DE899585C - Verfahren zur Aufnahme und Wiedergabe von Zeichnungen, Plaenen od. dgl. auf photographischem Wege und Einrichtungen dazu - Google Patents

Verfahren zur Aufnahme und Wiedergabe von Zeichnungen, Plaenen od. dgl. auf photographischem Wege und Einrichtungen dazu

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DE899585C
DE899585C DEZ1342D DEZ0001342D DE899585C DE 899585 C DE899585 C DE 899585C DE Z1342 D DEZ1342 D DE Z1342D DE Z0001342 D DEZ0001342 D DE Z0001342D DE 899585 C DE899585 C DE 899585C
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    • GPHYSICS
    • G03PHOTOGRAPHY; CINEMATOGRAPHY; ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ELECTROGRAPHY; HOLOGRAPHY
    • G03BAPPARATUS OR ARRANGEMENTS FOR TAKING PHOTOGRAPHS OR FOR PROJECTING OR VIEWING THEM; APPARATUS OR ARRANGEMENTS EMPLOYING ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ACCESSORIES THEREFOR
    • G03B27/00Photographic printing apparatus
    • G03B27/32Projection printing apparatus, e.g. enlarger, copying camera
    • G03B27/52Details
    • G03B27/68Introducing or correcting distortion, e.g. in connection with oblique projection

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  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Image Processing (AREA)

Description

  • Verfahren zur Aufnahme und Wiedergabe von Zeichnungen, Plänen od. dgl. auf photographischem Wege und Einrichtungen dazu Bei der Herstellung von Plänen, Karten od. dgl. auf photographischem Wege liegt mitunter das Bedürfnis vor, bei diesen Darstellungen, für .die ein bestimmtes, durch die gegenseitige Lage von Objekt, Optik und Bild bedingtes Abbildungsverhältnis gewählt. wird, für die Wiedergabe gewisser Einzelheiten, 'beispielsweise von Schilaffen, Begrenzungslinien, Feldrainen od.,dgl., ein .davon abweichendes Abbildungsverhältnis zu verwenden, um etwa derartige Details besser und als we-sentl:ich gegenüber anderen Dingen auf den Karten usw. hervortreten zu lassen. Ein solcher Fall ist praktisch z. B. gegeben bei der Anfertigung von Übersichtskarten für die Zwecke von Flurumlegungen oder für Katasterzwecke, wo die zunächst aufgenommenen Teilblätter .dier einzelnen Flurstücke aneinandergereiht zu einer Gesamtdarstellung in entsprechend verkleinertem Maßstab vereinigt werden. Bei dieser verkleinerten Wiedergabe fallen die Begrenzungslinien für die einzelnen Fluren, Gemarkungen usw. so dünn aus, daß sie unter Umständen nicht oder nur undeutlich sichtbar bleiben. Diese Fehler ließen sich nun zwar durch nachträgliches Um-, Einzeichnen oder Verstärken dieser Linien von Hand beheben. Jedoch war ein derartiges Ausbesserungsverfahren so umständlich und zeitraubend"daß es bei einer Eilherstellung von Karten dieser Art nicht anwendbar war; ganz abgesehen davon, daß diese nachträgliche Ergänzung unter Umständen bei nicht ganz sorgfältiger Überarbeitung .der betreffenden Kartenstellen Anlaß zu Fehlern geben konnte.
  • Die Erfindung zeigt einen Weg für ein rascher und sicherer arbeitendes Verfahren zur Lösung dieses Prübliems auf. Gemäß,dem Haupterfindungsgedankenwird nämlich für einbestimmtes optisches Abbildungsverhältnis von Objekt und, Bild eine Veränderung dies Abbildungsverhältnisses von Einzelheiten, wie Zeichen, Schraffen, Begrenzungen od. @dgl., durch opbi!sche oder mechanische, auf Gegenstand, Optik und/oder Bild wirkende, auf dem Prinzip der Verlagerung der B.iMpunkte für die Einzelheiten beruhende Mittel unter Wahrung der Zeichnungsschärfe der Bildpunkte vorgenommen. Auf diese Weise ergibt sich außer einer bedeutenden Verkürzung der Gesamtarbeitszeit zur Herstellung solcher Pläne noch eine viel größere Genauigkeit -der Wiedergabe :als zuvor, da von .dem Urbild des Planes ausgegangen wird, also irgendwelche Zeichnungsungenauigkeiten durch Nacharbeiten nicht entstehen können. Ferner läßt sich so @&r Abbdldungsrnaß.stak für die in Betracht kommenden Einzelheiten stufenlos von Null bis zu jedem beliebigen Maßstab ändern; unter Umständen können für verschiedene Einzelheiten jeweils iandere Abbildungsverhältnisse angewendet werden.
  • In Fortentwicklung dieses Grundgedankens wird aufgezeigt, wie er sich verfahrensmäßig nach verschiedenen Richtlungen abwandeln läßt und wie die dazu benutzten Einrichtungen zweckmäßigerweise ausgebildet sind. So kann man bei einer mechanischen Bildpunkt'verlagerung dem Objekt; der Optik und@oder dem Bild eine Bewegung quer zur optischen Achse aufzwingen, die entweder als Kreisbahn oder bei vorwiegender Erstreckung der Linienzüge in edier Hauptrichtung als elliptische oder -geradlinige hin und her gehende Bahn ajusgestaltet sein kann. Die dafür verwendeten Einrichtungen sind, so ausgebildet, daß das oder die betreffenden Blauteile in Halterungen sitzen, die entweder ein schwingungsfähigest System bilden oder die in Führungen laufen, welche der Art (der Bahnen angepaßt sind. Bei einer Bildpun'ktwerlagerung auf optischem Wege wird den vom Objekt ausgehenden Einzelstrahlen eine Brechung oder Ablenkung unter gleichzeitiger Drehung der dazu verwendeten optischen Mittel um ihre Achse erteilt. Die :optischen Mittel lassen sich dabei als Gliaskalotten von zur Krümmung rder Optik äquidistanber Form oder als im Bereich eines Strahlenganges mit parallel gerichtetem Licht sitzende planparallele Glasplatten ausbilden, die um eine quer zur optischen Achse verlaufende Kippachse !, neigbar sind. Ferner ist ein Dreh- oder Schwenkkeilsystem verwendbar, dessen Einzelkeile gegeneinander verschwenkt werden können rund das in seiner Gesamtheit ebenfalls um die optische Achse sich drehen läßt. Diese optischen Mittel lassen sich an beliebiger Stelle im Strahlengang vom Objekt zum Bild, insbesondere, auch zwischen den Einzelgliedern der Optik, anordnen. Weiterhin ist daran gedacht, eine vereinigte Bdldpunktverlagerung auf optischem und mechanischem Wege anzuwenden.
  • Es sei hier eingeschaltet, d'aß an sich Anordnungen, vor allem für Fliegenkameras,, bekannt sind, bei denen -dem Schichtträger während der Belichtungszeit eine der Flugzeugbewegung verhältnisgleiche Zusatzbewegung erteilt wird, um einen Ausgleich der andernfalls auftretenden Bewegungsunschärfe zu schaffen. An-eine Bildpunktve-rlagerung zum Zwecke einer Änderung der Abbildungsmaßstäbe für bestimmte B.ildp-unkte ist hierbei nicht gedacht. Ebensowenig liegt dieses Problem vor bei einer ferner noch bekannten Anordnung zur Herstellung von Mustern auf Wertpapieren, bei .der ,die Urbilder an einer verschie'blichen öder verdrehbaren Halterung sitzen und auf eine Platte nacheinander Bilder dieser Objekte in verschiedenen Lagen gemacht werden. Auf diese Weise ergeben sich die bei Wertpapieren üblichen, als Untergrund für die Aufdrucke dienenden Muster in Flecht-oder Schlingenform. Eine Änderung einzelner Linienzüge in ihrer Stänke wurde auch drabei nicht beabsichtigt oder erreicht.
  • In der Zeichnung ist der Erfindungsgegenstland beispielsweise näher erläutert.
  • Abb. i zeigt eine solche aus Teilblättern zusammengesetzte Übersichtskarte; Abb. z ist eine vergrößerte Teilansicht von der eingekreisten ,Stelle darin, während Abb. 3 eine in noch größerem Maßstab gehaltene Teilansicht eines Linienzuges im Bereich: der besonders gekennzeichneten Stelle bringt; Abb. 4 gibt- eine schiauhildlich gehaltene Ansicht einer zur Ausführung des neuen Verfahrens benutzbaren Einrichtung wieder; Abb. 5 stellt ebenfalls in einem Schaubild eine andere Bauform für eine Einrichtung für das neue Verfahren dar, zu der Abb. 6 eine Änderungsmöglichkeit bringt; Abb. 7 ist gleichfalls ein Schaubild einer dritten und Abb. 8 ein solches einer vierten Ausbildungsmöglichkeit für eine Einrichtung zium Arbeiten nach dem erfindungsgemäßen Verftahren.
  • Gemäß Abb. i ist die Übersichtskarte i, idie den Flurenbereich 3 einer Ortschaft 4 umfassen soll, eine verkleinerte Wiedergabe einer Anzahl von Teilblättern 2, die zunächst je für sich aufgenommen wurden und idie aneinandergesetzt photographiert sind. Wenn auch, die zeichnerische Darstealung in bezug auf die batsächlieh bei einer solchen verkleinerten Wiedergabe sich ergebenden Strichstärken für die einzelnen Begrenzungen der Straßen, der Häusergruppen, der Feldraine u. a. m. nicht maßstabgerecht ist, so läßt sie doch erkennen, daß d:ie Grenzen 5 dker einzelnen. Flurstücke unverhältnismäßig dünn ,gegenüber den anderen Linienzügen 6 für die Straßen :7 beispielsweise herauskommen, obgleich gerade für die Grenzlinnen 5 für die obengernannten Zwecke eine hinreichende Stärke und. deutliche Strichführung nötig ist. Um diesem offensichtlichen Mißstand abzuhelfen, ist nun, was den. Grundzug des neuen Vorschlages ausmacht, unter Beibehaltung des Abbildungsverhältnisses der Gesamtkarte der Abbildungsmaßstab für die Linienzüge 5 sio gewählt worden, daß diese demgegenüber stärker rausfallen (00g1. Abb.2). Diese Verbreiterung der Striche 5 wird, dadurch erreicht, daß dieseleben durch Verlagerung Punkt für Punkt nach allen Richtungen hin vergrößert werden, was beispielsweise durch eine kreisende Bewegung des Halters mit dem Gegenstand, also dem Urbild i, geschehen kann @(vgl. Abb. 3 mit dem breiteren Linienzug 5'). Diese Züge 5' zeichnen sich dadurch aus, daß sie erstens vollkommen randscharf sind, da jedfer Punkt derselben um den gleichen Betrag nach allen Richtungen hin, unter Wahrung der einmal vorgenommenen Schärfeneinstellung des Bildes vergrößert wird',, und daß zweitens gerade die Randzonen der Striche 5' besonders stark belichtet werden"dadort entsprechende Überschneidungen der einzelnen Punktbahnen stattfinden. Wie ohne weiteres zu ersehen, läßt sieh das Abbildiungsverhältnis derLinienzüge 5 irrweitesten Grenzen ändern, @da man das Maß der Verlagerung der Einzelpunkte dafür frei wählen kann. Die Veränderung der Strichstärke der Linienzüge kann auch negativ sein, so daß beispielsweise -hei der Herstellung von Übersichtskarten kleine Details ,(Grenzen, Parzellen od. @digl.) vollkommen ausgelöscht werden. Ebenso ist ersichtlich, daß beispielsweise für die Linienzüge 5 ein anderer Abbildungsmaßstab als für die Grenzlinien 6 für die Straßen 7 auf der Karte i verwendet werden kann (vgl. Abb. i). Es ist in einem solchen Fall lediglich etwa erforderlich, daß man entsprechend verkleinert nacheinander zwei Urbilder photographiert, von denen das eine nur die Straßenzüge 7, das andere nur d!ie Feldraine 5 enthält. Für eine genaue Ausrichtung der beiden Urbilder zueinander in ihrer Grundeinstellung, was etwa mittels Strichmarken geschehen 'kann, ist natürlich Sorge getragen.
  • Die Verstärkung oder Abschwächung der ursprünglichen Linienstärke der Striche 5 oder 6 kann auf verschiedenem Wege geschehen.
  • Bei der Anordnung nach Abb. 4 erfolgt sie unter Zuhilfenahme mec'hanisc'her Mittel, indem entweder die den Sch:ichtträ@ger 8 für das Bild enthaltende Kassette 9 gegenüber der Repro-duk'tionsoptik io und dem Urbild i i, also dem Gegenstand, oder .die Optik io gegenüber dem Bild 8 und -dem Gegenstand i i oder auch letzterer gegenüber den Elementen 8 und: io quer zur optischen Achse 16 während der Aufnahme bewegt wird. Diese Bewegung, die in,der Darstellung @d'urch: Pfeille-2i, 22, 23 veranschaulicht sein soll, kann etwa ,dadurch herbeigeführt werden, daß dasbetreffende Buutei19 mit Schichtträger 8, io oder ii als gegenüber den anderen Elementen schwingungsfähiges System, z. B. nach Art eines Rüttelsiebes, ausgebildet ist oder in entsprechenden Bahnen beweglich, geführt wird. Die Art der bei einer solchen Bewegung vollführten Bahn ist beliebig, vorzugsweise wird man sie zwecks gleichmäßiger Verbreiterung -der Linienzüge nach jeder Richtung hin kreisförmig wählen; doch kann man, vor allem dann., wenn es sich. bei nur in einer Hauptrichtung erstreckenden Linienzügen um eine bevorzugte Verstärkung derselben nur in einer bestimmten Richtung handelt, auch auf eine elliptisohe, geradlinig hin und her gehende od.,dgl. Bahnbewegung zukommen, wobei die Längserstreckung der Bahn quer zum betreffenden Lin,ienzüg gelegen ist. Unter Umstänidlen ist es weiter möglich, zweien von den Elementen 8, io, I I gleichzeitig Bahnbewegungen, zweckmäßigerweise entgegengesetzt gerichtete, zu erteilen.
  • Die Anordnungen nach Abb. 5 bis 8 nehmen für die Erzielung ,der erfindungsgemäßen Wirkung optische Mittel zu Hilfe.
  • Bei Tier Ausgestaltung nach Abb. 5 sind das Urbild iio, diie Optik roo und das Bild 8o fest angeordnet. Zwischen der Optik ioo und dem Gegenstand i i o Ist eine Glaskalotte 12 von zur Krümmung der Optik ioo äqui-distanter Form in das Strahlenbüschel 13 eingeschaltet. Diese Kalotte 12 ist kippbar in Pfeilrichtung 15 um eine quer .zur opti.s(chcn Achse 16 gelegene Kippachse 14 gelagert und mitsamt dieser Kipplagerung 14 cum die optische Achse in Pfeilrichtung 17 drehbar am geordnet. Die beabsichtigte Veränderung der Breite der Linienzüge kommt hierbei dadurch zustande, daß durch die Kippung der Kalotte 1.2 in Pfeilrichtung 15 um den beliebig großen Winkel a die Einzelstrahlen des vom Gegenstand iio zum Bild 8o gehenden Strahlenbüschels eine Brechung erfahren. Gleichzeitig veranl.aßt dde Drehung der Kalotte 12 um .die Achse 16 eine kreisförmige Auswanderung ,der entsprechend. gebrochenen Einzelstrahlen, so daß das. Endergebnis für jeden solchen Einzelstrahl statt dessen, einfacher Form ein zylinderförmiger Lichtstrahlenschlauch 18 von der Kalütte- 12 ab Ibis zum Bild 8o ist; dies bedeutet nichts anderes, 'als daß an die Stelle einer punktförmigen Abbildung jedes Strahles eine Kreisfläche auf dem Bild 8o tritt.
  • Die Anordnung kann, wie Abib. 6 erkennen läßt, auch so getroffen sein, daß die Glaskalotte 112 mit zur Krümmung der Optik ioo äquid'istanter Form zwischen Optik und B:il@d 8o in den Strahlengang 13 eingeschaltet ist. Durch Kippmöglichkeit der Kalotte i 12 um die Achse i 14 in Pfeilrichtung i 15 und durch Drehung .des Systems 112, 114 um die optische Achse 16 in Pfeilrichtung 17 lassen sich wiedier die Strahlenschläuche 18 für die Einzelstrahlen des Lichtbüschels mit dem gleichen Effekt wie zuvor erzeugen.
  • Die Bauform gemäß Abb. 7 zeichnet sich -dadurch aus, daß die zwischen Gegenstand i io uhd Bild 8o eingeschaltete Optik zweiteilig derart ausgebildet ist, daß zwischen den optischen Einzelgliedern 2oo', Zoo" das. vom Urbild) iio ausgehende Lichtbüschel, 13 .als parallel gerichteter Strahlengang 213 verläuft. In den. Strahlenbereich 213 ist eine planparallele Gliaspllatte 212 um eine Achse, 214 in Pfeilrichtung 2i5 um einen beliebigen Winkel a kippbar ,gelagert, und ferner :ist das System 212, 214 wiederum um die optische Achse, 16 in Pfeilrichtung 17 drehbar angeordnet, so daß auf diese Weise ebenfalls eine Brechung der Einzelstrahlen des Lichtbüschels, 2i3 durchs die Platte 2i2 und eine Umwanidlung der Einzelstrahlen in Strahlenschläuche 18 wie zuvor eintritt, Die Anordnung nach Abb: 8 - schließlich unterscheidet sich vor ;allem dadurch von der Bauform nach Abb. 5, idaß bei' fest :angeordnetem Gegenstand i i o, Optiik ioo und,Bild 8o zwischen -die Elemente ifo und. ioo in :das Strahlenbüschel 13 ein Drehkeilpiaar i9 eingeschaltet ist, dessen Einzelkeile i9' und i9" gegeneinander - in 'Pfeilrichtung 314 verdrehbar- gelagert @sirid. Hierdurch läßt sieh ,der Abl,enkungsgriad der Einzelstrahlen des Büschels 13 ,beliebig verändern. Ferner ist ,das gesamte Drehkeilsystem i9 um die optische Achse 1b in Pfeilrichtung 17 drehbar. -Dadurch. beschreibt jeder Einzelstrahl eine ,auf einem Kegelmantel ;gelegene Bahn, so diaß jetzt an Stelle der Einzelstrahlen ,l@e"geliförmige Lichtbüschel 2,o vom Dre'hkeil-system i 9 an für ;die einzeln :abzubildenden Urbildpunkte in Erscheinung treten, d'. h. auch. dadurch ergibt sich eine entsprechende Veränderung der Breite der Abbildlungsp.unkte. Es sei bemerkt, daß die Stelle des Drehkeil- auch ;ein; .Schwenlkkeilsys.tem einnehmen kann. Ebenso ist eis möglich, ein solches Dreh- oder SChwenkkeilsystem hinter der Optik anzuordnen.
  • Die beim .Ausführungsbeispiel nach Abb. 7 @gew-ählte Einschaltung der die Verlagerung der Bildpunkte auf optischem Wege bewirkenden Mittel 212 zwischen :die Einzielelemente des optischen Ge-,samtsystems kann auch (bei dien Anordnungen nach Abb. 5, 6 und 8 angewendet werden.. Ferner ist es denkbar, die Paraldelrich:tung ;des Lichtbüschels 13 bei der Ausgestaltung nach Abb. 7 schon vor dem Eintritt in die Optik 20o oider erst dahinter vorzunehmen. Die Drehbewegung der Elemente 12, 112, 212, i9- um die optische Achse 16, die eine lcred-sförmiige Verlagerung der einzelnen Bildpunkte ergibt, kann unter Umständen auch durch eine anders ,geartete Bewegung, z. B. ;durch eine elliptische Bohn, ersetzt werden.
  • Wie aus a11 .diesen. Betrachtungen herviorgeht, ist das neue Verfahren sowohl für leine Verstärkung als fauch für eine Schwächung bis zu einer vollständigen Auslläschung einzelner Lindienzüge geeignet. Das Verfahren zur Verstärkung der Linienzüge setzt Tals Uribild ein Negativ der -w'iederzugebenden Karte od:. dgl. voraus, bei dem die zu verstärkenden Linien weiß auf schwarzem Grund erscheinen. Beim Ahbildungsprozeß wird durch die leuchtendweißen Linien die Schicht des Bildnegat%vs aktinisch b@eeinflußt, so diaß !bei einer Bildpunktverlagerung, durch die obenerwähnten Mittel herbeigeführt, eine Verbreiterung dies Striches auf denn Neigativ entsteht. Bei (der Schwächung bzw. 4uslöschung von Linienzügen muß von einem Positiv des Urbildes mit schwarzen Linien auf weißem Grundausgegangen werden. Der Abbildungsprozeß spielt -sich, ebenso ab wie vorbeschrieben; .dabei werden d'ie Linienzüge lauf dem Bildneigativ durch den lichtdurchlassenden Untergrund ;des Uribildes entsprechend geschwächt oder ausgelöscht.
  • ;Die das Hauptkennzeichen :des neuen Vorschlages, ausmachende Verlagerung der Bildpunkte kann ;auch noch auf andere Weise als itn Iden Dar-Stellungsbeispielen vorgenommen werden, etwa dadurch, daß das Urbild nacheinander in gegeneinarnder entsprechend verschobenen Stellungen photographiert wird oder daß mehrere Urbilder gleichzeitig in zueinander entsprechenden Stellungen aufgenommen oder projiziert werden. Die bauliche Ausbilidu,ng seiner solchen Einrichtung kann so sein, daß .die Urbildhalter .oder auch der Bildträger entsprechend allseitig ;bewegbar gelagert sind. Gegebenenfalls läßt sich ;auch eine- Komhination der mechanisch oder optisch wirkenden Mittel für die Bildpunktverlagerun.gmiteinander verwenden, indem beispielsweise der Optik io ein.-. irgendwie geartete Bahnbewegiurng erteilt und davor oder dahinter ein optiisches Mittel in Fö-rm eines der Elemente 12, 112, 212 oder i9 geschaltet wird. Eine geradlinige Verlagerung der Bildpunkte kann außer dem oben beschriebenen Verfahren durch mechanische Bewegung der Elemente 9, io unid/oder ii nach Abb. 4 euch durch die optischen Mittel der Anordnungen nach Abb. 5 bis 8 in der Weise herbeigeführt werden; ,daß z. B. die Eleimente 12, 112, 212 oder i9 nur um die senkrecht zur .optischen ;Achse stehenide Achse 14, 114, 214 . . . pendelnd. ;bewegt, also dauernd, hin und her verschwemkt werden unter Verzicht auf eine Drehung 'dieser optischen Elemente um die Achsre 16.

Claims (16)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Verfahren zur Aufnahme oder Wiedergabe von Zeichnungen, Plänen od. dgl., dadurch gekennzeichnet, daß für ein bestimmtes, optisch bedingtes Ab bildungsverhältnis von Objekt (ii, iio) und Bild (8, 8o) eine Veränderung des Aibbildungsverhältnisses von Einzelheiten (Zeichen, Schraffen, Begrenzungen 5, 6 od. dgl.) durch. optische oder mechanische; auf Gegenstand (iz, iio), Optik (io) und/oder Bild (8, 8o) einwirkende, auf ;dem Prinzip der Verlagerung der Bildpunkte für die Einzelheiten beruhende Mittel (12; 112, 212, 19; 2i, 22, 23) unter Wahrung der Zeichnungsschärfe dafür vorgenommen. wird.
  2. 2. Verfahren nach Anspruch i mit einer Bildpunktverlagerung auf mechanischem Wege, dadurch gekennzeichnet, daß dem Objekt (ii), ,der Optik (i o) oider dem Bild (8) eine Bewegung (21, 22, 23) quer zur optischen Achse (16) aufgezwungen wird.
  3. 3. Verfahren nach .Anspruch, i uäd; 2, da-,durch gekennzeichnet, daß zwei .der ;Elemente Objekt (ii), Optik (io) und Bild (8) gleichzeitig Bewegungen (21, 22, 2,3) quer zur optischen Achse (16), zwckmäßigerweise ent-;gegengesetzt zueinander, vollführen.
  4. 4. Verfahren nach den vorhergehenden Ansprüchen, gekennzeichnet .durch eine kreisförmige Bewegung oder Bewegungen (21, 22, 23) für ;die Bildpunkte (5, 6).
  5. 5. Verfahren nach Anspruch i bis 3 zur Veränderung .des Abbildungsverhältnisses von nur in einer Hauptrichtung sich erstreckenden Linienzügen, gekennzeichnet durch eine geradlinig hin und her gehende oder elliptische Bahnbewegung (21, 22, 23) für die Bildpunkte (5, 6), wobei die Längserstreckung ,dieser Bahnen quer zum Linienzug (5, 6) gelegen ist.
  6. 6. Einrichtung zur Ausübung des Verfahrens nach Anspruch i :bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß das Objekt (ii), die Optik (io) und/oder das Bild (8) in Halterungen sitzen, die als schwingungsfähige Systeme ausgebildet sind.
  7. 7. Einrichtung ,zur Ausübung des Verfahrens nach Anspruch 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß das Objekt (ii), die Optik (io) und/oder das Bild (8) in Halterungen sitzen, die in Führungen. laufen, welche der Art der in Betracht kommenden Bahnen (21, 22, 23) angepaßt sind. B.
  8. Verfahren nach Anspruch i mit einer Bildpunktverlagerung auf optischem Wege, dadurch gekennzeichnet, daß durch die optischen Mittel (12, 112, 2i2, i9) :den Einzelstrahlen des vom Objekt (iio) ausgehenden Lichtbüschels (13) eine Brechung oder Ablenkung erteilt wird, während gleichzeitig die optischen Mittel eine Drehbewegung (17) um ihre Achse vollführen. g.
  9. Einrichtung zur Ausübung .des Verfahrens nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß die optischen Mittel als Gl-aslialotte (12, 112) von zur Krümmung der Optik (ioo) äquidistanter Form ausgebildet sind, die um :eine quer zur optischen Achse (i6) liegende Kippachse (14, 114) neigbar und außerdem mitsamt der Kippachse um die optische Achse (16) @drehbar sind. i o.
  10. Einrichtung zur Ausübung des Verfahrens nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß als optische Mittel ein Dreh- oder Schwenkkeilsystem (i9) dient, dessen Einzelkeile (i9', i9") gegeneinander verschwenkbur gelagert sind,,urnd dias als Ganzes um die optische Achse (16) verdrebbar ist. i i.
  11. Einrichtung zur Ausübung des Verfahrens nach Anspruch 8, bei der .das vom Objekt iausgehende Lichtbüschel über einen gewissen Bereich parallel gerichtet verläuft, dadurch :gekennzeichnet, d@aß in diesen Bereich parallel gerichteten Lichtes (2,13) eine planparallele Glasplatte :(212) eingeschaltet ist, die um eine quer zur optischen Achse (16) verlaufende Kippachse (2I4) neigbar und um die optische Achse (16) drehbar ist.
  12. 12. Einrichtung nach einem der Ansprüche 9 bis I I, dadurch gekenn:zeichnet,daß die optischen Mittel (12, i9, 112, 212) entweder zwischen Objekt (iio) und-Optik,(ioo,2oo) oder zwischen Optik und Bild (8o) oder zwischen die Einzelglieder (2oo', 2oo") des optischen Systems. (2oo) in den Lichtstrahlengang,(13, 213) eingeschaltet sind.
  13. 13. Verfahren nach Anspruch i mit einer Bildpunktverlagerung auf optischem Wege, vorzugsweise für in einer Hauptrichtung verlaufende Linien, .dadurch gekennzeichnet, d.aß die optischen Mittel (12, 112, 212, 19) um eine senkrecht zur Koptischen Achse (16) stehende Achse (14, 114, 24 pendelnd bewegt werden.
  14. 14. Verfahren nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß das Objekt (ii) nacheinander in gegeneinander verschobenen Stellungen photographiert wird oder mehrere gleichartige Objekte (i i) in zueinander verschobenen Stellungen gleichzeitig .aufgenommen oder proj iziert werden.
  15. 15. Einrichtung zur Ausübung des Verfahrens nach Anspruch 14, @d.adurch gekennzeichnet, .daß das Objekt (ii) oder das Bild (8) mit seiner Halterung nach allen Richtungen hin bewegbar gelagert ist.
  16. 16. Verfahren, nach Anspruch i bis 4 und 8, gekennzeichnet durch eine gemeinsame Verwendung der Bildpunktverlagerung auf optischem und auf mechanischem Wege.
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* Cited by examiner, † Cited by third party
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DE1927107A1 (de) * 1968-05-28 1969-12-18 Rank Xerox Ltd Vorrichtung zur Vollbildbelichtung einer bewegten Bildplatte
US4515450A (en) * 1982-09-29 1985-05-07 Mcdonnell Douglas Corporation Transparency for use with a flying spot scanner to generate images

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