DE538236C - Vorrichtung zum selbsttaetigen Nachstellen des Pressdeckels von Teerollmaschinen - Google Patents
Vorrichtung zum selbsttaetigen Nachstellen des Pressdeckels von TeerollmaschinenInfo
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- DE538236C DE538236C DE1930538236D DE538236DD DE538236C DE 538236 C DE538236 C DE 538236C DE 1930538236 D DE1930538236 D DE 1930538236D DE 538236D D DE538236D D DE 538236DD DE 538236 C DE538236 C DE 538236C
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Classifications
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- A—HUMAN NECESSITIES
- A23—FOODS OR FOODSTUFFS; TREATMENT THEREOF, NOT COVERED BY OTHER CLASSES
- A23F—COFFEE; TEA; THEIR SUBSTITUTES; MANUFACTURE, PREPARATION, OR INFUSION THEREOF
- A23F3/00—Tea; Tea substitutes; Preparations thereof
- A23F3/06—Treating tea before extraction; Preparations produced thereby
- A23F3/12—Rolling or shredding tea leaves
Landscapes
- Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
- Chemical & Material Sciences (AREA)
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Food Science & Technology (AREA)
- Polymers & Plastics (AREA)
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Description
- Vorrichtung zum selbsttätigen Nachstellen des Preßdeckels von Teerollmaschinen Die Erfindung betrifft eine weitere Ausbildung der Vorrichtung zum selbsttätigen Nachstellen des Preßdeckels von Teerollmaschinen.nach Patent 5oo 468. Bei dieser Vorrichtung sind die Teile, die zur zwangsläufigen Bewegungsübertragung vom Rolltisch auf die Preßspindelmutter dienen, derart mit der zum Einstellen des Mindestdruckes und zur Drucküberwachung dienenden Belastungsfeder der Preßdeckelspindel verbunden, daß die Belastungsfeder durch ihre wechselnde Spannung die selbsttätige Nachstellung des Preßdeckels regelt und das Einstellen des Mindestdruckes während des Betriebes ermöglicht. Zu diesem Zweck ist die Preßspindelmutter mit einem Sperrklinkengetriebe verbunden, das durch die Doppelkurbel für die Rolltischbewegung angetrieben wird. Überschreitet der Preßdeckeldruck die Mindestspannung der Belastungsfeder, so wird diese zusammengedrückt, wobei die Sperrklinke ausgerückt und die Senkbewegung des Preßd'eckels unterbrochen wird. Beim Nachlassen der Spannung der Belastungsfeder wird die Sperrklinke selbsttätig wieder eingerückt. Bei der Einrichtung nach dem Hauptpatent wird die Klinke erst dann ausgerückt, wenn der jeweilige Höchstdruck erreicht ist, was den Stillstand des Preßd'eckels zur Folge hat. Sinkt nach Erreichen.des Höchstpreßdruckes die Teemasse aus irgendeinem Grunde schneller zusammen als bisher, so dauert es eine gewisse Zeit, bis der Preßdeckel mit der Teemasse wieder in Berührung kommt, wodurch natürlich die Rollbewegung ungünstig beeinflußt wird. Die Erfindung besteht darin, daß oberhalb des Sperrades der Preßspindelmutter im Bereich des Weges der Sperrklinke in an sich bekannter Weise eine Zunge (ein Schieber) angeordnet ist, die durch die Belastungsfeder für die Preßspindel gesteuert wird. Zur Steuerung der Zunge dient zweckmäßig ein Winkelhebel, der mit einem Arm an der die Zunge tragenden Stange angreift und dessen anderer Arm auf der durch die Belastungsfeder beeinflußten Hubstange aufruht. Durch die Erfindung wird erreicht, daß beim Ansteigen des Drukkes im Teebehälter die Senkbewegung des Preßdeckels sofort verringert und dadurch die Drucksteigerung schon im Entstehen beseitigt wird. Der Preßdeckel bleibt dabei stets in Berührung mit der Teemasse. Bei ansteigendem Druck findet sofort ein Ausgleich statt, so daß die Rollbewegung sich praktisch unter gleichbleibendem Druck vollzieht.
- Auf der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes dargestellt.
- Wie bei der im Hauptpatent dargestellten Teerollmaschine trägt die den Preßdeckel tragende Spindel i eine als Mutter dienende Büchse 3, deren nach unten verlängerte Nabe 3' mit einem Flansch 2i versehen ist. Um diesen Flansch 21 ist die mit der Keilfläche 2o versehene Scheibe 18 angeordnet, die am Umfang eine Verzahnung trägt, in die das Ritzel zq. eingreift. Die Feder 1q. stützt sich oben gegen das Querhaupt 2 und unten gegen den Flansch 21 der Büchsennabe 3'. Die Büchse 3 ist mit dem die Verzahnung 6 tragenden Rad 5 verbunden, sie ist aber gegenüber diesem Rad zusammen mit der Spindel i axial verschiebbar. Auf dem auf der Keilfläche 2o aufruhenden Auslösestab i9 ruht das freie Ende des einen Schenkels 29' des Winkelhebels 29, der um die Achse 30 schwenkbar ist. Das freie Ende des anderen Schenkels 29" des Winkelhebels ist gabelförmig ausgebildet und umfaßt einen Stift 28, der an einer Schubstange 3i angeordnet ist. Die letztere ist axial verschiebbar gelagert und -trägt am freien. Ende eine Zunge 32, die auf dem Zahnkranz 6 der Scheibe 5 aufliegt. Im allgemeinen liegt das vordere Ende der Zunge beim Betrieb des Teerollers (Abb. i) unmittelbar hinter der Klinke 7, wenn diese sich in ihrer zurückgezogenen Stellung befindet. Bei steigendem Druck im Teebehälter 33 wird die Feder 1q. zusammengedrückt, die Stange i9 angehoben und der Winkelhebel 29 in Richtung des Pfeiles x geschwenkt, so daß die Zunge 32 vorgeschoben wird und einen oder mehrere Zähne der Verzahnung 6 der Scheibe 5 abdeckt (Abb. 2). Bei Rückwärtsgang gleitet infolgedessen die Klinke 7 über die Zunge 32 hinweg. Bei Vorwärtsgang kommt die Klinke natürlich nun erst dann ,wieder zur Wirkung, nachdem sie von der Zunge 32 abgeglitten ist. Es findet hierbei nur ein geringes Verdrehen der Spindel i und auch nur ein geringes Senken des Preßdeckels statt, was unmittelbar einen Druckausgleich im Rollbehälter zur Folge hat. Die Feder 14 paßt sich sofort diesem Ausgleich an, so daß die Stange i9 sich senkt und durch das Gewicht des Winkelhebelschenkels 29' die Zunge 32 in ihre Anfangsstellung zurückgezogen wird. Dann ist der ganze Schaltweg der Klinke wieder für das Drehen der Spindel wirksam. Die Senkbewegung des Preßdeckels paßt sich also dem jeweils im Teebehälter bzw. in der Teemasse herrschenden Druck selbsttätig an, und der Preßdeckel bleibt stets in Berührung mit der Teemasse.
- Anstatt wie beim Ausführungsbeispiel die Verzahnung oben auf der Scheibe 5 anzubringen, könnte diese auch am Umfang dieser Scheibe angeordnet werden. Die einen Teil der Verzahnung abdeckende Zunge kann dann an einem um die Preßdeckelstange drehbaren Doppelhebel angeordnet werden, dessen freies Ende beim Zusammendrücken der Belastungsfeder 1q. des Preßdeckels entsprechend geschwenkt wird und sich unter die Klinke schiebt.
Claims (2)
- PATENTANSPRÜCHE: i. Vorrichtung zum selbsttätigen Nachstellen des Preßdeckels von Teerollmaschinen nach Patent 500 468, dadurch gekennzeichnet, daß oberhalb des Sperrrades (6) der Preßspindelmutter (3) im Bereich des Weges der Sperrklinke (7) in an sich bekannter Weise eine Zunge (ein Schieber, 32) angeordnet ist, die durch die Belastungsfeder (1q.) für die Preßspindel (i) gesteuert wird.
- 2. Vorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß zur Steuerung der Zunge (32) ein Winkelhebel (29) dient, der mit einem Arm an der die Zunge tragenden Stange (3i) angreift, und dessen anderer Arm auf der durch die Belastungsfeder (i4) beeinflußten Hubstange (i9) aufruht.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE538236T | 1930-04-17 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE538236C true DE538236C (de) | 1931-11-12 |
Family
ID=6558047
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE1930538236D Expired DE538236C (de) | 1930-04-17 | 1930-04-17 | Vorrichtung zum selbsttaetigen Nachstellen des Pressdeckels von Teerollmaschinen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE538236C (de) |
-
1930
- 1930-04-17 DE DE1930538236D patent/DE538236C/de not_active Expired
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