DE538373C - Herstellung von Kaliumnitrat aus Aluminiumnitrat und Chlorkalium im Kreisprozess - Google Patents

Herstellung von Kaliumnitrat aus Aluminiumnitrat und Chlorkalium im Kreisprozess

Info

Publication number
DE538373C
DE538373C DEK114363D DEK0114363D DE538373C DE 538373 C DE538373 C DE 538373C DE K114363 D DEK114363 D DE K114363D DE K0114363 D DEK0114363 D DE K0114363D DE 538373 C DE538373 C DE 538373C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
nitrate
potassium
production
cycle
water
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DEK114363D
Other languages
English (en)
Inventor
Dr Paul Hoefer
Dr O F Kaselitz
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Kali Forschungs Anstalt GmbH
Original Assignee
Kali Forschungs Anstalt GmbH
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Kali Forschungs Anstalt GmbH filed Critical Kali Forschungs Anstalt GmbH
Priority to DEK114363D priority Critical patent/DE538373C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE538373C publication Critical patent/DE538373C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C01INORGANIC CHEMISTRY
    • C01DCOMPOUNDS OF ALKALI METALS, i.e. LITHIUM, SODIUM, POTASSIUM, RUBIDIUM, CAESIUM, OR FRANCIUM
    • C01D9/00Nitrates of sodium, potassium or alkali metals in general
    • C01D9/08Preparation by double decomposition

Landscapes

  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Agronomy & Crop Science (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Materials Engineering (AREA)
  • Inorganic Chemistry (AREA)
  • Compounds Of Alkaline-Earth Elements, Aluminum Or Rare-Earth Metals (AREA)

Description

  • Herstellung von Kaliumnitrat aus Aluminiumnitrat und Chlorkalium im Kreisprozeß In dem Hauptpatent 533 777 ist ein Verfahren zur Herstellung von Kaliumnitrat aus AI-Nitrat und Chlorkalium im Kreisprozeß beschrieben, welches darauf beruht, daß eine bei o° an AI-Nitrat, K-Nitrat und AI-Chlorid gesättigte Lösung so weit eingedampft wird, daß unter Abscheidung von AI C13 # 6 H20 eine Lösung erhalten wird, die bei 2o° etwa 36,o g N 03 in ioo g 11,0 enthält.
  • Die vom ausgeschiedenen AIC13 abgetrennte Mutterlauge wird mit dem abgeschiedenen Al C13 . 6 H2 0 äquivalenten Mengen K Cl und Aluminiumnitrat versetzt, durch Zugabe von Wasser das vor der Verdampfung bestehende Konzentrationsverhältnis wiederhergestellt und bei o° unter Abscheidung von Kalisalpeter zur Kristallisation gebracht, wobei die als Ausgangslösung dienende, an drei Salzen gesättigte Lösung wiedererhalten wird.
  • Es hat sich nun gezeigt, daß es vorteilhafter ist, von einer Lauge auszugehen, die bei o° an den Chloriden und KN03 gesättigt ist, d. h. also gesättigt an AIC13, KCl, KN0, Dampft man diese Lauge so weit ein, gegebenenfalls im Vakuum, daß beim Abkühlen auf 2o° eine Lauge mit 19,5 g N03 in ioo g Wasser resultiert, so ergibt sich, daß nach diesem Verfahren auf die Einheit Salpeter nur etwa 56 °/o der Wassermenge zu verdampfen ist, die nach dem Verfahren gemäß Patent 533 777 verdampft werden muß. Außerdem eignen sich die so erhaltenen Laugen wegen ihres geringeren spezifischen Gewichts und der damit verbundenen geringeren Viskosität besser für die Verarbeitung. Die Aufarbeitung des Al C13 .6 H,0 erfolgt nach den in dem Hauptpatent gegebenen Richtlinien, oder das AIC13. 6 H, O kann als solches verwertet werden.
  • Die in dem Hauptpatent erwähnte Lösung von o"
    22,15 g Cl 37,51 Mole Cl,
    1767 g NO, 1711 - (N03)3
    2,52 g K oder 3,95 - K3 (I)
    7,579 M 50,67 - Al
    ioo,oo g H20 iooo,oo - H20
    ist im Gleichgewicht mit den Bodenkörpern Al(N03)3. gH,0, KN03 und AIC13.6H20, an denen sie gesättigt ist. Demgegenüber enthält die in dem vorliegenden Patent erwähnte Lösung von o°
    31,32 g Cl 53,02 Mole C13
    11,47 g N03 ii,io - (N03)3
    2,63 g K oder 4,03 - K3
    9,oo g A1 6o,o9 - Al
    ioo,oo g H.0 iooo,oo - H20
    Sie befindet sich mit den drei Bodenkörpern KN03, KCl und A1C13. 6 H20 im Gleichgewicht und ist an diesen gesättigt.
  • Über die Mengenverhältnisse der nach dem Hauptpatent und dem Zusatzpatent in das Verfahren eingeführten Ausgangsmaterialien und der nach dem Verfahren erhaltenen Produkte geben die folgenden Zahlen Aufschluß
    Abgeschiedenes Zugeführtes
    Patent werd. Summe Summe
    ` j asser IAI CI3.6 H=OI KN 03 Wasser Al (N O3)3 K Cl
    533777 40,7 21 26,5 88,2 50,1 18,6 19,5 88,2
    538373 29,5 26,7 33,7 89,9 41,3 23,7 24,9 89,9
    Ausführungsbeispiel :Ulan geht aus von einer Lauge, die bei o° an KN03, AIC13 und KCI gesättigt ist und auf Zoo g Wasser enthält 31,32 g Cl i1,47 g NO, 2,63 g K 9,oo g A1 Von 154,5 g dieser Lauge werden im Vakuum bei etwa 50° 29,4 g Wasser verdampft, wonach auf 2o° abgekühlt wird. Es scheiden sich 26,7 g AIC13 . 6 H20 (--= 14,8 g A1C13 wasserfrei) ab. Von der anhaftenden Lauge wird es durch Decken mit gesättigter AICIrLösung befreit und kann dann nach bekanntem Verfahren (siehe das Ausführungsbeispiel des Hauptpatents) auf Tonerde oder AI-Nitrat verarbeitet werden. Zu der eingeengten Lauge werden nun unter Ersatz des entzogenen Wassers (29,4 9 verdampft -j- 11,9 g Kristallwasser - 41,3 g) 23,7 g Al(N03)3 hinzugegeben (am besten als Al (N03)3 .9 H20). Nach dem Lösen fügt man noch 24,9 g K Cl hinzu und kühlt unter dauerndem Rühren auf o° ab, wobei sich 33,7 g K N 03 abscheiden. Um die anhaftende Lauge zu entfernen, wird etwas mit kaltem Wasser gedeckt. Es verbleiben 32 g reiner Salpeter: Die Decklauge kann der eingedampften Mutterlauge an Stelle von Wasser zugefügt werden.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Abänderung des Verfahrens des Hauptpatents 533 777, dadurch gekennzeichnet, daß statt einer an Kaliumnitrat, Aluminiumchlorid und Aluminiumnitrat bei o° gesättigten Lösung eine an Kaliumnitrat, Aluminiumchlorid und Kaliumchlorid bei o° gesättigte Lösung zur Anwendung kommt.
DEK114363D 1929-04-18 1929-04-18 Herstellung von Kaliumnitrat aus Aluminiumnitrat und Chlorkalium im Kreisprozess Expired DE538373C (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DEK114363D DE538373C (de) 1929-04-18 1929-04-18 Herstellung von Kaliumnitrat aus Aluminiumnitrat und Chlorkalium im Kreisprozess

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DEK114363D DE538373C (de) 1929-04-18 1929-04-18 Herstellung von Kaliumnitrat aus Aluminiumnitrat und Chlorkalium im Kreisprozess

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE538373C true DE538373C (de) 1933-01-24

Family

ID=7243006

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DEK114363D Expired DE538373C (de) 1929-04-18 1929-04-18 Herstellung von Kaliumnitrat aus Aluminiumnitrat und Chlorkalium im Kreisprozess

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE538373C (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE538373C (de) Herstellung von Kaliumnitrat aus Aluminiumnitrat und Chlorkalium im Kreisprozess
DE869483C (de) Verfahren zur Verarbeitung von Kalirohsalzen, die aus Gemischen von Carnallit und Sylvinit bzw. Hartsalz bestehen
DE491567C (de) Verfahren zur Herstellung von Kaliumnitrat
DE857345C (de) Verfahren zur Verwertung der beim Kalimagnesiaprozess anfallenden Umsetzungslauge
DE431508C (de) Arbeiten mit heissen Loesungen von Ammoniumchlorid, welche neben dem AmmoniumchloridAmmoniumnitrat enthalten
DE533777C (de) Verfahren zur Herstellung von Kaliumnitrat aus Aluminiumnitrat und Chlorkalium im Kreisprozess
DE354528C (de) Verfahren zur Herstellung von Borax und Borsaeure
DE610786C (de) Verfahren zur kontinuierlichen Verarbeitung von Calciumsulfat und Ammoncarbonat zu Ammonsulfat
DE575247C (de) Herstellung von Soda und Pottasche unter gleichzeitiger Gewinnung von Chlorammonium
DE654556C (de) Herstellung von Magnesiumcarbonattrihydrat
DE680819C (de) Verfahren zur Gewinnung von Brom
DE467684C (de) Verfahren zur Gewinnung von Natronsalpeter aus waesserigen Loesungen
DE694480C (de) Verfahren zur Aufarbeitung weinsteinhaltiger Rohstoffe
DE523801C (de) Erzeugung von Chromaten aus aetznatronhaltigen Chromatlaugen
DE572722C (de) Herstellung von Alkalinitrat durch Umsetzung von Calciumnitrat mit Alkalichlorid in waessriger Loesung
DE550156C (de) Herstellung von Kaliumbicarbonat bzw. Kaliumcarbonat
DE339983C (de) Verfahren zur Darstellung von Tonerde
DE759005C (de) Verfahren zur Isolierung von Vanillin unter gleichzeitiger Rueckgewinnung von Natronlauge aus Sulfitablaugen
DE736645C (de) Verfahren zur Herstellung von Alkalicarbonaten, insbesondere Pottasche
DE517967C (de) Verfahren zur Gewinnung von Ammonsulfat durch Eindampfen von dieses enthaltenden Loesungen
DE390395C (de) Verfahren zur Darstellung von Kalisalpeter und Calciumchlorid aus Kaliumchlorid und Calciumnitrat
DE392036C (de) Verfahren zur Gewinnung von reinem Ammoniumchlorid beim Ammoniak-Soda-Verfahren
DE546747C (de) Herstellung von Kaliumsulfat ueber Kalimagnesia
DE938612C (de) Verfahren zur Gewinnung von Kalimagnesia bzw. kalimagnesiahaltigen Duengemitteln
DE447352C (de) Verfahren zur Darstellung von komplexen Antimonverbindungen