DE538553C - Druckmaschine fuer Schlaeuche u. dgl. - Google Patents
Druckmaschine fuer Schlaeuche u. dgl.Info
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- DE538553C DE538553C DEG72455D DEG0072455D DE538553C DE 538553 C DE538553 C DE 538553C DE G72455 D DEG72455 D DE G72455D DE G0072455 D DEG0072455 D DE G0072455D DE 538553 C DE538553 C DE 538553C
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B41—PRINTING; LINING MACHINES; TYPEWRITERS; STAMPS
- B41F—PRINTING MACHINES OR PRESSES
- B41F17/00—Printing apparatus or machines of special types or for particular purposes, not otherwise provided for
- B41F17/08—Printing apparatus or machines of special types or for particular purposes, not otherwise provided for for printing on filamentary or elongated articles, or on articles with cylindrical surfaces
- B41F17/10—Printing apparatus or machines of special types or for particular purposes, not otherwise provided for for printing on filamentary or elongated articles, or on articles with cylindrical surfaces on articles of indefinite length, e.g. wires, hoses, tubes, yarns
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Description
Die Erfindung bezieht sich auf eine Druckmaschine für Schläuche und ähnliche Gegenstände,
bei der längs eines den zu bedruckenden Gegenstand aufnehmenden Trägers ein das Druckwerk tragender Schlitten bewegbar
ist.
Gemäß der Erfindung ist die Einrichtung so getroffen, daß der Träger für den zu bedruckenden
Schlauch eine V-förmige Rinne ist, während das Druckwerk in dem Schlitten in an sich bekannter Weise um eine waagerechte
Achse schwingbar ist, wodurch erreicht wird, daß in einfacher Weise durch einfaches Einlegen der Gegenstände in die genannte
Rinne, Gegenstände, wie beispielsweise Schläuche beliebigen Durchmessers, bedruckt
werden können.
In den Zeichnungen ist eine Ausführungsform des Erfindungsgegenstandes veranschaulicht,
und zwar stellen dar:
Abb. ι eine Seitenansicht der Maschine,
Abb. 2 eine Ansicht von der anderen Seite gesehen,
Abb.'3 einen Querschnitt nebst Endansicht von hinten,
Abb. 4 einen Längsschnitt durch Abb. 2 in größerem Maßstabe,
Abb. 5 einen Querschnitt nach der Linie 5-5 der Abb. 2,
Abb. 6 eine Ansicht der Druckrolle,
Abb. 7 einen Schnitt durch die Abb. 6 und Abb. 8 und 9 Einzelheiten.
Die Maschine hat einen Schlitten, der die Pruckorgane trägt und an einer Längskante
des mit dem Aufdruck zu versehenen Gegen-Standes, z. B. eines Gartenschlauches, entlang
bewegt werden kann. Während der Bewegung des Schlittens dreht sich eine den Schlauch berührende Druckrolle und druckt
Linien und Warenzeichen in bestimmten regelmäßigen Abständen ab.
Der Schlitten ist längsbeweglich auf einem Träger 10, der mit einem V-förmigen Kanal
11 zur Aufnahme einer Schlauchlänge H versehen
ist und der durch Stützen 12 getragen wird. Die geneigten Wände 13 des Trägers
10 tragen dünne Platten 14, die über die Oberfläche 15 des Rahmens 10 hinausragen
und sich gegen Schienen 16 und 17 legen, die auf den Flächen 15 der Wände 13 durch BoI-zen
18 und Schrauben 19 befestigt sind.
Die Schienen 16 und 17 haben rechteckige
Nuten 21 zur Führung von Rollen 22, die den Schlitten 23 tragen. Eine Zahnstange 24 ist
an der Schiene 16 befestigt; in die Zahnstange 24 greift ein an dem Schlitten 23
sitzendes Zahnrad 42 ein.
Dreieckige Platten 26 mit Bolzen 27 an ihren unteren Winkelpunkten zur Aufnahme
der Rollen 22 sind zu beiden Seiten des Trägers 10 angeordnet; an den Platten 26 sitzen
außen lotrechte Träger 28, die die übrigen Teile des Schlittens tragen. Zwischen den
Trägern 28 ist mittels Zapfen 31 eine Querstange
29 gelagert.
Eine mit Schraubengewinde versehene Stange 32 geht durch die Stange 29 hindurch
und endet am hinteren Teil der Maschine in
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einem Block 33, der mit Zapfen 34 drehbar in einem Hebelpaar 35 gelagert ist. Die Hebel
35 sind mit Platten 36 und 37 des Hauptteils des Schlittens 23 durch Bolzen verbunden.
Beide Platten 36 und 37 (Abb. 3) sitzen schwingbar an einer Achse 38, die durch
Muttern 39 zwischen den senkrechten Trägern 28 befestigt ist. Der Schwerpunkt der
schwingbar auf der Achse 38 sitzenden Teile ist derart gewählt, daß die Platten 36 und 37
mit ihren zugehörigen Teilen sich abwärts nach dem in der Rinne 11 liegenden
Schlauch H zu bewegen. Eine Mutter 41 auf der Gewindestange 32 dient als Begrenzung
für die Bewegung des schwingbaren Schlittens 23, der in jeder beliebigen Winkelstellung
zu seinem Träger gehalten werden kann. Mit dem Zahnrad 42 (Abb. 3) ist durch eine auf der Achse 38 drehbare Büchse 44 fest
ao ein Zahnrad 43 verbunden, das mit einem außen an der Platte 36 befestigten Zahnrad 45
in Eingriff steht. Hierdurch werden mehrere zwischen den Platten 36 und 37 angeordnete
Walzen gedreht, wenn der Schlitten 23 auf den Schienen 16, 17 entlang bewegt wird. Die
Schlittenplatten 36, 37 werden durch eine auf der Achse 38 sitzende Hülse 46 im Abstand
gehalten und werden in der richtigen Stellung zu dem Getriebe 42, 43 mittels eines neben
der Platte 37 auf der Achse 38 befestigten Ringes 47 gehalten. Das Zahnrad 45, das
mittels eines Bolzens 48 (Abb. 2) an der Platte 36 befestigt ist, greift in ein Zahnrad
49 ein, das auf einem Zapfen 51 gelagert ist und in ein Zahnrad 52 eingreift, das an einem
Ende einer zwischen den Platten 36 und 37 drehbaren Welle 53 befestigt ist. Diese trägt
auf ihrem anderen Ende ein Kettenrad 54. Eine Kette 55 (Abb. 1) läuft über das Kettenrad
54 um ein zweites Kettenrad 56 und um eine an der Platte 37 befestigte Führungsrolle
57. Das Kettenrad 56 sitzt fest auf einer drehbaren Welle 58, die in einem an
der Platte 36 sitzenden Lager 59 (Abb. 2) ruht.
In der Mitte der Welle 58 ist eine Farbkastenrolle 61 befestigt, die in einen Farbbehälter
62 eintaucht (Abb. 4 und 9), der mittels in Öffnungen 63 eingreifender Zapfen 64
am Schlitten 23 befestigt ist. Ein Handgriff 65 ermöglicht ein leichtes Abnehmen des
Farbbehälters 62, wenn die Zapfen 64 zurückgezogen sind. Nuten 66 (Abb. 9) in den Seitenwänden
des Behälters 62 dienen zur Aufnähme der Welle 58; ein zweiteiliger Deckel
67, der bei 68 an dem Behälter angelenkt ist, verhütet ein Herausspritzen der Farbe bei
der Drehung der Farbkastenrolle 61.
Die Seitenplatten 36, 37 sind mit rechteckigen Schlitzen Ji, 72 (Abb. 8) zur Aufnahme
von Blöcken 73 versehen, in denen die Welle 74 einer Rolle 75 gelagert ist. Jeder
Block 73 ist (Abb. 4 und 8) von zwei gegenüberliegenden Seiten mit geschlitzten Teilen
j6, die sich gegen die Schlitzwände legen, und mit einer Stellschraube jy versehen, die
durch eine öffnung einer Stange 78 hindurchgeht, die über die Schlitzwände paßt und
durch Stifte 79 mit dem Schlitten verbunden ist.
Jeder Block 73 ist in den Schlitzen 71 und 72 durch Drehen eines Handrades 81 bewegbar,
das am oberen Ende der Schraube yj befestigt ist, die am unteren Ende, drehbar bei
82 mit dem Block 73 verbunden ist. In jedem Block sitzt ein sich selbst einstellendes Kugellager
83, in dem die Enden der Welle 74 gelagert sind. Hieraus ergibt sich, daß die Rolle 75 mit einem veränderlichen Druck die
Farbkastenrolle 61 berühren kann, was infolge der unabhängig voneinander einstellbaren
Lager 83 stets bewirkt werden kann.
Wird der Schlitten 23 an dem Träger 10 entlang bewegt, erhält die Farbkastenrolle 61
durch die Drehung des in die Zahnstange 24 eingreifenden Zahnrades 42, des Rädergetriebes
43, 45, 49 und 52 und der Kettenräder 54 und 56 eine bestimmte Drehung. Es überträgt
bei seiner Drehung eine bestimmte Menge Farbe auf die Walze 75, die sich infolge
der Reibung mit der Rolle 61 mitdreht und die Farbe auf eine Rollengruppe überträgt,
die die Farbe gleichmäßig verreibt und auf die Druckrolle 91 überträgt.
Die Rollengruppe zum Verreiben der Farbe besteht aus mehreren parallelen Rollen 85, 86,
87 und 88 (Abb. 4). Die Rollen 85 und 87 sind mit einer Gummischicht 89 bedeckt, damit
das Ausbreiten der Farbe erleichtert wird, und können sich zwischen den Platten 36 und 37 nur drehen. Die Rollen 86 und 88
stehen mit den mit einem Gummiüberzug versehenen Rollen in Berührung und können sich sowohl seitlich bewegen als auch drehen,
um die Farbe zu einer dünnen Schicht von gleichmäßiger Beschaffenheit auszubreiten.
Die Rolle 75, die die Farbe von der Farbkastenrolle 61 aufnimmt, steht mit der Rolle
85 in Berührung, um die Farbe zu übertragen; die Rolle 87 ist parallel zu der Druckrolle
91 angeordnet, durch die die Druckzeichen auf den Schlauch H übertragen werden.
Die Rollen 86, 87, 88, 89 werden durch ein Rädergetriebe zwangsläufig angetrieben, das
seine Drehung von dem Zahnrad 52 erhält, das auf der die Rolle 85 tragenden Welle aufgekeilt
ist.
Die Druckrolle 91, deren Bilder oder Zeichen von der Rolle 87 eingefärbt und auf den
Schlauch übertragen werden, wird ebenfalls zwangsläufig gedreht, und zwar mittels eines
Zahnrades 141 (Abb. 1), das auf der Welle
134 neben der Platte 37 aufgekeilt ist und das mit einem Zahnrad 142 in Eingriff steht,
das auf einem in der Platte 37 gelagerten Bolzen 143 angeordnet ist. Das Zahnrad 142
steht in Eingriff mit einem auf einem Zapfen 145 gelagerten Zahnrad 144, das in ein Zahnrad
146 eingreift, das auf der die Druckrolle 91 tragenden Welle 147 aufgekeilt ist.
Die Druckrolle 91 sitzt einstellbar und abnehmbar in dem Schlitten 23 in ähnlicher
Weise wie die Farbrolle 75. Schlitze 148 (Abb. 2) und 149 der Platten 36 und 37 tragen
sich selbst ausrichtende Lagerblöcke 150 und 151, die gegen zufälliges Verschieben
durch Platten 153 und 154 gesichert sind, die mit den Rahmenteilen 36, 37 durch Stifte 155
und 156 verbunden sind. Schrauben 157 und 158 mit Einstellknöpfen drücken gegen die
ao Blöcke 150 und 151 und ermöglichen eine
Änderung des Preßdruckes der Druckrolle 91 gegen die Farbrolle 87.
Die Bauart der Druckrolle ist in Abb. 6 und 7 dargestellt. Die Welle 147 trägt einen
Ringteil 161 mit einem Zapfen 162 von etwas
geringerem Durchmesser. Auf den Ringteilen 161 und 162 sitzt ein Zylinder 163, der
Längsschlitze 164 zur Aufnahme von die Teile miteinander verbindenden Schrauben
165 hat. Ein Gummiring 166 umgreift den
Zylinder 163 und trägt auf seiner Außenfläche passende Zeilen oder Typen 167, die auf den
Schlauch H übertragen werden sollen. Der Gummiring 166 wird durch ringförmige Platten
168 und 169 gehalten, die mit dem Zylinder
163 durch Schrauben 171 verbunden sind.
Es ist ersichtlich, daß der mit eingeschnittenen Zeichen versehene Gummiring 166 zusammen
mit dem Zylinder 163 leicht von dem Teil 161 abgenommen werden kann, indem
der äußere Teil so lange gedreht wird, bis die Köpfe der Schrauben 165 in den erweiterten
Teilen der Schlitze 164 liegen. Diese Anordnung ist zweckmäßig, weil sie die Ver-Wendung
von Druckrollen verschiedenen Durchmessers ermöglicht. In gleicher Weise kann der äußere Gummiring 166 durch einen
anderen ersetzt werden, der andere Zeichen 0. dgl. trägt, indem die Platte 169 abgenommen
wird.
Es werden also die Farbkastenrolle, die Zwischenrollen und die Druckrolle zwangsläufig
angetrieben, sobald der Schlitten 23 an dem Träger 10 entlang bewegt wird. Der
zwangsläufige Antrieb für die Druckrolle 91 ist besonders wünschenswert. Zeilen, die in
gleichem Abstand auf dem Umfang des Gummiringes 166 angeordnet sind, berühren
dann nacheinander den Schlauch H in gleichen Abständen. Es hat sich als wünschenswert
herausgestellt, den Räderantrieb derart zu bemessen, daß Marken auf den Schlauch
in Abständen von 2,5 bis 5 cm gedruckt werden, wenn sich der Schlitten 23 an dem Träger
10 um 2,5 cm weiterbewegt.
Die Farbe wird der Druckrolle 91 vollständig gleichmäßig infolge des zwangsläufigen
Antriebes der Farbkastenwalze 61 zugeführt; sie hat eine gleichmäßige Beschaffenheit
infolge ihrer Verreibung durch die Walzen 85, 86, 87 und 88.
Beim Arbeiten wird Farbe in den Behälter 62 eingefüllt und eine bestimmte Schlauchlänge H in den Kanal 11 gelegt, wie Abb. 3
zeigt. Darauf wird die Mutter 41 so lange verstellt, bis die Druckrolle 91 mit dem gewünschten
Preßdruck gegen den Schlauch H anliegt. Der Schlitten 23 wird dann vor- und
zurückbewegt, bis die Farbe zur Druckrolle 91 gekommen ist; dann wird der Schlitten an
den Schienen 16, 17 entlang bewegt, um die Drehung der verschiedenen Rollen und Walzen
zu bewirken und Zeilen und andere Merkzeichen in regelmäßigen vorherbestimmten Abständen auf die Oberfläche des Schlauches
H aufzudrucken. Dieses Drucken ist also nicht abhängig von den Abmessungen
des Schlauches; es kann eine einzige Maschine zum Druck aller gebräuchlichen Schläuche
der verschiedensten Abmessungen verwendet go werden.
Claims (1)
- Patentanspruch :Druckmaschine für Schläuche u. dgl., bei der längs eines den zu bedruckenden Gegenstand aufnehmenden Trägers ein das Druckwerk tragender Schlitten bewegbar ist, dadurch gekennzeichnet, daß der Träger für den zu bedruckenden Schlauch o. dgl. eine V-förmige Rinne (11) ist, und das Druckwerk in dem Schlitten (23) in an sich bekannter Weise um eine waagerechte Achse (38) schwingbar ist, so daß Schläuche beliebigen Durchmessers bedruckt werden können.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEG72455D DE538553C (de) | 1928-02-09 | 1928-02-09 | Druckmaschine fuer Schlaeuche u. dgl. |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEG72455D DE538553C (de) | 1928-02-09 | 1928-02-09 | Druckmaschine fuer Schlaeuche u. dgl. |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE538553C true DE538553C (de) | 1931-11-14 |
Family
ID=7135345
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEG72455D Expired DE538553C (de) | 1928-02-09 | 1928-02-09 | Druckmaschine fuer Schlaeuche u. dgl. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE538553C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1176221B (de) * | 1961-09-21 | 1964-08-20 | Deoffroy Delore Sa | Vorrichtung zur laufenden Kennzeichnung eines in Bewegung befindlichen, elektrischenKabels |
-
1928
- 1928-02-09 DE DEG72455D patent/DE538553C/de not_active Expired
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1176221B (de) * | 1961-09-21 | 1964-08-20 | Deoffroy Delore Sa | Vorrichtung zur laufenden Kennzeichnung eines in Bewegung befindlichen, elektrischenKabels |
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