DE609394C - Grubenstempel - Google Patents

Grubenstempel

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DE609394C
DE609394C DES108041D DES0108041D DE609394C DE 609394 C DE609394 C DE 609394C DE S108041 D DES108041 D DE S108041D DE S0108041 D DES0108041 D DE S0108041D DE 609394 C DE609394 C DE 609394C
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    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E21EARTH OR ROCK DRILLING; MINING
    • E21DSHAFTS; TUNNELS; GALLERIES; LARGE UNDERGROUND CHAMBERS
    • E21D15/00Props; Chocks, e.g. made of flexible containers filled with backfilling material
    • E21D15/02Non-telescopic props
    • E21D15/06Non-telescopic props with parts joined by a lock, with or without slight axial adjustability
    • E21D15/12Non-telescopic props with parts joined by a lock, with or without slight axial adjustability with locking devices located near head or foot

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mining & Mineral Resources (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • General Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Geochemistry & Mineralogy (AREA)
  • Geology (AREA)
  • Mounting, Exchange, And Manufacturing Of Dies (AREA)

Description

  • Grubenstempel Die Erfindung betrifft Grubenstempel mit einem obenauf sitzenden Gehäuse und einem Keil, der, gegen das Stempelende gesetzt, quer in das Gehäuse eintreibbar ist, um den Stempel in der gegebenen Lage festzustellen bzw. anzukeilen.
  • Es ist nun allgemein bekannt, daß die Beseitigung bereits stehender Stempel nicht nur große Gefahren mit sich bringt, sondern vielfach auch gewisse Schwierigkeiten macht. Der Keil muß bei gewöhnlichen Stempeln mit dem Hammer herausgeschlagen werden; dabei muß der Bergmann damit rechnen, daß, wenn er den Stempel wegnimmt, das Gebirge sofort herunterkommt und ihn erdrückt. Auch kommt es oftmals vor, daß das Gebirge dermaßen schnell nachdrückt, daß der Stempel, auch nachdem der Keil schon hervorgetrieben ist, noch immer feststeht und nicht ohne weiteres beseitigt werden kann.
  • Zweck der Erfindung ist Schaffung eines Grubenstempels, der nicht nur genau so leicht und bequem wie ein gewöhnlicher Stempel gesetzt und angekeilt werden kann, sondern auch leicht und bequem geraubt, d. h. wieder entfernt werden kann, ohne daß der Bergmann sich hierbei in eine unmittelbare Gefahr zu begeben braucht.
  • Mit Rücksicht auf den derzeitigen Stand der Technik muß darauf hingewiesen werden, daß es bereits Stempel gibt, die mit einer besonderen Vorrichtung versehen sind, um den Keil durch Hebeldruck herauszutreiben. Ein Nachteil derartiger Stempel liegt darin, daß, wenn das Gebirge nur einigermaßen stark auf dem Stempel lästet, dann der Keil durch Hebeldruck nicht mehr beweglich ist bzw. bei einem nur langsam möglichen Vorziehen oder Vordrücken des Keiles sich Schwierigkeiten oftmals dadurch ergeben, daß das Gebirge sofort nachdrückt und den Stempel noch immer festhält, auchwenn der Keil schon vollkommen herausgetrieben worden ist.
  • Bereits bekannt sind auch schon zweiteilige Grubenstempel bzw. zusammenklappbare Stempel, deren beide Teile vor dem Setzen erst miteinander verriegelt werden müssen. Erst wenn dies geschehen - ist, kann der Stempelgesetzt und angekeilt werden. Der Nachteil liegt bei diesen Stempeln vor allem darin, daß diese Stempel nicht mit derselben Einfachheit und Leichtigkeit wie gewöhnliche Grubenstempel gesetzt werden können. Andererseits aber haben diese Stempel die Möglichkeit, beim Rauben in sich zusammenzuklappen, nachdem zuvor ihre beiden Teile entriegelt worden sind.
  • Gegenüber diesen schon bekannten Ausführungsformen eines Grubenstempels kann nun für einen Grubenstempel gemäß vorliegender Erfindung der Vorteil geltend gemacht werden, daß er das Merkmal der Einfachheit der Aufstellung eines gewöhnlichen Stempels mit dem Merkmal der Einfachheit des Raubens eines zusammenknickbaren Stempels kombiniert.
  • Hiernach liegt das Neue eines Grubenstempels mit oben aufgesetztem Gehäuse und einem in das Gehäuse (auch Kopfstück genannt) eintreibbaren Keil erfindungsgemäß darin, daß der untere, den entsprechend der Keilneigung abgeschrägten Stempelkopf umfassende Teil des Gehäuses- auf einer Seite offen ist, so daß der Stempel seitwärts mit einer gleitenden Bewegung unter dem Keil hervorgezogen werden kann. Zum Zwecke, den Stempel im Gehäuse auf der offenen Seite desselben zu sichern sieht die Erfindung eine entsprechende Verriegelung vor, deren besonderer Vorzug darin. liegt, daß die Entriegelung erst dann vollständig ist, wenn das Mittel zum Lösen der Verriegelung in die Zugrichtung des daran angeschlossenen Zugmittels (Kette, Seil o. dgl.) gelangt ist. Das Wegnehmen des Stempels bietet keine unmittelbaren Gefahren und auch keine besonderen Schwierigkeiten, denn erstens kann das Umlegen vermittels einer Zugkette oder eines Seiles usw. aus beliebig großer Entfernung geschehen und zweitens ist nur ein verhältnismäßig geringer Kraftaufwand zum Umlegen erforderlich, denn der Stempel kann seitwärts mit einer gleitenden Bewegung unter dem. Keil hervorgezogen werden. Zur Sicherung der Verriegelung sieht die Erfindung noch ein besonderes Mittel vor, z. B. einen Vorstecker, der mit dem Entriegelungshebel durch eine Kette so kurz verbunden ist, daß er den erwähnten Hebel in einer Stellung hält, in welcher das Zugmittel, z. B. ein Zugseil oder eine Zugkette, dem Hebel nicht ohne weiteres angeschlossen werden kann.
  • Weitere Merkmale und Vorzüge der Erfindung ergeben sich aus der nachstehenden Beschreibung einiger Ausführungsbeispiele. Die Zeichnungen stellen dar Fig. i einen Grubenstempel von der Seite gesehen, Fig. 2 denselben Stempel von vorn gesehen, Fig.3 den Stempel wieder von der Seite gesehen, jedoch mit Lage der Teile so wie sie sich ergibt, wenn der Stempel unter dem Keil vorgezogen wird, Fig. 4 und 5 ein anderes Ausführungsbeispiel der Erfindung, Darstellung einmal von der Seite und einmal von vorn gesehen, Fig. 6 und 7 je eine Seiten- und eine Vorderansicht eines noch anderen Ausführungsbeispieles der Erfindung, Fig.8 und 9 ebenfalls je eine Seiten- und eine Vorderansicht eines noch anderen Ausführungsbeispieles der Erfindung.
  • Fig. io und ii je eine Seiten- und eine Vorderansicht eines Gehäuses besonderer Konstruktion. Ein Kopfstück ist hier im Innern des Gehäuses untergebracht. In der Ausführung Fig. i bis 3 besitzt der aus einem Stück Profileisen hergestellte bzw. mit Flanschen 13 versehene Stempel 12 eine schräge Stirnfläche i4. Auf dem längeren Flansch sind nahe der oberen Stirnfläche i4 zwei mit länglichen Schlitzen =6 versehene Augen i5 vorgesehen, hinter denen Verstärkungen z7 liegen. In den Augen sind zwei mit U-förmigem Bügel i9 versehene Hebel i8 schwenkbar- -angelenkt, die sowohl als Verriegelungshebel als auch als Angriffsorgane einer Kette dienen, die den Stempel unter dem Keil vorzieht. Der Bolzen 2o, auf dem die Hebel 18 angeordnet sind, ist durch Augen 15 des Stempels bzw. durch die Schlitze 16 der Augen 15 hindurchgezogen und ist in den Schlitzen 16 frei beweglich. Jeder Hebel 18 besitzt an seinem inneren Ende eine einwärts gerichtete Knagge 2i, die auf der dem Bolzen zugekehrten Seite kreisbogenförmig gestaltet ist. Zum Sichern des Bolzens 2o dienen Splinte und Unterlegscheiben 22 und 23.
  • Auf das Ende des Stempels ist ein Gehäuse 24 gesetzt. Dieses Gehäuse 24 ist oben zum Aufnehmen bzw. Einsetzen eines Kopfstückes 25 hülsenförmig gestaltet. Unterhalb dieses hülsenförmigen Teiles, der als solcher rechteckig oder auch rund gestaltet sein mag, besitzt das Gehäuse die Form eines auf einer Seite offenen Rechteckes solcher Größe, daß das Gehäuse auf das Ende des Stempels aufgesteckt werden kann. In die eine oder in die andere oder auch in beide Seitenteile oder Seitenwangen dieses unteren Teiles des Gehäuses ist ein Bolzen 26 eingesetzt, der durch Anlage gegen die Stirnfläche 14 bzw. gegen die Flanschen 13 verhindert, daß das Gehäuse vom Stempel verlorengehen kann. Auch ist in diesem unteren Teil des Gehäuses ein verschiebbarer Keil 27 untergebracht. Dieser Keil geht durch einen in die Rückwand des Gehäuses eingearbeiteten Schlitz hindurch und ist an den Seitenteilen oder Seitenwangen des Gehäuses durch einen Bolzen 29 gesichert. Das Ende des Bolzens 29 ist mit einer in den Keil seitlich eingearbeiteten Nut 30 in Eingriff gesetzt.
  • Seitlich am unteren Teil des Gehäuses sind Knaggen 31 vorgesehen. Zum Eingriff mit den Flächen 21 der Knaggen z8 sind die Knaggen 31 auf ihrer einen Seite entsprechend abgerundet und ebenso auch an den Enden bei 32, damit für die den Verriegelungshebeln zugehörigen Knaggen der Eingriff sich leicht und bequem herstellen läßt. Die Seitenteile oder Seitenwangen des Gehäuses sind nach vorn ausladend hergestellt und mit einem Ausschnitt 33 versehen, in welchem der mit 34- bezeichnete Nabenteil eines jeden auf dem Bolzen 2o sitzenden Hebels hineinpaßt.
  • Zum Wegziehen des Stempels ist am Bügel i9 ein Kettenglied 35 vorgesehen. Dieses Kettenglied soll zum Anschließen der Kette irgendeiner Zugmaschine dienen. Am Kettenglied 35 ist mittels einer kurzen Kette 17 ein Vorstecker 36 aufgehängt. Indem dieser Vorstecker in ein in der einen Seitenwange des Gehäuses 24 vorgesehenes Loch eingesteckt wird, wird die Knagge 21 von unten her verriegelt und somit dem Hebel 18 eine selbsttätige Bewegung in die Entriegelungsstellung unmöglich gemacht. Die Kette 37 ist absichtlich recht kurz gehalten, damit der Vorstecker erst herausgezogen werden muß, bevor die Kette der Zugmaschine an das Glied 35 angeschlossen werden kann.
  • Das Gehäuse kann aus einem Stück Metallblech entsprechender Stärke hergestellt werden, indem das Blech der Form des Gehäuses entsprechend zusammengebogen wird. In die Seitenteile oder Seitenwangen könnte eine Rinne eingearbeitet werden, um in derselben den Keil zu halten und mit einem längs seiner Oberkante vorgesehenen Flansch zu führen. Zum Zwecke, den Keil gegen vollständiges Herausfallen zu -sichern, könnten zweckentsprechende Anschläge mit vorgesehen werden. Die tragenden Flächen der Stempelkappe und des Keiles sollten möglichst glatt hergestellt werden und vorzugsweise aus gehärtetem Stahl bestehen.
  • Das Setzen des Stempels ist schnell geschehen. Zunächst wird das Gehäuse auf das Stirnende des Stempels aufgesetzt, sofern es nicht schon -zuvor aufgesetzt sein sollte, und dann werden die Hebel in die in Fig. i dargestellte Stellung gebracht, um das Gehäuse auf dem Stirnende des Stempels zu verriegeln. Nun wird der Keil 27 bis zum äußersten herausgezogen und der Stempel mitsamt seinem Kopfstück in Stellung gebracht, wobei, wenn notwendig, noch eine Zwischenlage mit untergelegt und endlich durch Eintreiben des Keiles der Stempel endgültig festgekeilt wird.
  • Um den Stempel wieder wegzunehmen, wird die Kette irgendeiner Zugmaschine an das mit 35 bezeichnete Glied angeschlossen, nachdem zuvor der Vorstecker 36 herausgezogen worden ist. Indem nun mit der Zugmaschine ein Zug auf das Glied 35 ausgeübt wird, wird der U-förmige Bügel =g in eine ungefähr horizontale Lage gebracht, d. h. mit anderen Worten, die Knag.gen 18 werden mit den Knaggen 31 außer Eingriff gebracht. Indem nun weiterhin ein Zug auf das Glied bzw. auf den Bügel =g ausgeübt wird, wird der Zug sich nun unmittelbar auf das obere Ende des Stempels auswirken, und da der Stempel jetzt nicht mehr im Gehäuse verriegelt ist, wird er ohne weiteres unter dem Keil vorgezogen.
  • In der in Fig.4 und 5 dargestellten Ausführungsform der Erfindung ist der Stempel 38 auf seinem vorderen Flansch 4o nur mit einem einzigen Auge 39 versehen. In diesem Auge 39 sitzt drehbar auf einem Bolzen 41 eine Verriegelungsschiene 42. Des weiteren ist dem Auge 39 ein Zugglied q.3 angelenkt, und zwar vermittels eines Bolzens -44. -Der eine Arm des Gliedes 43 besitzt einen über die Verriegelungsschiene 42 greifenden hakenförmigen Fortsatz 45. Die Seitenteile oder Seitenwangen des Gehäuses 46 sind mit überstehenden hakenförmigen Teilen 47 versehen, wozu noch bemerkt sei, daß das Hakenmaul des einen Teiles 47 nach oben und das Hakenmaul des anderen Teiles 47 nach unten gerichtet ist. Die übrigen Teile dieses Stempels sind in ihrer Konstruktion ähnlich den in Fig. i bis 3 dargestellten Teilen. Um eine zufällige ungewollte Entriegelung des Stempels zu verhindern, mag auch hier eine zweckentsprechende Sicherung vorgesehen werden.
  • In der Darstellung Fig. 4 und 5 ist das Gehäuse auf dem Ende des Stempels fest verriegelt. Indem die Zugkette dem Ende des Gliedes 43 angeschlossen wird, nachdem zuvor eine vorhandene Sicherung irgendwelcher Art gelöst worden ist, wird mit dem ersten Zug der Kette das Glied 43 hochgezogen, der hakenförmige Fortsatz 45 mit der Verriegelungsschiene 42 in Eingriff gebracht und letztere zur Drehung in die in Fig. 5 strichpunktiert eingezeichnete Stellung oder doch wenigstens in eine Stellung gezwungen, in welcher sie mit den Knaggen oder Haken-47 außer Eingriff gelangt. So also wird das Gehäuse 46 gegenüber dem Ende des Stempels entriegelt, und mit einem weiteren Zug an der Kette kann nun der Stempel unter dem Keil 48 vor- und aus dem Gehäuse 46 herausgezogen werden. Das Setzen des Stempels geschieht in genau derselben Weise wie das Setzen des in Fig. i bis 3 dargestellten Stempels, indem zuerst das Gehäuse auf dem Stempel verriegelt und dann durch Eintreiben des Keiles das sog. Antreiben des Stempels bewirkt wird.
  • In der Ausführungsform Fig. 6 und 7 ist der Stempel 49 auf seinem vorderen Flansch 51 mit ebenfalls nur einem einzigen Auge 50 versehen. Diesem Auge 5o ist durch den Bolzen 52 ein Glied 53 angelenkt, dessen beide gabelförmig zusammengebogenen Enden 54 hakenförmig gestaltet sind. Auch hier ist dem Glied 53 ein Zug- oder Kettenglied 55 angeschlossen. Die Seitenteile oder Seitenwangen des Gehäuses 56 sind je mit einem Fortsatz bzw. je mit einem nach oben offenstehenden Haken 57 zur Aufnahme einer Verriegelungsschiene 58_ versehen. Die übrigen Teile des Stempels sind in ihrer Konstruktion ähnlich den in Fig. i bis 3 dargestellten. Um ein zufälliges ungewolltes Lösen der Verriegelung zu verhindern, könnte auch bei dieser Ausführungsform des Stempels eine zweckentsprechende Sicherung vorgesehen werden.
  • In Fig. 6 und 7 ist das Gehäuse auf dem Ende des Stempels verriegelt dargestellt. Indem nach bewirkter Lösung einer vorhandenen Sicherung die Zugkette an das Glied 55 angeschlossen und mittels der betreffenden Kette ein Zug auf das Glied 55 und somit auch auf das Glied 53 ausgeübt wird, wird letzteres mit seinen hakenförmigen Enden 54 die Verriegelungsschiene 58 aus den Knaggen oder Haken 57 herausheben. So also wird das Gehäuse 56 gegenüber dem Ende des Stempels entriegelt, und indem nun ein weiterer Zug mittels der Kette ausgeübt wird, kann der Stempel unter dem Keil 59 hervor- und von dem Keil 56 abbewegt werden. Das Setzen des Stempels geschieht in derselben Weise wie das Setzen des in den Fig. i bis 3 dargestellten Stempels, indem zuerst das Gehäuse auf dem Stempel verriegelt und dann zum Antreiben des Stempels der Keil 59 fest eingeschlagen wird.
  • In der in Fig.8 und 9 dargestellten Ausführungsform ist für das auf den Stempel 6o gesetzte Gehäuse 61 ein Teil 62 vorgesehen und dem Gehäuse vorn oben an den Seiten an Zapfen 63 angelenkt. Am Steg des Stempels sind Augen 64. vorgesehen, denen je ein S-förmig gestaltetes Verriegelungsglied 65 angelenkt ist. Die Verriegelungsglieder 65 sind, um sie bewegen zu können, mit Armen 66 versehen. Die hakenförmigen Enden der Verriegelungsglieder werden mit am Gehäuse und am Gehäusevorderteil des Teiles 62 sitzenden Zapfen 66 und 68 in Eingriff gebracht, um Stempel und Gehäuse miteinander zu verriegeln. Die übrigen Teile des Stempels sind in ihrer Konstruktion ähnlich den in den Fig. i bis 3 dargestellten. Auch hier mag irgendeine zweckentsprechende Sicherung vorgesehen werden, um ein zufälliges Lösen der Verriegelung des Stempels zu verhindern.
  • Fig. 8 und 9 veranschaulichen den Stempel fertig gesetzt und angekeilt. Das Gehäuse ist auf dem Ende des Stempels fest verriegelt. Indem die Zugkette den Armen 66 angeschlossen wird und nachdem eine etwa vorhandene Sicherung gelöst worden ist, bewirkt die er5'te unter dem Zug der Kette erfolgende Bewegung der S-förmigen Verriegelungsglieder 65, daß deren hakenförmige Enden mit den Zapfen 67 und 68 außer Eingriff gelangen. So also wird das Gehäuse 61 gegenüber dem Ende des Stempels entriegelt, und indem nun ein weiterer Zug vermittels der Kette ausgeübt wird, wird der Stempel unter dem Keil 69 vor-und aus dem Gehäuse herausgezogen. Der Teil 62 wird hierbei nach oben klappen und dem aus dem Gehäuse heraustretenden Stempel ohne weiteres Raum geben. Das Setzen des Stempels erfolgt in derselben Weise wie das Setzen des in Fig. I bis 3 dargestellten Stempels, indem zuerst das Gehäuse auf dem Stempel verriegelt und danach zum festen Ankeilen des Stempels der Keil 69 eingetrieben wird. In der Ausführung Fig. io und il ist der Stempel 7o mit einem aus einem Blech bzw. aus einer Platte gebogenen und zusammengeschweißten Gehäuse 71 versehen, welches oben ein festes Kopfstück 72 enthält. Kopfstück und Gehäuse bilden hier also eine Einheit. Das Gehäuse ist mit einer schräg nach hinten stehenden Rückwand 73 geschaffen, um dem Kopfstück einen Überhang zu geben. Im übrigen sind die Teile des Stempels in ihrer Konstruktion ähnlich den in Fig. i bis 3 dargestellten. Auch hier mag wie in der Ausführung Fig. i bis 3 eine zweckentsprechende Sicherung mit vorgesehen werden, um ein zufälliges. ungewolltes Lösen der Verriegelung zu verhüten.
  • Auch mit Bezug auf Fig. io und ii wäre zu bemerken, daß beim Setzen des Stempels erst das Gehäuse auf dem, Ende des Stempels verriegelt wird. Beim Umlegen der Stempel konnte mitunter die Beobachtung gemacht werden, daß ein Stempel in der Ausfülrung gemäß Fig. i bis 3 der Umlegung widersteht, nachdem er schon zum Teil vorgezogen worden ist. Es wird angenommen, daß dieser Widerstand durch ein mögliches Verkanten des Kopfstückes und Gehäuses verursacht wird, und zwar dadurch, daß das obere Ende des Stempels, nachdem derselbe schon eine Wenigkeit gekippt worden ist, an der hinteren Kante gewissermaßen einen Drehpunkt für das Kopfstück liefert und das Kopfstück um diesen Drehpunkt nach vorn zu kippen sucht. Aus diesem Grunde ist der obenerwähnte Überhang geschaffen worden, so daß, wenn die Hinterkante des oberen Endes des Stempels in der Lage ist, einen Drehpunkt zu liefern, dann der von der Decke aus auf das Kopfstück ausgeübte Druck gleichmäßig verteilt wird, um jede Möglichkeit zu vermeiden, daß das Kopfstück zusammen mit der Schräge des oberen Endes des Stempels nach vorn kippt. Das Setzen dieses Stempels geschieht in derselben Weise wie das Setzen des in Fig. i bis 3 dargestellten Stempels. IJm den Stempel festzukeilen bzw. anzutreiben, ist der Keil 74 gehörig fest einzuschlagen.
  • Selbstverständlich ist die Erfindung auf Einzelheiten der hier dargestellten und beschriebenen Ausführungsbeispiele nicht beschränkt. Das Hauptkennzeichen der Erfindung liegt in der Tatsache, daß ein Gehäuse geschaffen worden ist, welches die Möglichkeit gibt, den Stempel unter dem Keil hervorzuziehen.
  • Die Erfindung ist selbstverständlich auch übertragbar auf andere Stempel und Stützen. Daß die Stempel oder Stützen aus einem im Querschnitt doppel-T-förmigen oder H-förmigen Träger hergestellt sein müssen, ist selbstverständlich nicht unbedingt erforderlich.

Claims (7)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Grubenstempel mit einem aufgesetzten Gehäuse und einem Keil, der, gegen das Stempelende gesetzt, quer in das Gehäuse eintreibbar ist, um den Stempel in der gegebenen Lage festzustellen bzw. anzukeilen, dadurch gekennzeichnet, daß der untere, den entsprechend der Keilneigung abgeschrägten Stempelkopf umfassende Teil des Gehäuses an einer Seite offen ist, so daß der Stempel seitwärts mit einer gleitenden Bewegung unter dem Keil hervorgezogen werden kann.
  2. 2. Grubenstempel nach Anspruch i, gekennzeichnet durch eine Verriegelung (z. B. i9, 21, 31), zum Zwecke, den Stempel im Gehäuse auf der offenen Seite desselben zu sic,hern.
  3. 3. Grubenstempel nach den Ansprüchen i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß neben den Verriegelungsmitteln ein diese freigebendes Glied bzw. Hebel am Stempelkopf gelagert ist.
  4. 4.. Grubenstempel nach Anspruch :2 oder 3, gekennzeichnet durch einen beweglichen Hebel bzw. ein bewegliches Glied, das, als Teil der Verriegelungsvorrichtung geschaffen, zum Anschließen einer Zugkette o. dgl. dient und in der Zugrichtung des Zugmittels bzw. der Zugkette o. dgl. die Verriegelung des Stempels freigibt.
  5. 5. Grubenstempel nach Anspruch 3 oder q., gekennzeichnet durch eine zusätzliche Verriegelung (z. B. bestehend aus einem Vorstecker 36) zum Sichern des beweglichen Verriegelungshebels gegen zufällige Verstellung.
  6. 6. Grubenstempel nach den Ansprüchen i bis 5, gekennzeichnet durch ein Gehäuse oder Kopfstück mit einer rückwärtigen Fortsetzung oder einem rückwärtigen Überhang.
  7. 7. Grubenstempel nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß der zur zusätzlichen Verriegelung dienende Vorstecker (36) mit dem Hebel durch eine Kette von solcher Länge verbunden ist, daß der Hebel bei eingesetztem Vorstecker in einer Stellung gehalten wird, in welcher ein Anschließen der Zugkette o. dgl. am Hebel unmöglicb ist.
DES108041D 1932-01-23 1933-01-24 Grubenstempel Expired DE609394C (de)

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Cited By (4)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE741415C (de) * 1939-04-15 1943-11-15 Karl Brieden Wanderpfeiler
DE925102C (de) * 1939-04-02 1955-03-14 Walter Dipl-Berging Wiebecke Anordnung von in einer Reihe stehenden Grubenstempeln
DE939983C (de) * 1951-05-06 1956-03-08 N J Muschamp & Co Ltd Stuetze fuer das Hangende im Bergbau
DE949282C (de) * 1950-09-14 1956-09-20 F W Moll Soehne Maschinenfabri Ausloesevorrichtung fuer Grubenstempel

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