DE696166C - Schaltungsanordnung fuer Signalanlagen - Google Patents

Schaltungsanordnung fuer Signalanlagen

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DE696166C
DE696166C DE1938M0142412 DEM0142412D DE696166C DE 696166 C DE696166 C DE 696166C DE 1938M0142412 DE1938M0142412 DE 1938M0142412 DE M0142412 D DEM0142412 D DE M0142412D DE 696166 C DE696166 C DE 696166C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
relay
circuit arrangement
photocell
circuit
light beam
Prior art date
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Expired
Application number
DE1938M0142412
Other languages
English (en)
Inventor
Gerhard Werner
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Mix und Genest AG
Original Assignee
Mix und Genest AG
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Publication date
Application filed by Mix und Genest AG filed Critical Mix und Genest AG
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Application granted granted Critical
Publication of DE696166C publication Critical patent/DE696166C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • GPHYSICS
    • G08SIGNALLING
    • G08BSIGNALLING SYSTEMS, e.g. PERSONAL CALLING SYSTEMS; ORDER TELEGRAPHS; ALARM SYSTEMS
    • G08B13/00Burglar, theft or intruder alarms
    • G08B13/18Actuation by interference with heat, light, or radiation of shorter wavelength; Actuation by intruding sources of heat, light, or radiation of shorter wavelength
    • G08B13/181Actuation by interference with heat, light, or radiation of shorter wavelength; Actuation by intruding sources of heat, light, or radiation of shorter wavelength using active radiation detection systems
    • G08B13/183Actuation by interference with heat, light, or radiation of shorter wavelength; Actuation by intruding sources of heat, light, or radiation of shorter wavelength using active radiation detection systems by interruption of a radiation beam or barrier

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Photometry And Measurement Of Optical Pulse Characteristics (AREA)
  • Burglar Alarm Systems (AREA)

Description

  • Schaltungsanordnung für Signalanlagen Die Erfindung bezieht sich auf eine Schalrun;gsanordnung für Siginalanlagen und insbesondere für Raumschutzanlagen. Es sind dr-rartige Anlagen bekannt, bei denen der Raumschutz durch einen Lichtstrahl !erfolgt, der gegebenenfalls unter Zwischenschaltung von Spiegelanordnungen auf eine Photozelle trifft. Bei Beeinflussung des Lichtstrahles wird dann über die Photozelle ein Signal ausgelö,st. Zur Erhöhung der Sicherheit derartiger Anlagen sind bereits Anordnungen geschaffen worden, die den Lichtstrahl periodisch unterbrechen,. so daß nicht nur längere Unterbrechungen des auf die Photozelle auftreffenden Lichtes, sondern auch künstlich herbeigeführte Dauerbelichtungen der Photozelle zu einer Auslösung von Alarmsignalen dienen..
  • Bei den bekannten Anordnungen wurde die Unterbrechung des Lichtstrahles vorzugsweise durch eine Lochscheibe, die von einem Motor in Umlauf gesetzt wurde, durchgeführt. Es ist auch schon der Vorschlag gemacht worden, eine Selbstunterbrecherschaltung - anzuwenden und mit Hilfe einer Relaiskette die Lichtquelle in Abhängigkeit von den Ansprech- und Abfallzeiten der Relais und der Empfindlichkeit der Photozelle rhythmisch ein- rund auszuschalten. Da die, rhythmische Ein- und Ausschaltung der Lichtquelle jedoch in vielen Fällen !unzweckmäßig ist und bei der Selbstunterbrecherschaltung auch eine Mehrzahl von Relais benötigt wird, hat sich die Erfindung .die Aufgabe gestellt, diese Anordnung weiter zu vereinfachen..
  • Erfindungsgemäß wird die Unterbrechungdes Lichtstrahles durch seinen Spiegel herbeigeführt, der von seinem Relais gesteuert wird, dessen Arbeitsweise von der Belichtung der Protozelle abhängig ist. Der Spiegel wird zweckmäßig am Anker des Relais befestigt, oder es kann sogar der Anker des Relais selbst verspiegelt werden. Die Auslösung des Alarmes kann ebenfalls durch den gleichen Relaisanker in einer bestimmten Stellung herbleigeführt werden.
  • Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung wird nachstehend an Hand der Zeichnung erläutert. Die Lichtquelle L wird aus einer beliebigen Stromquelle dauernd gespeist, und der Lichtstrahl verläuft durch die Linse L1 und trifft auf den Spiegel Sp, der an dem Anker A des Relais R befestigt ist. In einer bestimmten Stellung des Spiegels wird der Lichtstrahl zur Linse L2 reflektiert und über eine Spaltblende Bli und ein Filter Fi in den Raum gestrahlt. Das Filter F1 hat den Zweck, die sichtbare Strahlung auszusieben, so daß innerhalb des Raumes lediglich mit einer unsichtbaren, beispielsweise infraroten Strahlung gearbeitet werden kann. Es ist ohne weiteres möglich, das Filter auch fortzulassen.
  • Am Ende des Strahlungsweges kommt der Strahl auf das Filter F2 und die Linse L3 und wird dann über eine weitere Blendcnanordnung Bl. auf die Photozelle Z geworfen. Diese Photozelle liegt im Gitterkreis einer Verstärkeranordnung, die schematisch mit V bezeichnet ist, und wird von deiner beliebigen Stromquelle, beispielsweise einem Netzanschlußgerät, aus dem .auch die Vorspannung für die Photozelte entnommen werden kann, gespeist. Im Anodenkreis des Verstärkers V liegt ein Transformator Tr, . an dessen Sekundärseite das Relais R angeschlossen ist. Bei Bewegung des Spiegels Sp wird eine Ablenkung des Lichtstrahles in der Weise vorgenommen, daß die Photozelle entsprechend dem Rhythmus der Bewegung belichtet und verdunkelt wird. Die dadurch in der Photozelle erzeugten Stromimpulse werden über die Verßtärkeranordnung V und den Transformator Tr dem Relais R zugeführt, so daß der Anker A des Relais seine Stellung ändert und damit der Spiegel entsprechende Bewegungen ausführt: Es ergibt sich dann ein eingeschwungener Zustand, in dem der Anker A mit dem Spiege1Sp rhythmische Bewegungen ausführt, um !eine entsprechende Belichtung und Verdunkelung der Photozelle durchzuführen.
  • Die Signalgabe wird durch einen Wecker W bewirkt, dessen Stromkreis über einen vom Anker A gesteuerten Kontakt I( geschlossen werden kann. Solange der Anker eine gleich-. mäßige Schwingbewegung ausführt, d. h. solange keine Störung des Lichtstrahles von außen her erfolgt, ist der Kontakt I( geöffnet. Die Frequenz der Schwingungen des Ankers ist in erster Linie abhängig von der Trägheit des Relais R und kann durch entsprechende Wähl des Relais beliebig gewählt werden.
  • Wird der Lichtstrahl auch ,nur kurzzeitig unterbrochen, so kommt der Anker A des Relais ,R vollständig zum Abfall und schließt damit den Alarmstromkreis über den Kontakt I(. Die Einrichtung kann dabei so getroffen werden, daß der Anker des Relais in dieser Stellung mechanisch festgehalten wird; so daß erst bei einer Abschaltung von Hand der Alarm wieder unterbrochen wird. Die Alarmgabe kann auch nicht dadurch verhindert _ werden, daß gleichzeitig mit der Unterbrechung des Lichtstrahles zwischen den Filtern F, rund F2 eine Dauerbelichtung der Photozelle Z vorgenommen wird, da diese Dauerbelichtung ohne jede Wirkung auf die Arbeitsweise der Anordnung bleibt. Es wird zwar durch die Dauerbelichtung die an das Gitter der Röhre V angelegte Gleichspannung geändert. Da jedoch das Relais R über einen Transformator an den Verstärker V angekoppelt ist, können sich auf das Relais lediglich Stromänderungen in Form vorn Wechselströmen auswirken, während die durch. die Dauerbelichtung der Photozelle Z erzeugte Stromerhöhung im Anodenkreis der Röhre V auf die Arbeitsweise des Relais R keinerlei Einfluß ausübt. Das Relais R kommt daher auch dann zum Abfall, wenn gleichzeitig mit einer kurzzeitigen Unterbrechung des Raumlichtstrahles eine Zusatzbelichtung der Photozelle Z vorgenommen wird. Hierdurch ist sichergestellt, daß eine Signalgabe in jedem Fallre; in dem der Raumstrahl unterbrochen wird, erfolgt -und eine Unterbrechung der Alarmgabe auch durch Zuhilfenahme zusätzlicher Lichtquellen nicht möglich ist.

Claims (6)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Schaltungsanordnung für Signalanlagen, insbesondere Raumschutzanlagen, unter Verwendung eines periodisch unterbrochenen Lichtstrahles, dessen Licht auf eine Photozelle auftrifft, dadurch gekennzeichnet, däß die Unterbrechungen des, Lichtstrahles durch einen Spiegel erzeugt werden, der von -einem Relais gesteuert wird, dessen Arbeitsweise von der Belichtung der Photozelle abhängig ist.
  2. 2. Schaltungsanordnung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der Spiegel an dem Anker des Relais,- der gleichzeitig in einer vorbestimmten Stellung -eine Signalgabe auslöst, befestigt ist.
  3. 3. Schaltungsanordnung Irrach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der Anker des Relais verspiegelt ist: ¢.
  4. Schaltungsanordnung mach Anspruch i bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Photozellenströme auf eine Röhrenanordnung einwirken, in deren Anodenkreis das Relais eingeschaltet ist.
  5. 5: Schaltungsanordnung ;nach Anspruch i bis q., dadurch gekennzeichnet, daß das Relais an die eine Wicklung eines Transformators angeschlossen ist, dessen zweite Wicklung im Anodenkreis der letzten Röhre der Röhrenanordnung liegt.
  6. 6. Schaltungsanordnung nach Anspruch z bis 5, gekennzeichnet durch die Verwendung infraroter Strahlen.
DE1938M0142412 1938-07-30 1938-07-30 Schaltungsanordnung fuer Signalanlagen Expired DE696166C (de)

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Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1099048B (de) * 1954-07-20 1961-02-09 Licentia Gmbh Einrichtung zur Ausloesung von Schaltvorgaengen in bestimmter zeitlicher Folge
DE1130633B (de) * 1954-04-23 1962-05-30 Scully Signal Co Vorrichtung zur fortlaufenden UEberwachung mechanischer oder elektrischer Anlagen

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1130633B (de) * 1954-04-23 1962-05-30 Scully Signal Co Vorrichtung zur fortlaufenden UEberwachung mechanischer oder elektrischer Anlagen
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