DE536717C - Schreibmaschinen-Postkarte mit umlegbarer Anschriftklappe - Google Patents

Schreibmaschinen-Postkarte mit umlegbarer Anschriftklappe

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DE536717C
DE536717C DEG69700D DEG0069700D DE536717C DE 536717 C DE536717 C DE 536717C DE G69700 D DEG69700 D DE G69700D DE G0069700 D DEG0069700 D DE G0069700D DE 536717 C DE536717 C DE 536717C
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DE
Germany
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postcard
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DEG69700D
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Gustav Geiger
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B42BOOKBINDING; ALBUMS; FILES; SPECIAL PRINTED MATTER
    • B42DBOOKS; BOOK COVERS; LOOSE LEAVES; PRINTED MATTER CHARACTERISED BY IDENTIFICATION OR SECURITY FEATURES; PRINTED MATTER OF SPECIAL FORMAT OR STYLE NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; DEVICES FOR USE THEREWITH AND NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; MOVABLE-STRIP WRITING OR READING APPARATUS
    • B42D15/00Printed matter of special format or style not otherwise provided for
    • B42D15/02Postcards; Greeting, menu, business or like cards; Letter cards or letter-sheets
    • B42D15/04Foldable or multi-part cards or sheets
    • B42D15/08Letter-cards or letter-sheets, i.e. cards or sheets each of which is to be folded with the message inside and to serve as its own envelope for mailing

Description

  • Schreibmaschinen-Postkarte mit umlegbarer Anschriftklappe Es sind Schreibmaschinen-Postkarten bekannt, bei welchen die für die Anschrift bestimmte umlegbare Klappe mit Zungen versehen ist und dadurch in ihrer umgelegten Stellung gehalten wird, daß die Zungen durch Schlitze des Kartenteils, der auf der Rückseite beschrieben wird, hindurchgesteckt werden. Durch diese Anordnung treten jedoch mehrfach Nachteile auf, die sich besonders darin zeigen, daß sowohl das Beschreiben der Karte als auch das später erfolgende Ablesen des Textes durch die Schlitze, in denen sich die Lettern der Schreibmaschine oder die Schreibfeder verfangen, behindert ist. Weiterhin verliert die Karte infolge der Einschnitte an Festigkeit, was nicht nur ihren Wert herabmindert, sondern auch im postalischen Verkehr Nachteile bringt. Die ins Freie ragenden Zungen werden nämlich leicht abgerissen, auch hat die Adreßklappe keinen festen und sicheren Halt, so daß eine solche Postkarte für den Postverkehr nicht zugelassen ist.
  • Man hat versucht, diese bekannten Postkarten dadurch zu verbessern, daß man die Zungen sowohl als auch den Rand der umzulegenden Klappe auf dem zu beschreibenden Kartenteil durch Klebstoff befestigt. Hier ist zu berücksichtigen, daß die Karten aus entsprechend dickem und steifem Papier bestehen sollen und müssen, und daß infolgedessen ein sicheres Haften der umgelegten und angeklebten Klappe nicht ohne weiteres erreicht wird, da die sich beim Anfeuchten des Klappenrandes und der Zungen ergebenden Wellungen viel stärker wirken als bei dünnem Papier.
  • Die vorliegende Erfindung hat sich die Aufgabe gestellt, eine Schreibmaschinen-Postkarte - mit umlegbarer Anschriftklappe, die mittels Zungen in ihrer umgelegten Stellung gehalten wird, so zu gestalten, daß die Nachteile der bisher bekannten Schreibmaschinenkarten vermieden werden.
  • Die Aufgabe wird dadurch gelöst, daß die "Lungen der Anschriftklappe in durch einen auf die Karte aufgeklebten Papierstreifen gebildete, nur einseitig offene Taschen eingreifen.
  • Man hat zwar bereits für Drucksachen und Muster ohne Wertsendungen einen Umschlagverschluß vorgeschlagen, welcher darin besteht, daß ' man das offene Ende des Beutels zu einer spitzen, umlegbaren Klappe zusammenfaltet und unter einen quer über den Beutel gelegten, lose liegenden Papierstreifen schiebt, der mit dem Beutel nur an seinen Enden durch Klebstoff verbunden ist. Weiter hin hat man auch bereits bei Briefumschlägen die Verschlußklappen mit einer Zunge versehen, die: mittels eines besonderen Papierklebestreifens so am Umschlag angeklebt wird, daß die Zunge über den aufgeklebten Papierstreifen hinausragt. Hier handelt -es sich aber. um geschlossene Briefe, und die Zungenhaben lediglich den Zweck, ein leichteres öffnen des Briefumschlags zu ermöglichen.
  • Die Zeichnung veranschaulicht eine Schreibmaschinen-Postkarte gemäß der Erfindung durch die Aob. r in auseinandergeklappter Stellung, durch Abb.2 dagegen in der Vorderansicht mit umgelegter Anschriftklappe. _ . Es ist hierbei a der zu beschreibende Postkartenfeil, b die in Richtung der gestrichelten Linie der Abb. r umlegbare Anschriftklappe, c der auf der Vorderseite der Postkarte aufgeklebte, beispielsweise aus einem dünnen, aber festen Papier bestehende Streifen, der für die Zungen i, 2 und 3 der Klappe b bestimmte, nur an einer Seite offene Taschen bildet, d. h. der Streifen c trägt an den Stellen, wo die Taschen entstehen sollen, keinen Klebstoff.
  • Ist eine solche Karte beschrieben, dann legt man die Klappe b, die die Anschrift trägt, um die gestrichelte Linie um und schiebt die Zungen in die offenen Taschen. Will man die Karte einordnen, zieht man die Anschriftklappe b mit ihren Zungen aus den Taschen heraus und locht sie so, daß sie im Ordner in üblicher Weise festgehalten werden kann.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Schreibmaschinen-Postkarte mit umlegbarer Anschriftklappe, die mittels Zungen in ihrer umgelegten Stellung gehalten wird, dadurch gekennzeichnet, daß die Zungen in einseitig offene Taschen eines auf die Karte aufgeklebten Streifens eingreifen.
DEG69700D Schreibmaschinen-Postkarte mit umlegbarer Anschriftklappe Expired DE536717C (de)

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