DE498245C - Hydraulischer Einzelantrieb mit fuer jeden Motor besonderem Generator - Google Patents

Hydraulischer Einzelantrieb mit fuer jeden Motor besonderem Generator

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DE498245C
DE498245C DEB131611D DEB0131611D DE498245C DE 498245 C DE498245 C DE 498245C DE B131611 D DEB131611 D DE B131611D DE B0131611 D DEB0131611 D DE B0131611D DE 498245 C DE498245 C DE 498245C
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    • F15B11/00Servomotor systems without provision for follow-up action; Circuits therefor
    • F15B11/16Servomotor systems without provision for follow-up action; Circuits therefor with two or more servomotors
    • F15B11/17Servomotor systems without provision for follow-up action; Circuits therefor with two or more servomotors using two or more pumps
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    • F15B2211/205Systems with pumps
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Description

Die Erfindung bezieht sich auf einen hydraulischen Einzelantrieb für die verschiedenen Teile einer Arbeitsmaschine., bei welchem jeder Flüssigkeitsmotor durch, einen besonderen Flüssigkeitsgenerator getrieben wird imd alle Flüssigkeitsgeneratoren mechanisch gekuppelt mit der gleichen Drehzahl laufen. Es ist bekannt, die Vorrichtungen zur Regelung der Fördermenge der einzelnen Flüssigkeitsgeneratoren mechanisch miteinander bzw. mit einer gemeinsamen Steuerwelle oder einer ähnlichen Vorrichtung zu verbinden, damit zur gemeinsamen Geschwindigkeitsregelung aller Flüssigkeitsmotoren die Fördermenge aller Flüssigkeitsgeneratoren ebenfalls gemeinsam verändert werden kann.
Bei dieser Anordnung ist jedoch noch eine Unvollkommenheit insofern vorhanden, als bei einer gemeinsamen Änderung der Arbeitsgeschwindigkeit das Geschwindigkeitsverhältnis der einzelnen Motoren zueinander gestört wird, wenn die Flüssigkeitsgeneratoren nicht mit entsprechender Fördermenge laufen, d. h. wenn nicht bei allen Generatoren die Vorrichtung zur Regelung der Fördermenge in der gleichen Stellung zwischen kleinster und größter Fördermenge steht.
Diesen Nachteil behebt die vorliegende Erfindung durch eine besondere Ausbildung der Regelorgane der als Hubverstellung ο. dgl. ausgebildeten Regelvorrichtung eines jeden Generators. Hierdurch wird es ermöglicht, daß gleich großen Steuerimpulsen auch stets gleiche Änderungen der Drehzahl der mit den Generatoren verbundenen Motoren entsprechen.
In der Abbildung ist eine beispielsweise Ausführung einer derartigen Verstellvorrichtung für zwei gemeinsam angetriebene Generatoren im Schema dargestellt. Als Steuerungsteil wurde hierbei eine Kurvenscheibe gewählt.
Eine Welle 35, welche durch ein Handrad 59 gedreht wird, trägt die bereits im Hauptpatent in Abb. 2 beschriebenen Buchsen 40 und 42, welche mit der Welle 35 durch Keile verbunden sind und mit den Handrädern 36 und 38 verklemmt werden können. Die Handräder 36 und 38 sind mit den Kegelrädern 31 und 33 fest verbunden, können sich aber gemeinsam mit diesen frei auf der Welle 35 drehen, solange sie mit den Büchsen 40 und 42 nicht zusammengeklemmt sind. Die Kegelräder 31 und 33 arbeiten ihrerseits wieder mit Kegelrädern 27 und 29 zusammen, welche ebenso wie die Schnecken 62 und 63 auf die Wellen 60 und 61 aufgekeilt sind. Diese Schnecken 62 und 63 greifen wiederum in Schneckenräder 64 und 65 ein, welche einschließlich der fest mit ihnen verbundenen Kurvenscheiben 66 und 67 um die Achsen 68 und 69 drehbar sind. Gegen die Kurvenscheiben 66 und 67 werden mittels der Federn 70 und. 71
Bolzen 72 und 73 gedrückt, durch, welche die Hubverstellung der zugehörenden Generatoren 13 und 15 betätigt wird.
Die beiden Generatoren 13 und 15, zu denen die in Abb. 1 dargestellte Verstellvorrichtung gehört, sollen in Abb. 1 von einem einzigen Elektromotor 26 unter Zwischenschaltung eines unveränderlichen Zahnradgetriebes 18, 20, 22, 23 und 25 angetrieben sein. Ebenso soll vorausgesetzt werden, daß der Hub der beiden Generatoren 13 und 15 entsprechend der Beschreibung des Hauptpatentes so eingestellt sei, daß die beiden zugehörenden hydraulischen Motoren 7 und 9 verschiedene Drehzahlen aufweisen, und zwar sei diejenige des hydraulischen Motors 7 mit a, diejenige des hydraulischen Motors 9 mit b bezeichnet. Es wird nun gefordert, daß bei einer Erhöhung der Arbeitsgeschwindigkeit der ganzen Maschine das Verhältnis der Drehzahlen der als Beispiel herausgegriffenen und durch die Motoren 7 und 9 angetriebenen beiden einen ganzen Teil der Maschine bildenden Einzelmaschinen unverändert bleibt. Zur Änderung der Arbeitsgeschwindigkeit werden zunächst die Büchsen 40 und 42 mit den Kegelrädern 31 und 33 verklemmt, worauf durch Drehen des Handrades 59 die Kurvenscheiben 66 und 67 unter Vermittlung der verschiedenen Getriebeteile so· lange gedreht werden, bis die neue Arbeitsgeschwindigkeit erreicht ist. Bei dReser sei die Drehzahl des Motors 7 mit c, diejenige des Motors 9 mit d bezeichnet, während der Winkel, um welchen beide Kurvenscheiben gedreht werden, a° beträgt. Gemäß der oben aufgestellten Forderung muß in der neuen Arbeitsstellung das Verhältnis der Drehzahlen der beiden Motoren das gleiche geblieben sein wie in der alten Arbeitsstellung, also a : b = c : d. Die der Hubverstellung dienenden Kurvenscheiben 66 und 67 müssen daher zunächst einmal eine solche Form besitzen, daß diese Forderung in allen Stellungen erfüllt ist. Im Laufe des Arbeitsganges kann nun aber auch, die Forderung gestellt werden, mit einem größeren oder kleineren Verhältnis der Drehzahlen der Motoren 7 und 9 zu arbeiten. .Hierzu wird beispielsweise die .50 Büchse 40 von dem Kegelrade 31 abgeklemmt und die Kurvenscheibe 66 durch das Handrad 36 unter Vermittelung der Getriebeteile 31, 27, 60, 62 und 64 so lange gedreht, bis der neue, dem veränderten Drehzahlverhältnis der Motoren 7 und 9 angepaßte Hub des Generators 13 eingestellt ist. Die jetzt vorhandene Drehzahl des Motors 7 sei mit e bezeichnet, während diejenige des Motors 9 wieder mit b bezeichnet sei. Eine Verdrehung der Kurvenscheiben 66 und 67 um den Winkel α darf nun wiederum an dem Verhältnis e:f nichts ändern; gleichzeitig müssen aber auch die nach der Verdrehung der Kurvenscheiben 66 und 67 um den Winkel α vorhandenen und bei dem Motor 7 mit /, bei dem Motor 9 wiedei mit d bezeichneten Drehzahlen sich zu den Ausgangsdrehzahlen genau so verhalten, wie dies vor der an dem Generator 13 vorgenommenen Verstellung des Hubes der Fall war. Demnach muß die Form der Kurvenscheiben 66 und 67 so gewählt werden, daß stets die folgenden Beziehungen erfüllt sind:
1. a : b—c :d und e :b=f:d,
2. a : C = b : d = e : f, d. h. eine Verdrehung der Kurvenscheiben 66 und 67 um den Winkel α muß in allen Fällen und von einer beliebigen Anfangsstellung ausgehend, stets den Hub der Generatoren 13 und 15 derart verstellen, daß eine dem Verdrehungsiwinkel α gleichwertige Änderung der Drehzahl der zugehörenden Motoren erfolgt.

Claims (2)

Patentansprüche: g
1. Hydraulischer Einzelantrieb mit für jeden Motor besonderem Generator, dadurch gekennzeichnet, daß die Vorrichtungen zur Regelung der Fördermenge derart ausgebildet sind, daß gleichen Größen der go eingeleiteten Regelbewegungen, gleiche Änderungen der Flüssigkeitsmengenzufuhr und somit der Motorendrehzahl entsprechen.
2. Antrieb nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß zur Aufrechterhaltung des konstanten Verhältnisses vom Regulierhub zur Drehzahländerung in der Reguliervorrichtung Hubscheiben verwandt werden.
Hierzu ι Blatt Zeichnungen
DEB131611D 1927-05-28 1927-05-28 Hydraulischer Einzelantrieb mit fuer jeden Motor besonderem Generator Expired DE498245C (de)

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