DE537489C - Druckbehaelter zur Herstellung von splittersicherem Glas - Google Patents

Druckbehaelter zur Herstellung von splittersicherem Glas

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DE537489C
DE537489C DEP61390D DEP0061390D DE537489C DE 537489 C DE537489 C DE 537489C DE P61390 D DEP61390 D DE P61390D DE P0061390 D DEP0061390 D DE P0061390D DE 537489 C DE537489 C DE 537489C
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    • B32B17/10825Isostatic pressing, i.e. using non rigid pressure-exerting members against rigid parts
    • B32B17/10834Isostatic pressing, i.e. using non rigid pressure-exerting members against rigid parts using a fluid
    • B32B17/10844Isostatic pressing, i.e. using non rigid pressure-exerting members against rigid parts using a fluid using a membrane between the layered product and the fluid
    • B32B17/10853Isostatic pressing, i.e. using non rigid pressure-exerting members against rigid parts using a fluid using a membrane between the layered product and the fluid the membrane being bag-shaped

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  • Packages (AREA)

Description

AUSGEGEBEN AM 4.N0VEMBER1931
Die Herstellung von aus zwei Glastafeln mit einer dazwischen angeordneten elastischen Folie aus einer plastischen Masse bestehendem splittersicherem Glas erfolgt bekanntlich in Druckbehältern.
Die hierfür bisher bekannt gewordenen Einrichtungen leiden nun an dem Mangel, daß bei ihnen die zu vereinigenden Glasplatten in horizontaler Lage in dem Druckbehälter angeordnet sind, infolgedessen es in derartigen Einrichtungen schwerlich möglieh ist, eine größere Anzahl von Plattenpacks nach dem Vereinigen mit einem Male zu entfernen.
Demgegenüber besteht die Erfindung darin, daß der Druckbehälter mit lotrechten Scheidewänden ausgestattet ist, die abwechselnd einen Abstand vom Deckel und Boden lassen, und daß an dem abnehmbaren Deckel des Druckbehälters Aufhängevorrichtungen zum Aufhängen der zu vereinigenden Glasplattenpacks in lotrechter Richtung so angeordnet sind, daß sie mit den durch die Scheidewände gebildeten Kammern zusammenfallen.
Eine derartige Einrichtung ermöglicht, die zu vereinigenden Glasplattenpacks in hängender Anordnung miteinander zu vereinigen, und sie soll ferner ein rasches Beschicken und Entleeren des Druckbehälters mit Glasplattenpacks und Flüssigkeit gestatten.
Der Erfindungsgegenstand ist in der Zeichnung in einem Ausführungsbeispiel veranschau- ■ licht.
Abb. ι ist ein Grundriß des Druckbehälters mit entferntem Deckel,
Abb. 2 eine Seitenansicht,
Abb. 3 eine in der Richtung des Pfeils 3 in Abb. ι genommene Ansicht,
Abb. 4 eine Seitenansicht des sackartigen Behälters zur Aufnahme der einzelnen Glastafel und zum Einhängen im Gefäße,
Abb. 5 eine Ansicht des oberen Teils des Behälters mit dem Verschluß.
Der Apparat ist ein Gefäß χ aus Stahlblech mit abnehmbarem Deckel 2 zur Aufnahme der Glastafeln 4, die je in einem Behälter 3 eingeschlossen eingehängt werden, wie Abb. 3 erkennen läßt. Das zylindrische Gefäß 1 ist durch vier radiale Scheidewände 6, 6a, &>, 6° in vier Kammern 5, 5α, 5δ, 5C geteilt, und jeder Quadrant ist wieder durch Scheidewände 8a, 86, 8" in vier radiale Unterkammern geteilt, deren jede eine bestimmte Anzahl von Glastafeln aufnehmen kann. Die radialen Scheidewände reichen von der Außenwand X bis an die zentrale Innenwand Y des Gefäßes, und jeder Quadrant ist am Boden mit einer Flüssigkeitszuleitung 9 mit Hahn 9° und Ableitung 10 mit Hahn io° ausgestattet. Die Scheidewände 8a,
8δ, 8° reichen wechselweise vom Boden bis kur; unter den'Deckel und von kurz über dem Boden bis an den-Deckel, wie. bei 12 und 13 (Abb. 3) ersichtlich.
■ Die Behälter 3 werden mit Haken 14 an Haken 15 des Deckels 2 angehängt. Eine Rohrleitung 7 mit Hahn ηα dient zum Auslassen der Luft aus den vier Quadranten, wenn das geschlossene Gefäß mit Wärmeflüssigkeit gefüllt wird. Beim Gebrauch wird der Deckel 2 entfernt, und die Behälter mit Glastafeln werden am Deckel angehängt, nachdem diese Behälter wie üblich vorher möglichst verschlossen und luftleer gemacht worden sind. Der Deckel wird dann auf das Gefäß aufgesetzt, wobei die Behälter mit den Glastafeln in die Abteile eingeführt werden. Selbstverständlich hängen die Behälter am Deckel so verteilt, daß sie, ohne die Scheidewände zu berühren, von den Abteilen aufgenommen werden. Darauf wird der Deckel luftdicht verschlossen und Wasser in die Abteile geleitet, wobei der Hahn ΐοα geschlossen; der Hahn 70 offen bleibt. Ist das Gefäß gefüllt, so wird der Hahn 70 geschlossen und das Wasser im Gefäß auf eine bestimmte Temperatur und in Zirkulation unter Druck gebracht. Dies kann in der an sich bekannten Weise geschehen, daß die Rohre 9 und 10 mit einem Wasserheizkessel und einer Druckpumpe in Verbindung gesetzt werden, so daß das Wasser durch Rohr 9 einfließt, durch Rohr 10 ausfließt und durch den Kessel und die Pumpe wieder in das Rohr 9 ge-•langt: Das Wasser fließt durch alle Quadranten und auf und nieder über die Scheidewände, wie die Pfeile in Abb. 3 andeuten. Temperatur und Druck können den Verhältnissen entsprechend verschieden hoch gehalten werden, für Sicherheitsglas der angegebenen Art genügt ein Drück von 10,5 kg/cm2 und darüber sowie eine Temperatur von etwa 120 0C. Nach 20 Minuten Einwirkung wird das Wasser aus dem Gefäß entfernt, der Deckel geöffnet, worauf die Glastafeln aus ihren Behältern herausgenommen werden. Die Bestandteile der einzelnen Tafel sind nun miteinander verbunden.
Zur schnellen Beschickung und Entladung des Apparates benutzt man zweckmäßig drei Deckel, einen, an dem die Glastafeln angehängt werden, während ein zweiter auf dem Gefäß befestigt ist und die anihm aufgehängten Glastafem behandelt werden, und ein dritter, von dem die zuletzt behandelten Glastafeln abgenommen werden.
Man kann das Gefäß anstatt in vier Quadranten (5 bis .5°) auch in eine beliebige Anzahl Abteile teilen und jedes Abteil durch Scheidewände (8° bis 8°) in eine beliebige Anzahl Kammern zerlegen. Auch lassen sich zwei oder mehrere Abteile, wie 5 und 5° im Ausführüngsbeispiel, von einer gemeinsamen Wasserzu- und -ableitung speisen. . -
Der Behälter 3 im Ausführungsbeispiele besteht aus einem üblichen Gummisack 16 mit Metallfassung 17 und Verschluß 18, an dem die Aufhängehaken 14 befestigt sind. An Stelle der Haken 14 der Behälter kann man aber auch Schieber benutzen, die in Führungen eingesetzt werden, welche anstatt der Haken 15 am Deckel angeordnet werden. Am Boden des Sackes ist ein Ventil 3° zum Anschließen der" Vakuumpumpe vorgesehen.
Der Verschluß 18 — der keinen Teil der Erfindung bildet -—besteht aus zwei Bügeln 19, 19", an denen die Seitenteile 20 2oe des Sackes 3 bei 21 und 2iff durch Befestigungsmittel 22, 22α. angeschlossen sind. Die Bügel sind beiderseits je durch einen Bolzen 23 gelenkig verbunden, der durch einen Flansch 24 des Bügels 19 und den Bügel 19° geht. Zum Zusammenschließen der Bügel dient eine bei 25 am Bügel 19 angelenkte Platte 26 mit Schlitz 27 für einen Zapfen 18 des anderen Bügels 19°. Der Schlitz 27 ist so geformt, daß die Platte 26 um ihren Drehpunkt 25 schwingen kann, wobei der Zapfen 28 im Schlitz entlang fährt, wenn der Bügel 19® um den Bolzen 23 gedreht wird. Um die beiden Bügel, wie in Abb. 5, geschlossen zu halten, werden die Muttern 29 der an beiden Bügelschenkeln vorgesehenen Platten 26 und Zapfen 28 fest angezogen; um sie in geöffneter Lage verriegeln zu können, ist eine Rast 30 am Schlitz 27 vorgesehen, in die der Zapfen 28 bei _ voller Öffnung der Bügel einklinkt.
Im Betriebe wird, wie gesagt, das Wasser aus dem Gefäß oder Apparat nach Beendigung des Verfahrens abgelassen. Das ist aber nicht durchaus notwendig, man kann vielmehr auch so verfahren, daß nach Abstellung des Druckes bei gefülltem Gefäß der Deckel abgehoben wird, während der Kreislauf des Wassers unterbrochen ist und die Häline 9° und ioa geschlossen sind.
Während der Deckel mit den daranhängenden Glastafeln abgenommen und ein anderer mit Glastafeln behängter Deckel aufgebracht wird, kann man Frischdampf in das Wasser leiten, um es nahe auf die Drucktemperatur zu bringen, wodurch die folgende Arbeitszeit wesentlich verkürzt wird. Auch kann man in üblicher Weise das Gefäß mit einem Kühlapparat in Verbindung setzen, um. das„Wasser im Gefäße ptwas abzukühlen, bevor^das Gefäß nach beendetem Arbeitsgange geöffnet wird, wobei die Wasserrirkulation durch den Kühlapparat von der Leitung 10 zu diesem hin und durch die Leitung 9 zurückgeht. --='■
Die Scheidewände im Gefäß 1 sind ebenfalls : nicht-durchaus notwendig. Man kann sie fortlassen und Dampfschlangen am Boden des Ge-'äßes anordnen, während oben im Gefäß Kühlrohre zum Kühlen des Wassers nach jedem Arbeitsvorgange vorgesehen werden mögen.

Claims (1)

  1. Patentanspruch:
    Druckbehälter zur Herstellung von splittersicherem Glas, dadurch gekennzeichnet, daß der Behälter (i) mit lotrechten Scheidewänden (8B, 8b, 8°), die abwechselnd einen Abstand vom Deckel und vom Boden lassen, ausgestattet ist und ati dem abnehmbaren Deckel Aufhängevorrichtungen zum An- vo hängen der zu vereinigenden Glasplattenpacks in lotrechter Richtung so angeordnet sind, daß sie mit den durch die Scheidewände gebildeten Kammern zusammenfallen
    Hierzu r Blatt Zeichnungen
DEP61390D 1928-10-27 1929-10-08 Druckbehaelter zur Herstellung von splittersicherem Glas Expired DE537489C (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
US315440A US1808381A (en) 1928-10-27 1928-10-27 Heating apparatus

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DE537489C true DE537489C (de) 1931-11-04

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US3340117A (en) * 1963-04-19 1967-09-05 Hitachi Ltd Method of making a molded insulating cylinder
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