DE486802C - Kinematograph mit optischem Ausgleich der Licht- oder Bildwanderung - Google Patents

Kinematograph mit optischem Ausgleich der Licht- oder Bildwanderung

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DE486802C
DE486802C DEK101081D DEK0101081D DE486802C DE 486802 C DE486802 C DE 486802C DE K101081 D DEK101081 D DE K101081D DE K0101081 D DEK0101081 D DE K0101081D DE 486802 C DE486802 C DE 486802C
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OPTIK
Runge & Kaulfuss Fabrik fur F
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OPTIK
Runge & Kaulfuss Fabrik fur F
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    • GPHYSICS
    • G03PHOTOGRAPHY; CINEMATOGRAPHY; ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ELECTROGRAPHY; HOLOGRAPHY
    • G03BAPPARATUS OR ARRANGEMENTS FOR TAKING PHOTOGRAPHS OR FOR PROJECTING OR VIEWING THEM; APPARATUS OR ARRANGEMENTS EMPLOYING ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ACCESSORIES THEREFOR
    • G03B41/00Special techniques not covered by groups G03B31/00 - G03B39/00; Apparatus therefor
    • G03B41/02Special techniques not covered by groups G03B31/00 - G03B39/00; Apparatus therefor using non-intermittently running film
    • G03B41/04Special techniques not covered by groups G03B31/00 - G03B39/00; Apparatus therefor using non-intermittently running film with optical compensator
    • G03B41/06Special techniques not covered by groups G03B31/00 - G03B39/00; Apparatus therefor using non-intermittently running film with optical compensator with rotating reflecting member

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  • Physics & Mathematics (AREA)
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Description

  • Kinematograph mit optischem Ausgleich der Licht- oder Bildwanderung Es sind bereits Vorführungs- bzw. Aufnahmeapparate, hauptsächlich für Kinofilme, bekannt, mit welchen die Projektion oder die Aufnahme bei kontinuierlichem Filmlauf erfolgt und der optische Ausgleich der Licht- oder Bildwanderung durch eine Anzahl von kreisenden und achsparallel pendelnden Spiegeln bewirkt wird, die nacheinander an die gleiche Stelle gebracht werden. Die Erfindung besteht darin, daß die Spiegel an einem Ende die in einem Kreis bewegten Pendellager tragen, mit ihrem anderen Ende längs einer Führung in Gestalt etwa eines Kreises gleiten und, sich drehend, während ihrer wirksamen Bewegung durch den Strahlengang durch den Reflexionspunkt, das ist der eine Schnittpunkt beider Kreise (Pendellagerbewegungskreis und Führungskreis), durchgezogen werden, so daß komplizierte Konstruktionen, übermäßige Dimensionierungen oder schwierige und teure Herstellungsmethoden entfallen können. Die Spiegel werden durch einfache und zuverlässige konstruktive Mittel derart bewegt, daß die Abbildung des wandernden Filmbildes im Raum immer an die gleiche Stelle gelangt. Außerdem wird erreicht, daß die Winkelgeschwindigkeit der Spiegelvorwärtsbewegung konstant und proportional der Spiegelbewegung bleibt, ein Schwanken des - Bildes somit verhindert wird, und zwar dadurch, daß jeder Spiegelwährend seiner wirksamen Bewegung durch den Strahlengang durch die ideelle Spiegeldrehachse, das ist der Schnittpunkt von Pendellagerbewegungskreis und Führungskreis der freien Spiegelenden, gezogen wird.
  • Auf der Zeichnung ist die Erfindung in einer beispielsweisen Ausführungsform dargestellt, und zwar zeigt Abb. i einen Filmprojektionsapparat in Seitenansicht, Abb.2 das Spiegelsystem in Seitenansicht, Abb.3 eine schematische Darstellung der bewegten Spiegel gemäß Abb.2. Abb.4 einen Querschnitt durch das Spiegelsystem nach der Linie A-B der Abb. 2, Abb.5 einen teilweisen Schnitt senkrecht zur Drehachse der Abb.4. Abb.6 einen Spiegel gemäß Abb. 4 mit seinen Einzelheiten, Abb. 7 eine schematische Darstellung der Spiegel in ihren verschiedenen Reflexionslagen.
  • Der Filmprojektionsapparat besteht aus einem Gehäuse i, welches auf einer Unterlagsplatte 2 befestigt ist. In dem Gehäuse i befindet sich das Spiegelsystem. Das Filmband 3 läuft in den Apparat über die Rolle 4. ein; wird längs einer bogenförmigen Führung geführt, läuft über die Rolle 5 ab und wird durch die Transportvorrichtung 6 mit der Gegenrolle 7 aus dem Apparat herausgezogen. Die eintretenden Lichtstrahlen 8 werden durch einen Spiegel 9 zu dem bewegten Spiegelsystem in den Apparat hineinreflektiert und von dort aus durch das Objektiv io auf die Bildfläche geworfen (s. Abb. i).
  • Das Spiegelsystem wird auf folgende `'eise bewegt: Auf einer um eine Achse 24 rotierenden Scheibe ii ist eine Anzahl von pendelnden Spiegeln 12 vorgesehen, die mit Zapfen 13 in Bohrungen der Scheibe ii drehbar aufgehängt sind. Spiralfedern $q. suchen die Spiegel immer nach einer Richtung zu drehen. Die Spannkraft der Spiralfedern 14 kann mittels der Muttern 15 verringert oder verstärkt werden. Die Spiegel i2 besitzen zweckmäßig rechteckige Form und tragen am äußeren unteren Ende Rollen 16, mit welchen sie an einer Kreisführung 17 anliegen. Die Spiralfedern 14 besorgen den dauernden Andruck. Die kreisförmige Führung 17 ist gegenüber der Kreisscheibe ii versetzt, beide Organe liegen exzentrisch zueinander. Die Scheibe ii wird in Rotation versetzt, während der Führungsring 17 stillsteht. Die Drehung der Scheibe ii erfolgt sehr rasch, und die Spannung der Federn 14 muß so kräftig sein, daß ein Abheben der Spiegel durch die Zentrifugalkraft nicht erfolgen kann. Aus Abb.3 ist ersichtlich, welche Lage die verschiedenen Spiegel, im vorliegenden Falle sechs an der Zahl, bei ihrer Rotation einnehmen. Neben den Spiegeln ist eine kreisbogenförmige Führung 18 für das Filmband vorgesehen, welches dieser Führung auf der einen Seite zugeführt und von der anderen Seite abgezogen wird. Von einer Lichtquelle wird ein Lichtkegel entweder direkt von außen auf die Führungskulisse für das Filmband oder unter Zwischenschaltung eines zweiten Spiegelsystems geworfen und so der Film von der Rückseite aus beleuchtet. Wie aus Abb. 3 ersichtlich, wird das Filmband auf der Kulisse zwischen der Strecke c-a fortgeführt. Die Länge der Kulisse entspricht der Höhe von zwei Filmbildchen, und zwar erstreckt sich in der Mittelstellung das eine Bildchen über die Länge c-b, das andere über -die Länge b-a. Die Spiegel sind in ihrer Lage so dimensioniert und die Scheibe ii befindet sich in einer solchen relativ exzentrischen Lage zur Führung 17, daß sich bei der Drehung der Scheibe ii an einem bestimmten Punkt 2o der eine Spiegel gerade an den vorherigen Spiegel unmittelbar anschließt. Bewegt sich der Spiegel 21 weiter, so besorgt er allein die Reflexion; kommt er in die Lage, die vorher der Spiegel 22 eingenommen hat, so hat inzwischen der Spiegel 23 die frühere Lage des Spiegels 21 erreicht, und die Spiegel 21, 23 stehen so zueinander wie vorher die Spiegel 22, 21. Im Punkt 2o bzw. in der entsprechenden spiegelnden Linie findet somit ständig Reflexion statt.
  • Der austretende Lichtstrahl 8, der zum Objektiv io geleitet wird, muß immer die gleiche Richtung behalten; um dies zu erreichen, ist die Kulissenführung für das Filmband in einen Kreiszylindermantel gelegt, dessen Zylinderachse durch den Punkt 2o geht und eine am Ort verbleibende spiegelnde Linie jedes Spiegels darstellt. Das Anschließen eines Spiegels an den anderen im Punkt 2o hat den Zweck, daß an dieser Stelle kontinuierliche Reflexion des Lichtstrahles auftreten kann und nie ein spiegelloser Raum entsteht, damit das laufende Bild nie unterbrochen wird. Die Geschwindigkeit des Filmzuges und die Drehgeschwindigkeit der Scheibe ii sind so zueinander abgestimmt, daß jeder wandernde Punkt des Filmbandes, durch den die Lichtstrahlen zum Punkt 2o gelangen, immer so liegt, daß die Reflexion in der Richtung des austretenden Strahles 8 erfolgt oder mit anderen Worten, daß sein Einfallswinkel sich entsprechend der Spiegelbewegung in einer solchen Weise verändert, daß der Reflexionswinket so liegt, wie es eine Reflexion in der konstanten Richtung zum Objektiv verlangt; d. h. die gegenseitige Bewegung ist derart, daß die scheinbaren Spiegelbilder aller Punkte immer in die Richtung des gleichen austretenden Strahles fallen. Der Gang der Lichtstrahlen bei verschiedener Lage des Reflexionsspiegels 21 ist derart, daß alle einen in der gleichen Richtung liegenden Lichtstrahl 8 ergeben, wie aus Abb. 8 ersichtlich. Der Film tritt bei Punkt c ein, der in der Verlängerung des eben außer Wirksamkeit gelangenden Spiegels 22 liegt (s. Abb. 3). Der wandernde Punkt wird auf seinem Wege bis b von dem inzwischen weiter wandernden Spiegel 21 in der Richtung des Strahles 8 reflektiert. Von nun an gelangt der beobachtete Punkt des nächsten Filmbildes in veränderter Lage zum Punkt c, während gleichzeitig der Punkt des ersten Bildes von b nach a wandert. Auf der Projektionsfläche erscheinen nacheinander Streifen der aufeinanderfolgenden Bilder, die sich aneinanderschließen und immer zu einem vollkommenen Bild ergänzen.
  • Dadurch, daß die Pendellager im Kreise bewegt werden und die ideelle Spiegeldrehachse in dieser Kreisbahn liegt, wird die Spiegelvorwärtsbewegung konstant und proportional der Spiegeldrehung gehalten, wodurch verhindert wird, daß die aufeinanderfolgenden Bilder auf- oder abwärts schwanken.
  • Die Spiegelbewegung im Raume soll derart erfolgen, daß die räumliche Abbildung eines wandernden Filmpunktes im Raum immer an die gleiche Stelle gelangt. Diese Forderung wird durch die Führung der Spiegel in Kreisbahnen praktisch ausreichend erfüllt. Wenn auch ein theoretisch vollkommenes Decken aller Punktabbildungen erreicht werden soll, dann müßte die Spiegelführung an der Stelle 2o derReflexion eine aus dem Spiegelgesetz hervorgehende Abweichung von der Kreisform erhalten, welche jedoch so minimal ist, daß sie praktisch als überflüssig bezeichnet werden kann.
  • Die Führung muß nicht unbedingt ein Kreis sein. An ihrer wirksamen Stelle muß die Führungskurve minimal vom Kreis abweichen. Die Abweichung ist so klein, daß ihre Vernachlässigung den Erfolg nur wenig beeinträchtigt praktisch wird die so geringfügige Korrektur der Führungskurve beim Justieren der Spiegel vorgenommen. Es kommt lediglich darauf an, die Spiegel durch einen Kippunkt hindurchzuziehen, der auf dem Pendellagerbewegungskreis liegt.
  • Die Spiegel werden durch einen Kippunkt bzw. eine Kipplinie geführt, damit der Achsenstrahl bei jeder Lage des Filmbildes die gleiche Länge hat, wodurch gleichbleibende Schärfe gewährleistet wird. Der Kippunkt muß außerdem in der Peripherie des Pendellagerkreises liegen, weil dann bei gleichförmiger Bewegung der Pendellagertrommel die Spiegel mit gleicher Winkelgeschwindigkeit gleichförmig gekippt werden. Wird also das Filmbild mit derselben Winkelgeschwindigkeit wie die Spiegeltrommel bewegt, dann muß das Bild auf dem Schirm stillstehen.
  • Die Spiegellänge wird der doppelten Exzentrizität von Zapfenbewegungs-und Führungskreis gleichgemacht. Nur unter dieser Voraussetzung wird die Spiegelebene während der Spiegelbewegung dauernd durch den Schnittpunkt der beiden Kreise hindurchgeführt, wie aus rein geometrischen Gesetzen folgt.
  • Das durch den Film gehende Beleuchtungsstrahlenbüschel wird auf irgendeine Art dauernd in die optische Achse des Projektionsobjektivs geführt, um einen Beleuchtungsausgleich zu schaffen, damit eine gleichmäßige Beleuchtung des projizierten Bildes eintritt.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: z. Kinematograph mit optischem Ausgleich der Licht- oder Bildwanderung durch eine Anzahl von kreisenden und= achsparallel pendelnden Spiegeln, dadurch gekennzeichnet, daß die Spiegel an einem Ende die in einem Kreis bewegten Pendellager tragen, mit ihrem anderen Ende längs einer Führung in- festalt etwa eines Kreises gleiten und, sich drehend, während ihrer wirksamen Bewegung durch den Strahlengang durch den Reflexionspunkt, das ist der eine Schnittpunkt beider Kreise (Pendellagerbewegungskreis und Führungskreis), durchgezogen werden.
  2. 2. Kinematograph nach Anspruch z, gekennzeichnet durch Federn (Z4), welche die Spiegel an die Führung (z7) drücken.
  3. 3. Kinematograph nach Anspruch x oder 2, gekennzeichnet durch Führungszapfen (i6) außerhalb der Spiegelflächen, mit denen die Spiegel an der Führung (r7) gleiten. q.: Kinematograph nach Anspruch i, 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Spiegellänge der doppelten Exzentrizität von Zapfenbewegungs- und Führungskreis gleich ist.
DEK101081D 1926-10-12 1926-10-12 Kinematograph mit optischem Ausgleich der Licht- oder Bildwanderung Expired DE486802C (de)

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DE (1) DE486802C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1178825B (de) * 1961-02-13 1964-10-01 Dr Otto Alfred Becker Trennwand zum verschiebbaren Aufhaengen in seitlichen Registraturen zwischen den aufTragboeden stehenden Taschen, Mappen, Ordnern, Zeichnungen u. dgl.

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1178825B (de) * 1961-02-13 1964-10-01 Dr Otto Alfred Becker Trennwand zum verschiebbaren Aufhaengen in seitlichen Registraturen zwischen den aufTragboeden stehenden Taschen, Mappen, Ordnern, Zeichnungen u. dgl.

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