AT148807B - Vorrichtung für den Gebrauch von Dampfbädern. - Google Patents

Vorrichtung für den Gebrauch von Dampfbädern.

Info

Publication number
AT148807B
AT148807B AT148807DA AT148807B AT 148807 B AT148807 B AT 148807B AT 148807D A AT148807D A AT 148807DA AT 148807 B AT148807 B AT 148807B
Authority
AT
Austria
Prior art keywords
frame
feet
bathroom
bather
perforated
Prior art date
Application number
Other languages
English (en)
Inventor
Albert Buhl
Original Assignee
Albert Buhl
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Albert Buhl filed Critical Albert Buhl
Application granted granted Critical
Publication of AT148807B publication Critical patent/AT148807B/de

Links

Landscapes

  • Devices For Medical Bathing And Washing (AREA)

Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Vorrichtung für den Gebrauch von   Dampfbädern.   



   Den Gegenstand der Erfindung bildet eine Vorrichtung, die jedem Menschen den Gebrauch von Dampfbädern im eigenen Heim ohne Hilfe einer zweiten Person ermöglicht, wenn elektrischer Lichtstrom, eine Kohlengasleitung oder ein Brenngerät für Spiritus vorhanden ist. 



   Bei dieser Erfindung wurde, neben der Möglichkeit, dem Wohlbehagen und dem Gefühl der Sicherheit des Badenden während des Bades durch einfache und rasche, vom Badenden selbst zu bedienende Regulierung der Anlage zu entsprechen, auch auf die wichtigste Forderung Bedacht genommen, dass beim Volldampfbade auch die Fusse dem wohltuenden Dampfe voll ausgesetzt sein sollen. Ebenso wichtig ist es, dass die Anlage gleichzeitig lokale Dampffussbäder allein ermöglicht. 



   In der Zeichnung ist der Erfindungsgegenstand in beispielsweiser Ausführung dargestellt. Fig. 1 zeigt einen stockerlartigen Kasten, teilweise aufgebrochen, Fig. 2 die ganze Anlage mit der Hülle für den Baderaum und Fig. 3 die   Schliessvorrichtung   zum Absehlusse des Halses des Badenden, wenn sich der Kopf ausserhalb des Baderaumes befindet. 



   Fig. 1 zeigt unmittelbar auf der Bodenplatte 1 einen Schacht 2 mit einer Schublade   3,   die ein Brenngerät 4 und ein   Kochgefäss   5 mit einem gelochten Deckel 6, aufnimmt. Der Raum beiderseits des Schachtes ist durch je eine schräg liegende Platte 7 oben abgeschlossen. Auf diesen Abschlussplatten liegt eine gelochte Platte 8 und etwas höher eine zweite Platte 9, bei der nur ein Teil seitwärts und rückwärts gelocht ist, demnach von vorn des Kastens bis über die Mitte der Platte hinaus ein zungenartiges Feld 10 ohne Öffnungen verbleibt. Über der Lochplatte 9 ist ein horizontal laufender Schlitten 11 vorgesehen. An der Vorderseite des Kastens ist ein nach abwärts zu öffnendes   Türchen   12 angebracht. Oben ist der Kastenraum durch eine Sitzplatte 13 abgeschlossen.

   Bei dieser Sitzplatte ist die Vorderkante, beim   Türehen   12 die Oberkante muldenartig ausgeschnitten, so dass eine Öffnung 14 
 EMI1.1 
 



   Fig. 2 zeigt das zusammenlegbare Gestell mit dem Rahmen 18, dessen Seitenteile in der unteren Hälfte an der   Innenfläche   mit Stossleisten 19 versehen sind. An den Vorderkanten der Seitenteile des Rahmens sind oben, nach innen bewegliche Winkelarme 20 vorgesehen, auf denen, bei Offenstellung, eine mit der obersten Rahmenquerleiste 28 beweglich verbundene Deckplatte 21 liegt. Diese Deckplatte hat in der Seitenmitte eine Öffnung 22 und an der Innenseite anliegend eine   Schlirssvorrichtung     (Fig.   3), bestehend aus zwei gleich grossen, an den Innenkanten halbkreisförmig ausgeschnittenen Klappen   23,   die durch Drehbolzen 24 und durch eine Führungsleiste 25 gehandhabt werden können. 



  Um die Winkelarme 20 bei   Gebrauehstellung   fixieren zu können, sind an den Seitenkanten der Innenfläche der Deckplatte 21 beiderseits Falzleisten 26 angebracht. Für Überdeckung der Deckplatten- öffnung 22 ist ein mit der Rahmenquerleiste 28 beweglich verbundener Deckel 27 vorgesehen. Die Deckplatte ist an allen vier Kanten von einem Mantel 29, der mindestens bis zum Fusse des Rahmens reicht, umsäumt, ist jedoch nur mit der obersten Rahmenquerleiste und mit den beiden Winkelarmen fest verbunden. Die beiden vorderen Endteile des Mantels sind lose und werden bei Gebrauch durch Schlitze in den oberen Ecken auf einen, auf der   äusseren Deekplattenfläche befindlichen Dorn 30   aufgehängt. Die übereinanderliegenden Mantelende werden von innen durch Löcher und   Knöpfe') l   miteinander verbunden. 



   Bei Ausserbetriebsetzung des geschlossenen Mantels und der Deckplatte werden die beiden losen Mantelteile freigemacht, die Deckplatte wird mit dem Lochdeckel nach   rückwärts   geworfen, 

 <Desc/Clms Page number 2> 

 dass sie am Rahmen senkrecht herunter hängt, die beiden losen Mantelteile werden nacheinander durch Falten gegen die befestigten Mantelteile mit diesen, soweit nötig, über die Winkelarme gelegt, worauf die Winkelarme nacheinander an die Innenseite des Rahmens gezogen werden. Nun wird der Rahmen aus den Nutleisten herausgezogen. 



   Die Inbetriebsetzung der Anlage geschieht, bei Annahme eines Gasgerätes, wie folgt :
Nach erfolgter   Anfüllung   mit Wasser und Überdeckung des Kochgefässes 5 mit dem Lochdeckel, Verbindung des   Gasschlauches   mit dem   Brenngerät   und Entzündung der Flamme nach Öffnung des
Gashahnes, wird die Schublade in den Schacht geschoben. Dann werden für ein Vollbad, die beiden Hebel 15 bis zum letzten vorderen Zahn gezogen, wodurch der jetzt   einzuführende   Rahmen seine höchste Stehlage erhält.

   Werden   nun   die beiden Winkelarme in die Gebrauchslage gebracht und vom Mantel befreit, die Deckplatte mit dem Loehdeekel auf die   Winkelarme   gelegt, die losen Mantelteile auf den Dorn der Deckplatte gehängt, kann der Badewillige nach Auseinandersehieben der Mantelenden in den Baderaum eintreten und auf der Sitzplatte Platz nehmen. Er öffnet das Türchen 12, um die Füsse auf das Feld 10 bringen zu können und nach Schliessen des   Türchens   werden die beiden Mantelende von innen miteinander verbunden. Nun kann der Badende durch Betätigung der Hebel   J   die notwendige   Hohe des Baderaumes einstellen.

   Will   der Badende den Kopf ausserhalb des Baderaumes bringen, wirft er den Loehdeekel   27 nach rückwärts, wodurch   der Durchgang für den Kopf frei wird, und lässt durch Betätigung der Hebel 15 den Rahmen so weit nach abwärts gleiten, bis die Deekplattenkante in der Höhenmitte des Halses angelangt ist. Dann werden zum Abschlüsse des
Halses die beiden Klappen   2')'zugezogen   und die noch absichtlich verbleibende kleine Öffnung rings   um   den Hals wird mit einem Tuchstreifen vollends abgedichtet. 



   Beim Fussbade entfällt der Mantel und sitzt der Badende vor dem Kasten auf einem Sessel, die Füsse je nach Empfindung, bei offenem oder geschlossenem Türehen, auf dem Felde 10 oder auf dem Schlitten 11. Die Sitzplatte wird mit einem   Tuche,   das über die Öffnungen   J'J seit-und rückwärts   hinunter und nach vorn bis über die Knie des Badenden reicht,   überdeckt.   



   Die Dampfströmung vollzieht sich wie folgt :
Der Dampf strömt zunächst durch den gelochten Deckel des   Koehgefässes   gegen die untere Lochplatte 8,   durchströmt   nach entsprechender Verteilung die Löcher dieser Platte, um nach weiterer
Verteilung durch die Löcher der zweiten Platte 9 in den Dampfraum des Kastens aufzusteigen. Beim Vollbade entweicht der Dampf teilweise durch die Öffnung 14 und die seit-und rückwärts befindlichen   Öffnungen. 12   in den Baderaum. Beim Fussbade dringt der Dampf durch die Öffnung   7-/dann unter   der Decke bis zum Deckenende. 



   Die Temperatur des Baderaumes lässt sich in der Hauptsache durch Betätigung des   Gashahnes,   der aus der Schublade hervorragt, aber auch durch teilweises Öffnen des Mantels oder durch den Lochdeckel auf der Deckplatte, regulieren. 



   PATENT-ANSPRÜCHE   :  
1. Vorrichtung für den Gebrauch von Dampfbädern durch eine einzelne Person, bestehend aus   einem     stockerlartigen   Kasten zur Aufnahme der Verdampfungsanlage und einem zusammenlegbaren Gestell mit einem Mantel zur Bildung eines geschlossenen Baderaumes, dadurch gekennzeichnet, dass am Boden des   Kastens   ein Schacht   (2)   mit einer Schublade (3) vorgesehen ist, die ein Brenn-   gerät     (4)   mit einem Kochgefäss (5) aufnimmt, wobei der Dampf zwecks Verteilung gezwungen wird. vor Eintritt in den Baderaum, den gelochten Deckel   (6)   des   Kochgefässes   und zwei darüber befindliche Lochplatten   (8   und   9)   zu durchströmen.

Claims (1)

  1. 2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass für die Füsse des Badenden auf der Lochplatte (9) ein lochfreies Feld (10) und über dieser Lochplatte ein horizontal laufender Schlitten (11) und für die Einziehung der Füsse in den Dampfraum eine Öffnung (14) und auf der Vorderseite des Kastens ein Türchen . vorgesehen sind.
    3. Vorrichtung nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Rahmen (18) an den unteren Teilen der beiden Seitenstücke durch Stossleisten (19), die in Zutleisten (17) eingreifen, verstärkt ist. wobei durch Betätigung der auf beiden Seiten des Kastens vorgesehenen Winkelhebel (J), die die Rahmenfüsse untergreifen und durch die Zahnsegmente (16) fixiert werden können, EMI2.1 4.
    Vorrichtung nach den Ansprüchen l und 3, gekennzeichnet durch eine auf der Rahmenquerleiste (28) beweglich angebrachte Deckplatte (21), die in der Seitenmitte eine Öffnung (22) mit einem beweglichen Deckel (.') und an der Innenfläche zwei halbkreisförmig ausgeschnittene Schliessklappen (2-3) (Fig. 3) besitzt, wodurch der Badende bei gleichzeitiger Betätigung der Winkelhebel den Kopf aus dem Baderaum bringen und den Hals voll abdichten kann.
    5. Vorrichtung nach den Ansprüchen 1 und 4, gekennzeichnet durch zwei am oberen Teile des Rahmens nach innen beweglich angebrachte Winkelarme (20), die das Zusammenlegen des Gestelles ermöglichen. EMI2.2 <Desc/Clms Page number 3> verbleibenden losen Teile mit ihren oberen Ecken durch Schlitze an einen, auf der Deckplatte befindlichen Dorn (30) aufgehängt und die übereinanderliegenden Enden des Mantels mit Knöpfen und Schlitzen (31) vom Baderaum aus miteinander verbunden werden können. EMI3.1
AT148807D 1936-05-11 1936-05-11 Vorrichtung für den Gebrauch von Dampfbädern. AT148807B (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
AT148807T 1936-05-11

Publications (1)

Publication Number Publication Date
AT148807B true AT148807B (de) 1937-03-10

Family

ID=3645305

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
AT148807D AT148807B (de) 1936-05-11 1936-05-11 Vorrichtung für den Gebrauch von Dampfbädern.

Country Status (1)

Country Link
AT (1) AT148807B (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE1654962B1 (de) Gerät zum offenen Garen
DE6926788U (de) Senkrechtstehende grillvorrichtung
AT148807B (de) Vorrichtung für den Gebrauch von Dampfbädern.
DE2451130C3 (de) Dampfdruckgargerät für Speisen
DE458665C (de) Dampf-Kochvorrichtung
AT140338B (de) Hahnverschalung für Gasherde.
DE411545C (de) Sicherheitsplatte gegen Anbrennen beim Kochen
DE744636C (de) Ofen fuer Saunabaeder
AT97463B (de) Heiz- und Kochgliederkessel.
DE868217C (de) Kochplatte mit OEffnung zum Schueren
DE618177C (de) Elektrisch beheizter Kochherd
DE564052C (de) Waeschekochtopf
DE627975C (de) Dampfabzugsvorrichtung fuer Kuechenraeume u. dgl.
DE674767C (de) Elektrisch beheizter Grill
DE542020C (de) Vorrichtung zum Entfernen der Kesseldaempfe aus Kochgefaessen
DE569800C (de) Grudeheizofen
DE893037C (de) UEbergussvorrichtung fuer Koch- und Waschkessel
DE323851C (de) Geschlossener Gasherd mit ausschwingbaren Seitenwaenden
DE418889C (de) Schirmartiges Kuekenheim
AT225376B (de) Kessel
DE516008C (de) Dampfsterilisator
DE666272C (de) Waschvorrichtung zum Waschen des ganzen Koerpers
DE965533C (de) Gelenkig gelagerte, aufklappbare Herdofenplatten- oder Ofenplatten-Abdeckplatte
AT117873B (de) Futterdämpfer, Kochvorrichtung od. dgl.
DE79177C (de) Theemaschine