DE535099C - Stangengreifer fuer Schuettgut - Google Patents

Stangengreifer fuer Schuettgut

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DE535099C
DE535099C DEN30996D DEN0030996D DE535099C DE 535099 C DE535099 C DE 535099C DE N30996 D DEN30996 D DE N30996D DE N0030996 D DEN0030996 D DE N0030996D DE 535099 C DE535099 C DE 535099C
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DE
Germany
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gripper
closing
rope
bar
side arms
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Expired
Application number
DEN30996D
Other languages
English (en)
Inventor
Paul Neffendorf Gen Gaertner
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NAAMLOOZE VENNOOTSCHAP HAVENBE
Original Assignee
NAAMLOOZE VENNOOTSCHAP HAVENBE
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Publication date
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Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B66HOISTING; LIFTING; HAULING
    • B66CCRANES; LOAD-ENGAGING ELEMENTS OR DEVICES FOR CRANES, CAPSTANS, WINCHES, OR TACKLES
    • B66C3/00Load-engaging elements or devices attached to lifting or lowering gear of cranes or adapted for connection therewith and intended primarily for transmitting lifting forces to loose materials; Grabs
    • B66C3/12Grabs actuated by two or more ropes

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Load-Engaging Elements For Cranes (AREA)

Description

DEUTSCHES REICH
AUSGEGEBEN AM 7. OKTOBER 1931
REICHSPATENTAMT
PATENTSCHRIFT
M 535099 KLASSE 35 b GRUPPE 6
Stangengreifer für Schüttgut Patentiert im Deutschen Reiche vom 8. Oktober 1929 ab
An einen Greifer für Schüttgut werden, besonders dann, wenn es sich um schweres und grobstückiges Gut, wie schwere, brokkige Erze, handelt, gleichzeitig folgende Anforderungen gestellt: geringes Eigengewicht; große Greifweite; große Schließkraft; volles Greifen trotz des geringen Eigengewichts, auch bei ungünstigen Verhältnissen, z. B. bei flacher Oberfläche des Schüttguthaufens, selbst bei schweren, brockigen Erzen; geringe Bauhöhe in geschlossenem, und in offenem Zustande, um Reste unter Decks zusammenscharren zu können; Bewegung der Greiferschneiden beim Öffnen und Schließen auf einer möglichst geraden, waagerechten Linie; Fortfall empfindlicher Konstruktionsteile, wie Zahnsegmente; gleichmäßige Belastung der Greiferseile; Schonung der Seile.
Man hat nun schon auf die verschiedenste Weise versucht, möglichst viele dieser Bedingungen gleichzeitig zu erfüllen. So hat man, um eine größere Öffnungsweite des Greifers zu erzielen, die Seitenarme von Stangengreifern etwa so lang wie die Schließstange gemacht, jedoch eine für die Schließbewegung ungünstige waagerechte Lage der Schließseilkomponente bei geöffnetem Greifer beibehalten, so daß man die größte Öffnungsweite des Greifers doch nicht ausnutzen konnte. Statt dessen hat man ähnliche Greifer auch schon mit Schließseilführungen ausgerüstet, deren Seilzugkomponente bei Offenstellung des Greifers nach oben gerichtet ist.
Dieser Versuch führt aber nur zu Greifern mit geringer Schließkraft in geschlossenem Zustande, wie sie z. B. im Erzumladebetrieb nicht verwendbar wären.
Die Erfindung besteht nun darin, bei Stangengreifern für Schüttgut die Seitenarme der Greiferschalen mit ihren Gelenkenden über die Angriffspunkte der Schließseile an den Seitenarmen hinaus zu verlängern und gleichzeitig die Schließseile derart zu führen, daß die Schließseilkomponente bei Offenstellung des Greifers nach oben, bei Schließstellung des Greifers dagegen waagerecht gerichtet ist.
Man erreicht hierdurch eine besonders große Öffnungsweite des Greifers, wie sie beispielsweise im Schiffsumladebetrieb verlangt wird, um auch Ladungsreste unterhalb von Decks und Zwischendecks noch zu erfassen. Gleichzeitig wird aber insbesondere noch erreicht, daß dieser Greifer bei jeder Stellung jeweils "die günstigste Richtung der durch die Schließseile geschaffenen Zugkraft besitzt. Er hat durch die waagerechte Richtung der Schließseilkomponente beigeschlossenem. Greifer eine besonders hohe Schließkraft, und die nach oben gerichtete Schließseilkomponente bei geöffnetem Greifer gestattet, diesen sich bis zur vollen Ausnutzung seiner Greifweite, bis zur waagereqhten Lage seiner Arme, öffnen zu lassen. Selbst ein Öffnen über diese Stellung hinaus stört bei diesem Greifer die Schließbewegung nicht, weil der von den Schließseilen ausgeübte Zug nach
*) Von dem Patentsucher ist als der Erfinder angegeben worden:
Paul Neffendorf gen. Gaertner in Viaardingen, Holland.
oben gerichtet ist. Man kann also sogar z. B. die sonst üblichen besonderen Anschläge, die die Öffmingsbewegung des Greifers begrenzen sollen und in der Regel die Ursache des Ent-Stehens von starken, nachteiligen Stoßen und Erschütterungen des Greifers ;und der ihn tragenden Konstruktionsteile sind, fortfallen lassen.
Dieser Grundgedanke 'der Erfindung, einen ίο Greifer zu schaffen, der sich gewissermaßen während der Offnungsbewegung selbsttätig aus einem Greifer mit waagerecht gerichteter Schließseilkomponente in einen solchen mit nach oben gerichteter Schließseilkomponente umwandelt und umgekehrt, wird ■erfindungsgemäß dadurch erreicht, daß das die beiden Angriffspunkte des Schließseils an den Greif er Seitenarmen miteinander verbindende Schließseiltrum über Seilrollen geführt ist, die das Schließseil bei geöffnetem Greifer in der Greifermitte hochhalten. Zweckmäßig werden die Seilrollen, über die das Schließseil geführt ist, so angeordnet, daß sie sich beim Schließen des Greifers senken und bei seinem Öffnen entsprechend heben.
Die Erfindung betrifft ferner die Anordnung eines die Öffnungsbewegung des Greifers einleitenden, an sich bekannten Kniehebelpaares, an dessen gemeinsamen Gelenkpunkt das Hubseil des Greifers angeschlossen ist; er wirkt so lange öffnend auf den Greifer, bis er sich durch das Eigengewicht der Schalen und der verlängerten Greiferseitenarme vollends öffnet. Eine besondere. Öffnungskraft und Öffnuhgsarbeit ist hierbei nicht erforderlich.
Dabei wird das Schließseil erfindungsgemäß zwischen den beiden Angriffspunkten an den Seitenarmen über den Gelenkpunkt des Kniehebelpaares geführt. Man läßt also den gemeinsamen Gelenkpunkt der Kniehebel die Seilrolle oder Seilrollen tragen, die das Schließseil oder die Schließseile des geöffneten Greifers in der Greifermitte hochheben. Bei allen Ausführungsformen nach der Erfindung wird verhütet, daß das bei geöffnetem Greifer lose hängende Schließseil (bzw. eine Mehrzahl derselben) durchhängt und durch das Schüttgut verschmutzt wird; es wird also ein Zustand verhütet, der bekanntlich zu ■ungewöhnlich hohem Seilverschleiß zu führen pflegt.
Der Greiferkopf, der erfindungsgemäß auch den Schließseilausgleicher tragen kann, setzt sich beim Öffnen des Greifers auf die durch das Hubsejl abgestützten Knickpunkte des Kniehebelpaares auf, so daß er bei geöffnetem Greifer unmittelbar vom Hubseil getragen wird. Diese Ausbildung des Greiferkopfes kann in der verschiedensten Form .erfolgen; so kann z. B. der Greiferkopf mit besonderen Armen oder Anschlägen versehen sein, die sich bei der gewünschten Lage auf die die Kniehebelknickpunkte verbindende Achse auflegen.
Um auch noch nach dem Kuppeln des Greiferkopfes mit dem Hubseil ein weiteres Öffnen des Greifers zu ermöglichen, wird erfindungsgemäß zwischen den unteren Stangenenden und den Greiferschalen oder zwischen den oberen Stangenenden und dem Greiferkopf eine Gleit- oder Gelenkführung vorgesehen. Die gleiche Wirkung könnte auch z. B. durch eine axiale Federung der Schließstangen, die natürlich begrenzt sein müßte, erreicht werden.
Die Erfindung ermöglicht bei richtiger Wahl der Hebellängen und richtiger Lagenanordnung der Drehpunkte zueinander die Gewährleistung für einen nahezu geradlinigen waagerechten Lauf der Greiferschneiden beim Öffnen und Schließen des Greifers, auch beim schwebenden Greifer.
Beachtenswert ist, daß der neue Greifer im geöffneten Zustand 'eine geringere Gesamthöhe besitzt als in geschlossenem Zustande.
Die Bauart des Greifers gestattet es, den Greifer noch in der Luft völlig offen laufen zu lassen, ohne daß sich die - Schneiden erst aufsetzen müssen und hierbei unnötigerweise und mit der Wirkung einer schlechten Füllung das Schüttgut nach außen hin schieben. Es kommt hierdurch neben besserer Füllung des Greifers auch noch eine wesentliche Schonung des Laderaumbodens zustande. Diese Verhütung von Bodenschäden wird noch unterstützt durch die bereits erwähnte Bewegung der Schalenschneiden auf nahezu waagerechter Bahn.
Abb. ι zeigt den Greifer in Seitenansicht in geschlossenem Zustande, Abb. 2 .eine Stirnansicht des geschlossenen Greifers. Abb. 3 zeigt den geöffneten Greifer, Abb. 4 eine Draufsicht auf das Querhaupt oberhalb des Greiferkopfes. Abb. 5 zeigt schematisch die Führung der Schließseile,
In den Abbildungen sind α die Greiferschalen, die die Seitenarme δ tragen. Letztere sind bei c aneinandergelenkt und besitzen eine solche Länge, daß bei geschlossenem Greifer der Gelenkpunkt c etwa in dieselbe Höhe kommt wie die oberen Gelenkpunkte d der Schließstangen e. Letztere greifen bei / an den Greiferschalen an, und zwar unter Zwischenschaltung einer Schlitzführung g. Der Schlitz kann entweder in den Enden der Stangen oder in den Schalen α oder einem Ansatz derselben Hegen.
Ein Kniehebelpaar h greift bei / an den Schließstangen e an. Die Gelenkpunkte k dieser Kniehebel tragen eine Achse.mit mehreren Rollen, von denen eine, I, zur Aufnahme
des Hubseils m dient, welches auf diese Weise den Gelenkpunkt der Kniehebel abstützt, wenn es angezogen ist.
Der Greiferkopf ti besitzt bei d die Gelenkpunkte für den Angriff der Stangen e. Er trägt ferner eine Achse ο mit mehreren Rollen zur Führung des Schließseils oder der Schließseile. Außerdem besitzt der Greiferkopf ti noch zwei Umlenkrollen ρ für die ίο Schließseile, die mit q bezeichnet sind. Die Führung der Schließseile q ist in Abb. 5 besonders dargestellt, wobei die Achse k im Knickpunkt der Kniehebel h in der schematischen Darstellung geknickt gezeigt ist, um die Darstellung zu vereinfachen.
Oberhalb des Greiferkopfes ti ist in die Hubseilem ein Querhaupt/* mit Gelenks eingeschaltet, wodurch erreicht wird, daß sich der Greifer bei losen Schließseilen q leicht von Hand verdrehen läßt.
Der Seilausgleich erfolgt beim Hubseil m durch einen Hebel t (Abb. 3) und beim Schließseil durch einen Hebel a (Abb. 5). Aus den Zeichnungen ist die Wirkung der Schließseile bei geschlossenem Greifer ersichtlich. Bei geöffnetem Greifer bewirkt das Anziehen der Schließseile das Hochknicken der Armeö so lange, bis die Angriffspunkte der Seile q an diesen Armen etwa in Höhe der Achsel liegen, worauf die weitere Bewegung der Schließseile auf Zusammenklappen der Greif erschalen hinwirkt. Die Punkte, an denen die Schließseile q an den Armen b angreifen, liegen, zwischen den Drehpunkten c und den Drehpunkten/ und tragen Achsen ν mit mehreren Rollen, über die das Schließseil nach dem Schema der Abb. 5 geführt ist.
Bei der angegebenen Seilführung ist es möglich, beim Hochziehen des geschlossenen und beladenen Greifers in üblicher Weise Schließseil und Hubseil gleichmäßig zu belasten. Beim Nachlassen des Schließseils bzw. der Schließseile wirkt das Halteseil auf Öffnen der Schalen, indem das Kniehebelpaar die Stangen e nach außen drückt. Hierbei drücken sich die Hebel b, die durch die Seitenarme der Greiferschalen gebildet werden, nach unten durch und wirken von einer gewissen Stellung an durch ihr Eigengewicht so, daß sie die Öffnungsbewegung des Greifers zu Ende führen. Inzwischen stützt sich der Greiferkopf vermittels Anschläge«' auf die Achse k im Knickpunkt der Kniehebel ab, so daß die Stangen e von Knickbeanspruchungen entlastet sind,'sobald die Schlitzführungen/ an den Drehpunkten zwischen Stangen und Greiferschalen wirksam werden. In gänzlich geöffneter Stellung hängt dann der Greifer in der aus Abb. 3 ersichtlichen Weise bei lockerem Schließseil an dem Hubseil m, das gleichzeitig auch den Greiferkopf« unter Vermittlung der Ansätze w abstützt.

Claims (7)

  1. Patentansprüche:
    I. Stangengreifer für Schüttgut, bei welchem die an dem Greiferkopf angelenkten Schließstangen mit den Schalen an ihrer Außenkante gelenkig verbunden· und die Schalen durch fest an ihnen, angebrachte Seitenarme aneinandergelenkt sind, dadurch gekennzeichnet, daß .die Seitenarme (ö) des Greifers mit ihren Gelenkenden (c) über die Angriffspunkte (y) der Schließseile an den Seitenarmen hinaus verlängert sind, und daß im geöffneten Zustande des Greifers die Schließseilkomponente nach oben, im geschlossenen Zustande des Greifers waagerecht gerichtet ist.
  2. 2. Stangengreifer nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das die beiden Angriffspunkte des Schließseils an den Greiferseitenarmen miteinander verbindende Schließseiltrum über Seilrollen geführt ist, die das Schließseil bei geöffnetem Greifer in der Greifermitte hochhalten.
  3. 3. Stangengreifer nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Seilrollen sich berm Schließen des Greifers senken.
  4. 4. Stangengreifer nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch ein an den Schließstangen (e) angreifendes Knieheb elp aar (A), an dessen gemeinsamen Gelenkpunkt das Halteseil (m) des Greifers angeschlossen ist.
  5. 5. Stangengreifer nach Anspruch 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß der gemeinsame Gelenkpunkt der Kniehebel die Seilrolle trägt, die zum Hochheben des Schließseils des geöffneten Greifers in der Greifermitte dient.
  6. 6. Stangengreifer nach einem der Ansprüche ι bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß der Schließseilausgleich im Greiferkopf liegt.
  7. 7. Stangengreifer nach einem der Ansprüche ι bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß in dem Hebelsystem des Greifers die Hebellängen und die Lagenanordnung der Drehpunkte zueinander derart gewählt sind, daß ein nahezu geradliniger waagerechter Laufweg der Greiferschneiden beim Öffnen und Schließen des Greifers zustände kommt.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen
DEN30996D 1929-10-08 1929-10-08 Stangengreifer fuer Schuettgut Expired DE535099C (de)

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