DE53859C - - Google Patents

Info

Publication number
DE53859C
DE53859C DENDAT53859D DE53859DA DE53859C DE 53859 C DE53859 C DE 53859C DE NDAT53859 D DENDAT53859 D DE NDAT53859D DE 53859D A DE53859D A DE 53859DA DE 53859 C DE53859 C DE 53859C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
sand
screw
water
opening
berlin
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Active
Application number
DENDAT53859D
Other languages
English (en)
Publication of DE53859C publication Critical patent/DE53859C/de
Active legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B03SEPARATION OF SOLID MATERIALS USING LIQUIDS OR USING PNEUMATIC TABLES OR JIGS; MAGNETIC OR ELECTROSTATIC SEPARATION OF SOLID MATERIALS FROM SOLID MATERIALS OR FLUIDS; SEPARATION BY HIGH-VOLTAGE ELECTRIC FIELDS
    • B03BSEPARATING SOLID MATERIALS USING LIQUIDS OR USING PNEUMATIC TABLES OR JIGS
    • B03B5/00Washing granular, powdered or lumpy materials; Wet separating
    • B03B5/48Washing granular, powdered or lumpy materials; Wet separating by mechanical classifiers
    • B03B5/52Spiral classifiers

Landscapes

  • Physical Water Treatments (AREA)

Description

PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 1: Aufbereitung von Erzen.
HERMANN MESCH in BERLIN. Aufbereitungsapparat.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 8. November 1889 ab.
Um Sand von durchweg gleicher Korngröfse und absolut frei von organischen Beimengungen zu erhalten, verwendet der Erfinder den nachstehend beschriebenen und in Fig. 1 bis 5 der beiliegenden Zeichnung dargestellten Schlemmapparat. Derselbe beruht im Princip darauf, dals in einem gegen die Horizontale geneigten Behälter eine Schnecke angebracht ist, welche den an der tiefsten Stelle zugeführten Sand nach aufwärts, dem von oben eintretenden Wasser entgegengesetzt, bewegt.
Wesentlich ist dabei die ringförmige Gestalt der Schnecke, welche ein energisches Aufrühren des Sandes bedingt und das Ansammeln gröfserer zusammenhängender Massen verhindert.
In dem Gestell A ist der Behälter B mit darin befindlicher Schnecke C schräg gelagert. Der zu reinigende Sand wird bei α eingeschüttet und bewegt sich unter dem Einflufs der Schnecke C dem aus dem Rohr b austretenden Wasserstrom entgegen. Es werden auf diese Weise die specifisch leichteren Bestandtheile des Sandes, welche vorzugsweise organischen Ursprungs sind, fortgeführt und durch die Oeffnung c mit dem ausfliefsenden Wasser entfernt. Gleichzeitig werden auch die thonigen Substanzen, welche ihres feinen Kornes wegen sich nicht absetzen, sondern im Spülwasser suspendirt bleiben, abgesondert, so dafs schliefslich ein vollkommen reiner Sand von fast durchweg gleicher Korngröfse übrig bleibt.
Für das Gelingen der vollkommenen Reinigung ist die ringförmige Gestalt der Schnecke eine unerlässliche Bedingung. Es wird nämlich auf diese Weise vermieden, dafs gröfsere, fest zusammenbackende Massen, welche durch die Oeffnung α zugeführt werden, in unverändertem Zustande den Behälter B passiren und durch die Ausflufsöffhung für den gereinigten Sand d mit entleert werden. Die ringförmige Schnecke führt vielmehr den Sand in verhältnifsmäfsig dünnen, dem Durchmesser des Ringes entsprechenden Schichten allmälig dem Wasserstrom entgegen, so dafs letzterer, durch das Innere der Schnecke hindurchfliefsend, über die einzelnen stufenförmig zwischen den Schneckenwindungen befindlichen Sandmassen hinwegfliefst und auf seinem Wege die Verunreinigungen des von der Schnecke aufgerührten Sandes mit sich führt.
Fig. 4 veranschaulicht die Art und Weise, in welcher der Sand zwischen den Schneckenwindungen sich absetzt.
d1 ist eine mit einer Siebplatte s bedeckte Ausflufsöffnung, welche sich etwas tiefer als die Oeffnung d befindet, und durch welche das vom Sande mitgeführte Wasser hindurchsickern kann.
Das resultirende Material ist von nahezu weifser Farbe und eignet sich vorzüglich zur Mörtelfabrikation. Falls Beimengungen von Eisen zurückgeblieben sind, können dieselben durch Hinzufügung von Säuren entfernt werden, und es ergiebt sich alsdann ein Product, welches auch in der Glasfabrikation mit Vortheil angewendet werden kann.

Claims (1)

  1. Patent-ANSPruch:
    An Schlemmapparaten, bei welchen das Material von unten und das Aufbereitungswasser von oben eingeführt wird, die ringförmige Anordnung der Schnecke, welche bewirkt, dafs das in dem dadurch gebildeten inneren Durchlafs herablaufende Wasser das aufzubereitende Material lebhaft aufrührt und letzteres zugleich nach aufwärts transportirt wird.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
    BERLIN- GEDRUCKT IN DER REICHSDRUCKEREI.
DENDAT53859D Active DE53859C (de)

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE53859C true DE53859C (de)

Family

ID=328486

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DENDAT53859D Active DE53859C (de)

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE53859C (de)

Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US4039436A (en) * 1976-01-02 1977-08-02 United States Steel Corporation Spiral classifier having primary and secondary coarse solids fraction discharge
FR2686527A1 (fr) * 1992-01-29 1993-07-30 Burton Steel Sarl Installation de recuperation et de recyclage des residus de beton.
DE4317066A1 (de) * 1993-05-21 1993-10-07 Kunststoff Maschinen Handelsge Verfahren zur Dekontaminierung von zerkleinerten Kunststoffabfällen für Recyclingprozesse

Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US4039436A (en) * 1976-01-02 1977-08-02 United States Steel Corporation Spiral classifier having primary and secondary coarse solids fraction discharge
FR2686527A1 (fr) * 1992-01-29 1993-07-30 Burton Steel Sarl Installation de recuperation et de recyclage des residus de beton.
DE4317066A1 (de) * 1993-05-21 1993-10-07 Kunststoff Maschinen Handelsge Verfahren zur Dekontaminierung von zerkleinerten Kunststoffabfällen für Recyclingprozesse

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE53859C (de)
EP0158714A2 (de) Behälter und Anlage zum Klären von mit Feststoffen beladenen Flüssigkeiten
DE19516519C1 (de) Vorrichtung zur Entfernung von organischen Verunreingigungen in Kies
EP0605506A1 (de) Verfahren zum mischen von flüssigkeiten oder zum einmischen von feststoffen in flüssigkeiten
EP3347122B1 (de) Schaumerzeuger
DE259812C (de)
DE219958C (de)
DE148702C (de)
DE232045C (de)
DE191139C (de)
DE73904C (de) Chlorirungsvorrichtung für feinkörnige Edelmetallerze
DE630304C (de) Vorrichtung zum Loeschen von Kalk
EP1537928B1 (de) Verfahren und Einrichtung zur Herstellung einer thixotropen Metallegierung
DE148388C (de)
DE205206C (de)
DE18676C (de) Thonreiniger
DE410923C (de) Verfahren und Vorrichtung zur Trennung verschiedener Bestandteile aus Gemischen oder natuerlichen oder kuenstlichen Aggregaten
DE79822C (de)
DE243819C (de)
DE43342C (de) Neuerung an den unter Nr. 37660 patentirten Formen zur Herstellung von Gegenständen aus plastischer Masse. (ZusaU zum Patent Nr. 37660.)
DE44122C (de) Neuerung an Amalgamatoren
DE578134C (de) Verfahren und Vorrichtung zum Aufschlaemmen von Rohstoffen aller Art
AT110266B (de) Verfahren zur gleichmäßigen Durchmischung pulverförmiger Stoffe.
DE229765C (de)
DE91364C (de)