DE24959C - Neuerungen an Filtrirapparaten für Zuckersäfte - Google Patents

Neuerungen an Filtrirapparaten für Zuckersäfte

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DE24959C
DE24959C DENDAT24959D DE24959DC DE24959C DE 24959 C DE24959 C DE 24959C DE NDAT24959 D DENDAT24959 D DE NDAT24959D DE 24959D C DE24959D C DE 24959DC DE 24959 C DE24959 C DE 24959C
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sugar juices
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Expired
Application number
DENDAT24959D
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English (en)
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O. PU-VREZ in Leuze, Hainaut
Publication date
Application granted granted Critical
Publication of DE24959C publication Critical patent/DE24959C/de
Expired legal-status Critical Current

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    • B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B01—PHYSICAL OR CHEMICAL PROCESSES OR APPARATUS IN GENERAL
    • B01D—SEPARATION
    • B01D29/00—Filters with filtering elements stationary during filtration, e.g. pressure or suction filters, not covered by groups B01D24/00 - B01D27/00; Filtering elements therefor
    • B01D29/11—Filters with filtering elements stationary during filtration, e.g. pressure or suction filters, not covered by groups B01D24/00 - B01D27/00; Filtering elements therefor with bag, cage, hose, tube, sleeve or like filtering elements
    • B01D29/13—Supported filter elements
    • B01D29/23—Supported filter elements arranged for outward flow filtration
    • B01D29/27—Filter bags
    • B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B01—PHYSICAL OR CHEMICAL PROCESSES OR APPARATUS IN GENERAL
    • B01D—SEPARATION
    • B01D29/00—Filters with filtering elements stationary during filtration, e.g. pressure or suction filters, not covered by groups B01D24/00 - B01D27/00; Filtering elements therefor
    • B01D29/50—Filters with filtering elements stationary during filtration, e.g. pressure or suction filters, not covered by groups B01D24/00 - B01D27/00; Filtering elements therefor with multiple filtering elements, characterised by their mutual disposition
    • B01D29/52—Filters with filtering elements stationary during filtration, e.g. pressure or suction filters, not covered by groups B01D24/00 - B01D27/00; Filtering elements therefor with multiple filtering elements, characterised by their mutual disposition in parallel connection

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  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Chemical Kinetics & Catalysis (AREA)
  • Filtration Of Liquid (AREA)

Description

KAISERLICHES S
PATENTAMT.
Bei Anwendung des durch Patent No. 17066 geschützten Filtrirapparates für Zuckersäfte haben sich in der Praxis einige Uebelstände herausgestellt, deren Beseitigung Zweck vorliegender Erfindung ist.
Zunächst giebt die ziemlich beträchtliche, stetig mit der Luft in Berührung befindliche Oberfläche der Filtersäcke Anlafs zu einer merklichen Erkaltung der Säfte. Da dasselbe in der Zuckerfabrikation sehr nachtheilig ist, wird der bisher offene Behälter für die Filtersäcke mit einem Klappdeckel versehen. Fig. 1 zeigt einen derartig verbesserten Filtrirapparat in Querschnitt, Fig. 2 ist ein Längsschnitt, Fig. 3 bis 5 sind Details.
Der Deckel D, Fig. 1, wird der bequemen Handhabung wegen der Länge nach in zwei oder drei Theile, je nach der Länge des Filterbehälters G, getheilt und jeder dieser Theile an einer der Länge nach mitten über den Behälter führenden Eisenschiene T, Fig. 3, drehbar angebracht; wenn ein Auswechseln der Filtersäcke S oder irgend eine andere Operation vorzunehmen ist, so kann man den betreffenden Deckeltheil leicht aufklappen und an der oberen Traverse W mittelst eines Hakens oder Ringes, Fig. 5, befestigen. Durch einen Ueberwurfshaken, Fig. 4, kann der Deckel geschlossen gehalten, werden.
Man kann solche Deckel auch an der äufseren Längswand des Behälters G befestigen, in welchem Falle sie dann einfach nach aufsen herumgelegt werden.
Ein fernerer Uebelstand besteht darin, dafs beim Absperren des Zuflusses die Flüssigkeit aus den Filtersäcken nicht genügend rasch auslaufen kann, da einestheils der hierzu nöthige hydrostatische Druck fehlt, andererseits aber die Poren des Gewebes nicht mehr die nöthige Durchlässigkeit besitzen.
Bei der älteren Einrichtung ist man daher genöthigt, eine geraume Zeit zu warten, bis der Filtersack sich entleert hat.
Um diesen Zeitverlust zu vermeiden, versieht man die Behälter mit einer einzigen Reihe von Filtersäcken und bringt an dem freien Ende eines jeden Filtersackes einen kleinen Hahn H1 an, den man öffnet, wenn der Filtersack nach Verschlufs des Einlafshahnes H entleert werden soll. Auf diese Art kann der Arbeiter in sehr kurzer Zeit (1 bis 2 Minuten) den Filtersack auswechseln und die Ingangsetzung des Apparates wieder bewirken, wobei er natürlich für Schliefsung des kleinen Entleerungshahnes H1 Sorge tragen mufs.
Um die vollkommene Entleerung der Filtersäcke zu erleichtern, gebe ich dem die Filtersäcke unterstützenden Drahtgeflecht vom Einlafsbis zum Entleerungshahn ein Gefalle von ungefähr 100 mm auf 3 m Länge.
Alle Abflufshähne Hx lassen die unfiltrirten Massen in ein Sammelrohr abfliefsen, das sie
nach der Stelle einer vorhergehenden Operationsphase hinleitet.
Durch vorbeschriebene Verbesserungen wird der Werth und die Leistungsfähigkeit des Filters bedeutend erhöht.

Claims (1)

  1. Patent-Ansprüche:
    Bei dem unter No. 17066 patentirten Filtrirapparat:
    i. Die Anwendung eines durch Deckel geschlossenen Behälters zur Aufnahme der Filtrirsäcke, zum Zweck, letztere gegen Abkühlung dadurch zu sichern, dafs die ausstrahlende Wärme des filtrirten Saftes für die Warmhaltung der Filtrirsäcke nutzbar gemacht wird.
    Die Anwendung eines Entleerungshahnes JT1 in Verbindung mit der geneigten Lage des die Filtrirsäcke unterstützenden Drahtgeflechtes, zum Zweck, eine schnelle Entleerung der auszuwechselnden Filtersäcke zu bewirken. '
    Hierzu I Blatt Zeichnungen.
DENDAT24959D Neuerungen an Filtrirapparaten für Zuckersäfte Expired DE24959C (de)

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