DE53751C - Stoff klemmer für Nähmaschinen, Nähtische u. dergl - Google Patents

Stoff klemmer für Nähmaschinen, Nähtische u. dergl

Info

Publication number
DE53751C
DE53751C DENDAT53751D DE53751DA DE53751C DE 53751 C DE53751 C DE 53751C DE NDAT53751 D DENDAT53751 D DE NDAT53751D DE 53751D A DE53751D A DE 53751DA DE 53751 C DE53751 C DE 53751C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
axis
pin
clamp
fabric
spring
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired - Lifetime
Application number
DENDAT53751D
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Individual
Original Assignee
Individual
Publication of DE53751C publication Critical patent/DE53751C/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • DTEXTILES; PAPER
    • D05SEWING; EMBROIDERING; TUFTING
    • D05BSEWING
    • D05B91/00Tools, implements, or accessories for hand sewing
    • D05B91/12Tool receptacles

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Sewing Machines And Sewing (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
KLASSE S2: Nähmaschinen.
Die auf der Nähmaschine herzustellenden Näharbeiten erfordern fast durchweg eine gewisse Vorarbeit: das Heften. Letzteres wird in der Regel so ausgeführt, dafs die betreffende Person bei gekreuzten Beinen die Näharbeit auf dem oberen Knie feststeckt, ein Stück heftet, und dann die Arbeit ein entsprechendes Stück weiter von neuem auf dem Knie befestigt und nun weiter heftet. Diese Art des Feststeckens der Näharbeit bedingt eine' äufserst gesundheitsschädliche, vornüber gebeugte Haltung des Oberkörpers, aufserdem ist die angehobene Lage des Knies auf die Dauer höchst unbequem und ermüdend.
Diese Mifsstände. zu beseitigen, ist der Zweck vorliegender Erfindung, welche sich auf eine Stoffklemme bezieht, die am besten am Tisch der Nähmaschine, und zwar unter der Tischplatte in solcher Weise angebracht wird, dafs dieselbe zum Gebrauch hervorgezogen und nach dem Gebrauch wieder unter die Platte geschoben werden kann, also während des Arbeitens auf der Nähmaschine in keiner Weise hinderlich im Wege steht.
Auf beiliegender Zeichnung sind mehrere Ausführungsformen der Stoffklemme dargestellt.
Fig. ι zeigt eine Nähmaschine mit daran angebrachter, in Ruhelage befindlicher Stoffklemme. Bei der durch Fig. 2, 3 und 4 veranschaulichten einfachsten Einrichtung ist nur ein Umlegen der Stoffklemme möglich. Die Einspannvorrichtung besteht aus zwei tellerförmigen Klemmplatten α und b, von welchen die eine α an ,einer Achse c befestigt ist, die in dem an der unteren Seite der Tischplatte befestigten Halter d drehbar gelagert ist. Die Klemmplatte α sitzt auf einer Hülse e, durch welche .die die Gegenplatte b tragende Spindel e1 hindurchgeht. An letzterer ist ein Stift/ befestigt, welcher sich in einem in der Hülse e vorgesehenen Schlitz g führt. Die Spindel e1 trägt am unteren Ende eine Scheibe h; zwischen diese Scheibe und das untere Ende der Hülse ist eine Feder i eingeschaltet, welche die beiden mit Riefen versehenen Klemmplatten a und b zusammenprefst. .Die obere Klemmplatte trägt zweckmäfsig ein Nadelkissen.
Die Achse c ist innerhalb des Lagers d1 mit zwei um 90 ° gegen einander versetzten Einschnitten versehen. Befindet sich die Stoffklemme in Gebrauchsstellung (Fig. 2), so greift ein durch eine Feder k gegen die Welle gedrückter Stift I in den einen Einschnitt ein und sichert diese Lage. Um den Stoff zwischen α und b festzuklemmen, wird mit dem einen Knie gegen die Scheibe h gedrückt, so dafs die Platte b sich etwas von α abhebt, der Stoff darauf zwischengelegt und das Knie .gesenkt, so dafs sich der Stoff zwischen den Platten α und b festklemmt. Befindet sich die Stoffklemme aufser Benutzung, so wird sie in die durch Fig. 3 und 4 veranschaulichte Lage umgelegt, in welcher der Stift I in den zweiten Einschnitt in der Achse c eingreift. Die Spitze des Stiftes Z, sowie die Einschnitte in der Achse sind abgeschrägt, so dafs der Stift bei hinreichend kräftiger Drehung der Achse durch Keilwirkung aus dem Einschnitt heraustritt, während die Feder k den Stift beständig gegen die Achse drückt.

Claims (1)

  1. Bei der durch Fig. 5 bis 8 veranschaulichten Ausführungsform läfst sich die Stoff klemme nach Gebrauch unter die Tischplatte schieben. Auf dem hinteren Ende der Achse c sitzt eine Feder m, welche die Achse beständig zurückzuziehen sucht. Das Vierkant η auf der Achse schleift beim Vorziehen der horizontal liegenden Stoff klemme (Fig. 7 und 8) mit der Fläche n\ Fig. 8, an dem Halter 0. Bei diesem Vorziehen gleitet das-Vierkant mit der Fläche n2, Fig. 7 und 8, welche näher an der Mittellinie der Achse liegt als die Fläche n\. dicht an einem Anschlag ρ vorbei. Sobald das Vierkant bis vor den Anschlag^ gelangt ist, wird die Achse c um 900 gedreht, so dafs die Stoffklemme mit dem Nadelkissen lothrecht zu stehen kommt. Wird die Stoffklemme nun losgelassen, so sucht die Feder dieselbe zurückzuziehen. Hierbei klemmt sich das Vierkant η mit seiner jetzt unten liegenden, weiter von der Achsenmitte abstehenden Fläche n1 auf der schrägen oberen Fläche des Anschlages ρ fest (s. Fig. 5 und 6) und sichert hierdurch die Gebrauchsstellung der Stoffklemme. Wird dieselbe nicht mehr benutzt, so wird sie zunächst so weit nach vorn gezogen, dafs das Vierkant η wieder vor den Anschlag ρ zu liegen kommt, dann wird die Stoff klemme wieder um 900 zurückgedreht und losgelassen, worauf die Feder m dieselbe unter den Tisch zurückzieht.
    Bei der dritten, durch Fig. 9 bis 11 veranschaulichten Ausführungsform ist an der Achse c ein. Stift q befestigt, dessen beide Enden an Schubkanten r gleiten, welche der Achse c gegen Ende ihres Vorschubes eine Drehung um 900 ertheilen, so dafs die bis dahin wagerecht liegende Stoffklemme aufgerichtet wird. Auf der Achse sitzt ein Bund s, welcher bei vorgeschobener Stoffklemme hinter eine federnde Klinke t tritt, so dafs hierdurch die Stoffklemme in vorgezogener Stellung festgehalten wird (Fig. 9). Die Sperrklinke t kann durch Niederdrücken eines Stiftes u ausgeschaltet werden, worauf die gespannte Feder m zur Wirkung, kommt und die Stoffklemme unter gleichzeitiger Rückdrehung aus der senkrechten Stellung in die wagerechte Lage unter die Tischplatte zurückzieht.
    Wie die Fig. 2, 5 und 9 zeigen, kann die Scheibe h, gegen welche mit dem Knie ge-' drückt wird, wenn die Stoffklemme geöffnet werden soll, höher oder tiefer einstellbar sein. Dieselbe sitzt alsdann an einem Stift v, welcher sich in der dann hohlen Spindel e1 verschieben und mittelst der Schraube w in jeder beliebigen Höhe feststellen läfst.
    Fig. 12 veranschaulicht eine vierte Ausführungsform , bei welcher die beiden einander diametral gegenüberliegenden Schubkanten r durch eine in eine Hülse χ eingeschnittene Schubnuth \ ersetzt sind, in welcher der an der Achse befestigte Stift q gleitet. Die Hülse ist an dem Halter zwischen den Lagern der Achse angeordnet. Selbstredend mufs auch diese Schubnuth \ so geschnitten sein, dafs die Stoffklemme bei der zu ihrem Aufrichten erforderlichen Drehung nicht mit dem Nadelkissen gegen die untere Fläche der Tischplatte stöfst.
    Schon aus den vorbeschriebenen Abarten leuchtet ein, dafs die beschriebene Construction in vielfacher Weise abgeändert werden kann. Das Wesentliche liegt keineswegs in den beschriebenen und dargestellten Specialconstructionen, sondern darin, dafs die von den beiden Klemmplatten gebildete Zange leicht geöffnet werden kann, und die ganze Vorrichtung auf einer Achse angeordnet ist,' so dafs ein Umlegen der Stoffklemme und eventuell ein Zurückgleiten derselben unter die Tischplatte möglich ist. Die Einrichtung kann natürlich auch an jedem Tisch angeordnet werden, an dem Näharbeiten oder dergleichen vorzunehmen sind.
    Die durch die Fig. 2 bis 4 dargestellte Ausführungsform, bei welcher die Stoffklemme nur aus der senkrechten Lage in die wagerechte umgelegt, nicht aber unter die Tischplatte geschoben werden kann, läfst sich auch, wie aus den Fig. 13 bis 16 ersichtlich ist, dahin abändern, dafs an der Achse c ein Stift sl befestigt und an dem einen Lager d1 ein mit zwei um 900 zu einander versetzten Nuthen n1«2 versehener Kopf k1 angeordnet wird. Zwischen einem auf der Achse c befestigten Bund bl und dem einen Lager ist eine Feder fl angeordnet, welche die Lage des Stiftes sl in der einen und anderen der beiden Nuthen n[ n2 sichert. Letztere sind so angeordnet, dafs, wenn der Stift sl in. die Nuth nl einfällt, die Stoffklemme senkrecht steht, und wenn der Stift s1 in die Nuth «2 einfällt, die Stoffklemme wagerecht liegt. Um das Umlegen der Stoffklemme aus der einen Stellung in die andere zu erleichtern, sind die einander zugekehrten Kanten der Nuthen η l und η 2 abgerundet, so dafs eine Schubcurve entsteht, welche beim Darübergleiten des Stiftes s1 jedesmal zunächst eine geringe Vorwärtsverschiebung der Achse c unter entsprechendem Spannen der Feder/"1 veranlafst, so dafs, wenn der Stift s1 den vordersten Punkt der Curve überschritten hat, das Hineinziehen des Stiftes sl in die zweite Nuth durch die gespannte Feder von selbst herbeigeführt wird.
    Pa te ν τ-Ansprüche:
    r. Eine Stoffklemme, bei welcher das Festhalten des Stoffes durch eine von zwei Klemmplatten (a b) gebildete Zange erfolgt,
    die durch Druck gegen eine mit der einen Klemmplatte (b) verbundene Scheibe (h) geöffnet wird und behufs Ueberführung aus der lothrechten Gebrauchsstellung in die wagerechte Ruhelage an einer drehbaren Achse (c)- befestigt ist.
    Eine Stoff klemme der unter i. bezeichneten Art, sofern deren Drehachse derart in ihrer Richtung verschiebbar gelagert ist, dafs die Klemmzange nach Ueberführung in die wagerechte Lage unter den Arbeitstisch geschoben werden kann.
    Eine Stoffklemme der in Anspruch 2. bezeichneten Art, sofern bei derselben die Verschiebung der Drehachse der Klemmzange nach der Ueberführung der letzteren in die Ruhelage durch eine Feder (m) selbst thätig erfolgt.
    Eine Stoff klemme der in Anspruch 3. angegebenen Art, sofern bei derselben das Aufrichten und Umlegen der Klemmzange . bei der axialen Verschiebung ihrer Drehachse unter Vermittelung einer Schubcurve (\) selbsttätig erfolgt.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
DENDAT53751D Stoff klemmer für Nähmaschinen, Nähtische u. dergl Expired - Lifetime DE53751C (de)

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE53751C true DE53751C (de)

Family

ID=328383

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DENDAT53751D Expired - Lifetime DE53751C (de) Stoff klemmer für Nähmaschinen, Nähtische u. dergl

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE53751C (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE1660839B1 (de) Nähanlage zum Nähen von Abnähern
DE53751C (de) Stoff klemmer für Nähmaschinen, Nähtische u. dergl
DE2060438A1 (de) Vorrichtung zum Verschieben und Ausrichten von Stoffteilen
DE3218549A1 (de) Automatische zufuehrvorrichtung stangenfoermigen materials, insbesondere fuer holzbearbeitungsmaschinen
DE1453200A1 (de) Maschine zum Abrichtholen und Hobeln von Winkelkanten
DE82392C (de)
DE137437C (de)
DE136575C (de)
DE1944464A1 (de) Einrichtung zum gleichzeitigen Abrunden von Ecken flacher Zuschnitte
DE112849C (de)
DE66852C (de) Arbeitsstempel für Stofswerkzeuge und dergl
DE41897C (de) Schraubenschneidmaschine
DE217512C (de)
DE104338C (de)
DE182684C (de)
DE152942C (de)
DE3355C (de) Neuerungen an Maschinen zum Heften von Büchern
DE527274C (de) Kantennaehmaschine mit Winkeltisch und U-foermig gebogenem Horn
DE1760466A1 (de) Faltlineal fuer Arbeitsstuecke aus duennem,biegsamem Material
DE541962C (de) Selbsttaetige Drehbank, insbesondere zum Bearbeiten von Unterlegscheiben
DE1951845C3 (de) Einrichtung an Nähmaschinen zum Einschneiden der Kanten eines Werkstückes
DE146622C (de)
DE445448C (de) Maschine zur Herstellung von Drahtstiften
DE191124C (de)
DE35200C (de) Signatur-Fräs- und Höhe-Hobel-Apparat