DE2848677C2 - Einrichtung an Laufbildkameras - Google Patents

Einrichtung an Laufbildkameras

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DE2848677C2 DE19782848677 DE2848677A DE2848677C2 DE 2848677 C2 DE2848677 C2 DE 2848677C2 DE 19782848677 DE19782848677 DE 19782848677 DE 2848677 A DE2848677 A DE 2848677A DE 2848677 C2 DE2848677 C2 DE 2848677C2
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Description

  • Die Erfindung bezieht sich auf eine Einrichtung an Laufbildkameras zur Einblendung von Informationen auf das Filmmaterial durch Belichtung mittels optischer Anzeigeelemente, die über eine Schaltungsanordnung ansteuerbar sind.
  • Für die Numerierung von Filmszenen und zur Synchronmarkierung zwischen Filmkamera und Tonaufzeichnungsgerät wird im allgemeinen eine "Klappe" verwendet. Diese "Klappe" besteht aus einer schwarzen Tafel, auf der mit Kreide die Nummer der zu drehenden Szene geschrieben wird. An der Klappenunterkante ist durch ein Scharnier eine Leiste befestigt, die gegen die Tafel geschlagen werden kann. Die "Klappe" wird vor die Kamera gehalten. Auf die Kommandos "Ton ab" und "Bild ab" werden Tonaufzeichnungsgerät und Kamera gestartet. Die Kamera filmt also die "Klappe" mit der darauf befindlichen Nummer. Der Assistent sagt dann für den Ton die Nummer an, danach wird die Klappe geschlagen, d. h. die Leiste an der Unterkante des Brettchens wird gegen die Fläche geschlagen. Der entstehende Knall wird von einem Tonaufzeichnungsgerät aufgenommen, wie auch die Kamera den Vorgang gefilmt hat. Der Sinn dieser Maßnahme besteht darin, daß die Szenennummer in der Projektion oder am Schneidetisch gelesen werden kann und gleichzeitig auf dem Tonband zu hören ist und daß bei tonsynchronen Aufnahmen die Szenen auf dem Schneidtisch angelegt werden können, d. h. das optische Signal auf dem Bildmuster (Auftreffen der Leiste auf der Klappenunterkante) und das akustische Signal (Knall) auf dem Perfoband können auf dem Schneidetisch zur Deckung gebracht werden, was sicherstellt, daß in dieser Szene Bild und Ton synchron angelegt sind.
  • Das Schlagen der Klappe wird in manchen Fällen durch eine Lichtklappe ersetzt. Dabei ist ein Lämpchen auf der Klappe mit dem Tonaufzeichnungsgerät verbunden. Der Tonmeister löst den Kontakt aus, das Lämpchen leuchtet auf und gleichzeitig wird das Tonband markiert.
  • Diese Klappensysteme haben mannigfaltige Nachteile. Das Schlagen der Klappe dauert mit Ansagen 10-15 sec. Bis zum Beginn des Szene vergehen dann auch noch einige Sekunden, weil der Klappenschläger aus dem Bild gehen muß. Weiters ist es oft sogar notwendig, daß umgeschärft oder sogar geschwenkt werden muß.
  • Allein die Numerierung der Szene durch dieses bekannte "Klappenschlagen" werden etwa 8-10 m Rohfilmmaterial verbraucht. Auf diese Art werden 10 bis 25% des insgesamt benötigten Rohfilmmaterials allein für Klappenschlagen aufgebraucht. Außerdem muß beim Drehbetrieb für das Klappenschlagen eine gesonderte Arbeitskraft zur Verfügung stehen.
  • Bei Laufbildkameras ist es zwar bekannt, Informationen auf das Filmmaterial durch Belichtung mittels optischer Anzeigeelemente einzublenden, wie dies z. B. die DE-OS 23 35 500 vorschlägt. Dabei ist in der Filmaufnahmekamera ein Bildinformationsträger eingebaut. Dieser ist in dem Strahlgang einer Projektionseinrichtung eingebaut, die durch einen Zeitschaler für Kurzzeit aktivierbar ist und der lediglich beim Schließen der für einen Filmwechsel zu öffnenden Kammerwand gestartet wird. Dabei startet dieser Zeitschalter auch gleichzeitig den Laufwerkmotor und schaltet die Projektionseinrichtung ein, die das Bld des Bildinformationsträgers über ein Prisma auf den Film wirft. Diese Einrichtung dient in der Praxis lediglich dazu, nach dem Einlegen einer neuen Filmrolle in die Kamera, diese mit entsprechenden Informationen, wie z. B. Filmtitel od. dgl. zu belichten, um später beim Schneiden des Filmes Verwechslungen und langwieriges Suchen weitgehend auszuschalten.
  • Weiters wurde durch die DE-AS 25 05 720 eine Einrichtung der eingangs erwähnten Art bekannt, bei der über eine Ansteuerschaltung manuell eingebbare Daten Belichtungsdioden ansteuerbar sind, welche den in die Kamera eingelegten Film kurzzeitig belichten, wodurch diese Daten auf dem Film festgehalten werden. Durch diese Einrichtung ist es aber nicht möglich, auf die üblichen Klappen zu verzichten, da bei dieser keinerlei Möglichkeit besteht, ein Signal auf das Tonaufzeichnungsgerät zu übertragen, um auf dem Tonaufnehmer ein Synchronisiersignal für eine Zuordnung mit dem Start des Filmtransporters zu markieren.
  • Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, die synchrone Aufzeichnung des Klappentextes sowie eines der Klappe zugeordneten akustischen Signals in möglichst sicherer und effizienter Weise zu lösen.
  • Gelöst wird diese Aufgabe dadurch, daß die Schaltungsanordnung zur Ansteuerung der Anzeigeelemente einen Schaltkreis zur Durchschaltung von Signalen an ein Tonaufzeichnungsgerät umfaßt, welches gleichzeitig mit dem die Aktivierung der Anzeigeelemente bewirkenden Schaltelement ansteuerbar ist.
  • Hierdurch wird erreicht, daß das Filmmaterial vollautomatisch mit dem an der Bedienplatte der Kamera zugänglichen Kodierschalter eingestellte "Klappentext" belichtet wird. Der Vorteil besteht darin, daß der ansonsten für die Szenennumerierung notwendige Verbrauch an Filmrohmaterial wesentlich, z. B. von 15 sec auf 1 sec reduziert wird, daß kein gesonderter Assistent für die Klappenbetätigung benötigt wird, daß die Szenennummern immer gleich groß im Bild sind, daß die Kamera nach dem Aufzeichnen der Nummer sofort für die Aufnahme der Szene bereit ist, daß das Anlegen des Filmes auf dem Schneidetisch sowohl "Auf Anfang" als auch "Auf Ende" erfolgen kann.
  • Nachstehend ist die Erfindung anhand der Zeichnungen beispielsweise erläutert. Es zeigt
  • Fig. 1 schematisch das Blockschaltbild einer elektonischen Schaltungsanordnung für optoelektronische Anzeigeelemente einer erfindungsgemäßen Einrichtung,
  • Fig. 2 den Potentialverlauf an einigen Punkten der Schaltung gemäß Fig. 1,
  • Fig. 3 eine schematische Ansicht der vorderen Filmbühne einer Filmaufnahmekamera und
  • Fig. 4 in Ansicht von vorne eine Schlitz- bzw. Lochscheibe zur Erzeugung bildfolgefrequenter Taktsignale.
  • In Fig. 3 ist mit 1 die vordere Filmbühne einer Filmaufnahmekamera bezeichnet. 2 ist das Bildfenster, an welchem der Film schrittweise (kaderweise) vorbeigeführt wird. Das Bildfenster 2 ist durch eine Klappe 6 abdeckbar. Die Klappe 6 ist bei 7 verschwenkbar gelagert und kann z. B. durch einen Elektromagnet gegen die Wirkung einer Feder 9 vor das Bildfenster gezogen werden. Im Abstand von z. B. einem Bildkader sind vom Bildfenster 2 zwischen den Greiferschächten 3, 4 für ein Greifersystem insgesamt vier opto-elektronische Anzeigeelemente 60, 61, 62, 63 angeordnet. Bei diesen Anzeigeelementen handelt es sich zweckmäßig um Siebensegment-Anzeigeelemente wie sie beispielsweise bei elektronischen Taschenrechnern üblich sind. Die Elemente sind vermittels einer Platine an der Filmbühne festgelegt, die zugehörigen Anschlüsse sind z. B. über einen mit 5 angedeuteten Stecker zu hier nicht näher gezeigte, an der Bedienplatte der Kamera angeordneten Kodierschalter 70, 71, 72, 73 bzw. an eine im Steuerteil der Kamera untergebrachte Treiberschaltung 50 geführt. Die Erfindung ist nicht darauf beschränkt, daß die Anzeigeelemente im Abstand von einem Bildkader vom Bildfenster 2 angeordnet sind. Dieser Abstand kann beliebig sein, solange nur eine scharfe, kaderweise Belichtung des Filmmaterials gewährleistet ist.
  • Bei dem in Fig. 1 gezeigten erfindungsgemäßen Ausführungsbeispiel einer Schaltungsanordnung zur Ansteuerung opto-elektronischer Anzeigeelemente besteht der eigentliche Steuerkreis aus einem, einem Drucktastenschalter S zugeordneten, monostabilen Multivibrator 10, einem von letzterem gesteuerten, bistabilen Start-Stop-Multivibrator 20 und einem von diesem Multivibrator 20 vorbereiteten und vom Ausgangssignal des monostabilen Multivibrators 10 gesetzten, bistabilen Multivibrator 30, sowie aus einem monostabilen Multivibrator 40, welcher vom Ausgangssignal des Multivibrators 30 vorbereitet und mit bildfolgefrequenten Signalen getaktet wird. Der Ausgang dieses Multivibrators 40 ist mit dem Eingang einer Treiberstufe 50 für die Anzeigeelemente verbunden.
  • Ferner ist eine Sperrschaltung vorgesehen, welche den Steuerkreis dann automatisch stillzusetzen erlaubt, wenn nach Erreichen der Soll-Bildfrequenz eine vorwählbare Zahl von Kadern abgelaufen ist. Diese Sperrschaltung besteht zunächst aus einer Komperatorschaltung 90, welche Sollbildfrequenz und tatsächliche Bildfrequenz miteinander vergleicht. Der Ausgang dieser Komparatorschaltung liegt über einen bistabilen Multivibrator 120 an einem Reset-Eingang eines Zählers 80, an dessen anderem Reset-Eingang der Ausgang des monostabilen Multivibrators 10 angeschlossen ist. Am Takteingang dieses Zählers 80 liegen bildfolgefrequente Signale an; der Ausgang dieses Schalters ist mit dem Takteingang des bistabilen Multivibrators 30 des Steuerkreises verbunden.
  • Nachstehend ist im Detail auf die Funktionsweise der Schaltgang eingegangen.
  • Für die Inbetriebnahme der Kamera wird der Schalter S kurz gedrückt, und hiedurch der TR -Eingang des monostabilen Multivibrators 10 kurz an Masse gelegt. Den Spannungsverlauf an diesem Eingang zeigt Fig. 2a. Durch diese negative Impulsflanke kippt der monostabile Multivibrator 10, sein Q-Ausgang wird "high". Dieser Q-Ausgang ist mit dem R-Eingang des bistabilen Multivibrators 20 verbunden, der kippt, so daß sein ≙ "high" und sein Q-Ausgang "low" wird. An den ≙-Ausgang (SP Ausgang der Schaltung) ist eine Steuerung für den Motorantrieb der Kamera angeschlossen, welche angesteuert durch diesen positiven Impuls ( ≙ - high) den Motor in Gang setzt. Den Potentialverlauf an diesem ≙-Ausgang gibt Fig. 2b wieder.
  • Der Q-Ausgang des bistabilen Multivibrators 20 ist mit dem R-Eingang des weiteren bistabilen Multivibrators 30 verbunden und es kommt dann, wenn der R-Eingang "low" wird, der am Set-Eingang S anliegende Signalzustand zur Wirkung, der vorliegendenfalls "high" ist. Der Takteingang CK des bistabilen Multivibrators 30 ist "low" und es wird somit der Q-Ausgang von 30 den Zustand "high" annehmen.
  • Dieser Impuls liegt an einem ≙-Eingang eines monostabilen Multivibrators 40 an. Ferner liegt dieser Impuls an dem einen Eingang 100 eines UND-Gatters 130 an und schaltet ein an einem anderen Eingang des UND-Gatters anliegendes Tonsignal an den Ausgang B des UND-Gatters durch. An diesem Ausgang liegt ein Tonaufzeichnungsgerät, welches das Tonsignal TS aufzeichnet. Dieses aufgezeichnete Tonsignal TS stellt den "Klappenknall" dar, gegebenenfalls kann das Tonaufzeichnungsgerät durch dieses Tonsignal auch in Betrieb gesetzt werden. Dieser Impuls liegt aber auch noch am Eingang einer Transistorverstärkerstufe 86 an, in deren Kollektorkreis die Erregerwicklung des Zugmagneten 8 angeordnet ist. Wird also die Basis von 86 "high" so steuert der Transistor 86 durch, der Magnet 8 ist erregt und zieht die Klappe 6 gegen die Wirkung der Feder 9 vor das Bildfenster 2.
  • Der Miltivibrator 40 ist nur dann für eine durch ein Zeitglied 41 einstellbare Zeitdauer durchgeschaltet, d. h. sein Q-Ausgang ist nur dann "high", wenn sein TR-Eingang mit einer positiven Impulsflanke angesteuert wird. Diese positiven Impulse (Impulsflanken) werden von Sensoren, z. B. Lichtschranken erzeugt, welche mit einer mit der Kameramotorwelle 101 gekoppelten Lochscheibe 105 zusammenwirken. Diese Scheibe ist mit zwei um 180° gegeneinander versetzte Schlitze 102 bzw. 103 ausgebildet und macht pro Bildkader eine halbe Umdrehung. Steht ein Bildkader im Bildfenster der Kamera, so wird durch einen der beiden Schlitze ein Sensor 104 (Lichtschranke) angesteuert, hierdurch ein Impuls erzeugt, welcher am TR-Eingang von 40 anliegt und den monostabilen Multivibrator durchschaltet; ≙ ist aufgrund des durchgeschalteten Multivibrators 30 "high". Die hochgehenden Impulse am Q-Ausgang von 40 steuern die Treiberstufe 50 und zwar so, daß der Transistor 51 die Anzeigeelemente 61 bis 63 an Versorgungsspannung legt und diese mit einer ihrer Voreinstellung entsprechenden Anzeige aufleuchten. Die Anzeigeelemente leuchten für eine Zeitdauer auf, die bestimmt ist durch ein Zeitglied 41, z. B. ein RC-Glied, und werden durch die positive Flanke des nächsten Taktimpulses wieder eingeschaltet. Die Voreinstellung erfolgt mit den Kodierschaltern 70, 71, 72, 73, die an der Bedienplatte der Kamera angeordnet sind. Je ein Kodierschalter ist einem Anzeigeelement zugeordnet. Bei diesen Anzeigeelementen handelt es sich zweckmäßig um Siebensegment Anzeigeelemente, z. B. vom Typ TLR 301 der Fa. Toshiba, jedoch ist die Erfindung auf Anzeigeelemente dieser Art nicht beschränkt, alternativ können beispielsweise auch Punktmatrixanzeigen, mit entsprechenden Kodierschaltern verwendet werden.
  • Als Anzeigeelemente können auch mechanische Bauteile Verwendung finden, welche den Film markieren.
  • Die Anzeigeelemente werden also immer dann aufleuchten bzw. betätigt werden und einen Bildkader belichten, wenn ein Bildkader im Bildfenster steht und ein opto-elektronisches Element 104 freigegeben wird.
  • Dies wird beim Hochlaufen der Kamera nicht mit der gewählten Bildfolgefrequenz erfolgen, sondern mit einer geringeren Frequenz. Der Film ist daher überbelichtet. Im Interesse einer zuverlässig erkennbaren Wiedergabe der über die Anzeigeelemente eingeblendeten Information muß diese Einblendung für eine bestimmte Zeitdauer erfolgen, während welcher die voreingestellte Bildfolgefrequenz bereits erreicht ist. Hierfür ist zunächst eine Komparatorschaltung 90 vorgesehen, an der einerseits bei 91 ein der vorgewählten Nenn-Bildfolgefrequenz proportionales Signal und bei 92 ein der tatsächlichen Bildfolgefrequenz entsprechendes Signal anliegt. Beispielsweise kann ein solches Signal in digitaler Form dadurch erhalten werden, daß die Umdrehungszahl der Kamera durch Optokoppler erfaßt und gezählt wird. Das der Nenn-Bildfolgefrequenz entsprechende Signal kann z. B. durch Stellung von BCD-Kodierschalter eingestellt werden.
  • Stellt die Komparatorschaltung 90 Identität der beiden Signale fest, so wird der Ausgang der Komparatorschaltung 90 "high". Den Potentialverlauf am Ausgang der Komparatorschaltung gibt Fig. 2c wieder. Die positive Flanke dieses am Takteingang eines bistabilen Multivibrators 120 anliegenden Impulses, kippt diesen Mulitivibrator so, daß sein Ausgang "low" wird.
  • Der Seteingang S dieses Multivibrators 120 ist mit dem Q-Ausgang des Multivibrators 10 verbunden; der Schalter S wurde zwischenzeitlich wieder geöffnet (der Einschaltimpuls beendet), dieser Q-Ausgang (und somit der S-Eingang des Multivibrators 120) ist "low".
  • Der Q-Ausgang des Multivibrators 120 ist an einen R-Eingang (Reset-Eingang) eines Zählers 80 gelegt. Der Zähler 80 ist ein solcher Zähler, der nach einer voreinstellbaren Anzahl von Eingangssignalen dann ein Ausgangssignal ( positiver Impuls) abgibt, wenn die an zwei Reseteingängen anliegenden Signalzustände low sind. Der eine Reseteingang ist mit dem Ausgang des monostabilen Multivibrators 10 verbunden, welcher, nachdem der Schalter S 1 wieder geöffnet ist, den Signalzustand "low" hat. Der andere Reseteingang ist - wie bereits oben beschrieben - dann "low", wenn die Nenn-Bildfolgefrequenz erreicht ist. Der Zähler 80 zählt somit beginnend mit diesem Schaltzustand die an seinem Eingang anliegenden Taktsignale, welche von einem Sensor 106, z. B. einer Lichtschranke herrühren, der gleichfalls mit der Scheibe 105 zusammenwirkt und um 90° versetzt zu dem Sensor 104 angeordnet ist. Dieser Sensor 106 wird während des Transportschrittes des Filmes angesteuert und gibt einen Impuls an den CK-Eingang des Zählers 50 ab.
  • Der Zähler 80 ist nun derart festverdrahtet, daß nach Zählen von 32 Impulsen sein Ausgang "high" wird. Mit diesem Ausgang ist der Takteingang des Multivibrators 30 verbunden. Hierdurch wird der Q-Ausgang desselben "low", die Tonbandsteuerung abgeschaltet, der Magnet 8 entregt und das Bildfenster 2 freigegeben, der monostabile Multivibrator 40 wird gesperrt und bleibt "low", der Transistor 51 trennt die Versorgungsspannungsleitung auf, die Anzeigeelemente sind deaktiviert und leuchten für den weiteren Verlauf der Aufnahme nicht wieder auf.
  • Wenn die Filmkamera abgeschaltet wird, wird der Schalter S nochmals gedrückt, der Ausgang Q des monostabilen Multivibrators 10 wird "high" und die zugehörige positive Impulsflanke setzt den bistabilen Multivibrator 30. Der Q-Ausgang von 30 und somit der ≙-Eingang von 40 wird "high", so daß 40 von den positiven Flanken der nächsten Taktimpulse getriggert und sein Q-Ausgang für die durch das Zeitglied 41 definierte Zeitdauer "high" wird. Die Treiberstufe 50 und somit auch die Anzeigeelemente werden hiedurch geschaltet.
  • Dadurch, daß der Q-Ausgang von 30 "high" wird, legt auch das UND-Gatter 130 das Tonsignal an das mit dem Ausgang verbundene Tonaufzeichnungsgerät; diese am Ende aufgezeichneten Tonsignale ermöglichen es, Bild und Ton "Auf Ende" anzulegen.
  • Gleichzeitig mit der Betätigung des Schalters S wird der Motor abgebremst bzw. abgeschaltet.
  • Bei Motorstillstand wird der bistabile Multivibrator 20 durch ein Stoppsignal rückgestellt.

Claims (5)

1. Einrichtung an Laufbildkamera zur Einblendung von Informationen auf das Filmmaterial durch Belichtung mittels optischer Anzeigeelemente, die über eine Schaltungsanordnung ansteuerbar sind, dadurch gekennzeichnet, daß die Schaltungsanordung zur Ansteuerung der Anzeigeelemente (60-63) einen Schaltkreis (40, 100) zur Durchschaltung von Signalen (TS) an ein Tonaufzeichnungsgerät umfaßt, welches gleichzeitig mit dem die Aktivierung der Anzeigeelemente (60-63) bewirkenden Schaltelement (50) ansteuerbar ist.
2. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Schaltungsanordnung einen Steuerkreis (10, 20, 30, 40) umfaßt, der nach dem Einschalten der Anzeigeelemente (60-63) bildfolgefrequent schaltet, und eine Sperrschaltung vorgesehen ist, welche den Steuerkreis nach Ablauf einer vorwählbaren Anzahl von Bildkadern nach Erreichen der Nenn-Bildfolgefrequenz stillsetzt.
3. Einrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Steuerkreis aus wenigstens einem bistabilen Multivibrator (30) besteht, der einen mit bildfolgefrequenten Signalen getakteten monostabilen Multivibrator (40) vorbereitet, dessen Ausgang mit einer Treiberstufe (50) für die Anzeigeelemente (60-63) verbunden ist.
4. Einrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Sperrschaltung eine Komparatorschaltung (90), an der ein der momentanen Bildfolgefrequenz und ein der Sollbildfolgefrequenz entsprechendes Signal anliegt, sowie eine voreinstellbare, vom Vergleichsergebnis der Komparatorschaltung (90) gesteuerte Zählerschaltung (80) aufweist und der Ausgang der Zählerschaltung (80) an den bistabilen Multivibrator (30) des Steuerkreises geführt ist.
5. Einrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Schaltungsanordnung zur Ansteuerung der Anzeigeelemente (60-63) einen Schaltkreis (86) zur Durchschaltung der Signale (TS) an ein Betätigungsorgan (8) einer Abdeckklappe für das Bildfenster der Laufbildkamera aufweist.
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