AT134839B - Vorrichtung zur Verbesserung der Kapazitätssymmetrie vieladriger Kabel. - Google Patents
Vorrichtung zur Verbesserung der Kapazitätssymmetrie vieladriger Kabel.Info
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Description
<Desc/Clms Page number 1> Vorrichtung zur Verbesserung der Kapazitätssymmetrie vieladriger Kabel. Eine Ursache der Kapazitätsunsymmetrie in vieladrigen Kabeln ist bekanntlich die Ungleichheit der Zugspannungen, mit welchen die miteinander zu verseilenden Adern in die Verseilung eintreten. Die Ungleichheit wird hauptsächlich durch die Ungleichheit der Bremsung der Ablaufspulen hervorgerufen und es ist bekannt, dass die Ablaufspulen aus diesem Grunde möglichst gleich stark gebremst werden müssen. Es ist aber auch bekannt, dass einer wirksamen Abgleichung der Zugspannungen durch Verbesserung der Spulenbremsung Grenzen gezogen sind, weil die Grösse der Zugspannung nicht allein von der Bremskraft abhängt und sich während des Verseilvorganges auch unabhängig von der Spulenbremsung ändert. Die Ablaufspule wird durch die abgezogene Ader in Bewegung gesetzt. Die Ader ist lagenweise, Windung an Windung, auf die Spule gewickelt und ihr Ablaufpunkt wandert längs einer Erzeugenden der ruhend gedachten, kreiszylinderförmigen Wickelungsoberfläche zwischen den beiden Spulenflanschen hin und her. Der durchbohrte Joehzapfen, durch den hindurch die Ader zum Verseilpunkt geführt wird, liegt in der zur Spulenachse senkrechten Symmetrieebene der Spule. Der Abstand zwischen Ablaufpunkt und Jochzapfen schwankt infolgedessen während des Verseilvorganges zwischen einem kleinsten (Ablaufpunkt in der Mitte) und einem grössten (Ablaufpunkt an einer der Flanschen) Wert ; in gleichen Perioden schwankt die Umlaufgeschwindigkeit der Spule und damit die Grösse der Bremskraft. Befindet sich der Ablaufpunkt in der Symmetrieebene, dann verlässt die Ader die Spule in dieser zur Spulenachse senkrechten Ebene und die Zugspannung ist der Spulenbremskraft gleich. In allen andern Lagen der ablaufenden Ader ist dagegen die Zugspannung grösser, sie ist so gross, dass ihre wirksame Komponente gerade hinreicht, die Bremskraft zu überwinden. Der die Ablaufspulen tragende Verseilkorb rotiert während des Verseilvorganges um die eigene Achse. Die durch diese Bewegung hervorgerufene Fliehkraft drückt die Ablaufspulen nach aussen und erzeugt hiedurch eine zusätzliche Reibung zwischen je einer Spulenflansche und dem anliegenden Teile des Jochrahmens. Während jeder Umdrehung wird jede Spule mit periodisch zu-und abnehmender Kraft einmal nach der einen, einmal nach der andern Seite hingepresst. Diese zusätzlichen Spulenreibungen rufen in den ablaufenden Adern zusätzliche Zugspannungen von wechselnder Grösse hervor. Neben diesen periodischen, im Prinzip der Spulenanordnung begründeten Störungen, tritt eine ebenfalls unvermeidliche Störung dadurch ein, dass mit Fortschreiten des Verseilvorganges die Zugspannung in der Ader zunimmt, weil der Hebelarm des von der Ader auf die Spule ausgeübten Drehmomentes nach Ablauf je einer Lage der Wicklung auf der Spule um den Betrag des Aderndurchmessers kleiner wird. Diese vier Ursachen einer Veränderlichkeit der Zugspannung wirken insbesondere deshalb nachteilig, weil es unmöglich ist, die von ihnen hervorgerufenen Änderungen für alle miteinander zu verseilenden Adern genau gleichmässig und gleichzeitig abspielen zu lassen. Unregelmässigkeiten in der Lagerung der Ader auf der Ablaufspule stören nicht nur das Verhältnis zwischen Zugspannung und Bremskraft und führen zu unregelmässigen, auch stossweise erfolgenden Änderungen der Zugspannung, sondern beeinflussen auch durch die Änderung der Umlaufgeschwindigkeit der Spule die Bremskraft selbst, wodurch eine zweite Störwirkung derselben Ursache hervorgerufen wird. Die geschilderten Einflüsse sind von der Güte der Spulenbremsung unabhängig, sie sind auch bei der unveränderlich bleibenden Bremskraft einer ideal gedachten, bis jetzt nicht erreichten Spulenbremsung wirksam. Als mechanische Vorgänge sind sie dabei meistens so geringfügig, dass man sie nicht anders, <Desc/Clms Page number 2> als an der ungenügenden Kapazitätssymmetrie erkennt. Bis jedoch diese Messung ausgeführt werden kann, ist die Fertigstellung des Kabels soweit vorgesehritten, dass die Beseitigung des Fehlers nicht mehr möglich ist oder Verlust an Material und Arbeit verursacht. Es ist eine Kabelverseilmaschine vorgeschlagen worden, bei der die Geschwindigkeit und damit auch die Länge der miteinander zu verseilenden Adern untereinander durch eine Ausgleichsvorrichtung ausgeglichen wird. Bei dieser Ausgleichsvorrichtung werden endlose Riemen an bestimmten Stellen durch unter Federwirkung stehende Schuhe gegen die Adern gepresst. Es wird demnach eine Bremswirkung unmittelbar auf die Adern ausgeübt. Gemäss der vorliegenden Erfindung wird durch einstellbare Aderbremsen in der zu verseilenden Ader oder Adergruppe während des ganzen Verseilvorganges eine vorbestimmte unveränderliche Zugspannung von einstellbarer Grösse aufrecht erhalten. Im folgenden werden einige schematische Ausführungsbeispiele geeigneter Adernbremsen beschieben ; allgemein ist die Anwendung einer jeden beliebigen, dem Zweck angepassten Bremsenkonstruktion erfindungsgemäss und es bleibt auch gleichgültig, ob der Bremswiderstand in Form eines Reibungswiderstandes oder in einer andern geeigneten Weise angeordnet wird. Fig. 1 stellt die einfachste Lösung der Aufgabe dar ; zwischen den Backen 1 und 2 einer einfachen Backenbremse wird die Ader 3 vorbeigeführt. Die gewünschte Wirkung erzielt man durch Aneinanderpressen der Backen, z. B. mit einer Schraubenfeder 4, deren Druck durch eine Schraube reguliert wird. In Fig. 2 ist eine Bremse mit zwei kreiszylinderförmigen, mit ihren Zylinderflächen aneinandergepressten Bremsscheiben 6 und 7 zu sehen, sie werden durch die zwischen ihnen vorbeigeführt Ader in Rotation versetzt. EMI2.1
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