AT120627B - Wirbelstrombremse für Spul- und Zwirnmaschinen. - Google Patents
Wirbelstrombremse für Spul- und Zwirnmaschinen.Info
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Description
<Desc/Clms Page number 1>
Wirbelstrombremse für Spul- und Zwirnmaschinen.
Bei Spinn-und Zwirnmaschinen mit"geschleppter"Spule kommt es darauf an, den vom
Flügel zur Spule laufenden Faden mit einer bestimmten. gleichmässigen, der Gattung des
Garnes entsprechenden Kraft zu spannen, unabhängig von der jeweiligen Grösse des Durch- messers der Spulenwicklung. Die Reibung im Spulenlager reicht hiezu nicht aus, da diese wohl proportional dem zunehmenden Gewichte der Spule, aber nicht proportional dem Wicklung- radius wächst ; auch kann das Spulengewicht an und für sich unzureichend sein.
Es muss demnach am Umfange der Spule oder eines mit der Spule verbundenen Tellers eine zusätzliche veränderbare bremsende Kraft erzeugt werden. Dies kann in bekannter Weise durch mechanische, elektrische, elektromagnetische oder Wirbelstrombremsen geschehen.
Bei letzteren ist die Anordnung so getroffen, dass eine aus elektrisch gut leitende Metall bestehende Scheibe zwischen den Polen eines oder mehrerer permanenter oder Elektromagnete ròtiert. Bei Verwendung von Elektromagneten wird durch Regulierung des Erregerstromes ein veränderliches Feld zwisxhen den Magnetpolen erzeugt, wodurch die so in der Scheibe entstehenden Wirbelstrome ihre Stärke und somit ihre bremsende Wirkung auf die Scheibe verändern, welche Wirkung eben zur gleichmässigen Spannung des Fadens benutzt wird.
Diese Art der Regulierung, welche vorzugsweise gleichzeitig für alle Spindeln einer Maschine verwendet - wird (Gesamtregulierung) genügt aber im Spinnprozess nicht und es ist notwendig, jede Spindel für viele regulieren oder justieren zu können (Einzelregulierung).
Den Gegenstand vorliegender Erfindung bildet eine Konstruktion, welclie-sowohl für die Gesamt-als auch Einzelregulierung verwendet werden kann.
In der Zeichnung ist in Fig. 1 ein Aufriss im Schnitt, in Fig. 2 ein Grundriss und in Fig. 3 ein Aufriss mit Schnitt der Anordnung dargestellt.
Der vom Flügel Cl zur Spule b laufende Faden c treibt letztere, welche mit der bei cl gelagerten Seheibe f verbunden ist. Diese rotiert zwischen den Polen y eines oder mehrerer permanenter oder Elektromagnete.
Die Regulierung der Wirkung dem Wirbelströme erzeugenden Magneten erfolgt dadurch. dass jeweils das ganze Feld oder nur ein Teil des Feldes auf den Teller f wirkt ; dies geschieht durch eine mit beliebigen Mitteln bewirkte Verschiebung des oder der Magnete gegen- über dem Teller f. Es ist eine Anordnung gezeichnet, bei welcher ein Magnet um eine beliebig angeordnete Achse gedreht werden kann.
Bei Anwendung mehrerer Magnete kann die Wirkung der Wirbelströme dadurch geregelt werden, dass der Winkel a, unter dem die Magnete zueinander stehen, durch konzentrierte Verschiebung eines oder mehrerer Magnete gegeneinander verändert wird.
Schliesslich kann die Feldwirkung dadurch reguliert werden. dass die Grösse des Spaltes h zwischen den Polen g und dem Teller f bei einem oder mehreren zu einer Spindel gehörigen Magneten verändert wird. Gezeichnet ist eine Anordnung, bei welcher ein Magnetpol als Schraube ausgebildet ist, durch deren Drehung die Grösse des Spaltes h verändert wird.
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Claims (1)
- PATENT-ANSPRÜCHE : 1. Wirbelstrombremse für Spinn-und Zwirnmaschinen, bei welchen die Bremsscheibe zwischen den Polen eines oder mehrerer Magnete liegt, dadurch gekennzeichnet, dass die <Desc/Clms Page number 2> EMI2.1 EMI2.2
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| AT120627T | 1929-03-20 |
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| AT120627B true AT120627B (de) | 1931-01-10 |
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| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| AT120627D AT120627B (de) | 1929-03-20 | 1929-03-20 | Wirbelstrombremse für Spul- und Zwirnmaschinen. |
Country Status (1)
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| AT (1) | AT120627B (de) |
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1929
- 1929-03-20 AT AT120627D patent/AT120627B/de active
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