DE537849C - Exzenter-Umsteuervorrichtung fuer mehrzylindrige Schiffsdampfmaschinen - Google Patents

Exzenter-Umsteuervorrichtung fuer mehrzylindrige Schiffsdampfmaschinen

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DE537849C
DE537849C DE1930537849D DE537849DD DE537849C DE 537849 C DE537849 C DE 537849C DE 1930537849 D DE1930537849 D DE 1930537849D DE 537849D D DE537849D D DE 537849DD DE 537849 C DE537849 C DE 537849C
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eccentric
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steam engines
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DE1930537849D
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Willy Salge & Co
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Willy Salge & Co
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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F01MACHINES OR ENGINES IN GENERAL; ENGINE PLANTS IN GENERAL; STEAM ENGINES
    • F01LCYCLICALLY OPERATING VALVES FOR MACHINES OR ENGINES
    • F01L29/00Reversing-gear
    • F01L29/02Reversing-gear by displacing eccentric

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Transmission Devices (AREA)

Description

  • Exzenter-Umsteuervorrichtung für mehrzylindrige Schiffsdampfmaschinen Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf die besondere Ausbildung der Umsteuervorrichtung für mehrzylindrige Schiffsdampfmaschinen unter Anwendung von Steuerexzentern. Bei dieser Art der Umsteuerung wurden bisher die in der Verlängerung der Kurbelwelle liegenden Exzenter und Teile der Umsteuerung unmittelbar von der Kurbelwelle oder von einer parallel zu dieser liegenden Hilfswelle aus angetrieben. Diese erstere Art des Antriebes hat besonders bei Schiffsdampfmaschinen den Nachteil, daß die Maschine durch die Verstelleinrichtung der Steuerung länger baut, wodurch die unmittelbar vor der Maschine befindliche Rückwand des Kesselraumes mit den vor diesem liegenden Kesseln weiter nach vorn gerückt werden muß und somit Laderaum verlorengeht, während bei der zweitgenannten Antriebsart die auf der Hilfswelle sitzende Steuerung die Zugänglichkeit der Maschine weitgehend beeinträchtigt.
  • Die vorliegende Erfindung ermöglicht dadurch eine Verkürzung der Baulänge, daß die ganze Umsteuerung einschließlich der Verstelleinrichtung senkrecht zur Längsmittelebene der Maschine an einem gemeinsamen Steuerbock angeordnet ist und sämtliche die Steuerexzenter beeinflussenden Teile mit gemeinsamer Achse ineinander gelagert sind, wobei die Umsteuerung ohne Übersetzung durch entsprechende Anordnung von Zahnrädern oder Hebeln mit Lenkstangen ermöglicht ist. Auf der Zeichnung ist eine Ausführungsform der Erfindung beispielsweise dargestellt. Es zeigt Abb. i eine Seitenansicht, Abb. 2 eine Vorderansicht und Abb. 3 eine Oberansicht einer Dreifachexpansions - Schiffsdampfmaschine. Abb. q. zeigt in größerem Maßstab einen Mittelschnitt durch die Steuerung und den Steuerbock und Abb. 5 einen Schnitt nach Linie A-B der Abb. 4..
  • Die dargestellte Schiffsdampfmaschine besteht aus der Grundplatte i mit der auf ihr gelagerten Kurbelwelle 2 und den auf Ständern 3 aufgesetzten Zylindern 4, 5, 6. Seitlich von den Zylindern sind die Gehäuse 7, 8, 9, io für die Steuerungsorgane angeordnet. Letztere sind in vorliegendem Falle als Ventile gedacht.
  • Die Steuerungsventile werden in bekannter Weise durch nicht näher gezeigte Hubdaumen, die unter Vermittlung von Schwinghebeln o. dgl. durch Exzenter angetrieben werden, gesteuert. In vorliegendem Fall kommen zur Steuerung der Ventile drei Exzenter 11, 12 und 13 zur Anwendung. Diese Exzenter sitzen gemeinsam auf einer Hohlwelle 1.4 (Abb. 4.), die von der Kurbelwelle 2 aus in geeigneter Weise, beispielsweise durch ein Schraubenräderpaar 15, 16, angetrieben wird. Die Hohlwelle 14 ist in einem Steuerbock 17 gelagert, der beispielsweise an dem einen Ende der Maschine in Handhöhe angeordnet ist. Jedes der Exzenter ist mit einem Längsschlitz 18 (Abb. 5) versehen, mit dem es sich auf parallelen Gleitflächen der Exzenterwelle 1.4 führt. Die Führungen der drei Exzenter sind hierbei jedesmal um i2o° gegeneinander versetzt. Durch Verschiebung der Exzenter auf diesen Führungen i9 können die Exzenter für verschiedene Füllungen und für Vor- und Rückwärtsgang eingestellt werden.
  • Zur gleichzeitigen Verstellung sämtlicher Exzenter dient eine in der Hohlwelle 14 gelagerte Verschiebebüchse 2o, die am äußeren Umfang drei um 12o° gegeneinander .versetzte Schrägverzahnungen a, b, c trägt. Die Zähne dieser Verzahnungen greifen durch Ausnehmungen der Exzenterantriebswelle 14 hindurch in entsprechende Schrägverzahnungen der Exzenterscheiben ein. Die Verschiebebüchse 2o läuft mit der Antriebswelle 1:I um. Durch ihre axiale Verschiebung werden die Exzenter auf die gewünschte Füllung bei-Vor- oder Rücklauf eingestellt.
  • Die Verschiebung der Büchse 2o erfolgt durch eine Gewindespindel 21 mit Handrad 22. Die Gewindespindel 21 ist in einer Büchse 23 unverschiebbar gelagert. Die Büchse 23 wird hierbei durch ein am Steuerbock 17 befestigtes Konsol2q. getragen. Innerhalb der Büchse 23 ist auf der Spindel 21 eine Wandermutter 25, die durch Nutenführungen 26 gegen Verdrehung gesichert ist, verschiebbar an= geordnet. Die Mutter läuft in eine Büchse 27 aus, die am Ende mit der Verschiebebüchse 2o mittels Ringansatzes und Mutter drehbar verbunden ist.
  • Durch Drehen der Spindel 21 wird die Wandermutter 25 aus ihrer Mittelstellung, bei der die Exzenter auf Nullfüllung stehen, nach der einen oder anderen. Seite verschoben, wodurch die Maschine in der einen oder anderen Drehrichtung mit entsprechender Füllung arbeitet.
  • Wie ersichtlich, liegen bei der Ausbildung der Steuerung sämtliche die Steuerexzenter beeinflussenden Organe in einer gemeinsamen Achse, die senkrecht zu der Mittelebene der Maschine liegt, so daß in der Einrichtung irgendwelche eckenden Kräfte bei der Verstellung nicht auftreten können. Es ist jede Übersetzung durch Zahnräder oder Hebel mit Lenkstangen vermieden, und die ganze Einrichtung kann in einem sich sehr eng bauenden Steuerbock untergebracht werden. Der Steuerbock kann hierbei sowohl am vorderen als am hinteren Ende der Maschine oder auch zwischen den Zylindern angeordnet sein. In allen diesen Fällen wird infolge des engen Zusammenbaues die Baulänge der Maschine gegenüber jetzigen Ausführungen verkleinert, was bei Verwendung der Maschine für Schiffsantriebe deshalb von Bedeutung ist, weil jeder ersparte Raum für Ladung frei wird.

Claims (2)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Exzenterumsteuervorrichtung für mehrzylindrige Schiffsdampfmaschinen, dadurch gekennzeichnet, daß sämtliche Steuerexzenter (11, 12, 13) durch eine innerhalb der Antriebswelle (1q.) liegende Büchse (2o) und eine in dieser angel' ordnete Verstellspindel (21) verstellt werden, die sämtlich in einem Steuerbock (17) senkrecht zur Mittelachse der Maschine gelagert angeordnet sind.
  2. 2. Exzenterumsteuerung nach Anspruch i, dadurch -gekennzeichnet, daß in der Einstellbüchse (20) eine in diese hineinragende Gewindespindel (21) liegt, welche mit der Büchse (2o) durch eine gegen Verdrehung gesicherte, mit der Büchse (2o) drehbar verbundene Wandermutter (25) gekuppelt ist.
DE1930537849D 1930-06-08 1930-06-08 Exzenter-Umsteuervorrichtung fuer mehrzylindrige Schiffsdampfmaschinen Expired DE537849C (de)

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