DE534076C - Maschine zum Einsetzen von Klammern - Google Patents

Maschine zum Einsetzen von Klammern

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DE534076C
DE534076C DEU10767D DEU0010767D DE534076C DE 534076 C DE534076 C DE 534076C DE U10767 D DEU10767 D DE U10767D DE U0010767 D DEU0010767 D DE U0010767D DE 534076 C DE534076 C DE 534076C
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lever
driver
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clamp
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DEU10767D
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A43FOOTWEAR
    • A43DMACHINES, TOOLS, EQUIPMENT OR METHODS FOR MANUFACTURING OR REPAIRING FOOTWEAR
    • A43D75/00Nailing devices on pulling-over or lasting machines

Landscapes

  • Footwear And Its Accessory, Manufacturing Method And Apparatuses (AREA)

Description

  • Maschine zum Einsetzen von Klammern Es sind Maschinen zum Einsetzen von Klammern, insbesondere bei der Herstellung von Schuhwerk bekannt,- bei denen die Klammer aus einem fortlaufenden Draht U-förmig gebogen und durch ein Mundstück hindurch mittels eines Treibers in das Werkstück eingesetzt werden. Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf eine Maschine dieser Art, bei welcher ein einziger Hebel benutzt wird, um zunächst die Biegevorrichtung und dann die Eintreibvorrichtung in Wirkung zu setzen und zugleich das die Klammer führende Mundstück gegen das Werkstück zu drücken. Derartige Einrichtungen sind insbesondere bestimmt für selbsttätige Schuhwerkzwickmaschinen, bei denen die beiden Seiten des Schuhes gleichzeitig bearbeitet werden, indem -sie von einer Zzvickzange angezogen und über die Sohle gelegt und in dieser Stellung durch Drahtklammern befestigt werden. Bei den bekannten Maschinen dieser Art wird zur Befestigung eine Riegelfadennaht benutzt, bei der vorliegenden Maschine dagegen dienen Drahtklammern zum Anheften des Leders an die Brandsohlenlippe.
  • In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel des Gegenstandes der Erfindung dargestellt.
  • Abb. r ist eine Seitenansicht des Maschinenkopf@s.
  • Abb. a ist eine Vorderansicht des inneren Trägers der Aufzwick- und Klammereinsetzvorrichtung.
  • Abb. 3 ist eine Seitenansicht des in -der Abb. a dargestellten Trägers unter Weglassung der Deckplatte.
  • Abb. q. ist eine Einzelansicht eines Teiles der treibenden Verbindung mit einem der Träger.
  • Abb. 5 ist ein Querschnitt des Vorderteiles eines Schuhes; die Zwickzangen und die Klammereinsetzvorrichtungen sind in derjenigen Lage dargestellt, die sie zu Beginn eines schrittweisen Aufzwickvorganges einnehmen.
  • Abb. 6 zeigt die innere Zwickzange und die dazugehörige Klammereinsetzvorrichtung in derjenigen Lage, die diese Teile am Ende der Anzugsbewegung der Zwickzange einnehmen; Teile der Klammereinsetzvorrichtung sind in derjenigen Lage dargestellt, die sie am Ende des Klammerbildungsvorganges einnehmen und ehe das Mundstück gegen den Schuh be- wegt worden ist.
  • Abb. 7 zeigt dieselben Teile wie Abb. 6 in Lagen, die sie nach erfolgtem Eintreiben einer Klammer einnehmen.
  • Abb. 8 erläutert in vergrößertem Maßstab das Umnieten einer Klammer.
  • Abb.9 ist ein Schaubild eines Rahmenschuhes, dessen Seiten durch die Maschine aufgezwickt worden sind.
  • Abb. io zeigt dieselben Teile wie die Abb. 5 und. 6; die Teile sind in denjenigen Lagen dargestellt, die sie während des Vorschubes des Schuhes einnehmen.
  • Abb. ii und 12 sind Einzelansichten gewisser Teile der Vorrichtung zum Bilden und Einsetzen der Klammer.
  • Abb. 13 erläutert in vergrößertem Maßstab das Bilden einer Klammer durch relative Bewegurig des Biegedornes und des Biegestempels.
  • Abb. 14 ist eine Einzelansicht.
  • Abb. 15 ist eine Einzelansicht der Vorrichtung zum Vorschieben des Drahtes.
  • Der am Maschinengestell 5o angebrachte Maschinenkopf 52 trägt die Vorrichtungen zum Aufzwicken des Oberleders und zum Bilden und Eintreiben von Klammern zu beiden Seiten des der Maschine dargebotenen Schuhes. Diese Vorrichtungen sind im nachfolgenden als Ganzes »Werkzeugträger« .oder kurzweg als »Träger« bezeichnet und in .den Zeichnungen durch die Ziffern 5q., 56 angedeutet.
  • Das Werkstück, welches aus einem Leisten 96, einem Oberleder 94 und einer Brandsohle 98 besteht (vgl. Abb. 9), wird von einem nicht näher zu beschreibenden Werkzeugträger gehalten und den Werkzeugen der Maschine dargeboten. Dieser Werkzeugträger erhält durch eine an sich bekannte Einrichtung einte selbsttätige Vorschubbewegung und wird federnd nach oben gedrückt, so daß die Brandsohle g8 an Stoffdrückern, ioo, io2 anliegt, die an den Werkzeugträgern befestigt sind und mit den inneren Flächen der Brandsohlenlippe in Berührung stehen. Während der Vorschubbewegung wird der Schuh ein wenig gesenkt, um den Vorschub nicht durch die Reibung der Sohle an den Stoffdrückern zu behindern.
  • Die auf die gegenüberliegenden Seiten des Schuhes einwirkenden Zwick"verkzeuge und. Klammerheftvorrichtungen und .die dazugehörigen Träger 54, 56 sind gleicher Bauart, und demzufolge ist nur eine dieser beiden Werkzeuggruppen ausführlich beschrieben. An dem unteren Ende des zylindrischen Teiles iio (Abb. 2) jedes Trägers 54, 56 ist ein Flansch ii2 ausgebildet, und an dem oberen Ende .des Teiles, vio ist ein Bund 114 festgeklemmt. Der zylindrische Teil rio ist in einer Muffe 116 eines Lagerblockes i18 untergebracht, der um Lagerzapfen i2o Schwingbewegungen ausführen kann. Der Flansch i i2 und der Bund 1114 verhindern senkrechte Bewegungen des betreffenden Trägers 54 oder 56, doch kann der letztere Drehbewegungen um die ungefähr senkrechte Achse des zylindrischen Teiles i io und der Muffe i 16 ausführen. An den Lagerblöcken i 18 sind ineinander eingreifende Zahnbögen 126 (Abb. 3) ausgebildet, so daß die Träger 54, 56 gleiche, aber gegenläufige Bewegungen ausführen. An dem unteren Ende jedes zylindrischen Teiles iio sind zwei gleichlaufende Platten 130, 13°2 angebracht, zwischen denen die Klammerbildung- und Eintreibvorrichtung 134 und eine Zwickzange 136 angeordnet sind.
  • In jedem zylindrischen Teil i to sind Halbkolben. 138., 140 untergebracht, deren Umriß halbzylindrischgestaltet ist. Die Kolben 138, i4o werden in der Längsrichtung der zylindrischen Teile i io bewegt, um die Klammerbildungs- und Eintreibvorrichtung 134 und die Zwickzange 136 zur Einwirkung zu bringen. Die Schwingbewegung der Träger 54, 56 um die Lagerzapfen i2o oder die Drehbewegung der Träger um die Achse ihrer zylindrischen Teile i io beeinflußt den Arbeitsgang der Klammerbildungs- und Einsetzvorrichtungen und der Zwickzangen in keiner Weise. An jedem Kolben 138, 140 ist eine Nut 142 (Abb.4) ausgebildet, die gleichlaufend zu dem Umfang des Kreuzk opfes ist und einen Block vq4 aufnimmt. Die zylindrische Außenfläche des Blockes 144 läßt Drehbewegungen der Kolben 138, 140 zu, wogegen die Blöcke 144 ortsfest verbleiben. Die Blöcke 144 sind durch Lenkstücke 146, 148 mit den Antriebsvorrichtungen derKlarnmerbildungs- und Eintreibvorrichtungen und der Zwickzange 36 verbunden, und Lenkstücke i 5o, 152 (Abb. 3) verbinden die Kolben 138, 14o mit :den Klammereinsetzvorrichtungen und mit der Zwickzange-.
  • An jedem der Träger 54, 56 sind zwei Hebel 16o, 162- (Abb. 3 und io) angebracht, die,durch Zapfen 164 an den Platten 130, 132 angelenkt sind. Desgleichen ist jeder Träger durch Zapfen, 168 mit einem dritten Hebel 166 verbunden. Das Lenkstück i 5o (Abb. io und i i) ist durch einen Zapfen i" 7o mit dem Hebel 16o verbunden. Ein .im Querschnitt T-förmig gestalteter Treiber 172 ist bei 174 an dem Hebel i6'o festgeklemmt und ragt durch eine Treiberführung 176 eines von dem Hebel 162 getragenen Mundstückes 178 hindurch. An dem unteren Ende eines bei 168 mit den Platten 130, 132 verzapften Hebels 182 ist ein Biegedorn i8o angebracht. Eine drehbar :mit einem Ende des Hebels 182 verbundene Stange 194 ragt durch ein Loch 186 eines Armes 188. des Hebels 166 hindurch. Auf das Ende der Stange 184 ist eine Mutter und eine Gegenmutter 1$g aufgeschraubt, wodurch die Bewegung des Hebels 182 nach links (Abb.12) unter dem Einfluß einer die Stange 184 umgebenden Feder igo begrenzt wird.
  • Der Hebel 162 weist die Gestalt zweier gleichlaufenden Platten auf, die rittlings auf dem Hebel 16o sitzen, und desgleichen sitzt der Hebel r6'6 rittlings auf dem Hebel 182. An den Platten des Hebels 166 sind gleichlaufende Nuten 192 ausgebildet, deren obere Teile 194 gerade sind. Die unteren Teile ig6 der Schlitze iga weisen die Gestalt eines Kreisbogens auf, dessen Mittelpunkt konzentrisch mit dem Zapfen 164 der Hebel 16o, i62 ist. In die Schlitze ig2 treten zwei Rollen 198 ein, die an dem äußeren Ende des Hebels i 6o angebracht sind. Wenn der Hebel 16o rechtsherum geschwungen wird, so schwingt der Hebel 166 linksherum, bis die Rollen 198 den bogenförmigen Teil 196 des Schlitzes ig:? erreichen. Weitere Bewegung des Hebels 16o beeinflußt dann niicht mehr die Lage des Hebels 166, und zwar wird der letztere durch das Eintreten, der Rollen 198 in die bogenförmigen Teile 196 der Schlitze 192 verriegelt.
  • An den Platten jedes Hebels 162 sind zwei gerade Nuten; Zoo angebracht, die zwei Rollen 2o2 des: Hebels 166 aufnehmen. Wenn der Hebel 166 während des anfänglichen Teiles der Bewegung des Hebels 16o geschwungen wird, wobei die Rollen 198 sich den geraden Teilen 194 der Schlitze i92 entlang bewegen, so wird der Hebel 162 durch das Zusammentreffen der Rollen 2o2- des Hebels 166 mit den Schlitzen Zoo des Hebels 162 nach links .geschwungen. Wenn jedoch die Rollen 198 die bogenförmigen Teile 196 der Schlitze i9-- des Hebels 166 erreichen, so verbleibt der Hebel 166 ortsfest, und der Hebel 162 wird auch verriegelt. Zu dieser Zeit sind von den Mittelpunkten des Zapfens 164 zu dem Mittelpunkt der Rolle 2o2 und von dem Mittelpunkt der .Rolle 2o2 zu dem Mittelpunkt des Zapfens 168 aus gezogene Linien rechtwinklig zueinander, und das äußere Ende des Mundstückes 178 wird während des Eintreibens jeder Klammer fest an das Werkstück angepreßt (Abb. 3).
  • Jedes Mundstück 178 besteht aus zwei Hauptteilen, von denen einer durch einen Block 2io gebildet wird. Die äußere bogenförmige Fläche des Blockes 2io ist konzentrisch zu dem Zapfen 164 und mit einer im Querschnitt T-förmigen Treiberführung versehen. Der andere Hauptteil des Mundstückes 178 ist eine Deckplatte 212, deren Schlitz 214 den Biegedorn i,8o aufnimmt. In der Nähe des Schlitzes 214 der Platte 2i2 ist eine Schulter 2i6 ausgebildet, die .mit einer bei 22o an dem Hebel z82 drehbaren Klinke 218 zusammenwirkt. Eine Feder 222 sucht die Klinke 2r8 gegen einen Stift 224 des Hebels 182 zu halten. Der untere Teil 2a6 des vorderen Endes der Deckplatte 2r2 bildet einen Überschieber, welcher den Rand des Oberleders 94 über die abgesetzte Sohlenkante schiebt und denselben an die Lippe der Brandsohle 98 anarbeitet.
  • Die beiden zum Bilden der Klammern dienenden Drähte'225 (Abb. i) werden durch Röhren ?:3o (Abb. 2) hindurch zu den Trägern 54, 56 vorgeschoben. Jede Röhre 230 besitzt einen einstellbaren Endteil. 232, der in eine Führung 2-34 des Blockes 21o des Mundstückes 178 eintritt. Jede Führung 234 ist in Übereinstimmung .mit dem Ende 232 der dazugehörigen Röhre 230, wenn der Draht 225 während der Zurückbewegung des Mondstückes 178 in diejenige Labe bewegt wird, in der ein zu der Bildung einer Klammer erforderliches Drahtstück abgeschert wird. Der Vorschub der Drähte erfolgt kurz nach dem Eintreiben der Klammern, wenn die in Betracht kommenden Teile ungefähr die in der Abb. io dargestellte Lage einnehmen.
  • An jedem B1ock2-io ist ein federbelasteter Kolben 236 angebracht, dessen Kopf 2238 einen Schlitz 24o aufweist. Wenn der Kolben 236 die in der Abb. 7 dargestellte Lage einnimmt, so bildet der Schlitz 24o einen Teil der Treiberführung. Der obere Teil des Kopfes 238 bildet auch einen Teil der Wandungen der Drahtführung 234. Das obere Ende des Schlitzes; 24o ist etwas verbreitert, um das Eintreten des führenden Endes des Treibers 172 zu erleichtern. In den Schlitz 240 mündet ein schmalerSchlitz25o (Abb.14), in den der bei 2:52 (Abb. ii) abgeschrägte Flansch des Treibers eintritt.
  • Der Kolben 236 liegt in der Bewegungsbahn des Biegedornes 18o und wird verschoben, wenn sich der Biegedorn in -wirksame Lage bewegt. Durch die Abwärts- und Vorwärtsbewegung des Mundstückes 178 mit Bezug auf den Biegedorn bewirken die Wandungen der Treiberführungen 176 das Einsetzen eines Biegestempels (Abb. 13).
  • Wenn der Hebel i6o aus der in der Abb. 3 dargestellten Lage nach unten .geschwungen wird, so ist die Schwingbewegung der Hebel 16o, 162 verhältnismäßig groß, und zwar bewegt sich der Hebel 162 beinahe so schnell wie der Hebel 16o, so daß der Treiber 172 erst dann an der Drahtführung anlangt, nachdem die Klammer gebildet und der Biegedorn i8o zurückgezogen worden ist. Nach dem Bilden der Klammer und nach dem Zurückziehen des Biegedornes 18o verlangsamt sich die Bewegung des Hebels 162, und der letztere kommt bei seinem Zusammentreffen mit dem Werkstück zum Stillstand, ehe der Hebel i6o seine Bewegung vollendet hat. Die fortgesetzte Bewegung des Hebels 16o bei ortsfester Lage der Hebel 162, 166 führt Vorwärtsbewegung des Treibers 172 herbei, wobei eine Klammer durch das Oberleder 94 und die Lippe der Brandsohle 98 hindurchgetrieben wird. Die Klammerschenkel werden an Aushöhlungen 254 der ungefähr senkrechten Flächen jedes Stoffdrückers ioo, 1o2 umgenietet. Die Stoffdrücker ioo, io2 bilden nicht nur Anschläge, die die senkrechte Lage des Schuhes bestimmen, sondern auch mit den inneren Seiten der Brandsohlenlippe in Berührung tretende Lehren, die den Schuh in der Querrichtung einstellen; und außerdem bildet jeder Stoffdrücker auch einen Amboß.
  • Wenn der Biegedorn i8o zunächst gegen das Mundstück 178 bewegt wird, so trifft die Klinke 2;i8 oberhalb der Schulter 2i6 mit dem Mundstück zusammen und hält den Biegedorn i8o außerhalb der Treiberführung 176. Dies findet während der Zurückbewegung der Hebel i6o, 166 und 168 statt. Die fortgesetzte Bewegung des Hebels 162 und des Mundstückes 178 vom Werkstück weg (Abb. io) führt Abgleiten der Klinke 218 von der Schulter2a6 herbei, so daß der Biegedorn, i8o in die Treiberführung 176 eintreten kann. Hierbei wird der Kolben 236 verschoben, und die in Betracht kommenden Teile verharren dann in der rechts in der Abb. 5 dargestellten Lage, in der sie für die Bildung einer Klammer bereit sind, und zwar findet das Bilden der Klammer unmittelbar nach dem Beginn der Abwärtsbewegung des Mundstückes 178 während des nächsten Arbeitsganges der Klammerbildurngs- und Eintreibvorrichtungen statt. Die Klinke 21-8 schwingt dann in die in der Abb. 6 dargestellte Lage. Bald nach der Linksdrehung ` des Hebels 166 trifft sein Arm 188 .mit der Mutter 189 zusammen, wobei der Biegedorn i8o aus der Treiberführung 17.6 herausgezogen wird, und die vollendete Klammer verbleibt in Vorbereitung für das Eintreiben in der Treiberführung. Das Zurückziehen des Biegedorns i8o läßt auch eine Vorwärtsbewegung des Kolbens 236 zu, so daß die Treiberführung dann ein ,geschlossenes Ganzes bildet.
  • An jedem der Träger 54, 56 ist, wie bereits erwähnt, eine Zwickzange 136 vorgesehen. Jede Zange besteht aus einer Zangenbacke 26o (Abb.3) mit einem langen heraufragenden Stie1262 (Abb. 2) und aus einer bei 266 an die Backe 26o angelenkten Backe 264. An dem kurzen heraufragenden Teil 268 ist ein geneigter Schlitz 27o ausgebildet, durch den ein Stift 272 des unteren Endes des Lenkstücken 152 hindurchragt. Der Stift 272 ragt auch in einen ungefähr senkrechten Schlitz 274 des unteren Endes des Stieles 262 der Zangenbacke 26o hinein. Der Stiel 26l der Zangenbacke 26o ragt durch eine Reibungsvorrichtung 276 hindurch, die an dem zyiindrischen Teil iio des dazugehörigen Trägers angebracht ist. Diese Reibungsvorrichtung besteht aus einem ungefähr T-förmig gestalteten Glied, .dessen Kopf einen hohlen Teil --278 aufweist. Der Stiel z62 ist in dem Teil278 verschiebbar. Der Stiel des T-förmigen Gliedes ist in einem Loch, des dazugehörigen zylindrischen Teiles i io untergebracht und kann Schwinbfbewegungen um eine im wesentlichen senkrechte Achse ausführen. Ein in dem Stiel des T-förmigen Gliedes untergebrachter federbelasteter Kolben 28o stützt sich gegen den Stie1262 und schafft die erforderliche Reibung. Wenn sich das Lenkstück 152 heraufbewegt, so wird der Stiel 262 und die Zangenbacken 26o, 264 ortsfest gehalten, bis die letzteren das Oberleder erfaßt haben. Wenn jedoch die Zangenbacken sich nicht mehr gegeneinander-bewegen können, so führt eine weitere fortgesetzte Aufwärtsbewegung des Lenkstückes 152, ungeachtet des dem Stiel262 gebotenen Reibungswiderstandes, Aufwärtsbewegung der Zangenbacken als Ganzes herbei, und hierbei wird das Oberleder in der durch das Bezugszeichen 282 (Abb. 6) angedeuteten Weise angezogen. Dies findet statt, kurz bevor dieDeckplatte 226 des Mundstückes 176-den Oberlederrand über die abgesetzte Sohlen kante gegen die Lippe der Brandsohle 98 schiebt. Das hierauf erfolgende Eintreiben der Klammer ist in der A#bb. 7 durch das Bezugszeichen 284 angedeutet. Die Zange hat zu dieser Zeit den Oberlederrand losgelassen.
  • Die Träger 54, 56 werden durch eine gemeinsame Sperrvorrichtung in Lagen verriegelt, in denen die Amboßflächen der Stoffdrücker ioo, ioz während des ansetzens der Klammern fest an die inneren Seiten der Brandsohlenlippe angepreßt werden. An jeder Muffe i 16 der Träger 5-4, 56 ist eine viereckige Knaggg 482 ausgebildet, und zwar -finden diese Knaggen -in Schlitzen der Enden zweier Stangen. 486 Aufnahme, die durch Öffnungen eines an von dem Kopf 52 getragenen Blockes 488 hindurchragen. An einer in dem Block 488 gelagerten Welle 490 ist ein exzentrischer Teil 492, angebracht, der durch Drehung der Welle 490 mit Bezug auf die Stangen 486 in die Sperrlage und aus der letzteren herausbewegt "vi.rd. Abb. i läßt erkennen, daß an dem Ende der Welle 49o ein Schwingarm 494 angebracht ist, der durch ein Lenkstück 496 mit dem vorderen Ende eines bei 5oo an dem Kopf 5.2 drehbaren Hebels .a,98 verbunden ist. Das rückwärtige Ende des Hebels 498 ist durch eine Zugfeder 5o2 mit dem Kopf 52 verbunden. Eine auf der Welle 330 sitzende Kurvenscheibe 504 beeinflußt eine Rolle 5o6 des rückwärtigen Endes des Hebels 498, so daß der letztere während jeder Umdrehung der Welle 330 einmal geschwungen wird. Die Kurvenscheibe 504 ist so gestaltet, daß der exzentrische Teil 492 der Welle 490 in sperrendem Eingriff mit den Stangen 486 gehalten wird, so daß die an den Innenseiten der Brandsohlenlippe anliegenden Stoffdrücker ioo, rot während des Eintreibens der Klammern verriegelt sind. Nach dem Eintreiben der Klammern kann der Hebel 498 mit Rücksicht auf die Drehung der Kurvenscheibe 5o4 durch die Feder 502 geschwungen werden. Hierdurch wird die Welle 49o in eine Lage geschwungen, in der die Stangen; 486 freigegeben sind. Die Träger 54, 56 können sich dann unter dem Einfluß der Feder 466 während des Vorschubes des Werkstückes dem Umriß der inneren Seiten der Brandsohlenlippe anpassen.
  • Die beiden Drähte 225 werden von zwei Haspeln. 512, 514 (Abb. i) abgezogen, die an einer Konsole 516 des Kopfes 52 angebracht sind. Die Drähte laufen von den Haspeln p2, 514 zu Führungen 518, 52o, .die an einem abnehm#baren Teil 522 des Kopfes 52 angeordr net sind. Von den Führungen 518, 52o .erstrecken sich die Drähte durch Röhren 524 (Abb. 2) zu Vorschubrollen 526, 528 (Abb. 5) und schließlich durch die Röhren 23o und deren Öffnungen 232.
  • Die Träger 54, 56 werden um ungefähr senkrecht zu der Ebene der Brandsohle stehende Achsen gedreht, damit die das Oberleder erfassenden Zangenbacken im wesentlichen gleichlaufend zu der Kante des Oberlederrandes gehalten werden und damit die Richtung, in der die Klammern eingetrieben werden, im wesentlichen einen rechten Winkel mit der heraufragenden Fläche der Brandsohlenlippe an dem gerade der Bearbeitung unterzogenen Teile des Schuhes bildet. Wie -bereits erwähnt, sind an den Trägern 54, 56 ungefähr senkrechte zylindrische Teile i i o ausgebildet. An jedem Bund 114 der zylindrischen Teile i 10 ist eine Kugel 6oo befestigt, und jede Kugel 6oo ist mit einem in der Querrichtung der Maschine verlaufenden Lenkstück 6o2 verbunden. Das die Drehbewegung des Trägers 54 steuernde Lenkstück 6o2 ist mit dem vorderen Arm eines Winkelhebels 6o6 verbunden, dessen anderer Arm mit einem Lenkstück 6o8 verzapft ist. Das rückwärtige Ende des Lenkstückes 6o8 ist mit dem oberen Ende eines festen Armes 6io einer senkrechten- Schwingwelle 612 verbunden. An dem unteren Ende der in dem Maschinenkopf gelagerten Schwingwelle 612 ist ein Zahnbogen 614 vorgesehen, der in einen ähnlichen Zahnbogen 616 des oberen Endes einer Schwingwelle 618 eingreift. Eine Feder 62o sucht das Lenkstück 6o8 vorzurücken, wobei das letztere den Träger 54 in dem :dem Uhrzeiger .entgegengesetzten Sinne zu drehen sucht. Das Lenkstück des Trägers 56 ist in ähnlicher Weise mit einer gleichlaufend zu der Welle 618 stehenden Welle 622 verbunden, und zwar sucht das Lenkstück mit Rücksicht auf die beschriebenen Verbindungen den Träger im Sinne des Uhrzeigers zu drehen. Die unteren Enden der Wellen 618 und 622 besitzen nicht dargestellte Verbindungen mit Kurvenscheiben, deren Gestalt so gewählt ist, daß die Träger 54, 56 während jedes schrittweisen Arbeitsganges in Lagen gedreht werden, in denen die Zangenbacken im wesentlichen gleichlaufend zu der Oberlederkante sind und in denen die Richtung des Eintreibens der Klammern einen rechten Winkel mit der aufrechten Lippe der Brandsohle 98 bildet.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Maschine zum Einsetzen von Klammern mit einem Treiber, einer Biegevorrichtung und einem die Klammer fiihrenden Mundstück, dadurch gekennzeichnet, daß Mundstück (i78); Treiber (i72) und Biegedorn (i82) von je einem schwingbaren Hebel (i62, 16o, 166,) getragen werden, die .derartig miteinander in Wirkungszusammenhang gebracht sind, daß durch die Bewegung eines der Hebel (16o) die drei Teile der Vorrichtung so betätigt werden, daß in an sich bekannter Weise zunächst die Bildung der Klammer und dann das Eintreiben der Klammer in das Werkstück durch das gegen das Werkstück geführte Mundstück hindurch erfolgt.
  2. 2. Maschine nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der das Mundstück tragende Hebel (162) und der den Treiber tragende Hebel (16o) um den gleichen Zapfen (i64) schwingbar sind, während der mit dem Biegedornhebel (i 8o, i82) verbundene dritte Hebel (i66) um einen parallel dazu stehenden zweiten Zapfen (i68) schwingt und vom Treiberhebel bewegt wird und seinerseits den Mundstückhebel bewegt.
  3. 3. Maschine nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß -die Verbindung des Treiberhebels (i.6o) mit dem Biegedornhebel (i66) und die Verbindung des letzteren mit dem Mundstückhebel (i62) durch in Schlitze (i92 bzw. Zoo) eingreifende Rollen (1g8 bzw. 2o2) erfolgt, wobei die Schlitze bei der Eintreibstellung einen rechten oder so stumpfen Winkel miteinander bilden, daB die Teile gegen den Rückdruck beim Eintreiben verriegelt sind. q.. Maschine nach Anspruch r, dadurch: gekennzeichnet, daß der den Biegedorn bewegende Hebel (z66) mit dem den Dorn (r8o) tragenden Hebel (z82) federnd (igo) verbunden ist, derart, daß der Biegedorn beim Rückschwingen der Teile in die Anfangsstellung in die Treiberführung eintritt, während nach der Bildung der Klammer während des Vorwärtsganges des Treibers der Biegedorn zurückgezogen wird. 5. Maschine nach Anspruch q., gekennzeichnet durch. :eine im Mundstück (i78) verschiebbare Klammerführung (a38), die durch den Biegedorn (18o) zurückgedrückt wird und beim Zurückgehen des Biegedornes, sich vorwärts bewegend, die gebildete Klammer festhält, bis der Treiber (17z) die Klammer herausgeschoben hat.
DEU10767D 1928-07-24 1929-06-06 Maschine zum Einsetzen von Klammern Expired DE534076C (de)

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