DE534103C - Erweiterungsbohrer mit zwei sich selbsttaetig oeffnenden Backenpaaren - Google Patents
Erweiterungsbohrer mit zwei sich selbsttaetig oeffnenden BackenpaarenInfo
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- DE534103C DE534103C DEF69520D DEF0069520D DE534103C DE 534103 C DE534103 C DE 534103C DE F69520 D DEF69520 D DE F69520D DE F0069520 D DEF0069520 D DE F0069520D DE 534103 C DE534103 C DE 534103C
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Classifications
-
- E—FIXED CONSTRUCTIONS
- E21—EARTH OR ROCK DRILLING; MINING
- E21B—EARTH OR ROCK DRILLING; OBTAINING OIL, GAS, WATER, SOLUBLE OR MELTABLE MATERIALS OR A SLURRY OF MINERALS FROM WELLS
- E21B10/00—Drill bits
- E21B10/26—Drill bits with leading portion, i.e. drill bits with a pilot cutter; Drill bits for enlarging the borehole, e.g. reamers
- E21B10/32—Drill bits with leading portion, i.e. drill bits with a pilot cutter; Drill bits for enlarging the borehole, e.g. reamers with expansible cutting tools
- E21B10/325—Drill bits with leading portion, i.e. drill bits with a pilot cutter; Drill bits for enlarging the borehole, e.g. reamers with expansible cutting tools the cutter being shifted by a spring mechanism
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Description
DEUTSCHES REICH
AUSGEGEBEN AM
23. SEPTEMBER 1931
23. SEPTEMBER 1931
REICHSPATENTAMT
PATENTSCHRIFT
KLASSE 5a GRUPPE
Johann Frank in Boryslaw, Polen
Es sind bereits Erweiterungsbohrer für Tiefbohrungen
bekannt geworden, deren zwei sich selbsttätig öffnende Backenpaare in verschiedener
Höhe, jedoch in zwei zueinander rechtwinkeligen Hauptebenen angeordnet sind. Ferner sind Erweiterungsbohrer nicht mehr
neu, deren zu den Nabenoberflächen tangentiale Seitenwände an den Unterflächen von
auswechselbaren Widerlagsplatten anliegen.
Schließlich ist es auch bekannt, Erweiterungsbohrer zu bauen, deren Backen mit keilförmigen
Ausnehmungen versehen sind, in welche federbelastete Stangen eintreten.
Bisher war es bei aus einem Stück hergestellten Hülsen derartiger Erweiterungsbohrer
nicht möglich, die einzelnen Teile mittels einer von unten eingeführten, besonderen Stange
mit Endgewinde frei zu machen und dann seitlich herauszuziehen.
Den Gegenstand der vorliegenden Erfindung bildet ein Erweiterungsbohrer, welcher es gestattet,
die einzelnen Teile in einfacher und sicherer Weise gegeneinander unverschiebbar
zu machen und doch bei Bedarf mittels einer von unten eingeführten, besonderen Stange
mit Endgewinde frei zu machen und seitlich herauszuziehen.
Das Neue der Erfindung besteht darin, daß die untere Stützplatte des Backenpaares mittels
eines Stiftes unbeweglich gemacht ist, in dessen Innengewinde beim Auseinandernehmen der
Vorrichtung das mit entsprechendem Gewinde versehene Ende einer besonderen, zur Herausnahme
des Stiftes dienenden Stange eingeschraubt wird.
Auf der beiliegenden Zeichnung ist der Erfindungsgegenstand an. dem Ausführungsbeispiel
eines mit zwei Paar Backen versehenen Erweiterungsbohrers dargestellt worden.
Abb. ι stellt den Erweiterungsbohrer im Längsschnitt, und zwar geöffnet,
Abb. 2 im zur Schnittebene der Abb. 1 senkrechten Längsschnitt, ebenfalls geöffnet, dar.
Abb. 3 ist ein Querschnitt nach A-B in Abb. 2, Abb. 4 ein Querschnitt nach C-D in Abb. 1,
Abb. 5 ein Längsschnitt durch, die geschlossenen oberen Backen,
Abb. 6 schließlich, ein Längsschnitt durch die geschlossenen unteren Backen.
Der gemeinsame, zylinderförmige, stählerne Mantel 1 der Vorrichtung ist am oberen Ende
mit dem kegelförmigen Gewindezapfen 2 versehen, mittels dessen der Bohrer am Bohrseil
befestigt werden kann. Die oberen Bohrerbacken 4, 4' besitzen große, widerstandsfähige
Querschnitte und sind in eine Queröffnung von rechteckigem Querschnitt angeordnet. Die
unteren Backen 14, 14' sitzen ebenfalls in einer
rechteckigen Queröffnung im Bohrerkörper, jedoch in einer Hauptebene, die zur Hauptebene der oberen Backen rechtwinkelig steht.
Im Inneren des Mantels 1 ist eine Zentralbohrung von ungleichen Durchmessern vorgesehen.
Die oberen Backen 4, 4' sind um zwei parallele Bolzen 3, 3' drehbar, deren Enden in
parallelen Platten 5, 5' sitzen. Unter den verhältnismäßig schmalen Backennaben 3, 3' ist
der Stützblock 6 angeordnet, der mittels des
mit Innengewinde versehenen Stiftes 7 dem Mantel gegenüber unbeweglich gehalten wird.
Das Innengewinde ist, wie weiter gezeigt wird, zum Auseinandernehmen der Vorrichtung erforderlich.
Beide Backennaben 3, 3' sitzen so nahe aneinander, daß sie sich fast berühren, und sind an den zugewandten Seiten mit keilförmigen
Ausnehmungen 12,12'versehen. Gegen die unteren Ränder dieser Ausnehmungen
drückt der flache, im Führungsblock 8 geführte Kolben 9, dessen oberes Ende 10 rund ist. Infolge
des Drucks der Schraubenfeder n wird der Kolben auf die Ränder der Ausnehmungen
12, 12' (Abb. 5) gedrückt, wodurch die Backen 4, 4' gespreizt werden.
Die Backen 4, 4' sind so gestaltet, daß ihre seitlichen Begrenzungsebenen im gespreizten
Zustande an der Unterfläche des Führungsblocks 8 des Kolbens 9 satt anliegen,
was die Übertragung der beim Arbeiten auftretenden Längskräfte (Schläge) in einer verhältnismäßig
großen Berührungsfläche ermöglicht.
Die unteren Bohrerbacken 14, 14' besitzen
schmale Naben und erweiterte Enden (Abb. 1 und 4). Die Naben sind um einen festen Bolzen
15 drehbar und stützen sich auf einen Stützkloben 16, der in die untere Bohrung der Vorrichtung
von oben eingesetzt wird. Die Naben der Backen 14, 14' sind mit seitlichen, keilförmigen
Ausnehmungen 19, 19' versehen, in welche die Enden von in einem Führungsblock 17 geführten schrägen Druckstangen 18,
18' eintreten. Der Führungsblock 17 kann mittels eines durchzusteckenden Stiftes unbeweglich
gemacht werden. Auf die oberen Enden der Stangen 18, i8' drückt ein Kolben 20,
der unter der Wirkung der Druckfeder 21 steht, welche sich mit ihrem oberen Ende gegen den
mit Innengewinde versehenen Stift 7 legt.
In der geschlossenen BackensteEung (Abb. 6)
drücken die Stangen 18, 18' auf die Ränder
der Ausnehmungen 19, ig', wodurch ein Spreizen
der Backen 14, 14' zustande kommt. In dieser Lage liegen die seitlichen Backenebenen an der
verhältnismäßig ebenen Grundfläche des Führungsblocks 17 an. Auf diese Weise werden
die Schlagkräfte ohne die Gefahr eines etwa durch allzu große Druckspannungen verursachten
Zerdrückens der Berührungsflächen übertragen.
Zwecks Auseinandernehmens des Erweiterungsbohrers
muß zunächst der Drehbolzen 15 sowie der Stift des Führungsblocks 17 herausgenommen
werden, worauf die Backen 14, 14' nach beiden Seiten herausgezogen werden
können, da ja die Stangen 18, i8' nicht im
Wege stehen. Nachdem dann weiter der Stützkloben 16, der Führungsblock 17 nebst Stangen
18, 18', der Kolben 20 und die Feder 21 herausgenommen
worden sind, wird durch das untere Ende der Bohrung ein besonderer Stab eingeführt,
dessen am Ende vorgesehenes Gewinde dem Innengewinde im Stifte 7 entspricht. Mittels dieses Stabes wird nun der
Stift 7 gefaßt und nach unten herausgezogen, worauf erst der Stützblock 6, die Backen 4, 4'
nebst Plättchen 5, 5', der Kolben 10, Führungsblock 8 sowie Schraubenfeder 11 entfernt
werden können. '
Das Zusammenlegen der Vorrichtung erfolgt in umgekehrter Reihenfolge.
Claims (1)
- Patentanspruch :Erweiterungsbohrer mit zwei sich selbsttätig öffnenden, in verschiedener Höhe, jedoch in zueinander rechtwinkeligen Hauptebenen angeordneten Backenpaaren, deren zu den Nabenoberflächen tangentiale Seitenwände an den Unterflächen von Widerlagsplatten anliegen, dadurch gekennzeichnet, daß die untere Stützplatte des oberen Backenpaars mittels eines Stiftes (7) unbeweglich gemacht ist, in dessen Innengewinde beim Auseinandernehmen der Vorrichtung das mit entsprechendem Gewinde versehene Ende einer besonderen, zur Herausnahme des Stiftes dienenden Stange eingeschraubt wird.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEF69520D DE534103C (de) | 1929-10-27 | 1929-10-27 | Erweiterungsbohrer mit zwei sich selbsttaetig oeffnenden Backenpaaren |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEF69520D DE534103C (de) | 1929-10-27 | 1929-10-27 | Erweiterungsbohrer mit zwei sich selbsttaetig oeffnenden Backenpaaren |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE534103C true DE534103C (de) | 1931-09-23 |
Family
ID=7111144
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEF69520D Expired DE534103C (de) | 1929-10-27 | 1929-10-27 | Erweiterungsbohrer mit zwei sich selbsttaetig oeffnenden Backenpaaren |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE534103C (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US2663546A (en) * | 1951-02-09 | 1953-12-22 | Archer W Kammerer | Rotary drill bit and cutter |
| DE2652366A1 (de) * | 1976-11-17 | 1978-05-18 | Heinrich Liebig | Hinterschnitt-bohrwerkzeug |
-
1929
- 1929-10-27 DE DEF69520D patent/DE534103C/de not_active Expired
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US2663546A (en) * | 1951-02-09 | 1953-12-22 | Archer W Kammerer | Rotary drill bit and cutter |
| DE2652366A1 (de) * | 1976-11-17 | 1978-05-18 | Heinrich Liebig | Hinterschnitt-bohrwerkzeug |
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