DE544200C - Verfahren und Vorrichtung zur roentgenphotographischen Wiedergabe eines Koerperschnittes unter Ausschluss von davor und dahinter liegenden Teilen - Google Patents
Verfahren und Vorrichtung zur roentgenphotographischen Wiedergabe eines Koerperschnittes unter Ausschluss von davor und dahinter liegenden TeilenInfo
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Description
- Verfahren und Vorrichtung zur röntgenphotographischen Wiedergabe eines Körperschnittes unter Ausschluß von davor und dahinter liegenden Teilen Die besonders für medizinische Zwecke gedachte, aber auch beispielsweise für Materialuntersuchungen anwendbare Erfindung löst die Aufgabe, einen Schnitt durch einen Körper röntgenphotographisch wiederzugeben, ohne daß dabei auch die davor und dahinter liegenden Teile im Bilde zu sehen sind.
- Zu diesem Zwecke werden die Röntgenröhre und der Schirm oder die Platte im Verhältnis zum Körper in stets entgegengesetztem Sinne derart bewegt, daß gleiche Strahlen im wesentlichen stets durch denselben Punkt der dem wiederzugebenden Schnitt entsprechenden Ebene gehen, aber in allen anderen Ebenen in jedem Augenblick andere Körperstellen durchdringen. Dabei erzeugt bei genügend schneller Bewegung jeder Strahl auf dem Schirm oder der Platte nur das Abbild des dauernd von ihm getroffenen Punktes, während die in schnellem Wechsel vorüberziehenden Bilder der Punkte anderer Ebenen nicht wahrzunehmen sind. Bei Aufnahmen kann die Bewegung eine ziemlich langsame sein, während sie bei Schirmbeobachtung so schnell sein muß, daß die vorüberziehenden Bildpunkte nicht vom Auge wahrgenommen werden können.
- Vorzugsweise läßt man Röhre und Schirm oder Platte eine Kreispendelbewegung ausführen. Je nach dem Ausschlagwinkel der Pendelbewegung kann man ein mehr oder weniger plastisch wirkendes Bild erzielen. Statt der Röhre oder des Schirmes kann man auch das Auflager für den zu durchleuchtenden Körper beweglich machen.
- Eine etwa verwendete Sekundärstrahlenblende muß stets so bewegt werden, daß ihre Trennwände in der Richtung der Strahlen liegen.
- Abb. i der Zeichnung ist eine Seitenansicht einer Vorrichtung, bei der die Röntgenröhre und der Schirm beweglich sind.
- Abb. 2 ist eine Draufsicht mit waagerechtem Schnitt nach 2-2 der Abb. i.
- Abb. 3 gibt ein Schema derselben Anordnung, ergänzt durch einen Beobachtungsspiegel.
- Abb. ,4 und 5 deuten schematisch zwei andere Ausführungsmöglichkeiten an.
- In Abb. i ist 13 ein den zu durchleuchtenden Körper 14 aufnehmender Tisch. Die Röntgenröhre i sitzt auf einer um einen Kegelzapfen 2 drehbaren Kurbel 3 mit schräg nach der Achse 2 geneigtem Zapfen 9, der ein bügelförmiges Traggestell 7 für Schirm oder Platte 8 trägt. Eine außerdem für den Schirm und die Platte erforderliche Parallelführung kann beliebig ausgeführt sein. Die Kurbel 3 ist mit einer Scheibe i i verbunden, durch die sie ihren Antrieb von einem Motor io aus mittels Riemens (oder Kette) 23 erhält. Dabei bewegt sich die Achse des schrägen Zapfens 9, mit der der Zentralstrahl der Röntgenröhre zusammenfällt, in einer Kegelfläche. Stellt man den Mittelpunkt 15 des zu untersuchenden Körperschnittes auf die Regelspitze, d. h. auf den Schnittpunkt der Achse des schrägen Kurbelzapfens mit der Kurbelachse, ein, so bleibt der Zentralstahl der Röntgenröhre beim Umlauf der letzteren (in Stellung i, um i8o° weiterbewegt) dauernd auf jenen Punkt gerichtet. Natürlich muß aber entsprechend der Verschiebung des auf die Schirm- oder Plattenebene projizierten Bildes des betreffenden Punktes der Schirm oder die Platte mitbewegt werden, damit dort die Projektiotl dauernd auf denselben Punkt trifft. Dies ist durch die Lagerung an dem die Kreispendelbewegung mitmachenden Biigelgeste117 gesichert. Dasselbe gilt praktisch auch für andere Punkte der gleichen Ebene, z. B. die Punkte 16.
- Der Pendelausschlag Winkel kann dadurch verstellbar gemacht werden, daß man der Kurbel 3 eine veränderliche Länge gibt. Gemäß der Zeichnung besteht die Kurbel zu diesem Zwecke aus zwei durch Schlitze i 9 und Schrauben 2o miteinander verbundenen Teilen. Ein Gegengewicht 17 auf einem der Kurbel 3 gegenüberstehenden Arm 18 wuchtet die Vorrichtung in allen Lagen im wesentlichen aus. Die Auswuchtung ist von besonderer Bedeutung für die Benutzung der Vorrichtung mit liegender Drehachse bei an der Wand befestigter Grundplatte 2i. Gegebenenfalls kann man die Vorrichtung auch in umgekehrter Anordnung an der Decke aufhängen. Ferner könnte man sie fahrbar an einem umlegbaren Stativ anordnen.
- Beim Umlauf der Kurbel 3 sollen sich die Röntgenröhre und das Gestell ? parallel zu sich selbst bewegen. Zu diesem Zwecke greift an dem Gestell 7, das mit dem Zapfen 9 in der Kurbel 3 drehbar gelagert ist, eine flache Lenkstange 4 an, die in einen durchgehenden Schlitz im- Körper 7 eingreift und darin mittels eines Zapfens 6 gelenkig gelagert ist. Die Lagerungen 6 und 9 bilden in Verbindung miteinander ein Kreuzgelenk. Das andere Ende der Stange 4 ist an eine Kurbel 22 mittels Kugelgelenks 5 angehängt. Die Kurbel 22 erhält zugleich mit der Kurbel 3 einen Antrieb in gleichem Sinne von dem Motor lo aus mittels des Riemens 23 und der Riemenscheibe 12-. Zum Einstellen auf die Tiefenlage der zu untersuchenden Körperschnitte wird zweckmäßig der Tisch 13 in der Höhenlage verstellbar gemacht. Dasselbe kann man aber auch durch Änderung der Neigung des Kurbelzapfens 9 erreichen.
- In der schematischen Darstellung der Abb. 3, die der Anordnung der Abb. i und ?- entspricht, ist hinter dem Schirm 8 ein Spiegel 24 angebracht. Dieser wird zweckmäßig während des Kreisens der Röhre und des Schirmes in solcher Weise dauernd in seiner Neigung zum Schirm verändert, daß man in ihm ein feststehendes Bild sieht.
- Erteilt man gemäß Abb.4 dem zu durchleuchtenden Körper 14 eine Bewegung in einer Ebene bei feststehender Röntgenröhre t, so muß sich der Schirm oder die Platte 8 parallel zum Körper in einem Ausmaß bewegen, das dem Verhältnis der Abstände von der Röhre entspricht.
- Bei der Ausführungsform der Abb. 5 werden bei feststehendem Schirm (Platte) 8 die Röntgenröhre i und der Körper 14 im Verhältnis ihrer Entfernungen vom Schirm parallel zu sich selbst bewegt.
- Man kann die jeweils bewegten Teile gegebenenfalls auch lediglich in zueinander parallelen Ebenen bewegen. Dabei kann die Bewegung innerhalb dieser Ebenen eine beliebige sein, nur unter der Bedingung, daß die beiden Teile sich so zueinander bewegen, daß sie sich stets in der richtigen gegenseitigen Stellung befinden. Insbesondere muß also die Bewegung der beiden Teile bei Bewegung von Röhre und Schirm eine entgegengesetzte und in den anderen beschriebenen Fällen eine gleichgerichtete sein.
- Das neue Verfahren ermöglicht auch ein annäherndes Modellieren innerer Körperteile oder Fremdkörper durch Aufeinanderschichten von Aufnahmen, die nacheinander unter fortschreitender Tiefenverstellung gemacht werden.
- Ferner kann man durch während der in parallelen Ebenen erfolgenden gegenläufigen Relativbewegung von Schirm und Röhre erfolgende fortgesetzte Tiefenverstellung, da dabei der auf dem Schirm sichtbare Körperschnitt in schneller Folge durch den ganzen Körper wandert, ein plastisches Schirmbild erhalten. Die fortgesetzte Tiefenverstellung läßt sich z. B. bei der Einrichtung nach Abb. i dadurch erreichen, daß man während der Umlaufbewegung von Röhre i und Schirm 8 dem den Körper tragenden Tisch i3 eine Heb- und Senkbewegung erteilt.
Claims (1)
- PATENTANSPRÜCHE: i. Verfahren zur röntgenphotographischen Wiedergabe eines Körperschnittes unter Ausschluß von davor und dahinter liegenden Teilen, dadurch gekennzeichnet, daß die Röntgenröhre und der Schirm (Platte) relativ zum Körper in stets entgegengesetztem Sinne derart bewegt werden, daß gleiche Strahlen im wesentlichen stets durch denselben Punkt des wiederzugebenden Schnittes gehen, aber in allen andern Ebenen in jedem Augenblick andere Körperstellen durchdringen. ?. Verfahren nach Anspruch r, dadurch 1ekennzeichnet, daß man die beweglichen Teile eine Verschiebung in parallelen Ebenen ausführen läßt. 3. Verfahren nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß man die beweglichen Teile eine Kreislaufbewegung ausführen läßt. .4. Verfahren nach Anspruch z, dadurch gekennzeichnet, daß zur Erzeugung eines plastischen Bildes des wiederzugebenden Teiles in schneller Folge Schirmbilder von in wechselnder Tiefe liegenden Schnitten erzeugt werden. 5. Verfahren nach Anspruch 4., dadurch gekennzeichnet, daß Bilder von in wechselnder Tiefe liegenden Schnitten zur Erzeugung eines plastischen Modells aufeinandergeschichtet werden. 6. Vorrichtung zur Ausführung des Verfahrens nach Anspruch r bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß der Pendelausschlagwinkel veränderlich ist zwecks Erzeugung mehr oder weniger plastisch wirkender Bilder. Vorrichtung zur Ausführung des Verfahrens nach Anspruch r bis 4., dadurch gekennzeichnet, daß bei pendelndem Schirm ein Beobachtungsspiegel vorgesehen ist, der derart bewegt wird, daß in ihm ein ruhendes Bild entsteht.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEP56609D DE544200C (de) | 1927-11-30 | 1927-11-30 | Verfahren und Vorrichtung zur roentgenphotographischen Wiedergabe eines Koerperschnittes unter Ausschluss von davor und dahinter liegenden Teilen |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
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| DEP56609D DE544200C (de) | 1927-11-30 | 1927-11-30 | Verfahren und Vorrichtung zur roentgenphotographischen Wiedergabe eines Koerperschnittes unter Ausschluss von davor und dahinter liegenden Teilen |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE544200C true DE544200C (de) | 1932-02-15 |
Family
ID=7388536
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEP56609D Expired DE544200C (de) | 1927-11-30 | 1927-11-30 | Verfahren und Vorrichtung zur roentgenphotographischen Wiedergabe eines Koerperschnittes unter Ausschluss von davor und dahinter liegenden Teilen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE544200C (de) |
-
1927
- 1927-11-30 DE DEP56609D patent/DE544200C/de not_active Expired
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