DE736645C - Verfahren zur Herstellung von Alkalicarbonaten, insbesondere Pottasche - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von Alkalicarbonaten, insbesondere Pottasche

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DE736645C
DE736645C DED75084D DED0075084D DE736645C DE 736645 C DE736645 C DE 736645C DE D75084 D DED75084 D DE D75084D DE D0075084 D DED0075084 D DE D0075084D DE 736645 C DE736645 C DE 736645C
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potash
alkali
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alkali carbonates
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Maxence Drujon
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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C01INORGANIC CHEMISTRY
    • C01DCOMPOUNDS OF ALKALI METALS, i.e. LITHIUM, SODIUM, POTASSIUM, RUBIDIUM, CAESIUM, OR FRANCIUM
    • C01D7/00Carbonates of sodium, potassium or alkali metals in general
    • C01D7/06Preparation via sodium or potassium magnesium carbonate

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  • Silicates, Zeolites, And Molecular Sieves (AREA)

Description

  • Verfahren zur Herstellung von AlValicarbonaten, insbesondere Pottasche Die Erfindun- betrifft ein Verfahren ztii7 Herstellung von Alkalicarbonaten, insbes,oindere Pottasche, und Maznesitimsalzen. Es hesteht ein Bedürfnis für ein einfaches Verfahren zur Herstellung von Alkalicarbonaten, insbesondere Pottasche, denn die bekannten Verfahren zur Herstellun- dieser Alkalisalze sind entweder umständlich oder an komplizierte Apparaturen gebunden. Den bekannten Verfahren zur Herstellung von Alkalicarbonaten, bei denen die Alkalilauge mit Kohlendioxyd gesättigt wird, muß eine Herstellung des Alkalihydroxyds auf elektrolytischern Wege voran-ehen. Bei der Herstellung von Pottasche durch das Verfahren von E n ge 1 mu13 die Konzentration der zu verarueitenden Laugen sehr genau geregelt werden, tun züi. dem Doppelsalz KHM-(COI"#2-,L4H-0 zu Plangen. Dieses Doppelsalz muß dann durch Erhitzen und Auslau, ,gen ###eit#erverarb#e#itet werden, um zu der Puttaschelösung zu gelangen. Es hat si#cli nun wezei-t, daß -unter Vern wendung ., bekannter Basünaustatischer sich auch Alkalicarbonatlösungen, insbesondere Pottasche, herstellen lassen, wenn man auf einen Alkallzeolithen Ma,-nesiuml)ic-,irbon#-i,tlösungen unter Kohlendioxyddruck einwirken läßt. Es wird dabei zweckmäßi,- so vorgegangen, daß Magnesiumbicarbonatlösung unter erhöhtem Kohlendioxyddruck auf den entsprechenden A.11,:,ilizeoltih,e#n zur Einwirkung gebracht wird, worauf dann die e!rh-.ilteneAlk,alibicarbon,atl,ö->1-in- unter erhöhtem Druck abgetrennt und auf das angestrebte-Carbonat verarbeitet wird. Der Magnesiumzeolith wird dann in an sich bekannter Weise unter Gewinnung einer Magnesiumsalzlösung wieder in den Alkalizeolithen übergeführt.
  • Der für die Umsetzung notwendige Z,eoliib ist von derartiger Beschaffenheit, daß erdurch die zur Anwendun- gelan-enden Lösti,n(Ysmittel und durch das unter Druck. stehende Kohlendioxyd nicht ang riffen wird. e nachdem J ,velches Alkalisalz hergestellt werden soll, wird das mit Magnesiumbicarbonat gesättigte Wasser durch einen Natrium- oder Kaliumzeolithen hindurchgeschickt. Das dabei frei werdende Kohlendioxyd wird nach dein Austausch ##4ederge-,vonnen und in den Herstellungsgang zu%,ecls Erzeugung der Magnesium-11 C Z:1 ID b bicarbonatlösung wieder eingeführt.
  • Wenn das Zeolithbett erschöpft ist, #vird es durch eine Lö#,ung von Natriumchlorid oder N2itritimsti-Ifat oder aber von Kaliumchlarid oder Kaliumsulfat wieder aufgefrischt. Hierbei entsteht in bülzannterWeise, .1#lagn.esitimcblorid oder Magnesiumstilfat.
  • In dem folgenden Beispiel ist eine Ausführungsforrn des Verfahrens gemäß der Erfindun,- erläutert, worauf diese jedoch nicht beschränkt ist. Beispiel Ein Autoklav wird mit joebm Wasser und 3001z- wasserfreiern Magnesiumoxyd gefüllt odel in diesen eine entsprechende Menge von aus Dolomit flergestelltern Oxydgemisch eingebracht. In das Wasser wird dann Kohlensäurc unter einem Druck von 7 atü üin-eleitet. Wenn in dieser Weise gearb:eit,-t wird-, so löst das unter dem Druck. der Kohlensäure stehende Wasser 2 5o Iz- Magnesiunioxyd, bzw. in i cbin FlüssigIzeit sind 251,- Magneshimoxyd enthalten. - Die Flüssigkeit wird dann unter Druck filtriert, um die löslichen Bestandteik derselben abzufiltrieren, und schließlicli in di-c Zcolitlibetten oder -säulen geleitet, um an dem den Basenaustausch vorzunehmen. Blei Verwendung eines Kaliumzcolithen entsteht eine Lösung von Kaliunibicarbonat, die 36k-- Kaliumoxyd je Kubikmeter Flüssigkeit oder 52kg Kaliumcarbonat je Kubilzmeter Flüssigkeit enthält. Eine solche Lösung von Kziliumbicarbonat ist genügend konzentriert, um sie weiterzuverarbeiten. Sie kann jedoch - in bekannter Weise auf Kalitiiiicarbonat bZW. auf Kalitrii-illydro.-#:3-d weiterverarbeitet werden.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Verfahren zur Herstellung von carbonaten, insbesondere Potuische, und Ma-nesiumsalzen, dadurch gekennzeichnet, daß Magnesiumbicarbonatlösung unter urhöhtern Kohlendioxyddruck auf den eiitsprechenden Alkalizeolithen zur Eimvirkung gebracht-, die erhaltene - Allz:dicarbonatlösung unter erhöhtem D,rt",#-kabgetrennt und auf das angestrebte Carbonat verarbeitet wird, während dur g eolith in an sich bek-anntur Weise unter Gewinnung einer Ma-ii,esiiiiiisalzlösung wieder in den Alkali ze(-)litlicii iiberggeführt wird.
DED75084D 1936-05-08 1937-04-15 Verfahren zur Herstellung von Alkalicarbonaten, insbesondere Pottasche Expired DE736645C (de)

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