DE538247C - Saiteninstrument - Google Patents

Saiteninstrument

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DE538247C
DE538247C DE1930538247D DE538247DD DE538247C DE 538247 C DE538247 C DE 538247C DE 1930538247 D DE1930538247 D DE 1930538247D DE 538247D D DE538247D D DE 538247DD DE 538247 C DE538247 C DE 538247C
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    • GPHYSICS
    • G10MUSICAL INSTRUMENTS; ACOUSTICS
    • G10DSTRINGED MUSICAL INSTRUMENTS; WIND MUSICAL INSTRUMENTS; ACCORDIONS OR CONCERTINAS; PERCUSSION MUSICAL INSTRUMENTS; AEOLIAN HARPS; SINGING-FLAME MUSICAL INSTRUMENTS; MUSICAL INSTRUMENTS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • G10D3/00Details of, or accessories for, stringed musical instruments, e.g. slide-bars
    • G10D3/02Resonating means, horns or diaphragms

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  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Acoustics & Sound (AREA)
  • Multimedia (AREA)
  • Stringed Musical Instruments (AREA)

Description

  • Saiteninstrument Die Erfindung bezieht sich auf ein Saiteninstrument und bezweckt, Vorkehrungen zu treffen, wodurch die klanglichen Eigenschaften des Instrumentes verbessert werden. Das wesentlichste Erfindungsmerkmal besteht darin, daß der Hals des Saiteninstrumentes ein oder mehrere durch Öffnungen mit dem Innern des Resonanzraumes und der Außenluft in Verbindung stehende Hohlräume aufweist, wobei die Öffnungen zum Teil oder alle mit Hilfe von Ventilen o. dgl. regelbar sind. Diese Hohlräume sind zweckmäßig mit Auskleidungen versehen, welche beispielsweise aus gemahlenem Glas im Gemisch mit Leim hergestellt sein können. Durch diese Auskleidungen wird nicht nur eine Verbesserung des Tones erzielt, sondern auch die durch die Hohlräume sich ergebende Schwächung des Halses wieder aufgehoben. Zu dem letzteren Zweck kann auch noch das Griffbrett aus einem härteren Holz hergestellt sein als der übrige Teil des Halses und mit dem letzteren durch eine Zwischenschicht verbunden sein, welche ebenfalls aus einem Gemisch von gemahlenem Glas und Leim besteht.
  • In einer weiteren Ausbildung der Erfindung ist in einer Wand des Instrumentes ein in dem Innenraum des letzteren hineinragendes Glied in seiner Längsrichtung verschiebbar und drehbar gelagert und mit über seinen Umfang und seine Länge verteilt angeordneten Öffnungen oder Durchbrechungen versehen. Dieses Glied ist vorzugsweise als Röhre ausgebildet und an seinem äußeren Ende mit einem abnehmbaren Verschluß versehen. Zur Lagerung dieser Röhre dient vorzugsweise der Saitenhalterknopf, welcher mit einer entsprechenden Bohrung versehen sein muß. Durch Verschieben und Verdrehen dieser Röhre können die Schwingungen der Luft in dem Resonanzraum des Instrumentes geregelt werden.
  • Ein weiteres geeignetes Mittel zur Verbesserung des Tones besteht darin, daß der Stimmstock als Hohlkörper ausgebildet und mit seitlichen Öffnungen versehen ist.
  • Ein Ausführungsbeispiel ist in der Zeichnung dargestellt.
  • Abb. i zeigt eine Violine im senkrechten Längsschnitt.
  • Abb. z, 3 und 4 zeigen in größerem Maßstab Einzelheiten der Violine im Schnitt nach der Linie 2-a bzw. 3-3 bzw. q.-¢.
  • Abb.5 zeigt in Ansicht die Anordnung einer Ventilplatte zum Abschluß der die Kanäle in dem Hals der Violine mit der Außenluft verbindenden Öffnungen.
  • Abb. 6 zeigt eine etwas abgeänderte Ausführungsform des Violinenhalses.
  • Der Hals i der Violine ist mit in Längsrichtung sich erstreckenden Kanälen :2 versehen, welche durch Öffnungen 4. oder q.d (vgl. Abb. z und 6) mit dem Resonanzhohlraum 3 und in der Nähe des freien Halsendes durch Öffnungen 5 mit der Außenluft in Verbindung stehen. Die Öffnungen 5 sind durch eine bei 7 an dem Hals drehbar gelagerte Platte 6 abgedeckt, Diese Platte ist mit einer öffnung 8 versehen, die bei der Drehung der Platte 6 nacheinander mit den Öffnungen 5 zur Deckung gebracht werden kann, so- daß eine oder beide Öffnungen zur Veränderung des Tondurchganges durch den Hals teilweise oder vollständig geöffnet oder geschlossen werden können.
  • Die Umfangswände der Kanäle z sind mit je einer aus gemahlenem Glas und Leim bestehenden Auskleidung 9 versehen, welche die Aufgabe haben, den Hals i zu verstärken und die Klangeigenschaften der Violine zu verbessern. Zur weiteren Klangverbesserung ist der Stimmstock io in bekannter Weise hohl ausgebildet und mit mehreren Öffnungen i i versehen. Das Griftbrett 12 besteht aus einem härteren Holz als der Hals und ist mit dem letzteren mittels einer Zwischenschicht 13 verbunden, welche ebenso wie die Auskleidungen 9 aus gemahlenem Glas und Leim bestehen kann.
  • Der Saitenhalterknopf 14 ist ebenfalls hohl und an beiden Enden mit je einer konischen Erweiterung 15 und 16 versehen. Das innere Ende des Saitenhalterknopfes ist mit einer Abschrägung 17 versehen. Innerhalb des Resonanzraumes 3 besitzt der Saitenhalterknopf eine seitliche -Öffnung 18. ' Mit. Hilfe eines derartigen Saitenhalterknopfes lassen sich die Schwingungen der Luft in dem Resonanzhohlraum 3 verändern, wenn der Hohlraum des Saitenhalters unverschlossen gelassen wird. Vorzugsweise kommt noch in Verbindung mit dem Saitenhalterknopf ein Ventilkörper ig in Anwendung, welcher sich durch den Saitenhalterknopf in den Resonanzhohlraum 3 der Violine erstreckt. Dieser Ventilkörper i g besitzt die Form einer Röhre, welche mit in unterschiedlichen Abständen über die Länge des Rohres verteilt angeordneten seitlichen Öffnungen 2o versehen ist. Die Röhre ig ist an ihrem äußeren Ende mit einem Kopf 21 versehen, mittels dessen die Röhre zur Veränderung der in den Resonanzhohlraum 3 der Violine hineinragenden Länge in dem Saitenhalterknopf verstellt werden kann. Der äußere Umfang dieses Kopfes sowie dessen Bohrung sind am Ende kegelig ausgebildet. Der Kopf greift in eine kegelige Erweiterung 16 des Saitenhalterknopfes 1:I und ist am äußeren Ende durch einen abnehmbaren Stopfen 22 verschlossen.
  • Durch Verstellung der Röhre ig in ihrer Längsrichtung wird das Fassungsvermögen des Resonanzhohlraumes verändert. Durch eine Verdrehung der Röhre und die damit sich ergebende Einstellung einer Reihe von Öffnungen 2o in einer bestimmten Ebene wird eine Anpassung an die Schwingungen der Luft erzielt. Durch Entfernung des Stopfens 22 ergibt sich eine Öffnung und damit eine Verringerung des Volumens. Die Einstellmöglichkeit der Platte 6 und der Röhre 19 ermöglicht eine genaue Abstimmung des Instrumentes und eine beliebige Veränderung des Tones.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Saiteninstrument mit in den Resonanzhohlraum mündenden und mit der Außenluft in Verbindung stehenden zusätzlichen Hohlräumen zur Tonverbesserung, dadurch gekennzeichnet, daß die Verbindungen der zusätzlichen Hohlräume mit der Außenluft nach ihrer Größe und gegebenenfalls auch nach ihrer Lage regelbar sind. Saiteninstrument nach Anspruch i, mit hohlem Hals, dadurch gekennzeichnet, daß zur Regelung mehrerer zweckmäßig im Boden des Hohlraumes angeordneter Öffnungen (5) ein gemeinsames Schieberventil, beispielsweise eine drehbare Platte (6), dient. 3. Saiteninstrument nach Anspruch i, gekennzeichnet durch eine von außen her in den Resonanzhohlraum hineinragende, mit Wanddurchbrechungen (2o) versehene Röhre (ig), die verschiebbar und gegebenenfalls drehbar gelagert und am äußeren Ende mit einem abnehmbaren Verschluß (22) versehen ist. q.. Saiteninstrument nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Röhre (ig) auswechselbar in einer Bohrung des Saitenhalterknopfes (i4) gelagert ist.
DE1930538247D 1930-05-15 1930-05-15 Saiteninstrument Expired DE538247C (de)

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