. Das wird erfindungsgemäß dadurch erreicht, daß der Regler eine in Abhängigkeit von der zu steuernden Hauptbewegung veränderliche Muffenbelastung und außerdeiri einen Ausgleich für das auf die Muffe wirkende tote Gewicht erhält. Wird bei Beginn oder am Ende der Bewegung die Reglermuffe ganz entlastet und das gesamte auf sie wirkende tote Gewicht ausgeglichen, so braucht unter Vernachlässigung anderer Einwirkungen die Fliehkraft nur den Reibungswiderstand der Reglermuffe zu überwinden, damit der Regler in Tätigkeit tritt. Bei wachsender Belastung der Reglermuffe wird dann, von diesem Mindestwert ausgehend, die Empfindlichkeit des Reglers entsprechend der zulässigen Geschwindigkeitszunahme der gesteuerten Bewegung vermindert.
  • Für die Belastung kann in der bei Reglern üblichen Weise eine Belastungsfeder benutzt werden, die durch Veränderung der Federspannung eine leichte Belastungsänderung erlaubt. Für den Gewichtsausgleich an der Reglermuffe wird zweckmäßig eine Ausgleichsfeder verwendet, die der Belastungsfeder entgegenwirkt. Zur Spannungsänderung der Belastungsfeder während des Betriebes wird zweckmäßig-ein von der Hauptbewegung abgeleiteter Antrieb, bei Fahrkörben beispielsweise eine mit dem Höhenanzeiger in Verbindung stehende Einrichtung, benutzt. Wird auch für -die Ausgleichsfeder eine Veränderung der Federspannung vorgesehen, so kann der Regelbereich noch weiter erhöht werden; beispielsweise ist es dann möglich, durch Entspannung der Ausgleichsfeder den Gewichtsausgleich aufzuheben, so daß bei hohen Geschwindigkeiten die Belastung um das auf die Reglermuffe wirkende tote Gewicht erhöht wird.
  • Die erfindungsgemäße Wirkung könnte statt mit zwei Federn auch mit einer einzigen Feder erreicht werden, die aber wechselnd auf Zug und Druck beansprucht sein muß und deren Einstellung Schwierigkeiten macht.
  • Die Zeichnungen zeigen in Abb. i Schaubilder für die Geschwindigkeit einer Fördermaschine, in Abb. 2 schematisch einen Fliehkraftregler üblicher Bauart für Auslösung bei einer einzigen Mindestgeschwindigkeit, in Abb.3 schematisch ein Ausführungsbeispiel für einen Fliehkraftregler nach der Erfindung mit veränderlichem Regelbereich und Gewichtsausgleich, in Abb. q. einen Teil eines Geschwindigkeitszeitdiagramms einer Fördermaschine und in Abb. 5 den abgeänderten unteren Teil eines Reglers nach Abb.3, bei dem beide Federn spannungsveränderlich sind.
  • Die für Förderkörbe vorgeschriebenen Geschwindigkeiten sind verschieden, je nachdem ob die Last aus Personen oder aus Erzeugnissen besteht. Für Erzeugnisse (Kurven a, b, c in Abb. i) sind höhere Geschwindigkeiten erlaubt als für Personen (Kurven d, e, f). a- und d zeigen das Geschwindigkeitszeitdiagramm für normale Fahrten. b und e sind die Einhüllenden dieser Geschwindigkeiten, die der Auslösungsgeschwindigkeit des Reglers benachbart liegen (Anzeige, daß der Regler sehr bald in Tätigkeit tritt). c und f sind die Einhüllenden der Auslösungsgeschwindigkeiten des Reglers bei der Beförderung von Erzeugnissen und Personen. Die Bewegung erfolgt anfangs während der Zeiten i und i' mit Beschleunigung, dann während der Zeiten 2 und 2' gleichförmig und schließlich während der Zeiten 3 und 3' mit Verzögerung (Bremsung des Förderkorbes). Da Erzeugnisse mit höherer Geschwindigkeit befördert werden als Personen, ist die aus den Strecken i, 2 und 3 zusammengesetzte Gesamtdauer einer Fahrt für Erzeugnisse kürzer als die aus den Strecken i', 2' und 3' zusammengesetzte Gesamtdauer einer Fahrt für Personen. Die Erfindung ermöglicht es, daß die Auslösegeschwindigkeiten bei Beginn und am Ende der Fahrten dicht über den zulässigen Geschwindigkeiten liegen.
  • In dem in Abb. 2 schematisch dargestellten Begrenzer gewöhnlicher Bauart ist U ein von der liegenden Welle der Maschine angetriebenes Kegelrad, das mit dem Kegelrad U' in Eingriff steht, das eine Welle T dreht, an deren oberem Ende ein Gelenkviereck V befestigt ist, das Kugeln 0 nach gleicher Art wie bei den gebräuchlichen Fliehkraftreglern trägt. Die Drehgeschwindigkeit der Kugeln 0 ist somit abhängig von der Drehgeschwindigkeit der Maschine.
  • Für eine gegebene Geschwindigkeit der Maschine bestimmt der Ausschlag der Kugeln 0 die Verschiebung eines vom unteren Teile des Gelenkvierecks V bewegten Gleitstückes A von unten nach oben. Dieses Gleitstück A nimmt bei seiner Aufwärtsbewegung eine Welle O mit, die im Innern der Kreuzwelle T gleitet, und an deren unterem Ende ein Konus B befestigt ist. Dieser Konus hebt nun eine Stellschraube C an, die am Ende eines um die Achse R' schwenkbaren Winkelhebels befestigt ist, und bewirkt dergestalt die Auslösung des Relais L.
  • B ist eine Druckfeder, die auf das Gleitstück A wirkt und dazu dient, die Wirkung der Fliehkraft auszugleichen und in der Ruhelage das erwähnte Gleitstück in seine tiefste Lage zu führen.
  • D ist eine Zugfeder, die auf den Winkelhebel R der Stellschraube C wirkt.
  • Die durch die Fliehkraftwirkung der Kugeln 0 zu überwindenden Wirkwiderstände rühren her erstens vom toten Gewicht des Gleitstückes A und der sich an es anschließenden Stücke, die wie das Gleitstück an der Aufwärtsbewegung teilnehmen, zweitens von der Wirkung der Feder B, drittens von der Rückwirkung der Feder D der Stellschraube C und viertens von der Reibung, die sich der senkrechten Verschiebung des Gleitmechanismus entgegensetzt.
  • Setzt man voraus, daß die Feder B nicht zusammengedrückt ist, wenn das Gleitstück A sich in seiner tiefsten Stellung befindet, so wird so lange keine senkrechte Verschiebung der. gleitenden Teile eintreten, bis die Fliehkraftwirkung der Kugeln 0 ausreicht, um die unter erstens, drittens und viertens genannten Widerstände zu überwinden. Diese Widerstände haben einen nahezu konstanten Wert für alle Stellungen des Gleitstückes A, die zum Bewirken der Auslösung herangezogen werden. Daraus folgt, daß bei einem Geschwindigkeitsbegrenzer der besprochenen Art die auf die Kugeln 0 wirkende Fliehkraft ein Verschieben des gleitenden Teiles erst oberhalb einer bestimmten Geschwindigkeit bewirkt, die im Wege des Versuches bei verschiedenen, praktisch verwendeten Apparaten zu ungefähr 5o % der zulässigen Geschwindigkeit bestimmt worden ist; oberhalb dieser Geschwindigkeit wird die überschüssige Fliehkraft durch das Zusammendrücken der Feder B ausgeglichen. Um bei einem Geschwindigkeitsbegrenzer nach der Erfindung, wie er in Abb. 3 veranschaulicht ist, so weit als möglich den vorstehend erwähnten Unempfindlichkeitsbereich zu verkleinern, ist eine Ausgleichfeder E hinzugefügt worden, deren unteres Ende sich auf das Gehäuse bP- des Apparates stützt und deren oberes Ende einem Anschlag G anliegt, der am Ende einer gleitenden Welle O_' angeordnet ist, die gewissermaßen eine Fortsetzung der gleitenden Welle O ist. Diese Feder E hebt in einem bestimmten Maße und entsprechend ihrer Charakteristik die im vorstellenden unter erstens und drittens genannten Widerstände auf.
  • In gleicher Weise ist die' Feder B nach Abb. z durch die Feder B' ersetzt worden, die sich nicht mehr auf der Welle T befindet, sondern auf der Gleitwelle O', auf der sie so angeordnet ist, daß es ermöglicht wird, während der Bewegung ihre Länge und infolgedessen den Betrag ihrer Wirksamkeit zu ändern. Zu diesem Zwecke stützt sie sich mit ihrem unteren Ende auf den genannten Anschlag G, der mit der Welle O verbunden ist, mit ihrem oberen Ende dagegen auf ein Stück F, das senkrecht längs der genannten Gleitwelle verschoben werden kann. Diese Gleit-«-elle O' nimmt praktisch nicht an der Drehbewegung der Welle 0 teil, sie ist vielmehr lediglich deren axialer Verschiebung unter-«-orfen, infolge einer Einrichtung, die einem Kugellager ähnelt und die beispielsweise im Innern des Auslösekonus I( angeordnet ist.
  • Während der Periode der gleichförmigen Bewegung bei einer Förderung von Erzeugnissen (Teile 2 der Diagramme nach Abb. i) wird das Stück F in seiner tiefsten Stellung durch einen Hebel H gehalten, der um die Achse H"' schwingbeweglich ist, und auf den durch Vermittlung eines Gestänges H' ein Gegengewicht I wirkt; eine Stellschraube J, die an einem Fortsatz H" des Hebels H angeordnet ist, kann mit einem Anschlag P in Berührung kommen, der sich am Gehäuse W befindet und die Verschiebung des Stückes F nach dem unteren Teile des Apparates begrenzt. Die zugehörige Stellung ist in Abb. 3 durch gestrichelte Linien veranschaulicht.
  • Unter diesen Bedingungen wirken die Federn B' und E so, daß die Wirkung der Fliehkraft bei der normalen Geschwindigkeit ausgeglichen wird, ohne eine Verschiebung des Konus h herbeizuführen.
  • Nimmt die Geschwindigkeit der Maschine bis zum Erreichen der zulässigen Höchstgeschwindigkeit zu, so überwiegt die Wirkung der Fliehkraft, und sie wird ausgeglichen durch ein zusätzliches Zusammendrücken der Feder B', wobei sich die Gleitwelle O' und demzufolge auch der Anschlag G nach oben verschieben; gleichzeitig und aus gleichem Grunde streckt sich die Feder E. Dadurch wird die senkrechte Verschiebung der Welle O und des Konus K ausreichend, um auf die Stellschraube C zu wirken und dergestalt die Auslösung des Relais L zu bewirken.
  • Während der Periode der Verzögerung (Teil 3 der Diagramme nach Abb. i) ist es möglich, Verschiebungen des Stückes F von unten nach oben längs der Welle Ö' festzulegen. Diese Verschiebungen können jeweils der Lage des steigenden Förderkorbes vom Beginn der in Rede stehenden Periode der Verzögerung bis zur Ankunft an der Oberfläche entsprechen. Zu diesem Zwecke genügt es, auf das Gegengewicht I in irgendeiner Weise einzuwirken, beispielsweise durch Vermittlung der Läufer des Höhenzeigers der Förderkörbe, um die Schwingung des Hebels H im Sinne des Pfeiles v (entsprechend der in Abb. 3 durch ausgezogene Linien gekennzeichneten Lage) zu bestimmen.
  • Das Anheben des Stückes F bestimmt die Dehnung der mit ihm verbundenen Feder B', weniger ausgesprochen die der Feder E, deren Spannung sich wenig ändert; infolgedessen findet die Verschiebung des Konus K und somit auch die Auslösung des Relais L bei mehr und mehr verringerten Geschwindigkeiten statt, je nachdem wie sich das Stück F aufwärts bewegt. Die gemeinsame Formänderung der Federn B' und E ergibt die Kurve der Auslösegeschwindigkeiten c der Abb. i.
  • Ein richtiges Berechnen der Teile des Begrenzers gestattet das Erreichen einer Kurve der Auslösegeschwindigkeiten, die die normale Kurve der Geschwindigkeiten der Maschine bis auf sehr geringe Beträge der gleichförmigen Geschwindigkeit einhüllt.
  • Es ist hier zu bemerken, daß die Verschiebung des Konus K vor dem Bewirken der Auslösung des Relais L einen Stromkreis über eine Kontaktvorrichtung J.I geschlossen hat, wobei ein sichtbares oder hörbares Signal in Tätigkeit gesetzt wird, das dem Maschinisten die nahe bevorstehende Auslösung des Geschwindigkeitsbegrenzers anzeigt. Die dieser Signalgebung entsprechenden verschiedenen Geschwindigkeiten sind in Abb. i durch die Kurve b veranschaulicht.
  • Es ist selbstverständlich zulässig, die Gestalt dieser einhüllenden Kurve dadurch zu ändern, daß in anderer Weise auf den Hebel H eingewirkt wird, beispielsweise dadurch, daß man nur einen bestimmten Teil der Winkelverschiebung des Hebels H nutzbar macht, die ausreicht, um die Fliehkraftwirkung der Kugeln O bei der gleichförmigen Geschwindigkeit auszugleichen; man erhält so eine einhüllende Kurve der Geschwindigkeiten der Signalgebung (entsprechend der Kurve e der Abb. i) und eine einhüllende Kurve der Auslösegeschwindigkeiten (entsprechend der Kurve f in Abb. i).
  • Diese Kurven können infolgedessen so bestimmt werden, da ß sie dem Geschwindigkeitsdiagramm für die Beförderung von Personen entsprechen.
  • Dies Ergebnis wird v orteilhafterweise mittels einer Steuervorrichtung erreicht, die am Maschinistenstand durch das Handrad bedient wird, durch das im Falle des Antriebes der Maschine durch einen Synchronmotor zusätzliche Rotorwiderstände in den Stromkreis eingefügt werden, oder durch das man beim Antrieb nach dem System Ward-Leonard den Zusatzwiderstand kurzschließt.
  • Ebenso kann man die Form der Kurven den jeweiligen Notwendigkeiten anpassen, hauptsächlich bei Fördermaschinen, bei denen der abfallende Teil der Kurven den Perioden 3 und 3' der Diagramme nach Abb. i entspricht. Es genügt, die Verstellungen des Stückes F nicht mehr entsprechend den Lagen des Läufers am Höhenzeiger der Förderkörbe zu ändern, sondern auf andere geeignete Weise, beispielsweise mit Hilfe eines Hebelgestänges. Auf diese Weise kann man eine einhüllende Kurve der Form erhalten, die in Abb. 4. finit i i bezeichnet ist. Dies ermöglicht dem Maschinisten, nach Wunsch einen merklicheren Spielraum zwischen den normalen Geschwindigkeitskurven und der Kurve der Auslösegeschwindigkeiten einzustellen.
  • Das 'gleiche Ergebnis kann ohne Zuhilfenahme von Hebelgestängen dadurch erreicht werden, daß man den Punkt a nach dem Punkte a' (Abb. 4.) ve=rlegt, wobei die einhüllende Kurve 22 durch eine einfache Regelung des Mechanismus für das Anheben des Gegengewichtes I (Abb. 3) erhalten wird.
  • Bei dem in Abb. 5 veranschaulichten Ausführungsbeispiel des erfindungsgemäßen Geschwindigkeitsbegrenzers ist ein zusätzlicher Hebel 1t. vorhanden, der dem Hebel H ähnlich ist und um die Achse di " schwingt, wobei er von einer Stangelä gesteuert wird. Dieser Hebel lz' drückt dann, wenn der Förderkorb in die Nähe der Beschickungsstellen kommt, gegen ein Stück F', das am unteren Teile der Welle 0' gleiten kann und auf die Feder E wirkt. Die Aufwärtsverschiebung dieses Stückes F' kann sogar die Auslösung herbeiführen, wenn der aufsteigende Förderkorb die Beschickungsstelle zu sehr überschritten hat.
  • Ferner wird durch diesen zusätzlichen Hebel die Empfindlichkeit des Begrenzers bei kleinen Geschwindigkeiten erhöht; die mit ihm erhaltene einhüllende Kurve ist in Abb. q. mit 33 bezeichnet.
  • Der zusätzliche Hebel h kann auch zu dem Zwecke vorgesehen sein, das Geben sichtbarer oder hörbarer Signale zu bewirken, und zwar wird alsdann der Weg des Stückes F für das Ansprechen des Begrenzers gemäß der einhüllenden Kurve für Personenbeförderung geregelt.
  • Schließlich kann man das den Höhenanzeiger der Förderkörbe mit dem Geschwindigkeitsbegrenzer verbindende Gestänge so anordnen, daß die Wirkung genau den Perioden der Beschleunigung und denen der Verzögerung entspricht. Auf Grund dieser Annahme sind die in Abb. i veranschaulichten Diagramme gezeichnet.
  • Es sei hier ausdrücklich bemerkt, daß die beschriebenen und in den Abb. 3 und 5 veranschaulichten Begrenzer lediglich einige Ausführungsbeispiele des Erfindungsgegenstandes darstellen; man kann selbstverständlich zum Erreichen der gleichen Zwecke andere Anordnungen der wirksamen Organe treffen, ohne das Wesen der Erfindung zu verlassen.
  • Weiterhin beschränkt sich die Erfindung keineswegs auf Windwerke und Fördermaschinen, sondern sie ist in allen ähnlichen Fällen anwendbar, bei denen es sich darum handelt, die Auslösezeitpunkte eines Geschwindigkeitsbegrenzers beliebig von außen her durch Einwirkung auf die Federn des Apparates zu ändern.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Fliehkraftregler für Fördermaschinen mit Belastung der Muffe durch eine bei der Regelung in Abhängigkeit von der zu steuernden Hauptbewegung entspannbare Feder und Ausgleich des genannten, auf die Muffe wirkenden. toten Gewichtes.
  2. 2. Fliehkraftregler nach Anspruch i mit einer den Gewichtsausgleich an der Muffe herstellenden Ausgleichfeder, die der Belastungsfeder entgegenwirkt.
  3. 3. Fliehkraftregler nach Anspruch i oder 2 mit Spannungsänderung der Belastungsfeder während des Betriebes mittels eines von der zu steuernden Hauptbewegung abgeleiteten Antriebes. Fliehkraftregler nach Anspruch 2 mit Spannungsänderung beider Federn während des Betriebes mittels von der zu steuernden Hauptbewegung abgeleiteter Antriebe.
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