DE534775C - Regelbare Wirbelstrombremse fuer die Spulenspindeln von Spinn- und Zwirnmaschinen - Google Patents

Regelbare Wirbelstrombremse fuer die Spulenspindeln von Spinn- und Zwirnmaschinen

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DE534775C
DE534775C DES95709D DES0095709D DE534775C DE 534775 C DE534775 C DE 534775C DE S95709 D DES95709 D DE S95709D DE S0095709 D DES0095709 D DE S0095709D DE 534775 C DE534775 C DE 534775C
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DES95709D
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    • DTEXTILES; PAPER
    • D01NATURAL OR MAN-MADE THREADS OR FIBRES; SPINNING
    • D01HSPINNING OR TWISTING
    • D01H7/00Spinning or twisting arrangements
    • D01H7/02Spinning or twisting arrangements for imparting permanent twist
    • D01H7/24Flyer or like arrangements
    • D01H7/44Drag arrangements for bobbins or flyers

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Dynamo-Electric Clutches, Dynamo-Electric Brakes (AREA)

Description

  • Regelbare Wirbelstrombremse für die Spulenspindeln von Spinn- und Zwirnmaschinen Die Erfindung betrifft eine Weiterausbildung der den Gegenstand des Hauptpatents bildenden, insbesondere für die Spulenspindeln von Spinn-und Zwirnmaschinen bestimmten regelbaren Wirbelstrombremse, bei der zur Erzielung einer Grundbremsung eine zusätzliche mechanische Bremse (z. B. eine Luftflügel- oder Flüssigkeitsbremse) angeordnet ist.
  • Zweck der Erfindung ist, eine möglichst gedrängte -Bauart und günstige Raumverteilung für solche Bremsen zu schaffen.
  • Nach der Erfindung wird das dadurch erreicht, daß die Erregerspule der Wirbelstrombremse auf einem der beiden Polschenkel sitzt. Dabei kann erfindungsgemäß der die Erregerspule tragende Polschenkel gegenüber dem freien Polschenkel einstellbar sein, so daß sich die Bremswirkung durch .Änderungen des Luftspaltes auf den gewünschten Wert einstellen läßt, z. B. zwecks Ausgleichens kleiner Ungenauigkeiten bei den einzelnen Wirbelstrombremsen der Spinn- oder Zwirnstellen einer Maschine.
  • Die Anordnung der Erregerspule auf einem der beiden Polschenkel erlaubt es, die ganze Wirbelstrombremse geschützt unterhalb der Spulenbank anzuordnen, so daß sie bei der Bedienung nicht stört und keinen Beschädigungen ausgesetzt ist. Insbesondere ergibt sich aber in Verbindung mit einer zusätzlichen Luftflügelbremse eine besonders günstige Ausnutzung des zur Verfügung stehenden Raumes.
  • Die Zeichnung gibt ein Ausführungsbeispiel für die Erfindung, und zwar einen Querschnitt durch eine Spulenbank.
  • Die zum Aufheben- der Spule 9 dienende Spindel 2 trägt am unteren Ende eine Bremsscheibe 3, die beispielsweise aus Kupfer besteht und die in einem Schlitz des Wirbelstrombremsmagneten 4 läuft. Die Anordnung ist dabei so getroffen, daß die Erregerspule 7 auf einem der beiden Polschenkel sitzt, und zwar vorteilhaft auf dem, der senkrecht zur Scheibe 3 steht. Dieser Polschenkel 5 kann zur Veränderung des Schlitzes für die Scheibe 3 im Bügelstück des Wirbelstrombremsmagneten 4 verstellt werden. Zu seiner Sicherung dient beispielsweise eine Feststellschraube 6.
  • An der Spindel 2, vorzugsweise an der Bremsscheibe 3, ist noch eine zusätzliche mechanische Bremse zur Erzeugung einer Grundbremsung angeordnet, z. B. Flügel 8, die gleichzeitig zur Kühlung der Bremsscheibe oder auch des Elektromagneten dienen.
  • In den meisten Fällen wird man, insbesondere bei Anordnung einer mechanischen Grundbremsung, mit dem Bremsscheibendurchmesser innerhalb der Spulenbankteilung bleiben. Es lassen sich jedoch auch in einfacher Weise größere Scheibendurchmesser anwenden, wenn man, wie es z. B. für den Einbau von Spindeleinzelantriebsmotoren in Spinnxhxschinen bekannt ist, die Bremsscheiben benachbarter Spulen in der Höhe gegeneinander versetzt anordnet. Es genügt hierbei, z. B. unter die Bremsscheibe und die Befestigungsfläche der Wirbel strombremse jeder zweiten Spule Unterlegscheiben von entsprechender Dicke zu legen. Durch eine solche Anordnung wird die Wirbelstrombremse nicht nur für Spulenbänke mit sehr kleiner Teilung brauchbar, sondern die Bremswirkung wird auch durch die sich überdeckenden, einander entgegengesetzt laufenden Scheiben erhöht.

Claims (2)

  1. PATENTANSPRÜCHE: x. Regelbare Wirbelstrombremse, insbesondere für die Spulenspindeln von Spinn-und Zwirnmaschinen, nach dem Patent 5o4 9o=, dadurch gekennzeichnet, daß die Erregerspule der Wirbelstrombremse auf einem der beiden Polschenkel sitzt.
  2. 2. Wirbelstrombremse nach dem Anspruch r, dadurch gekennzeichnet, daß der die Erregerspule (7) tragende Polschenkel (5) gegenüber dem freien Polschenkel einstellbar ist.
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