DE542020C - Vorrichtung zum Entfernen der Kesseldaempfe aus Kochgefaessen - Google Patents
Vorrichtung zum Entfernen der Kesseldaempfe aus KochgefaessenInfo
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Classifications
-
- A—HUMAN NECESSITIES
- A47—FURNITURE; DOMESTIC ARTICLES OR APPLIANCES; COFFEE MILLS; SPICE MILLS; SUCTION CLEANERS IN GENERAL
- A47J—KITCHEN EQUIPMENT; COFFEE MILLS; SPICE MILLS; APPARATUS FOR MAKING BEVERAGES
- A47J36/00—Parts, details or accessories of cooking-vessels
- A47J36/38—Parts, details or accessories of cooking-vessels for withdrawing or condensing cooking vapors from cooking utensils
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Description
- Vorrichtung zum Entfernen der Kesseldämpfe aus Kochgefäßen Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Entfernen der Kesseldämpfe aus Koch-und Waschräumen, wobei das Dampfablaßloch des Kesseldeckels mit einer Abzugsrohrleitung verbunden ist. Bei den bekannten Vorrichtungen werden die Kesseldämpfe durch den Feuerkanal oder das kauchabzugsrohr des Herdes oder auch unmittelbar in den Kamin geleitet. Diese Art der Dämpfebeseitigung ist jedoch nicht vorteilhaft, weil die Wasserdämpfe aus Sicherheitsgründen vom Kamin ferngehalten werden müssen.
- Es wurde ferner vorgeschlagen, die vom Kessel abgezogenen Dämpfe niederzuschlagen, das Niedersclilagwasser in einem Gefäß zu sammeln und aus diesem von Zeit zu Zeit durch ein Rohr abzulassen. Derartige Einrichtungen erfordern aber eine verhältnismäßig umfangreiche Anlage und sind daher mir unter entsprechenden räumlichen Verhältnissen, wie solche in Großbetrieben gegeben sind, verwendbar.
- Durch die Erfindung sollen mittels einer einfachen Vorrichtung die Kesseldämpfe unmittelbar ins Freie geleitet werden. Eine Wegführung ins Freie ist bisher nur für die gasförmigen Bestandteile von Kesseldünsten, die niedergeschlagen werden, oberhalb des Niederschlaggefäßes vorgesehen worden. Demgegenüber erfolgt bei der Erfindung die Entfernung der Kesseldämpfe in ungeteiltem Zuge und auf kürzestem Wege ins Freie durch die Mauer des Koch- oder Waschraurnes hindurch mittels eines Rohres, an welchem ein in das Abzugsloch des Kesseldeckels eintretendes Rohrstück verschiebbar geführt ist.
- Bekannt ist die Verbindung des durchlochten Kesseldeckels mit dem Niederschlaggefäß oder mit dem Rauchabzug durch zusammenschiebbare Röhren. Der Erfindung gemäß ist nur das unmittelbar ins Freie führende Abzugsrohr und das verschiebbare Verbindungsrohr vorgesehen und dieses mit einer wulstförinigen Auswölbung auf einen im Deckelloch sitzenden Rohrteil aufgestützt.
- Im Gegensatz zu den bekannten Einrichtungen, die eine besondere Bauart des Kesseldeckels bzw. eine vielteilige Rohrleitung erfordern, kann die der Erfindung entsprechende Vorrichtung mit jedem der üblichen Holzdeckel, der lediglich mit einem Lochausschnitt und einem Einsatzrohr versehen zu werden braucht, ohne weitere Vorkehrungen in Verbindung gebracht werden.
- Die Zeichnung veranschaulicht ein Ausführungsbeispiel der Erfindung in Schnittansicht.
- Der auf dem Kessel a aufruhende Holzdeckel b ist mit einer Blechverschalung c versehen und hat in der Mitte eine Öffnung, in welche ein Blechrohr d eingesetzt ist. In die obere Öffnung dieses Rohres greift eine verschiebbare Röhre e, deren, oberer Teil an dem durch die Mauer g ins Freie mündenden Abzugsrohr f geführt ist. Die Röhre e sitzt mittels eines Ringwulstes la- auf dem oberen Rand des Rohres d und ist -mit Handgriffen i versehen. An der Oberseite des Deckels b sind Handhaben k angebracht.
- Bei der dargestellten Lage der beschriebenen Teile ist die Vorrichtung gebrauchsbereit. Die Kesseldämpfe steigen in dem Rohrteil d des Deckelloches auf, treten in die Röhre e ein und gelangen durch das Abzugsrohr f ins Freie. Der Arbeitsraum bleibt daher vollständig dampffrei. Wenn während der Arbeit eine N achschau im Kessel oder ein Hineingreifen in den Kessel stattfinden soll oder wenn die Arbeit beendet ist, so wird die Röhre e durch Erfassen der Griffe i nach oben geschoben und dadurch aus dem Bereich des Rohres d des Deckels gebracht. Die Röhre e ist an dem Abzugsrohr f so dicht geführt, daß sie in hochgeschobener Lage ohne besonderes Befestigungsmittel gehalten wird. Der Deckel b kann nun mittels der Handhaben k abgenommen werden. An das Abzugsrohr f können mehrere Kessel mittels der beschriebenen Vorrichtung angeschlossen werden. Durch Anbringung eines Schiebers oder Ventils kann der Dampfabzug geregelt werden. Die Erfindung eignet sich besonders für Gaststätten, Hotels, Volksküchen, Fleischereien, Schlachthäuser, Waschküchen, Haushaltungsküchen u. a. m.'
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH: Vorrichtung zum Entfernen der Kesseldämpfe aus Kochgefäßen, wobei das Dampfablaßloch des Kesseldeckels mit einer Abzugsrohrleitung verbunden ist, gekennzeichnet durch das unmittelbar ins Freie führende Abzugsrohr (f) und ein darauf verschiebbar geführtes Rohrstück (e), welches sich mittels einer wulstförmigen Auswölbung (h) auf einem im Deckelloch des Kessels sitzenden Rohrteil (d) aufstützt.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE542020T | 1930-05-25 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE542020C true DE542020C (de) | 1932-01-19 |
Family
ID=6559498
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE1930542020D Expired DE542020C (de) | 1930-05-25 | 1930-05-25 | Vorrichtung zum Entfernen der Kesseldaempfe aus Kochgefaessen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE542020C (de) |
-
1930
- 1930-05-25 DE DE1930542020D patent/DE542020C/de not_active Expired
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