DE540293C - Schaltvorrichtung fuer Naehmaschinenapparate - Google Patents

Schaltvorrichtung fuer Naehmaschinenapparate

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DE540293C
DE540293C DE1930540293D DE540293DD DE540293C DE 540293 C DE540293 C DE 540293C DE 1930540293 D DE1930540293 D DE 1930540293D DE 540293D D DE540293D D DE 540293DD DE 540293 C DE540293 C DE 540293C
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needle bar
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needle
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shift
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DE1930540293D
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    • DTEXTILES; PAPER
    • D05SEWING; EMBROIDERING; TUFTING
    • D05BSEWING
    • D05B21/00Sewing machines with devices for automatically controlling movement of work-carrier relative to stitch-forming mechanism in order to obtain particular configuration of seam, e.g. program-controlled for sewing collars or for attaching pockets
    • D05B21/002Sewing machines with devices for automatically controlling movement of work-carrier relative to stitch-forming mechanism in order to obtain particular configuration of seam, e.g. program-controlled for sewing collars or for attaching pockets consisting of lateral displacement of the workpieces by a feed-dog or a fluted presser foot
    • DTEXTILES; PAPER
    • D10INDEXING SCHEME ASSOCIATED WITH SUBLASSES OF SECTION D, RELATING TO TEXTILES
    • D10BINDEXING SCHEME ASSOCIATED WITH SUBLASSES OF SECTION D, RELATING TO TEXTILES
    • D10B2501/00Wearing apparel
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    • D10B2501/062Buttonholes

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Sewing Machines And Sewing (AREA)

Description

  • Schaltvorrichtung für Nähmaschinenapparate Die vorliegende Erfindung betrifft eine Schaltvorrichtung für alle Nähmaschinenapparate, insbesondere aber für Knopflochapparate, die beim Abwärtsgang der Nadelstange dem Schalthebel eine Zusatzbewegung erteilt, wodurch der nutzbare Schaltwinkel für das Schaltgesperre vergrößert wird.
  • Bei den bisher bekannten Apparaten, wie Zickzack- und Knopflochapparaten, beispielsweise nach Patent 496678 wird der Stoff vom Apparat dann verschoben, wenn die Nadelstange aufwärts geht. Dabei wird von der Nähmaschine der Schlung gebildet, und der Faden liegt beim Aufwärtsgang der Nadelstange um das Schift und wird von diesem erst freigegeben, wenn die Nadelstange ihre höchste Stellung erreicht hat. In diesem Moment erfolgt auch vom Fadenhebel der Fadenanzug, der die Verknotung des Ober- und Unterfadens herbeiführt.
  • Ist die Nadel aus dem Stoff herausgetreten, dann wird vom Schaltgesperre der Stoff für den neuen Nadeleinstich verschoben, wobei der Oberfaden um die Kante des Stichloches gezogen wird. Beim nachfolgenden Fadenanzug wird dementsprechend der Oberfaden sehr stark beansprucht und reißt sehr oft, zumal die Oberfadenspannung beim Knopflochnähen sehr straff sein muß, um den U nterfaden heraufzuziehen. Die Bildung des Knopflochstiches wird deshalb beim Nähen mit Anbauapparaten auf der Haushaltmaschine, die nach diesem Prinzip arbeitet, unregelmäßig und unschön. Es ist deshalb günstiger, wenn der Apparat den Stoff beim Abwärtsgang der Nadelstange verschiebt. In diesem Falle ist die Stichbildung und der Fadenanzug bereits erfolgt, und der Oberfaden wird vor dem neuen Einstich der Nadel vom Fadenhebel freigegeben, wie dies bei jedem Nähen auf der Haushaltmaschine zur Erzielung einer guten Naht notwendig ist. Erfolgt jetzt der Fadenanzug, dann liegen Nadeleinstich und Stichloch in einer Flucht, und der Oberfaden kann leicht angezogen werden. Bei dieser Schaltung bekommt man ganz einwandfreie Knopflöcher, weil die Verschiebung des Stoffes durch den Apparat zur gleichen Zeit mit der Vorwärtsbewegung des Stoffschiebers der Nähmaschine erfolgt.
  • Bei der Ausbildung des Schaltgesperres stellen sich aber bei dieser Schaltung erhebliche Schwierigkeiten entgegen, weil der zur Sicherheit erforderlich-- Einklinkweg der Schaltklinke für das Schaltrad vom nutzbaren Schaltwinkel des Gesperres verlorengeht. Die Steigung der Trommelkurve, welche dem Knopflochapparat die Querbewegung erteilt, muß dann so klein gewählt werden, daß sich der Knopflochapparat nur schwer und hart schalten läßt.
  • Diese Nachteile sind bei den bekannten Apparaten, die beim Aufwärtsgang der Nadelstange den Stoff verschieben, nicht vorhanden, weil beim Beginn der Schaltung des Schaltgesperres die Nadel sich noch im Stoff befindet und der nutzbare Schaltweg erst dann kommt, wenn die Nadel den Stoff verläßt. In diesem Falle kann der nutzbare Schaltweg voll ausgenutzt werden. Diese Apparate haben aber, wie schon eingangs erwähnt, den Nachteil, daß das Knopfloch sehr unregelmäßig ausfällt.
  • Durch die vorliegende Erfindung werden die vorstehenden Nachteile behoben, indem die Schaltbewegung durch die abwärts gehende Nadelstange erfolgt und die an der Nadelstange angreifende, entweder gerade oder kurvenförmig ausgebildete Kulisse des Schalthebels schräg abwärts zum Schwingungsradius des Schalthebels geneigt ist, wodurch dem Schalthebel eine Zusatzbewegung erteilt wird, die den nutzbaren Schaltwinkel für das Schaitgesperre vergrößert.
  • Zur näheren Erläuterung der Erfindung dienen die Abbildungen auf der Zeichnung: Abb. i eine Ansicht des Schaltgesperres, Abb.2 die Nadelstange in höchster Stellung, Abb.3 die Nadelstange beim Einstich in den Stoff, Abb. ¢ die Nadelstange in tiefster Stellung, Abb.5 eine schematische Darstellung des Schalthebels mit gerader Kulissenstellung, Abb.6 eine schematische Darstellung des Schalthebels mit schräger Kulissenstellung, Abb. 7 .Teil eines Sc halthehels mit kurvenförmiger Kulisse.
  • Der Schalthebel i schwingt um den im Apparat befindlichen Lagerbolzen 2, auf dem die bekannte Trommelkurve für die Querbewegung des Knopflochapparates befestigt ist. Fest mit dem Lagerbolzen verbunden ist das Schaltrad 3, das von der Schaltklinke q angetrieben wird. Die Feder 5 drückt dabei die Schaltklinke q. immer in das Schaltrad hinein. Der Schalthebel i erhält seine schwingende Bewegung von der auf- und abwärts gehenden Nadelstange 6, die den Schalthebel durch den Nadelhalter 7 antreibt. Der zylindrische Ansatz 8 greift dabei in die Kulisse 9 des Schalthebels ein und gleitet entsprechend dem Kreisbogenausschlag in der, Kulisse, Der zur Verfügung stehende Nutzweg I für die Schaltung des Gesperres ist gleich der Entfernung zwischen der höchsten Stellung der Nadelstange (Abb.2) und der Stellung, wo die Nadel beim Abwärtsgang auf den Stoff trifft, der auf der Stichplatte 12 des Apparates liegt (Abb. 3). In dieser Zeit kann nur der Stoff durch die Trommelkurve -des Apparates verschoben werden. Dieser Weg muß so groß als möglich sein, um die anderen Konstruktionselemenfe in ihren Abmessungen günstig zu gestalten, während der= weitere Weg II der Nadelstange bis zur tiefsten Stellung (Abb. ¢) klein sein kann, da ja hier keine Verschiebung des Stoffes vorgenommen werden darf, weil die Nadel im Stoff und in der Stichplatte 13 der Nähmaschine eingetreten ist. Die in Abb. i gestrichelt gezeichneten Stellungen des Schalthebels zeigen die entsprechenden Nadelstangenstellungen der Abb.3 und q. an.
  • Zeigt nun die Kulisse 9 in der Verlängerung in den Drehpunkt i i (Abb. 5), der dem Lagerbolzen 2 (Abb. i) entspricht, dann ist der Nutzweg I und der Leerweg II gleich, wenn der Drehpunkt i i des Schalthebels i in der Mitte des Gesamtweges liegt. Demzufolge sind auch die beiden Schaltwinkel a gleich.
  • Steht aber die Kulisse 9 schräg abwärts zum Schwingungsradius des Schalthebels, wie Abb.6 zeigt, dann bekommt der Schalthebel eine Zusatzbewegung, die den Schaltwinkel b für den Nutzweg I vergrößert, während der Schaltwinkel c für den Leerweg II verkleinert wird. Je schräger nun die Kulisse zum Schalthebel geneigt ist, je größer also der Winkel a ist, um so größer ist auch der Schaltwinkel b für den Nutzweg I. Die Grenze für die Vergrößerung des Schaltwinkels ist dann erreicht, wenn der Angriff in der Kulisse zum Drehpunkt i i und zur senkrechten Abwärtsbewegung der Nadelstange einen rechten Winkel bildet. Bei der Weiterschaltung über den ' rechten Winkel bleibt der Schaltwinkel c des Schalthebels relativ zurück; weil der Angriff der Nadelstange in der Kulisse sich in der abwärts geneigten Kulisse ausläuft. Würde z. B. die Kulisse so geneigt sein, daß sie in Richtung der abwärts gehenden Nadelstange verläuft, dann würde der Schalthebel i überhaupt nicht mehr geschaltet werden können.
  • Die in der Abb.7 abgebildete kurvenförmige Kulisse würde also im ersten Teil der Abwärtsbewegung der Nadelstange dem Schalthebel eine Zusatzbewegung erteilen und bei der weiteren Abwärtsbewegung im letzten Stück überhaupt keine Bewegung des Schalthebels mehr herbeiführen, weil die Kurve im letzten Teil fast parallel zur Nadelstangen bewegung gerichtet ist. Würde die Kurve in Abb. 7 aber so verlaufen, daß sie einen Kreisbogen bildet, dann würde der Schalthebel auch noch im letzten Stück bewegt werden, weil die Kurve noch nicht mit der abwärts gehenden Nadelstange parallel läuft, sondern immer noch einen bestimmten Winkel bildet.
  • Durch diese verschiedene kurvenförmige Ausbildung der Kulisse ist es möglich, daß der Nähmaschinenapparat der Eigenart jeder Maschine angepaßt werden kann.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Schaltvorrichtung für , Nähmaschinenapparate, deren Schaltgesperre von der Nadelstange angetrieben wird, dadurch gekennzeichnet, daß die Schaltbewegung durch die abwärts gehende Nadelstange (6) erfolgt und die an der Nadelstange angreifende, entweder gerade oder kurvenförmig ausgebildete Kulisse (9) des Schalthebels (i) schräg abwärts zum Schwingungsradius des Schalthebels geneigt ist, wodurch dem Schalthebel eine Zusatzbewegung erteilt wird, die den nutzbaren Schaltwinkel für das SchaItgesperre vergrößert.
DE1930540293D 1930-06-17 1930-06-17 Schaltvorrichtung fuer Naehmaschinenapparate Expired DE540293C (de)

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DE1930540293D Expired DE540293C (de) 1930-06-17 1930-06-17 Schaltvorrichtung fuer Naehmaschinenapparate

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