DE538233C - Registrierkasse mit mehreren Zaehlwerken - Google Patents
Registrierkasse mit mehreren ZaehlwerkenInfo
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- DE538233C DE538233C DE1930538233D DE538233DD DE538233C DE 538233 C DE538233 C DE 538233C DE 1930538233 D DE1930538233 D DE 1930538233D DE 538233D D DE538233D D DE 538233DD DE 538233 C DE538233 C DE 538233C
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Description
- Registrierkasse mif mehreren Zählwerken Die Erfindung bezieht sich auf eine Registrierkasse mit mehreren Sonderzählwerken, deren Antriebsgelenke beim Auftreffen auf einen Widerstand das zugehörige Zählwerk um einen Schritt fortschalten. Bei bekannten Maschinen dieser Art sind die Zählwerke untereinander angeordnet. In der vertikalen Zählwerksebene bewegt sich in Abhängigkeit von Sondereinstellmitteln ein Schaltarm, der den Widerstand für die ständig bewegten .Xntriebsgelenlze bildet.
- Gemäß der Erfindung wird nun die Fortschaltung der Zählwerke durch eine mittels eines Sondereinstellgliedes verstellbare und mit Radialbohrungen versehene Trommel gesteuert. Diese Anordnung ergibt den Vorteil, daß sämtliche Zähl-,verke auf der gleichen horizontalen Achse gelagert sein können. Die Radialbohrungen können auf dem Umfang der Steuertrommel so angebracht sein, daß die Zählwerke in beliebiger Kombination einzeln oder insgesamt zur Wirhun- gebracht werden können.
- Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist in der Zeichnung dargestellt, in der Fig. i eine Seitenansicht, Fig.2 eine Vorderansicht des neuen Zählwerksantriebes zeigt.
- Im Ausführungsbeispiel sind vier Zählwerke i bis :1 vorgesehen. Ihr Antrieb erfolgt mittels der bekannten Antriebsgelenke 5, 6, die durch die Kurvenscheibe 7 bei jedem Kassengang eine Bewegung erfahren. Diese Bewegung bleibt auf die Zählwerke ohne Ein-Iluß, wenn ein mit dem Gelenkarm 6 verbundener Stift 8 (Fig. i) auf keinen Widerstand trifft. In diesem Falle wird lediglich das Gelenk 5, 6 gestreckt und der Stift 8 abwärts bewegt. Trifft der Stift 8 dagegen auf einen Widerstand, so wird die von der Kurvenscheibe 7 ausgehende Antriebsbewegung über den mit dem Gelenkarm 5 verbundenen Winkelhebel 9 auf die Fortschaltklinke des Zählwerkes übertragen.
- Erfindungsgemäß dient als Steuerorgan für die Fortschaltung der Zählwerke eine Trommel i o, die mit Radialbohrungen i i versehen ist. Steht eine Radialbohrung i i dem Stift 8 gegenüber, so kann er sich frei nach unten bewegen, und das zugehörige Zählwerk wird nicht fortgeschaltet. Trifft der Stift 8 dagegen auf den vollen Umfang der Trommel i o, so bildet diese einen Widerstand für den Stift 8, so daß die von der Kurvenscheibe 7 ausgehende Bewegung des Gelenkes 5, 6 über den Winkelhebel 9 auf das Fortschaltglied des zugehörigen Zählwerkes übertragen wird.
- Beim Ausführungsbeispiel wird das Zählwerk i zur Zählung der Gesamtzahl der Kassengänge verwendet. Infolgedessen trifft das zugehörige Gelenk 6 bei jedem Kassengang unmittelbar auf einen Einsatz 18 des Steuerstückes i 9 äuf und schaltet das Gesamtzählwerk i um einen Schritt weiter. Damit ist die Fortschaltung des Zählwerkes i von der Steuertrommel io unabhängig gemacht.
- Die Einstellung der Steuertrommel i o geschieht mittels eines Sondereinstellhebels 12, der durch eine Buchse 13 mit einem Zahnsegment 14. verbunden ist. Das Zahnsegment 14 verstellt sowohl das Einstellglied 15 für die Anzeigerolle 16 als auch ein Zahnsegment 17, das auf" der gleichen Welle sitzt wie die Steuertrommel io. Der Einstellhebel 12 kann auch zur Auswahl von Sonderaddierwerken dienen, die beispielsweise den Verkäufern oder Geschäftsarten zugeordnet sein können.
- Die erforderlichen Steuerbewegungen lassen sich auch anstatt durch den Einstellhebel 12 mit Hilfe einer Sondertastenreihe und eines mit dieser zusammenarbeitenden Schaltwerkes auf die Steuertrommel io übertragen.
Claims (4)
- PATENTANSPRÜCHE: i. Registrierkasse mit mehreren Sonderzählwerken, deren Antriebsgelenke beim Auftreffen auf einen Widerstand das zugehörige Zählwerk um einen Schritt fortschalten, dadurch gekennzeichnet, daß eine durch ein Sondereinstellmittel (12) verstellbare und mit Radialbohrungen (I I J versehene Trommel (i o) die Fortschaltung der Zählwerke (2 bis 4.) steuert.
- 2. Registrierkasse nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß sämtliche Zählwerke (i bis ¢) auf der gleichen Achse angeordnet sind.
- 3. Registrierkasse nach Anspruch i, gekennzeichnet durch eine derartige Anordnung der Radialbohrungen (i i) auf dem Trommelumfang (io), daß die Zählwerke in beliebiger Kombination, einzeln oder insgesamt zur Wirkung gebracht werden können.
- 4. Registrierkasse nach Anspruch i und 3, dadurch gekennzeichnet, daß das Fortschaltgelenk (5, 6) des Gesamtzählwerkes (i) bei jedem Kassengang mit einem feststehenden Anschlag (Einsatz 18) unmittelbar zusammenarbeitet.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE538233T | 1930-12-03 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE538233C true DE538233C (de) | 1932-02-27 |
Family
ID=6558045
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE1930538233D Expired DE538233C (de) | 1930-12-03 | 1930-12-03 | Registrierkasse mit mehreren Zaehlwerken |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE538233C (de) |
-
1930
- 1930-12-03 DE DE1930538233D patent/DE538233C/de not_active Expired
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