DE538708C - Siebkugelmuehle - Google Patents
SiebkugelmuehleInfo
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- DE538708C DE538708C DE1930538708D DE538708DD DE538708C DE 538708 C DE538708 C DE 538708C DE 1930538708 D DE1930538708 D DE 1930538708D DE 538708D D DE538708D D DE 538708DD DE 538708 C DE538708 C DE 538708C
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- Germany
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- ball mill
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- mill
- sieve
- sieve ball
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- Expired
Links
- 238000006073 displacement reaction Methods 0.000 claims description 2
- 238000010276 construction Methods 0.000 description 1
- 230000001105 regulatory effect Effects 0.000 description 1
Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B02—CRUSHING, PULVERISING, OR DISINTEGRATING; PREPARATORY TREATMENT OF GRAIN FOR MILLING
- B02C—CRUSHING, PULVERISING, OR DISINTEGRATING IN GENERAL; MILLING GRAIN
- B02C17/00—Disintegrating by tumbling mills, i.e. mills having a container charged with the material to be disintegrated with or without special disintegrating members such as pebbles or balls
- B02C17/02—Disintegrating by tumbling mills, i.e. mills having a container charged with the material to be disintegrated with or without special disintegrating members such as pebbles or balls with perforated container
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Food Science & Technology (AREA)
- Crushing And Grinding (AREA)
Description
Die Erfindung betrifft eine weitere Ausbildung der Siebkugelmühle nach Patent
535 3°9- Bei dieser Mühle mit Austragung
des Mahlgutes durch zwischen zwei sich folgenden Mahlplatten gebildete regelbare
Spalte ist jeder Spalt durch zwei übereinanderliegende Lochplatten abgedeckt, von
denen die eine in der Achsenrichtung der Mühle verschiebbar ist, während die andere
Lochplatte, die sich nur über einen Teil der Spaltlänge erstreckt, fest angeordnet ist.
Arbeitet die Mühle als Siebkugelmühle, dann wird im allgemeinen die verschiebbare Lochplatte
gegenüber der festen Lochplatte so
»5 eingestellt, daß die Lochungen beider Platten
sich decken. Soll dagegen die Mühle unmittelbar auf einen Sichter arbeiten, so wird
durch Verschiebung der beweglichen Lochplatte die Größe der Durchtrittsöffnungen der
Lochplatten so verengt, daß durch die öffnungen nur für den Sichter geeignetes Feingut
austreten kann. Im ersteren Falle findet ein Austrag von Mahlgut auf der ganzen Länge
der Spalte statt. Im zweiten Falle wird zwar auf der ganzen Spaltlänge Mahlfeines ausgetragen,
da aber der Durchtrittsquerschnitt der Lochungen überall gleich groß ist, so ist
die Durchtrittsmenge des Gutes infolge der notwendigen Feineinstellungen der Lochungen
geringer als die Menge des an dieser Stelle in der Mühle sich bereits bildenden Mahlfeinen.
Würde man die Durchtrittsöffnungen der Lochungen, die alle nur gleichmäßig vergrößert
oder verkleinert werden können, entsprechend der auszutragenden Mahlgutfeinmenge
größer einstellen, so liegt die Gefahr vor, daß an der Eintrittsseite der Mühle außer Mahlfeinem bereits auch noch nicht
genügend zerkleinertes Gut die Mühle verläßt, was nicht sein darf. Hier setzt nun die
Erfindung ein., die bezweckt, an der Einlaufseite der Mühle den Austritt noch nicht genügend
vermahlenen Gutes zu vermeiden, aber gleichzeitig einen fortlaufend normalen Austritt von fein gemahlenem Gut zu sichern.
Dieser Zweck wird dadurch erreicht, daß in Verschieberichtung der Lochplatten vor dem
Spalt die Entfernung der Lochreihen der inneren Lochplatte kleiner ist als die der nach
außen zu gelegenen, wobei die äußere Loch- 5<> platte zweckmäßig mit Langlöchern versehen
ist. Der Durchgangsquerschnitt nimmt dadurch bei Verschiebung der Lochplatten gegeneinander von der Einlaufseite nach der
Auslaufseite hin zu. Dabei ist eine große Anzahl von Zwischenstellungen möglich, ausgehend
von einem vollen Durchgangsquerschnitt auf der ganzen Siebfläche, übergehend über verschiedene Variationen eines nach der
Auslaufseite hin zunehmenden Durchgangs-
querschnitts bis zur völligen Abdeckung des
Durchgangs. Eine Zwischenstellung ist ζ. Β die, daß an der Einlaufseite bei den ersten
Siebreihen überhaupt der Durchtritt gesperrt ist und von da ab nach der Auslaufseite hin
der Durchgang mehr und mehr geöffnet ist.
Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist
in der Zeichnung dargestellt. Es zeigen Abb. ι bis 4 eine Draufsicht auf eine Siebreihe
in vier verschiedenen Stellungen der beiden Siebplatten gegeneinander,
Abb. 5 und 6 Schnitte nach den Linien A-B und C-D der Abb. 2 und 3.
Die Austragsöffnung wird, wie nach dem Hauptpatent, durch zwei aufeinanderliegende
und gegeneinander verschiebbare Lochplatten i, 2 geregelt. Das von der Eintrittsseite in
Pfeilrichtung χ über die Siebe hinweggleitende Gut wird hierbei in der Mühle
herumgewälzt und zerkleinert. Es tritt nach und nach, wenn es die nötige Feinheit erlangt
hat, durch die Sieböffnungen hindurch. Von den Siebplatten ist die nach dem Mühleninnenraum
zu liegende mit kreisrunden Löchern, die äußere Platte mit Langlöchern versehen. Die Teilung der Kreislöcher ist
kleiner als die der Langlöcher. Hierdurch kann zwischen den beiden Grenzfällen eines
vollen Durchgangs und vollen Abschlusses eine Reihe von Zwischenstellungen erreicht
werden, bei denen der Durchgang von dem Eintritt nach dem Austritt hin zunimmt.
In Abb. ι der Zeichnung ist diejenige Stellung der beiden Lochplatten dargestellt,
bei der über die ganze Siebreihe voller Durchgang besteht. Nach Abb. 2 ist der Durchgang
an der Eintrittsseite gedrosselt und nimmt allmählich zu; es wird aber erst bei der
siebenten Siebreihe ein voller Durchgang erzielt. Nach Abb. 3 findet in der ersten Siebreihe
überhaupt kein Durchgang statt, bei der zweiten beginnt ein Durchgang, und erst bei
der letzten wird der volle Durchgangsquerschnitt erreicht. Nach Abb. 4 ist der Durchgang
ganz abgeschlossen.
Im allgemeinen kommen für die Praxis die beiden mittleren Fälle nach Abb. 2 und 3
in Frage. Der Durchgang des Gutes ist durch Pfeil y in den Abb. 5 und 6 angegeben.
Diese Siebkonstruktion ist außer bei Kugelmühlen natürlich auch für andere
Zwecke anwendbar, bei denen es darauf ankommt, daß der Durchgangsquerschnitt von
der Einlaufseite nach dei Auslaufseite hin zunimmt, d. h. mit anderen Worten, an der
Eintrittsseite der Durchgangsquerschnitt möglichst gering gehalten wird entsprechend der
Feinheit des zu gewinnenden Gutes und erst allmählich vergrößert wird.
Claims (2)
- Patentansprüche:i. Siebkugelmühle mit Austragung des Mahlgutes durch zwischen zwei sich folgenden Mahlplatten gebildete regelbare Spalte nach Patent 535 309, dadurch gekennzeichnet, daß in Verschieberichtung der Lochplatten vor dem Spalt die Entfernung der Lochreihen der inneren Lochplatte kleiner ist als die der nach außen zu gelegenen.
- 2. Siebkugelmühle nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die äußere Lochplatte mit Langlöchern versehen ist.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE538708T | 1930-07-26 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE538708C true DE538708C (de) | 1931-11-21 |
Family
ID=6558267
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE1930538708D Expired DE538708C (de) | 1930-07-26 | 1930-07-26 | Siebkugelmuehle |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE538708C (de) |
-
1930
- 1930-07-26 DE DE1930538708D patent/DE538708C/de not_active Expired
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