DE538700C - Muenzenpruefer - Google Patents
MuenzenprueferInfo
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- DE538700C DE538700C DEW80286D DEW0080286D DE538700C DE 538700 C DE538700 C DE 538700C DE W80286 D DEW80286 D DE W80286D DE W0080286 D DEW0080286 D DE W0080286D DE 538700 C DE538700 C DE 538700C
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- coin
- flange
- pawl
- gripper
- coins
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- Expired
Links
- 210000001331 nose Anatomy 0.000 description 6
- 230000005484 gravity Effects 0.000 description 3
- 238000005192 partition Methods 0.000 description 2
- 210000003746 feather Anatomy 0.000 description 1
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- 238000000926 separation method Methods 0.000 description 1
Classifications
-
- G—PHYSICS
- G07—CHECKING-DEVICES
- G07D—HANDLING OF COINS OR VALUABLE PAPERS, e.g. TESTING, SORTING BY DENOMINATIONS, COUNTING, DISPENSING, CHANGING OR DEPOSITING
- G07D5/00—Testing specially adapted to determine the identity or genuineness of coins, e.g. for segregating coins which are unacceptable or alien to a currency
- G07D5/02—Testing the dimensions, e.g. thickness, diameter; Testing the deformation
-
- G—PHYSICS
- G07—CHECKING-DEVICES
- G07D—HANDLING OF COINS OR VALUABLE PAPERS, e.g. TESTING, SORTING BY DENOMINATIONS, COUNTING, DISPENSING, CHANGING OR DEPOSITING
- G07D5/00—Testing specially adapted to determine the identity or genuineness of coins, e.g. for segregating coins which are unacceptable or alien to a currency
- G07D5/10—Testing the rim, e.g. the milling of the rim
Landscapes
- Physics & Mathematics (AREA)
- General Physics & Mathematics (AREA)
- Testing Of Coins (AREA)
Description
Den Gegenstand der Erfindung bildet ein Münzenprüfer für Selbstkassierer mit federnden,
auf den geprägten Rand (Flansch) der Münze ansprechenden Prüffühlern, die mit einem Anschlag zusammenwirken.
Die Erfindung ist wesentlich dadurch gekennzeichnet, daß jede eingeworfene Münze
von einem drehbar gelagerten, seitlich unterhalb des Fühlerspaltes vorgesehener Anschlagorgan
aufgehalten wird, das die Münzentrennung in der Weise bewirkt, daß Münzen ohne Flansch ohne weiteres von ihm herabrollen,
während Münzen mit geprägtem Rand (Flansch) so von den Greifern gesteuert werden,
daß sie in den flanschlosen Münzen entgegengesetzter Richtung abfallen.
Vorzugsweise ist das Anschlagorgan als Klinke ausgebildet, deren obere Aufschlagfläche
gegen die Greifer geneigt ist, wenn die
ao Klinke infolge ihres Eigengewichts die Normalstellung einnimmt, aus der sie durch eine
Münze mit Flansch nach oben gedreht wird, sobald diese nach Verlassen der oberen Aufschlagfläche
gegen die untere Klinkenfläche
as zurückschwingt.
Eine zweckmäßige Ausbildung für die drehbar gelagerte Klinke entsteht dadurch, daß
man ihr die Form eines umgekehrten U gibt und sie an der Unterseite mit einer abgeschrägten
Fläche ausrüstet, auf welche die zwischen den Nasen der Greifer herabhängende Münze mit Flansch beim Zurückschwingen
trifft.
Die Greifer können auf Zapfen gelagert sein, während ihre Außenenden dann unter
dem Einfluß von Federn stehen.
Auf der Zeichnung ist die Erfindung beispielsweise veranschaulicht unter Weglassung
aller Teile, die zum Verständnis nicht erforderlich erscheinen.
Abb. ι zeigt eine Ansicht.
Abb. 2 ist eine Seitenansicht zu Abb. 1.
Durch den üblichen schräg gestellten Münzenkanal ι rollt eine in den Selbstkassierer,
geworfene Münze bis in einen senkrechten Münzendurchgang 2, der sich zwischen zwei
festen Platten 3 befindet und seitlich (rechts und links in Abb. 1) in passender Weise begrenzt
ist. Bei der dargestellten Ausführungsform wird der Münzendurchgahg 2 rechts
durch die Innenkante 4 eines zwischen den Platten 3 befestigten Streifens 5 begrenzt, der
sich etwas über die Unterkanten der Platten 3 hinaus erstreckt. Am unteren Ende ist der
Streifen 5 winkelförmig ausgebildet, und zwar in der Weise, daß er einen Arm 6 bildet, der
unter einen Teil der unteren Öffnung des Münzendurchganges 2 tritt. Am Arm 6 ist
eine kleine, im Querschnitt wie ein umgekehrtes U gestaltete Sperrklinke 7 derart
drehbar aufgehängt, daß sie von ihrer auf der Zeichnung dargestellten Normallage leicht
auftvärts gedreht werden kann, jedoch durch ihr Eigengewicht die Normallage wieder einzunehmen
vermag, wenn sie nicht mehr beeinflußt wird. Die Unterkanten der Sperr-
klinke 7 bilden auf dem größten Teil ihrer Länge, von dem freien Ende der Sperrklinke
aus gerechnet, Flächen 8, die sich gegen dieses Ende zu schräg aufwärts erstrecken.,
Jeder der,-beiden als zweiarmige Hebel ausgebildeten
Greifer g ist um einen festen Zapfen
io drehbar und wird durch eine Schraubenfeder Ii beeinflußt. Die beiden Zapfen io
befindet! sich etwas zur äußeren Seite je einer Plattes. Die unteren Teile der Greifer sind
gegeneinandergebcgen, wobei die Greifer derart nach unten konvergieren, daß sich ihre nach
innen gebogenen Teile für gewöhnlich (durch Einwirkung der Federn ii) gegen die untere
äußere Endkante der entsprechenden Platte 3 legen, wobei sich die Greifernasen 12 dann
unter dem Münzendurchgang 2 in kurzem Abstand von ihm befinden, und zwas in einer
Entfernung voneinander, die praktisch genommen derjenigen Stärke gleich ist, welche
eine dem Selbstkassierer angepaßte Münze innerhalb ihres Flansches aufweist. Das
äußere Ende der Sperrklinke 7 befindet sich etwas zur Seite der öffnung" zwischen den
Greifernasen 12; ihre obere Fläche weist eine ganz geringe Neigung gegen die senkrechte
Mittelebene der Greifer auf.
Unterhalb der Sperrklinke ist eine feste Scheidewand 13 angeordnet (Abb. 1).
Die- Wirkungsweise der Vorrichtung ist folgende:
Zuerst sei angenommen, daß in den Selbstkassierer eine ihm angepaßte Münze (mit
Flansch) eingeworfen wird. Nachdem eine solche Münze durch den Münzenkanal 1 hindurchgerollt
ist, fallt sie durch den Münzendurchgang 2 und trifft mit ihrem Flansch erst
auf die Greifernasen 12. Infolge ihrer lebendigen Kraft dreht die Münze hierdurch die
Greifer so weit entgegen der Wirkung der Federn 11, daß der Münzenflansch zwischen
die Greiferna^en hindurchtfeten kann, so daß die Nasen nunmehr die Münze innerhalb des
Flansches erfassen. Ungefähr zu derselben Zeit trifft die Münze auf die Sperrklinke 7,
wodurch, ihre Abwärtsbewegung aufhört. Die Münze bewegt sich aber jetzt auf der Sperrklinke
nach links (Abb. i), wobei sie von den innerhalb des Münzenflansches befindlichen
Greifernasen geführt wird, bis die Sperrklinke sie nicht länger unterstützt. Zu dieser Zeit
befindet sich das Zentrum (der Schwerpunkt) schräg abwärts nach links von der Stelle, wo
die Nase der Greifer um die Münze dicht innerhalb des Flansches herumgreift. Hieraus
folgt, daß sich die Münze jetzt plötzlich durch ihre Schwerkraft abwärts bewegt, indem die
Innenkanten des Flansches auf den Greifernasen 12 gleiten, wobei die Münze gleichzeitig
im entgegengesetzten Sinne des Uhrzeigers schwingt: während dieser Schwingung dreht
die Münze durch Einwirkung von unten auf die schrägen Unterkanten 8 der Sperrklinke 7
die letztere im Sinne des Uhrzeigers. Die Münze wird dann mit einer gewissen lebendigen·
Kraft auf die Nasen der beiden Greifer treffen, und zwar in dem Augenblick, wo sich
ihr Schwerpunkt senkrecht unter dem Zwischenraum zwischen den Greifernasen befindet.
Dadurch werden die Greifer so weit gedreht, daß sie die Münze loslassen, welche
senkrecht rechts zur Wand 13 herabfällt, worauf die Münze auf irgendeine Weise
weitergeleitet wird, um die Auslösevorrich- = tung des Selbstkassierers zu beeinflussen. Sobald
die Münze gefallen ist, schwingt die Sperrklinke 7 durch ihr Eigengewicht in die
Normallage zurück.
Wenn man statt einer Münze mit Flansch eine solche ohne Flansch in den Selbstkassierer
wirft, so wird diese Münze nach dem Auftreffen auf die Sperrklinke 7 auf ihr nach links
rollen, indem sie von den Nasen der Greifer 9 ganz unbeeinflußt bleibt. Die Münze rollt somit
in der erwähnten Richtung ohne weiteres von der Sperrklinke und fällt derart herab,
daß sie links von der Scheidewand 13 gelangt, um danach wieder aus dem Selbstkassierer
herausgeführt zu werden.
Claims (1)
- Patentansprüche:i. Münzenprüfer für Selbstkassierer mit federnden, auf den geprägten Rand (Flansch) der Münze ansprechenden Prüffühlern, die mit einem Anschlag zusammenwirken, dadurch gekennzeichnet, daß jede eingeworfene Münze von einem drehbar gelagerten, seitlich unterhalb des Fühlerspaltes vorgesehenen Anschlagorgan (7) aufgehalten wird, das die Münzentrennung in der Weise bewirkt, daß Münzen ohne Flansch ohne weiteres von ihm herabrollen, während Münzen mit geprägtem Rand (Flansch) so von den Greifern (9) gesteuert werden, daß sie in den flanschlosen Münzen entgegengesetzter Richtung abfallen.2, Münzenprüfer nach Anspruch 1, dadurch, gekennzeichnet, daß das Anschlagorgan (7) als Klinke ausgebildet ist, deren obere Aufschlagfläche gegen die Greifer (9) geneigt ist, wenn die Klinke infolge ihres Eigengewichts die Normalstellung einnimmt, aus der sie durch eine Münze mit Flansch nach oben gedreht wird, sobald diese nach Verlassen der oberen Aufschlagfläche (14) gegen die untere Klinkenfläche (S) zurückschwingt. 3. Münzenprüfer nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Klinke (7) die Form eines umgekehrten U hat und um einen festen Arm (6) drehbar ist.ferner an der Unterseite eine abgeschrägte Fläche (8) besitzt, auf welche die zwischen den Nasen (12) der Greifer (9) herabhängende Münze mit Flansch beim Zurückschwingen trifft.4. Münzenprüfer nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Greifer (9) auf Zapfen (10) gelagert sind, während ihre Außenenden unter dem Einfluß der Federn (11) stehen.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEW80286D DE538700C (de) | 1928-09-05 | 1928-09-05 | Muenzenpruefer |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEW80286D DE538700C (de) | 1928-09-05 | 1928-09-05 | Muenzenpruefer |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE538700C true DE538700C (de) | 1931-11-20 |
Family
ID=7611006
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEW80286D Expired DE538700C (de) | 1928-09-05 | 1928-09-05 | Muenzenpruefer |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE538700C (de) |
-
1928
- 1928-09-05 DE DEW80286D patent/DE538700C/de not_active Expired
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