DE54036C - Vorrichtung zum Anspannen und Ausgleichen der Längenänderung der Steuerseile von Aufzügen - Google Patents

Vorrichtung zum Anspannen und Ausgleichen der Längenänderung der Steuerseile von Aufzügen

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DE54036C
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Germany
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rope
lever
tensioning
elevators
compensating
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Expired - Lifetime
Application number
DENDAT54036D
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English (en)
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otis brothers & company in New-York
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Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B66HOISTING; LIFTING; HAULING
    • B66BELEVATORS; ESCALATORS OR MOVING WALKWAYS
    • B66B9/00Kinds or types of lifts in, or associated with, buildings or other structures
    • B66B9/04Kinds or types of lifts in, or associated with, buildings or other structures actuated pneumatically or hydraulically

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Automation & Control Theory (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • Lift-Guide Devices, And Elevator Ropes And Cables (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT
KLASSE 35: Hebezeuge.
Die in der Zeichnung dargestellte Vorrichtung dient zum Anspannen bezw. Bethätigen und zum Ausgleich der Längenänderungen der Steuerseile von Wasserdruckaufzügen, bei welchen die Steuerung des Schiebers der Aufzugsmaschine durch einen Hülfsschieber vermittelt wird, dessen Bewegung durch das Steuerseil unmittelbar erfolgt.
Fig. ι und 2 sind Vorder- und theilweise durchschnittene Seitenansicht der Vorrichtung.
Das über Scheiben geführte Steuerseil a b veranlafst durch Vermittelung der Hebel 80, 81 und 82 die Bewegung der Hülfssteuerschieberstange 37 und ist mit seinen freien Enden an der I-förmig ausgebildeten Stange G befestigt. Der Fahrstuhl ist mit einer Vorrichtung zum Anziehen jedes einzelnen Seiles α oder b vom Fahrstuhl aus versehen, wodurch die Stange G niedergezogen und das andere' Seilende schlaff wird; hierdurch wird das über die Seilscheiben laufende Seil in der einen oder anderen Richtung bewegt und dadurch mittelbar durch.den Hülfsschieber der Steuerschieber der Aufzugsmaschine bethätigt. -Zwei mit Nuthen versehene Scheiben 51, .52, welche sich auf festen, aufserhalb des Fahrstuhles angeordneten Zapfen drehen, legen sich tangential an die beiden Seilzweige an. Oberhalb der beiden Scheiben 51, 52 und zwischen den Seilzweigen α b ist eine an einem Arm 54 drehbar gelagerte Seilscheibe 53 angeordnet; der Arm 54 ist dabei auf einer kurzen, durch die Fahrstuhlwand gehenden Welle 56 gelagert, die auf dem inneren, im Fahrstuhl befindlichen Ende einen geschlitzten Arm 57 trägt, der wieder mittelst eines Zapfens auf einen innerhalb des Fahrstuhles angeordneten p Hebel 58 einwirkt.
Wenn die Theile sich in der aus der Zeichnung ersichtlichen Lage befinden und der Hebel 58 so bewegt wird, dafs er die Scheibe 53 nach links gegen die Seilhälfte α drückt, so wird die . letztere über die Scheibe 51 gelegt, dadurch verkürzt und die Stange G nach abwärts gezogen. Hierdurch wird die Seilhälfte b etwas schlaff, und das Gewicht W, welches an dem mit der Stange G verbundenen drehbaren Hebel 40 wirkt, übt einen solchen Zug auf den verkürzten Seilzweig α aus, dafs der schlaffe Theil des Seilzweiges b gespannt und eine Bewegung in einer Richtung auf den Hülfsschieber ausgeübt wird.
Wird der Hebel 58 so eingestellt, dafs die Scheibe 53 in die Mittellage (Fig. 1) gebracht wird, so wird die Stange G durch das Gewicht W in die Höhe gezogen und dadurch der Seilzweig b so lange angezogen, bis das Seilende α gespannt ist, wodurch sämmtliche Theile wieder in ihre Grundstellung zurückgebracht werden. . -
Je nachdem also die Scheibe 53 gegen den einen oder anderen Seilzweig a b gedrückt wird, erfolgt eine Bewegung des Hülfssteuerschiebers in der einen oder anderen Richtung. Die beschriebene Anspannvorrichtung dient aufserdem als Sicherheitsvorrichtung, indem bei eintretendem Bruch des Steuerseiles das Gewicht W die Stange G hochzieht, dadurch das andere Seilende anzieht und den Schieber in die Mittellage bringt. Die Stange G ist mit einer Anzahl Oeffnungen versehen, welche ein
Einstellen des Hebels 40 in die waagrechte Lage gestatten, die der. Mittellage des Hülfssteuerschiebers entspricht. Zur Begrenzung der Bewegung der Stange G und dadurch des auf das Steuerseil ausgeübten Zuges ist seitlich vom Hebel 40 ein Sector 60 drehbar angeordnet, mit dessen Zahnschnitt 65 die Sperrklinke 64 des Hebels 40 in. Eingriff tritt, so dafs Sector und Hebel zusammen schwingende Bewegung ausführen. Eine von dem Sector nach unten tretende Stange 61 geht durch einen durchlochten Anschlag h und ist mit Anschlagmuttern 62, 63 versehen. Wenn einer der Seilzweige seitlich abgedrückt wird, die Stange G niedergeht und das andere Ende schlaff wird, so kommt die Mutter 63 mit dem Anschlag h in Berührung und verhindert das weitere Niedergehen der Stange G, so dafs durch das fortgesetzte Seitwärtsdrücken der Scheibe .53 die Schlaffheit im Steuerseil ausgeglichen wird. Durch die drehbare Verbindung des durch die Klinke an' dem Hebel 40 bethätigten Zahnsectors mit dem Hebel 40 wird'der Ausschlag des Hebels 40 und damit das Mafs der An-; spannung des Steuerseiles, um den Hülfssteuerschieber aus seiner Mittellage zu bringen, von der regelbaren Entfernung der Anschläge 62, 63 abhängig gemacht.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Eine Spannvorrichtung zur Bewegung des Steuerseiles α b von Wasserdruckfahrstühlen, bestehend aus den in einem festen Gestell des Fahrstuhles drehbar gelagerten Rollen 51, 52, welche die zwischen denselben gerade hindurchgeführten Steuerseilenden von aufsen berühren, und gegen welche eine zwischen diesen Steuerseilenden α b liegende Rolle 5 3 verstellbar ist, um durch die Durchbiegung des Seiles nach der einen oder anderen Seite eine Bewegung des Steuerschiebers zu vermitteln.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
DENDAT54036D Vorrichtung zum Anspannen und Ausgleichen der Längenänderung der Steuerseile von Aufzügen Expired - Lifetime DE54036C (de)

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