DE54080C - Maschine zum Schneiden von Scheiben aus Horncylindern - Google Patents

Maschine zum Schneiden von Scheiben aus Horncylindern

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DE54080C
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DE
Germany
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horn
knives
cylinders
cutting machine
machine
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Expired - Lifetime
Application number
DENDAT54080D
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English (en)
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M. KODL in Pilsen und E. kostelecky, Lehrer in Dobran, Böhmen
Publication of DE54080C publication Critical patent/DE54080C/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B29WORKING OF PLASTICS; WORKING OF SUBSTANCES IN A PLASTIC STATE IN GENERAL
    • B29DPRODUCING PARTICULAR ARTICLES FROM PLASTICS OR FROM SUBSTANCES IN A PLASTIC STATE
    • B29D19/00Producing buttons or semi-finished parts of buttons
    • B29D19/04Producing buttons or semi-finished parts of buttons by cutting, milling, turning, stamping, or perforating moulded parts; Surface treatment of buttons

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Perforating, Stamping-Out Or Severing By Means Other Than Cutting (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
(Böhmen).
Gegenstand der Erfindung ist eine Maschine zum Schneiden von Hornknöpfen, um die zeitraubendste Handarbeit der Knopffabrikation zu beseitigen. Es werden die aus dem zur Knopferzeugung bestimmten Horn ausgestofsenen .Cylinder, deren Durchmesser dem Durchmesser der herzustellenden Knöpfe gleich sind, durch unsere Schneidmaschine in Knopfscheiben von bestimmter Dicke gleichmäfsig zerschnitten. Zu diesem Zwecke werden die Cylinder, nachdem sie im heifsen Wasser oder Wasserdampf weich geworden, in cylindrische Höhlungen einer rotirenden Scheibe eingesetzt, aus welchen sie mittelst Spiralfedern gegen feste Messer hinaufgedrückt werden, wodurch das erwünschte Abschneiden erfolgt. Derartige Messer stehen mehrere hinter einander, so viele nämlich, wie nöthig sind, um den ganzen Horncylinder in Knopfscheiben von gleichem Durchmesser zu zerschneiden.
In beiliegender Zeichnung bedeutet:
Fig. ι Hornschneidmaschine im Achsialschnitte durch I-II in Fig. 2,
Fig. 2 Ansicht von oben in der Richtung der Drehachse,
Fig. 3 Seitenansicht, senkrecht zur Drehachse, und
Fig. 4 ein Messer mit seiner Stellplatte.
An der Spindel B ist eine Scheibe oder Trommel C befestigt, in welcher sich cylindrische Höhlungen befinden, deren Achsen parallel zur Drehspindel B laufen. In diesen Höhlungen sind cylindrische Stempel 5 verschiebbar angebracht, deren Durchmesser nur ein wenig (beispielsweise 0,5 mm) gröfser sind als die Durchmesser der herzustellenden Knöpfe. Im Falle mit einem und demselben Steppel Knopfscheiben von zweierlei Durchmessern geschnitten werden sollen, so werden auf die Stempel 5 mittelst Schräubchen T1 hohle Cylinder S^ befestigt, deren äufsere Durchmesser dem gröfseren Knopfdurchmesser und deren innere Durchmesser dem Stempeldurchmesser gleichen. Es können jedoch auch dreierlei Durchmesser geschnitten werden, zu welchem Zwecke man nur einen Cylinder S2 über S1 ganz in derselben Weise schiebt, wie S1 über S aufgeschoben ist. Im Falle nur mit S1 gearbeitet werden soll, wird S2 mittelst Schräubchen T2 festgeklemmt. Die Stempel S sind so lang (oder beinahe) als ihre Führung in C und erhalten unten einen Ansatz, damit sie nicht weiter in besagte Höhlungen eingeschoben werden können als zum oberen Rande. Gegen diesen Ansatz und eine Bodenscheibe C1 stützt sich je eine Spiralfeder U, welche den Stempel S stets in die Höhe treibt. In C1 erhält jeder Stempel S noch eine Führung und trägt an seinem nach unten hervorstehenden Ende je eine glatte Rolle V.
Die Vorrichtung ragt um einige Centimeter aus dem Tische A heraus und läuft unter einer Kreisplatte, welche mittelst dreier Füfse G G1 G2 auf dem Tisch befestigt ist. Die Kreisplatte ist zwischen ihren Radialarmen F F nach der kleineren Oeffnung mit einem Ausschnitte versehen, nach der gröfseren über den Stempelführungen ausgeschnitten, und trägt im Mittel-
punkte eine Centrirschraube JE, welche mit ihrer Spitze in eine centrische Höhlung der Scheibe C greift.
Auf der Kreisplatte sind hinter einander und mit Zwischenräumen mittelst je dreier Schräubchen MNP die Messertragplättchen L1L2L3 senkrecht zur Spindel B befestigt. Den Schräubchen MNP entgegengesetzt wirken bei jeder Messerplatte die Stellschrauben O und Q, so dafs diese Messerplatten mit ihren rückwärtigen Kanten in gröfserer oder geringerer Entfernung von C genau eingestellt werden können.
Unter diesen Messerplatten sind die Messer Ηλ H2 Hs mittelst je . zweier Schräubchen K und K1 befestigt, wovon für je eine in ihrer Messerplatte ein in der Tangentenrichtung längliches Loch besteht, so dafs sich diese Messer senkrecht zur Drehachse um das andere Schräubchen ein wenig drehen und genau einstellen lassen. Das letzte Messerplättchen Hn kann nur drei Schräubchen haben, mittelst welcher auch schon ihr Messer eingestellt wird.
Auf der offenen Seite befindet sich unterhalb C und an den beiden Füfsen G und G2 befestigt eine'schraubenförmig geformte Bahn X, unter welche die Rollen V bei der Umdrehung nach einander gelangen. Die Drehung mufs stets nur gegen die Messer geschehen, und in dieser Richtung fällt die Führungsbahn X um den Stempelhub. Ihre Lage und Neigung ist so berechnet, dafs jede der Rollen V bei G2 anschlägt und durch die Bahn X niedergezogen wird, so dafs jeder Stempel bei G seine tiefste Lage erlangt und die betreffende Feder U in gröfster Spannung sich befindet. Hier hört auch Bahn X auf, so dafs die Feder U gelöst wird und den hier angelangten Stempel hinauftreibt, bis er bei fortgesetzter Drehung an G2 anlangt, um wieder niedergezogen zu werden. Sobald dieses geschieht und der Stempel 5 -zum Vorschein kommt, steckt der davor stehende Arbeiter den vorbereiteten Horncylinder über S in die Höhlung ein; das geschieht, so oft einer der Stempel bei G2 zum Vorschein kommt, so dafs während der Bewegung zwischen G2 bis G jeder Stempel einen Horncylinder erhält. Auf diese Weise werden bei einer Umdrehung bequem von einem Arbeiter so viele. Cylinder eingelegt, wie viel Stempel vorhanden sind, also bei der hier verzeichneten Maschine sechs, ohne dafs der Arbeiter mit dem Einlegen sich übereilen müfste, 'da die Anzahl der Umdrehungen wegen der Härte des zu zerschneidenden Materials kaum mehr als 15 bis 25 in der Minute betragen wird, und er zum Einlegen beide Hände benutzt. Selbstverständlich müssen nicht alle Stempel während einer Umdrehung mit Horncylindern belegt werden, und der weniger gewandte Arbeiter kann jederzeit einen oder auch mehrere Stempel leer durchgehen lassen, ohne dafs dies irgend welchen Einflufs auf die Güte der Arbeit ausüben würde. Der Hub von £l mufs gröfser sein als die längsten Horncylinder. Bei G angelangt, treibt Feder U den Horncylinder hinauf, so dafs dieser gegen die Messer H1 H2H3 und Hn getrieben wird, von welchen jeder dem- Horncylinder eine Knopfscheibe von bestimmter Dicke abschneidet, so dafs ein jeder in so viele Knopfscheiben gleichmäfsig zerschnitten wird, wie viele Messer vorhanden sind, oder wie viele bei der geforderten Dicke der Knöpfe und der gegebenen Länge der Cylinder geschnitten werden können.
In den Messerscheiben L1 L2 und L3 befinden -sich Löcher Y, durch welche die fertigen Knopfscheiben von den nächstfolgenden herausgeschafft werden. Behufs besseren Abfallens dieser Knopfscheiben bringen wir die Spindel B in der Regel geneigt an, so dafs G1 und G2 tiefer liegt als G.
Bei dieser Maschine ist die Geschwindigkeit der schneidenden Messer viel gröfser als bei der Handarbeit, und somit ist die Schnittfläche noch glatter und glänzender als sonst.

Claims (3)

Patent-Ansprüche:
1. Hornknopfschneidmaschine zum selbstthätigen Zerschneiden der erweichten Horncylinder in Platten gleicher Stärke, gekennzeichnet durch fächerartige Anordnung einer Anzahl fester Messer H1 H2 bis Hn oberhalb einer Drehscheibe C, welche die zu zerschneidenden Horncylinder in besonderen Oeffhungen aufnimmt, woher dieselben gegen die Messer selbstthätig durch federnde Stempel S hinaufgetrieben werden.
2. Bei der Hornknopfschneidmaschine unter 1. die mit Aufsatzfuttern S1 S2 versehenen und mittelst der Spiralbahn X vor Eintritt in die Messerabtheilung G G1 G2 selbstthätig niedergezogenen Stempel" S.
3. Bei der Hornknopfschneidmaschine unter 1. die über der Scheibe C befindliche unbewegliche, auf der X- Seite mit einem Ausschnitt versehene' Kreisplatte F, welche die Messerplatten L1 L2 L3 u. s. w. und Messer H1 bis Hn trägt und in deren Mitte sich die Centrirschraube E befindet.
Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
DENDAT54080D Maschine zum Schneiden von Scheiben aus Horncylindern Expired - Lifetime DE54080C (de)

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