DE329905C - Haltevorrichtung fuer Elektroden elektrischer Schmelzoefen - Google Patents

Haltevorrichtung fuer Elektroden elektrischer Schmelzoefen

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DE329905C
DE329905C DE1919329905D DE329905DD DE329905C DE 329905 C DE329905 C DE 329905C DE 1919329905 D DE1919329905 D DE 1919329905D DE 329905D D DE329905D D DE 329905DD DE 329905 C DE329905 C DE 329905C
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Waelti & Buenzli
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    • HELECTRICITY
    • H05ELECTRIC TECHNIQUES NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • H05BELECTRIC HEATING; ELECTRIC LIGHT SOURCES NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; CIRCUIT ARRANGEMENTS FOR ELECTRIC LIGHT SOURCES, IN GENERAL
    • H05B7/00Heating by electric discharge
    • H05B7/02Details
    • H05B7/10Mountings, supports, terminals or arrangements for feeding or guiding electrodes
    • H05B7/101Mountings, supports or terminals at head of electrode, i.e. at the end remote from the arc

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Description

Das Halten von Elektroden größerer Schmelzöfen wurde bisher mittels Vorrichtungen, bewerkstelligt, welche das Auswechseln der Elektroden umständlich machten und stets eine relativ große Betriebsunterbrechung mit sich brachten. Außer dem Produktionsausfall für diese Zeit war ein beträchtlicher Verlust von elektrischer Energie zur Hebung der zurückgegangenen- Ofentemperatur auf die normale Höhe die Folge. Ferner ist vielfach das Lösen der glühenden elektrischen . Elektroden beschwerlich, und oft müssen auch sogar die Stromanschlüsse gelöst werden.
Zur Behebung dieser Nachteile wurde zwar vorgeschlagen, die Elektroden an ihren Köpfen zwischen Klemmbacken lösbar festzuklemmen. Hierbei wurden aber stets Schrauben oder Keilbolzen verwendet, die, weil sie der Ofenhitze ausgesetzt sind; solange sie warm sind, nicht oder infolge der vom auszuwechselnden Elektrodenstück ausstrahlenden Hitze nur schwierig und auf umständliche Art gelöst werden können. Dabei sind Schrauben und Keile einem starken Verschleiß unterworfen, insbesondere wenn sie in warmem Zustand gelöst werden, sollen, und es geht beim Auswechseln der Elektroden trotz Anwendung von Klemmbacken sehr viel kostbare Zeit verloren,
Bei der den Gegenstand der Erfindung bildenden Haltevorrichtung sind diese Nachteile vermieden,, indem weder Schrauben noch Keilbolzen zum Festklemmen der Elektroden zwischen den Klemmbacken vorhanden sind. Die letzteren sind in an und für sich bekannter Weise schwingbar gelagert und durch Hebelgestänge mit einer gemeinschaftlichen, längs verschiebbaren Stange verbunden, die ihrerseits mit einem Triebwerk in Verbindung steht.
Durch Betätigung dieses Triebwerkes, das sich außerhalb des Bereiches der vom .Ofen oder dem auszuwechselnden Elektrodenstück ausstrahlenden Hitze befindet, kann die Auswechslung der Elektroden in wenigen Augenblicken in bequemer Weise vollzogen werden. Mit Vorteil greifen zwei um eine gemeinschaftliche Achse schwingbare ungleicharmige Hebel mit ihren kürzeren zwischen die beiden an ihren oberen ■ Enden schwingbar aufgehängten Klemmbacken eingeführten Armen an der Innenseite derselben an. Sind zwei oder mehr Elektroden nebeneinander angeordnet, so können die Trieb- ■ werke je ein Selbsthemmungsgetriebe oder aber alle zusammen ein gemeinschaftliches Selbsthemmungsgetriebe aufweisen.
Auf der Zeichnung, die zwei Ausführungsbeispiele des Erfmdungsgegenstandes dar- stellt, ist ,Bo
Fig. ι
selben,
ein Querschnitt durch eines der-

Claims (3)

Fig. 2 ein Längsschnitt hierzu und Fig. 3 eine Seitenansicht der zweiten Ausführungsform. Über einem nicht dargestellten elektrischen Schmelzofen sind gemäß Fig. ι und 2 an zwei zueinander parallelen Balken 21 mittels je eines aus Profilen gebildeten Stangenpaares 14 sechs Klemmplatten 16, paarweise einander gegenüber je um einen horizontalen Zapfen 9 drehbar, unmittelbar nebeneinander aufgehängt. Auf der Innenseite sind die Klemmplatten an ihrem unteren Teil schräg abwärts verdickt, so daß die einander gegenüberliegenden Platten zusammen einen nach oben sich erweiterndenRaum begrenzen, in den das schwalbenschwanzförmige Ende 22 einer Elektrode 13 genau paßt, wenn die Klemmplatten in ihrer Schließstellung sich befinden. An ihren oberen Enden weisen die Klernmplatten auf der Innenseite je einen Wulst 23 auf. Diese Wulste dienen zur Aufnahme von Druckplatten 24, die zwischen die einander gegenüberliegenden Klemmplatten gelegt werden, um zu verhindern, daß die letzteren an ihrem oberen ■ Teil sich gegeneinander bewegen, wenn zwischen den unteren Teilen derselben eine Elektrode eingeklemmt wird. Das Gegen- und Auseinanderbewegen zweier zusammengehörender Klemmplatten geschieht mit Hilfe von je zwei Stangen 6, welche bei 7 zusammengelenkt sind und mittels Gelenkzapfen 8 an den Klemmplatten 16 angreifen.. "Die beiden Stangen sind als ungleicharmige Hebel ausgebildet und wirken zusammen nach.Art einer Zange, deren Backen sich gegenseitig nähern, wenn die Griffhebelarme auseinanderbewegt werden. Die oberen Enden der Stangen 6 sind durch ein Kniegelenk 25 miteinander verbunden, an dessen Knie das untere Ende einer vertikalen Stange 5 angreift, die an ihrem oberen Endteil mittels einer Verzahnung 26 mit einem Zahntrieb. 27 eines Schneckengetriebes 1 bzw. 2 bzw. 3 zwangläufig in Verbindung steht. Jedem Zahntrieb 27 gegenüber befindet sich eine Druckrolle 28, welche die betreffende Stange 5 mit dem Zahntrieb 27. in Eingriff hält. Die Schnecken aller Schneckengetriebe 1, 2 und 3 sitzen auf einer gemeinschaftlichen horizontalen Welle 12, die mit Hilfe einer Rolle 10 und eines Zugorgans 11 von Hand oder mechanisch angetrieben werden kann, um dadurch die Stangen 5 auf- oder abwärts bzw. die Klemmplatten 16 zwecks Freigabe der Elektroden auseinander und behufs Einklemmens derselben gegeneinander zu bewegen. Mittels der beschriebenen Vorrichtung kann auf die Köpfe der Elektroden zwecks Einklemmens derselben ein ebenso starker Druck ausgeübt, ' die Elektroden also ebenso sicher gehalten werden, als dies mit Hilfe von Schrauben möglich ist. Wie aber aus Vorstehendem. leicht erhellt, kann 'das Lösen der Elektroden von ihren Haltern augenblicklich geschehen, so daß das Auswechseln der Elektroden in so kurzer Zeit, umd zwar über dem Ofen möglich ist, daß von einer Betriebsunterbrechung praktisch nicht gesprochen werden kann. Der Stromanschluß erfolgt an den Klemmplatten und,wird beim Auswechseln der Elektroden weder mechanisch beansprucht noch braucht < gelöst zu werden. Beim vorbeschriebenen Beispiel ist zur Betätigung der drei Stangen 5 bzw. Elektrodenhalter je ein Sehneckengetriebe vorhanden. ■Statt dessen ist gemäß, der Ausführungsform nach Fig. 3 nur ein· Selbsthemmungsgetriebe 17 am einen Ende der Welle 18 angeordnet, welche die mit den Stangen 5 in Eingriff s ehenden Zahnkolben 30 trägt. P ATEST-An SPRUCH E:
1. Haltevorrichtung für Elektroden elektrischer Schmelzofen mit schwingbar gelagerten Klemmbacken zum Einklemmen des Elektrodenkopfes, dadurch gekennzeichnet, daß die Klemmbacken! (16) unter . Vermittlung eines Hebelgestänges (6, 25.) mit einer längs verschiebbaren Stange (5) verbunden sind, die ihrerseits mit einem Triebwerk in Verbindung steht, zum Zwecke, die Elektrode rasch auswechselbar halten zu können.
2. Haltevorrichtung nach Anspruch 1 dadurch gekennzeichnet, daß zwei um eine gemeinschaftliche Achse schwingbare ungleicharmige Hebel mit ihren kürzeren zwischen die beiden an ihren oberen Enden schwingbar, aufgehängten Klemmbacken (16) eingeführten Armen an der Innenseite derselben angreifen.
3. Haltevorrichtung nach Anspruch r und 2, dadurch gekennzeichnet, daß das Triebwerk für jedes Klemmbackenpaar (16) oder für alle Klemmbackenpaare einer Elektrodenreihe des Ofens ein Selbsthemmungsgetriebe aufweist.
Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
DE1919329905D 1919-06-27 1919-08-12 Haltevorrichtung fuer Elektroden elektrischer Schmelzoefen Expired DE329905C (de)

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