DE538325C - Manometrisches Lot - Google Patents

Manometrisches Lot

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DE538325C
DE538325C DEW78724D DEW0078724D DE538325C DE 538325 C DE538325 C DE 538325C DE W78724 D DEW78724 D DE W78724D DE W0078724 D DEW0078724 D DE W0078724D DE 538325 C DE538325 C DE 538325C
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DE
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valve
solder
plumb bob
protective sleeve
manometric
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Expired
Application number
DEW78724D
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OTTO WARTHMANN
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OTTO WARTHMANN
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    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01CMEASURING DISTANCES, LEVELS OR BEARINGS; SURVEYING; NAVIGATION; GYROSCOPIC INSTRUMENTS; PHOTOGRAMMETRY OR VIDEOGRAMMETRY
    • G01C13/00Surveying specially adapted to open water, e.g. sea, lake, river or canal
    • G01C13/008Surveying specially adapted to open water, e.g. sea, lake, river or canal measuring depth of open water

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  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Radar, Positioning & Navigation (AREA)
  • Remote Sensing (AREA)
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Description

  • Monometrisches Lot Die Erfindung betrifft ein manometr isches Lot der Art, bei dem ein oben geschlossienes@, auf der Innenseite mit einer gegen Wasser empfindlichen Schicht versehenes Glasrohr in die zu messende Tiefe versenkt wird und an der Höhe, bis zu der die Schicht sich unter dem Einfluß d es entsprechend dem herrschenden Druck in dies Rohr eingedrungenen Wassers verfärbt hat, die erreichte Tiefe erkennen läßt.
  • Es ist bereits- bekannt, bei derartigen Manoinetern das Glasrohr am unteren Ende mit e#'_nem Kugelventil zu versehen, welches sich beim Versenken des Lotes öffnet, beim Einholen des Lotes aber schließt.
  • Die bekannten Lote hzben :den Nachteil, daß beim Einholen derselben bei hohem Seegange durch das wiederholte Aufschlagen auf die Wellen :das Ventil sich zeitweise öffnet, so daß das in dem Lotrohr befindliche -Wasser jedesmal einem geringen neuen Druck ausgesetzt wird, wodurch die scharfe Begrenzung, die die wasserempfindliche Schicht in dem Rohre beim Erreichen der zu messenden Tiefe aufwies, verwischt wird.
  • Dieser -Nachteil wird erfindungsgemäß dadurch beseitigt, daß an beiden Enden der die Manometerröhre umgebenden Schutzhülse zweckmäßig als Kugelventile ausgebildete Ventile angebracht sind, welche beim Absinken. des Lotes Wasser durch die Schutzhülse hindurchströmen lassen, beim Einholen des Lotes dagegen sich ,schließen.
  • Der Gegenstand der Erfindung ist in den Zeichnungen schematisch im Schnitt dargestellt.
  • Auf die Enden der Manometersch:utzhülse a (Alb. i) mit der Verschlußkappe b, welche zur Aufnahme des Lotrohres c dient, ist je ein Ventil von nachfolgend beschriebener Bauart geschraubt. Jedes Ventil besteht aus einem zweckmäßig aus Messing hergestellten Rohr d und e (Abb. :2 und 3), dessen innerer Durchmesser dem äußeren Durchmesser der Schützhülse a bzw. :der Verschlußkappe b entspricht. Das Rohr d (Abt. a) des unteren Ventils ist an einem Ende durch eine Scheibe f geschlossen, deren Mittelpunkt durchbohrt ist. Mittels zweier Bolzen gg ist die Scheibe f im Rohr d befestigt. Auf die Scheibe f ist ein Hohlkegel lt gesetzt, welcher die Ventilkugel i aufnimmt. Die Kegelspitze weist ebenfalls eine Öffnung auf. Der Hohlkegel la trägt ein Sieb k, auf welchem der Hohlkegel l liegt, dessen Spitze gleichfalls durchbohrt ist. Durch die mittels zweier Bol-zen im mit dem Rohr d verbundene, in der Mitte durchbohrte Scheibe o wird der Hohlkegel Z fest auf das Sieb k gepreßt. Das über die Scheibe o hinausragende Stück des Rohres d ist mit Innengewinde versehen und wird auf das untere Ende der Schutzhülse a geschraubt. Die Bauart des oberen Ventils (Abt. 3) entspricht der des unteren Ventils. Da das obere Ventil auf die Verschlußkappe b (Abt. i) geschraubt werden soll, ist das untere freie Ende des Rohres e mit einem Innengewinde versehen. Die Bolzen gg des unteren Ventils und im des oberen Ventils sind zweckmäßig mit Gewinde versehen, um durch Abnehmen der Scheiben f und o ein etwa notwendiges Reinigen der Ventile leicht vornehmen zu können.
  • Der Fortschritt der Anordnung von Sieben als Abschluß der die Ventilkugeln aufnehmenden: Ventilsitze besteht :darin, daß durch die große Anzahl der Sieblöcher dem einströmenden Wasser trotz -der Ventilkugeln kein erheblicher Widerstand entgegensteht, durch den das Ergebnis der Tiefenmessung ungünstig beeinflußt werden könnte. Durch die Verwendung eines zweiten Ventils am oberen Ende d er Messinghülse wird erreicht, daß das innerhalb des oberen Ventilkegels befindliche Wasser die Ventilkugel fest auf die Ventilöffnung preßt, außerdem verstärken die Spritzer der aufeinanderfolgenden Wellen diesen Druck, so daß durch eine zeitweise kurze öftnung des unteren Ventils der Belag des Lotrohres nicht schädlich beeinflußt werden kann.

Claims (2)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Monometrisches Lot, dadurch gekennzeichnet, daß an beiden Enden der die Manometerröhre umgebenden Schutzhülse in an sich bekannter Weise zweckmäßig als Kugelventile ausgebildete Ventile angebracht sind, welche beim Absinken des: Lotes Wasser durch die Schutzhülse hindurchströ:men lassen, beim Einholen des Lotes .dagegen sich schließen.
  2. 2. Lot nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Basis der kegelförmigen, die Ventilkugeln aufnehmenden Ventilsitze durch ein Sieb abgeschlossen ist.
DEW78724D Manometrisches Lot Expired DE538325C (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE932326C (de) * 1951-07-12 1955-08-29 Guenter Dipl-Ing Fuchs Beheizbare Hauswand mit in eine Wandaussparung eingebauter Heizvorrichtung

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE932326C (de) * 1951-07-12 1955-08-29 Guenter Dipl-Ing Fuchs Beheizbare Hauswand mit in eine Wandaussparung eingebauter Heizvorrichtung

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