DE538178C - Verfahren zur Gleichlegung bedruckter Objekte, insbesondere zur Spiegellegung von Zigaretten mit Hilfe lichtempfindlicher Organe - Google Patents

Verfahren zur Gleichlegung bedruckter Objekte, insbesondere zur Spiegellegung von Zigaretten mit Hilfe lichtempfindlicher Organe

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DE538178C
DE538178C DE1930538178D DE538178DD DE538178C DE 538178 C DE538178 C DE 538178C DE 1930538178 D DE1930538178 D DE 1930538178D DE 538178D D DE538178D D DE 538178DD DE 538178 C DE538178 C DE 538178C
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DE1930538178D
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65BMACHINES, APPARATUS OR DEVICES FOR, OR METHODS OF, PACKAGING ARTICLES OR MATERIALS; UNPACKING
    • B65B19/00Packaging rod-shaped or tubular articles susceptible to damage by abrasion or pressure, e.g. cigarettes, cigars, macaroni, spaghetti, drinking straws or welding electrodes
    • B65B19/02Packaging cigarettes
    • B65B19/04Arranging, feeding, or orientating the cigarettes
    • B65B19/06Turning individual cigarettes to present printed marks in desired position

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Manufacturing Of Cigar And Cigarette Tobacco (AREA)

Description

  • Verfahren zur Gleichlegung bedruckter Objekte, insbesondere zur Spiegellegung von Zigaretten mit Hilfe lichtempfindlicher Organe Für die Spiegellegung von Zigaretten ist es bereits vorgeschlagen worden, sich lichtempfindlicher elektrischer Organe, insbesondere Photozellen, zu bedienen, Dabei werden die Zigaretten einzeln unter dem lichtempfindlichen elektrischen Organ vorbeigeführt, welches feststellt, ob die einzelne Zigarette spiegelrichtig liegt oder nicht, und eine mechanische Vorrichtung steuert, welche dann weiterhin diejenigen "Zigaretten, die nicht spiegelrichtig liegen, herumdreht oder ausscheidet. Bei Anordnungen dieser Art besteht eine wesentliche Schwierigkeit darin, daß der Aufdruck einer Zigarette im allgemeinen ihre Reflektionsfähigkeit nur wenig beeinflußt, so daß die im lichtempfindlichen elektrischen Organ erzeugten Stromschwankungen sehr gering sind und durch Betriebsschwankungen innerhalb des lichtempfindlichen Organs selbst oder des ihm angeschlossenen Verstärkers leicht überdeckt werden können. Diese Schwierigkeit überwindet die Erfindung.
  • Nach der Erfindung wird von dem Objekt, d. h. im vorliegenden Falle von der Zigarette, _ jeweils nur ein Punkt der Beobachtung unterzogen, die Lage dieses Beobachtungspunktes auf dem Objekt (Zigarette) jedoch in rascher Folge geändert, so daß im Stromkreis des lichtempfindlichen elektrischen Organs bei der Überstreichung eines Aufdruckes eine Wechselstromkomponente entsteht. Man erhält auf diese Weise nur dann eine Wechselstr omkomponente im Kreise des lichtempfindlichen Organs, wenn sich die bedruckte Seite des Objekts (d.li. der Spiegel der Zigarette) auf der dem lichtempfindlichen Organ zugewendeten Seite befindet, während die unbedruckte Rückseite keinerlei Wechselstromamplitude hervorzurufen vermag.
  • Eine solche Wechselstromamplitude läßt sich verstärkertechnisch zunächst sehr viel leichter behandeln. Sie hat darüber hinaus jedoch noch den grundlegenden Vorteil, daß sie von den stets langsam vor sich gehenden Schwankungen in den Betriebsbedingungen des lichtempfindlichen Organs und des Verstärkers niemals überdeckt werden kann.
  • Eine besondere Steigerung der Betriebssicherheit erhält man, wenn man den Normalaufdruck des Objekts durch ein an geeigneter Stelle angebrachtes Gitterwerk ergänzt und gleichzeitig im Kreise des lichtempfindlichen elektrischen Organs bzw. dessen ihin angeschlossenen Verstärkers ein schwingungsfähiges Glied anordnet, welches auf die beim Überfahren dieses Gitterwerkes 'durch den Beobachtungspunkt im lichtempfindlichen Organ entstehende Wechselstromfrequenz abgestimmt ist. Da unter diesen Umständen infolge der Siebwirkung des Resonanzgliedes nur eine ganz bestimmte Wechselfrequenz <las vom lichtempfindlichen elektrischen Organ gesteuerte Endrelais zur Betätigung zu bringen vermag, können Fehlsteuerungen durch äußere Einflüsse praktisch überhaupt nicht mehr hervorgerufen werden. Im folgenden sei die Erfindung an Hand einiger Beispiele des näheren erläutert.
  • Abb. i stellt die Anordnung des lichtempfindlichen Organs und der Lichtquelle dar. Auf dem Transportband i werden die Zigaretten 2 unter der optischen Anordnung hinweggeführt. Die optische Anordnung besteht aus dem Projektor 3, welcher die in Frage kommende Zone der Zigarette 2 beleuchtet. Das von der Zigarette reflektierte Licht wird von der Linse 4. gesammelt und auf f-lie Photozelle 5 geworfen. Zwischen dem Projektor 3 und der Zigarette 2 ist die Lochscheibe 6 angeordnet, die von einem (nicht gezeichneten) Motor in rasche Umdrehung versetzt wird. Infolgedessengelangt immer nur. einschmales, scharf definiertes Lichtbündel auf die Zigarette und beleuchtet jeweils nur einen Punkt von ihr. Da die Lochscheibe sich jedoch dreht, wandert dieser Punkt periodisch über die Zigarette hin und berührt dabei, wenn die Zigarette spiegelgerecht liegt, sowohl bedruckte als auch dazwischenliegende unbedruckte Stellen. Infolgedessen wird die Photozelle 5 von einer in ihrer Intensität sehr rasch schwankenden Beleuchtung getroffen, und es entsteht in ihrem Stromkreis eine Wechselstromkomponente.
  • Abb. 2 zeigt die in Abb. i nur von der Seite sichtbare Lochscheibe 6 in Vorderansicht. Der dahinterliegende Projektor 3 ist als gestrichelter Kreis angedeutet. Statt die-Lochscheibe vor dem Projektor anzuordnen, kann man sie selbstverständlich auch vor der Photozelle anbringen. Man erhält- dann lediglich eine gewisse Umkehrung des Vorganges: Es wandert dann nicht derjenige Punkt, der beleuchtet wird, sondern es wandert innerhalb der dann im ganzen zu beleuchtenden Fläche derjenige Punkt, von welchem aus das Licht auf die Photozelle zu gelangen vermag, über die Zigarette hinweg. In beiden Fällen wird jedoch der Beobachtungspunkt in rascher Folge geändert.
  • Abb.3 zeigt ein Ausführungsbeispiel für den mit der Zelle 5 verbundenen Verstärker. Die Photozelle 5 liegt mit der Batterie 7 in Reihe und steuert über den Widerstand 8 die Elektronenröhre g. Die Elektronenröhre g liegt mit der Elektronenröhre io in Widerstandsverstärkerkaskade bekannter Ausführungsform. Im Anodenkreis der Röhre. io liegt der Magnet i i, der auf die Resonanzzunge 12 wirkt. Der Resonanzzunge 12 steht der Kontakt 13 gegenüber, der mit der Batterie 14 und dem Widerstand 15 in Reihe liegt. Sobald im Anodenkreis der Röhre io Stromschwankungen in der Resonanzfrequenz der Zunge 12 entstehen, kommt diese in Schwingung und berührt dabei periodisch den Kontakt 13. Hierdurch entstehen Spannungsschwankungen am Widerstand 15, die sich auf das Gitter der in Audionschaltung liegenden Röhre 16 übertragen. Der Audionwiderstand dieser Röhre ist sehr hoch (auf etwa io bis ioo Megohm) bemessen. Infolgedessen erfährt der Anodenstrom der Röhre 16 beim Schwingen der Resonanzzunge 12 eine völlige Drosselung, und das Ruhestromrelais 17 spricht an.
  • Eine Anordnung dieser Art vermag natürlich ausschließlich auf eine bestimmte, durch die Resonanzfrequenz der Zunge 12 vorgegebene W echselstromamplitude anzusprechen, während langsame Schwankungen in den Betriebsverhältnissen des Verstärkers oder der Photozelle 5 völlig ohne Einfluß bleiben.
  • Wie bereits oben bemerkt wurde, ist es zur Erzielung einer scharf definierten Resonanzfrequenz im Zellenkreis häufig zweckmäßig, den Normalaufdruck der zu prüfenden Objekte (Zigaretten) durch 'ein an geeigneter Stelle dieses Objekts angeordnetes Gitterwerk zu ergänzen. Ein Beispiel hierfür zeigt Abb. 4.. Die Zigarette 18 mit dem Mundstückig trägt bei 2o ihren normalen Aufdruck. Zur Abtastung kommt jedoch nicht dieser normale Aufdruck sondern der leiterförmige Sonderaufdruck 21, und zwar erfolgt die Abtastung in der dusch die Pfeile 22 definierten Zone. Wird dabei gemäg Abb. i der Lichtstrahl mit einer genau bestimmten Geschwindigkeit in der Zone 22 über die Zigarette hinweggeführt, so entsteht im Kreise der Photozelle offensichtlich eine durch diese Abtastgeschwindigkeit und den Abstand der einzelnen Zacken des Aufdruckes 21 genau definierte Frequenz der Beleuchtungsschwankungen und damit der im Zellenkreis auftretenden Stromschwankungen. Auf diese Frequenz ist dann in der Schaltung (Abb. 3 ) die Zunge 12 abzustimmen.

Claims (2)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Verfahren zur Gleichlegung bedruckter Objekte, insbesondere zur Spiegellegung von Zigaretten mit Hilfe von lichtempfindlichen elektrischen Organen, dadurch gekennzeichnet, daß die Lage des Beobachtungspunktes auf dem Objekt (2) in rascher Folge geändert wird, z. B. durch eine vor dem Projektor (3) in rasche Umdrehungen ;.-ersetzte Lochscheibe (6), so daß im Stromkreis des lichtempfindlichen elektrischen Organs (5) eine Wechselstromamplitude entsteht, sobald der Beobachtungspunkt die bedruckte Oberfläche des Objekts (2) überfährt.
  2. 2. Verfahren nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der Normalaufdruck (;o) der Objekte durch ein in geeigneter Stelle des Objekts angeordnetes Gitterwerk (2z) ergänzt und im Stromkreis des lichtempfindlichen elektrischen Organs (5) . bzw. des von ihm gesteuerten Verstärkers (9) ein schwingungsfähiges Glied (i2) angeordnet ist, welches auf die beim Überfahren .dieses Gitterwerks durch den Beobachtungspunkt im lichtempfindlichen Organ (5) entstehende Wechselstromfrequenz abgestimmt ist.
DE1930538178D 1930-10-04 1930-10-04 Verfahren zur Gleichlegung bedruckter Objekte, insbesondere zur Spiegellegung von Zigaretten mit Hilfe lichtempfindlicher Organe Expired DE538178C (de)

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DE1930538178D Expired DE538178C (de) 1930-10-04 1930-10-04 Verfahren zur Gleichlegung bedruckter Objekte, insbesondere zur Spiegellegung von Zigaretten mit Hilfe lichtempfindlicher Organe

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DE (1) DE538178C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE747544C (de) * 1942-01-21 1944-10-04 Siemens Ag Lichtelektrische Mess- und Pruefeinrichtung

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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DE747544C (de) * 1942-01-21 1944-10-04 Siemens Ag Lichtelektrische Mess- und Pruefeinrichtung

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