DE536116C - Antriebsvorrichtung mit Bremsregler fuer Hebezeuge - Google Patents
Antriebsvorrichtung mit Bremsregler fuer HebezeugeInfo
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- DE536116C DE536116C DEL73705D DEL0073705D DE536116C DE 536116 C DE536116 C DE 536116C DE L73705 D DEL73705 D DE L73705D DE L0073705 D DEL0073705 D DE L0073705D DE 536116 C DE536116 C DE 536116C
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B66—HOISTING; LIFTING; HAULING
- B66D—CAPSTANS; WINCHES; TACKLES, e.g. PULLEY BLOCKS; HOISTS
- B66D5/00—Braking or detent devices characterised by application to lifting or hoisting gear, e.g. for controlling the lowering of loads
- B66D5/02—Crane, lift hoist, or winch brakes operating on drums, barrels, or ropes
- B66D5/04—Crane, lift hoist, or winch brakes operating on drums, barrels, or ropes actuated by centrifugal force
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- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
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Description
Die Erfindung betrifft eine Antriebsvorrichtung mit Bremsregler für Hebezeuge, bei welcher
ein Fliehkraftregler auf eine von Hand zu lüftende Bandbremse arbeitet. Die Erfindung
bezweckt bei einfacher Bauart unter Vermeidung empfindlicher Teile eine Erhöhung der
Betriebssicherheit durch Vereinigung der Vorteile bekannter Vorrichtungen, insbesondere die
Möglichkeit, unabhängig von der besonderen Antriebsart, ob von Hand oder maschinell,
die Senkgeschwindigkeit durch rein mechanische Mittel von Hand zu regeln unter gleichzeitiger
Überwachung des Senkvorganges durch den Fliehkraftbremsregler, während beim Heben
irgendwelche Bremsung ausgeschlossen ist.
Erfindungsgemäß hat die lose auf der Antriebswelle sitzende Trommel für das Fliehgewicht
Ansätze, welche gegen Nasen des Bremsbandes anstoßen. Vorzugsweise sitzt
ao zwischen dem geteilten Bremsband eine Spreizfeder.
In der Zeichnung ist eine Antriebsvorrichtung gemäß der Erfindung für eine Seilwinde veranschaulicht,
und zwar zeigt
Abb. ι einen Aufriß, teilweise im Schnitt, und zwar senkrecht zur Antriebswelle,
Abb. 2 eine Teilansicht des Fliehkraftbremsreglers und
Abb. 3 einen senkrechten Axialschnitt durch die Winde nebst Bremstrommel.
Abb. 3 einen senkrechten Axialschnitt durch die Winde nebst Bremstrommel.
In einem aus Trägern 1, 2 und 3 bestehenden Rahmen ist in Lagern 4, 5 die Antriebswelle 6
einer Winde 7 gelagert, an deren als Sechskant ausgebildetem Ende 21 eine Handkurbel 22 angreift.
Auf der Welle 6 sitzt lose mittels der Nabe 9 die Bremstrommel 8, auf deren Innenfläche
die Mitnehmerbacken 10, ii, 12 einseitig
sperrend wirken. Zu diesem Zweck sind die Mitnehmerbacken gelenkig untereinander sowie
durch einen Kniehebel 13 bis 15 verbunden, welcher mittels eines Lenkers 16 wahlweise
gestreckt oder gebeugt werden kann, so daß die Mitnehmerbacken gegen die Innenfläche der
Bremstrommel angepreßt oder von ihr gelöst werden, je nachdem der Lenker 16 durch einen
mit der Antriebswelle 6 vermittels Nabe 18 verbundenen Arm 17 beim Senken der Last in
der einen oder beim Heben in der entgegengesetzten Richtung geschwungen wird. Zur
Sicherung dieser Wirkung ist durch die Welle 6 ein Bolzen 19 hindurchgesteckt, welcher sich
gegen einen Anschlag 20 der Mitnehmerbacke 11 beim Drehen der Welle 6 in der Hubrichtung
anlegt. Auf die Außenfläche der Bremstrommel^ wirkt eine Bandbremse, welche aus einem Paar
mit Bremsbelägen 25 versehenen Metallbändern 23, 24 besteht, deren obere Enden in Haltern 26
bzw. 27 befestigt sind, zwischen welchen eine von einem Bolzen 28 geführte Spreizfeder 29
sitzt. Die Halter 26 bzw. 27 tragen ferner
Nasen 30 bzw. 31, gegen welche sich Anschläge
62 bzw. 63 anlegen. Letztere sitzen auf der Außenfläche einer lose auf der Antriebswelle 6
vermittels Nabe 61 gelagerten Hilfstrommel 60, auf deren Innenfläche Gewichte des auf der
Bremstrommel 8 gelagerten Fliehkraftreglers 64 bis 76 wirken. Die unteren Enden der beiden
Bremsbänder 23 bzw. 24 sind mit Winkelhebeln 32 bzw. 33 durch Zapfen 34 bzw. 40 verbunden. Der Winkelhebel 32 kann um einen
Zapfen 35 schwingen und trägt an seinem waagerechten Arm 36 einen Zapfen 37, der
zwischen den Zinken des gegabelten Endes eines waagerechten Armes 38 des Winkelhebels 33
eingreift. Letzterer schwingt um einen Drehzapfen 39 und trägt an seinem senkrechten
Arm eine seitliche Verlängerung 41, an deren kugelförmigem Kopf 42 normalerweise Hilfsmittel
angreifen, um die Bremsbänder anzuziehen, die jedoch auch eine Lösung derselben
gestatten.
Der Kugelkopf 42 ist gegabelt oder mit einem senkrechten Schlitz 43 versehen, der den oberen
Teil einer senkrechten Führungsstange 44 aufnimmt, deren unteres Ende in einer geeigneten
Führung eines Halters 45 gleitbar gelagert ist, welcher seitlich an dem Träger 1 des Rahmens
befestigt ist. Die untere Fläche des Kugelkopfes 42 ruht auf einem Kragen 46, der lose
auf der Stange 44 sitzt und von dem oberen Ende einer als Ganzes beweglichen Schraubenfeder
47 erfaßt wird, die die Stange 44 umgibt und mit ihrem unteren Ende auf einem Kreuzkopf
48 ruht, der mit der Stange 44 durch einen Zapfen 49 fest verbunden ist. Der Kreuzkopf
48 wird seinerseits von einer Schraubenfeder 50 gestützt, weiche steifer als die Feder 47
ist und auf einem Kragen 51 des Armes 45 ruht. Ein Ring oder Kragen 52 ruht auf der
oberen Fläche des Kugelkopfes und kann von einer Schraubenmutter 53 belastet werden, die
auf das obere Ende der Stange 44 aufgeschraubt ist und in ihrer Lage durch eine entsprechende
Muttersicherung festgehalten wird. Ein Paar Lenker 54 sind mit dem Zapfen 49 des Kreuzkopfes
und an ihren oberen Enden mit einem Hebel 55 drehbar verbunden, der durch den Zapfen 56 starr mit einer Welle 57 in Verbindung
steht, welche einen nicht kreisförmigen, vorzugsweise sechseckigen Kopf 58 trägt, auf
dem die Handkurbel 22 aufgesteckt werden kann.
Die Federn 50 und 47, welche auf den Kugelkopf 42 des Winkelhebels 41 wirken, versuchen
eine Drehung dieses Hebels um seinen Drehpunkt 39 und mithin ein Anziehen des Bremsbandes
24 auf der Trommel 8. Gleichzeitig versucht der Arm 38 des Hebels 33, welcher den Zapfen 37 des Winkelhebels 32 erfaßt,
letzteren um seine Achse in entgegengesetzter Richtung zu drehen, wodurch das Bremsband 23
auf der Trommel 8 angezogen wird. Die Bremsbänder 23 und 24 werden daher normalerweise
eine Drehung der Bremstrommel 8 verhindern. Während des Hebens der Last wird die Windentrommel
7 durch die Welle 6 vermittels der Handkurbel 22 im Uhrzeigersinne gedreht, während
die Bremstrommel 8 an einer Drehung durch den oben beschriebenen Bremsmechanismus
gehindert wird. Während der Umdrehung der Welle 6 in der Hubrichtung zieht der Arm 17
den Lenker 16 nach innen und bewirkt durch Vermittlung der Kniehebellenker 13 und 14 eine
Lösung der Mitnehmerbacken 10,11 und 12 von
der Innenfläche der Bremstrommel 8. Wenn jedoch die Hubdrehung der Antriebswelle 6
aufhört und eine geringe Rückwärtsbewegung eintritt, zwingt der Arm 17 den Lenker 16 nach
außen, wodurch eine Spreizung des Kniehebels und mithin eine feste Anpressung der
Mitnehmerbacken 10, 11 und 12 an die Bremstrommel
8 erfolgt, wodurch eine weitere Rückwärtsdrehung der Antriebswelle und ein Absinken
der Last verhindert wird.
Wenn -jedoch ein Senken, gleichgültig ob mit oder ohne Last, erwünscht ist, wird der Kurbelarm
22 von der Welle 6 abgenommen und auf die Welle 57 gesteckt. Diese Welle wird dann
etwas entgegen dem Uhrzeigersinn gedreht, so daß der Hebel 55 die Lenker 54, den Kreuzkopf
48 nach unten preßt und die Feder 50 spannt, welche eine elastische Stütze für die als
Ganzes bewegliche leichtere Feder 47 bildet. Diese Spannung der Feder 50 gestattet eine
Ausdehnung der Feder 47, wodurch die von letzterer auf den Kugelkopf 42 des Hebels 41
ausgeübte Kraft verringert wird, so daß eine allmähliche Lösung der Bremsbänder von der
Trommel stattfindet und eine Rückwärtsdrehung der Antriebswelle 6 und mithin auch
der Windentrommel 7 ermöglicht wird, so daß die Last allmählich sinkt. Wenn zu irgendeinem
Augenblick einer solchen Umkehrbewegung der Antriebswelle 6 der Arbeiter den Druck auf
den Handhebel 22 verringert, findet eine Momentanausdehnung der Feder 50 statt, welche
ihre Kraft auf die Feder 47 überträgt, die ihrerseits den Hebel 42 wiederum zur Anlegung
der Bremsbänder und mithin zur Festhaltung der absinkenden Last zwingt. Diese Vorrichtung
ermöglicht es daher dem Arbeiter, das Sinken der Last durch Betätigung der Handkurbel
22 zu überwachen, falls diese auf die Welle 57 der Bremslösevorrichtung gesteckt ist.
Wenn der Arbeiter die Handkurbel während des Absenkens der Last freigibt, bewirkt der oben
beschriebene Mechanismus einen sofortigen Stillstand des Absenkens. Wenn jedoch der
Arbeiter auf die Handkurbel 22 beim Lösen der Bremsen eine zu starke Kraft ausübt, würde
ein zu rasches Absinken der Last stattfinden. Dies wird, durch den Fliehkraftregler ver-
hindert, welcher durch Vermittlung der Hilfstrommel 60 auf die Bandbremse einwirkt. Der
Fliehkraftregler umfaßt die Kupplungsglieder 64,65, welche an ihrem benachbarten Ende
drehbar auf Zapfen 66 bzw. 67 gelagert sind, die in der kreisförmigen Nabe der Bremstrommel
8 verankert sind. Die entgegengesetzten Enden der Kupplungsglieder 64 und 65 sind
mit den beiden Schenkeln 68 bzw. 69 eines Kniehebels drehbar verbunden, deren Kniegelenk
sich bei 70 befindet. Ein Fliehgewicht 71 ist im Innern der Hilfstrommel 60 angeordnet
und mit einem Ansatz 72 gelenkig mit dem Zapfen 70 des Kniehebels verbunden. Das
Gewicht kann gewünschtenfalls mit einer Führungsnut 73 versehen sein, welche in radialer
Richtung zur Achse der Antriebswelle 6 verläuft, während die Nabe der Bremstrommel
mit einem Führungsstift 74 versehen sein kann, der gleitbar in die Führungsnut 73 des Gewichtes
eingreift.
Das Gewicht 71 hat vorzugsweise gekrümmte Kanten, die im wesentlichen konzentrisch zur
Innenfläche der Trommel, jedoch mit hinreichendem Spielraum von den Kupplungsgliedern 64 und 65 verlaufen, um eine freie
Bewegung derselben zu gestatten. Der mittlere Teil des Gewichtes ist ferner mit einem zylindrischen
Ausschnitt 75 versehen, der die Nabe 9 der Bremstrommel umgibt, so daß letztere als
Radialführung für das Gewicht dient. Wenn bei Bedienung der Vorrichtung der Arbeiter die
Handkurbel 22 auf die Welle 56 steckt und letztere in einer Richtung dreht, durch welche
die Bremsbänder 23 und 24 gelöst werden, verursacht das Gewicht der Last eine Drehung
der Antriebswelle 6 in umgekehrter Richtung, wodurch auch die Bremstrommel in dieser
umgekehrten Richtung gedreht wird. Da die Kupplungsglieder 64 und 65 mit der Bremstrommel
8 verbunden sind, werden sie durch die Zentrifugalkraft nach außen geworfen und gelangen in Eingriff mit der Innenfläche der
Hilfstrommel 60. Die Umkehrdrehung der Bremstrommel verursacht ferner ein Abschleudem
des Gewichtes 71 in radialer Richtung nach außen, so daß der Kniehebel gespreizt
wird und die Kupplungsglieder 64 und 65 stärker gegen die Innenfläche der Hilfstrommel
60 angepreßt werden, wodurch eine Drehbewegung derselben bewirkt wird, so daß sich
der Anschlag 63 gegen die Nase 30 des Bremsbandes 23 anlegt und letzteres auf die Bremstrommel
8 angezogen wird.
Die Bremsbewegung des Bandes 23 wird' durch die nachgiebige Spreizfeder 29 ermöglicht,
welche normalerweise die Arme 26 und 27 auseinanderzwängt und mithin auch die oberen
Enden der Bremsbänder 23 und 24.
Die Kupplungsglieder 64 und 65 sind gewünschtenfalls durch eine Zugfeder 76 verbunden,
welche eine wirksame Berührung mit der Hilfstrommel 60 so lange verhindert, bis die Bremstrommel eine der gewünschten vorbestimmten
Geschwindigkeit naheliegende Umdrehungsgeschwindigkeit aufweist. ■
Claims (2)
1. Antriebsvorrichtung mit Bremsregler für Hebezeuge, bei welcher ein Fliehkraftregler
auf eine von Hand zu lüftende Bandbremse arbeitet, dadurch gekennzeichnet, daß die lose auf der Antriebswelle sitzende
Trommel (60) für das Fliehgewicht (71,64,65)
Ansätze (62,63) hat, welche gegen Nasen (31. 3°) des Bremsbandes (23, 24) anstoßen.
2. Antriebsvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen dem
geteilten Bremsband (23, 27 bzw. 24, 26) eine Spreizfeder (29) sitzt.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
BERLTN* GEDIirCKT IN DER nm
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| US536116XA | 1927-12-24 | 1927-12-24 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE536116C true DE536116C (de) | 1931-10-20 |
Family
ID=21985421
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEL73705D Expired DE536116C (de) | 1927-12-24 | 1928-12-20 | Antriebsvorrichtung mit Bremsregler fuer Hebezeuge |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE536116C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE10305434B4 (de) * | 2002-12-19 | 2006-11-30 | Sew-Eurodrive Gmbh & Co. Kg | Adapter und Getriebemotor |
-
1928
- 1928-12-20 DE DEL73705D patent/DE536116C/de not_active Expired
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE10305434B4 (de) * | 2002-12-19 | 2006-11-30 | Sew-Eurodrive Gmbh & Co. Kg | Adapter und Getriebemotor |
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