DE53371C - Neuerung an zusammenlegbaren Sensen - Google Patents

Neuerung an zusammenlegbaren Sensen

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DE53371C
DE53371C DE189053371D DE53371DD DE53371C DE 53371 C DE53371 C DE 53371C DE 189053371 D DE189053371 D DE 189053371D DE 53371D D DE53371D D DE 53371DD DE 53371 C DE53371 C DE 53371C
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DE
Germany
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pin
sheet
scythe
plate
blade
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Expired
Application number
DE189053371D
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English (en)
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L. SCHWANS in Zaeckerick
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Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A01AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
    • A01DHARVESTING; MOWING
    • A01D1/00Hand-cutting implements for harvesting
    • A01D1/08Attaching means for blades
    • A01D1/12Attaching means for blades with blades adjustable in several ways

Landscapes

  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Environmental Sciences (AREA)
  • Portable Nailing Machines And Staplers (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT
Die Neuerungen beziehen sich auf die durch den Anspruch 1. des Haupt-Patentes geschützte Sense, deren Stiel der Krümmung des abnehmbaren Sensenblattes entsprechend gestaltet ist, so dafs das Blatt, nachdem es vom Stiel abgenommen und in Schlaufen des letzteren eingesteckt ist, vollständig vom Stiel bedeckt wird.
Bei der im Haupt-Patent angegebenen Einrichtung wurde das Sensenblatt durch einen an demselben gebildeten flachen Zapfen und eine Schraube nebst Mutter an dem Stiel befestigt, derart, dafs eine Verstellung des Blattes nicht möglich war.
Diese starre Verbindung wird nun durch eine gelenkige ersetzt, indem einerseits statt der Schraube und der Mutter eine auf das untere Ende des Stieles aufgeschobene und dort befestigte Büchse angewendet wird, welche mit einem langen Oehr versehen ist, und andererseits der Zapfen des Sensenblattes gerade gestreckt, rund gemacht und in das Oehr der Büchse eingesteckt wird, so dafs das Sensenblatt in Bezug auf den Stiel nach rechts oder links gedreht, und demzufolge die Schneide des Blattes tiefer oder höher eingestellt werden kann.
Ferner ist eine Einrichtung getroffen, durch welche das Sensenblatt in der ihm jeweilig gegebenen Lage festgestellt werden kann, sowie endlich ist eine Einrichtung vorgesehen, welche gestattet, das Sensenblatt dem Stiel zu nähern oder von demselben zu entfernen, d. h. das Blatt enger oder weiter zu stellen.
Fig. ι und 2 zeigen die Sense in gebrauchsfertigem Zustande in Unteransicht, Fig. 3 und 4 zusammengelegt-in Unteransicht bezw. Seitenansicht.
Auf das untere, passend abgesetzte Ende des Stielest ist eine Büchse oder Kappe m, Fig. 1, 5 und 6, aufgeschoben, welche den Stiel von allen vier Seiten umschliefst und mittelst eines Nietes m1 an demselben befestigt ist. Diese Kappe hat an ihrem unteren geschlossenen Ende ein Oehr oder Auge m2, welches sich über die ganze Breite der Kappe erstreckt und dazu dient, den Zapfen α J des Sensenblattes a aufzunehmen. Der Zapfen a1 ist hier rund gestaltet und mit dem Blatt α nicht fest, sondern gelenkig verbunden. Zu dem Zweck läuft der Zapfen a1 an dem dem Blatte zugewendeten Ende in eine Gabel ax aus, zwischen deren Zinken das Blatt α mittelst eines Bolzens oder Nietes drehbar befestigt ist. Durch das andere aus dem Oehr m2 herausragende Ende des Zapfens a1 ist ein Vorstecker a'" gesteckt, um das Herausfallen des Zapfens aus dem Oehr zu verhüten. Auf diese Weise kann das Sensenblatt in zwei zu einander senkrechten Richtungen gedreht, also von dem Arbeiter nach Bedarf eingestellt werden.
Um das Blatt in der ihm jeweilig gegebenen Lage feststellen zu können, sind folgende beiden Einrichtungen vorgesehen: 1. Verstellung um den Zapfen al. Ueber das Oehr m? und die beiden Schmalseiten der Kappe m ist

Claims (2)

  1. ein Bügel η η1 η2 von L-formiger Gestalt geschoben, Fig. ι und 2, dessen Schenkel nl n'2 mit Oeffnungen für den Durchgang des Zapfens a1 versehen sind. Die Oeffnung in dem Schenkel n1, welcher dem Blatte α zugekehrt ist, hat vierkantige oder unrunde Gestalt und der Zapfen a1 ist an dieser Stelle ebenfalls entsprechend vierkantig oder unrund gestaltet, so dafs, wenn man den Zapfen a1 in dem einen oder anderen Sinne dreht, der Bügel tin1«2 diese Bewegung mitmachen mufs. Der Schenkel n1 des Bügels ist als Zahnsector ausgebildet, wie Fig. 4 und 7 erkennen lassen, und ferner ist an der Kappe m ein Riegel ρ in solcher Lage verschiebbar angebracht, dafs er mit den Zähnen des Sectors η1 in und aufser Eingriff gebracht werden kann. Hierdurch ist man in den Stand gesetzt, das Sensenblatt a, nachdem dasselbe um den gewünschten Betrag um den Zapfen a1 gedreht ist, feststellen zu können.
  2. 2. Verstellung um den Niet oder Bolzen a°. Das hintere breite Ende des Blattes α ist unterhalb des Bolzensa0 mit einer vierkantigen Verlängerung a" versehen, welche bei der in Fig. 2 angegebenen Lage des Blattes auf dem Bügel η aufruht und jenseits desselben etwas vorsteht. Ueber das vorstehende Ende von a" und dasjenige des Zapfens αλ ist eine Platte 0 geschoben, welche mit entsprechenden Löchern versehen ist und durch den Vorstecker a'" des Zapfens a1 in ihrer Lage erhalten wird. Diese Platte ο hat aufser den beiden Löchern für al und a" noch ein oder mehr Löcher p1 für den Zapfen α1, um das Blatt a, nachdem dieses um den Bolzen gedreht ist, Fig. 1, auch in der neuen Lage feststellen zu können.
    Nimmt das Blatt α die Stellung Fig. 2 ein, und will man dasselbe in die Lage Fig. 1 bringen, so zieht man den Vorstecker a'" heraus, nimmt die Platte 0 von a' und a" ab, dreht das Blatt α um den Bolzen um die gewünschte Strecke, schiebt zwischen die Verlängerung a" und den Bügel η einen Holzkeil t, Fig. ι und 5, ein, steckt die Platte ο wieder auf α1 und a" auf, wobei a1 diesmal durch ein anderes Loch p1 der Platte ο geht und bringt schliefslich den Vorstecker a'" wieder an.
    Bei der mit den beschriebenen Einrichtungen versehenen Sense ist es nicht mehr nöthig, das Blatt von dem Stiel zu trennen, wenn die Sense zusammengelegt werden soll. Man braucht in diesem Falle nur das Blatt, nachdem man dessen Verlängerung a" von der Platte 0 freigemacht hat, um den Bolzen nach dem Stiel A hin zu drehen, Fig. 3, bis es von dem letzteren verdeckt wird. Das Blatt wird dann durch eine einzige, auf A lose Schlaufe d, welche über die Spitze des Blattes geschoben wird, in der erforderlichen Lage festgehalten.
    Schliefslich sei noch bemerkt, dafs der durch den Anspruch 2. des Haupt-Patentes geschützte Ablegerechen auch an der verbesserten Sense angebracht werden kann.
    Pateνt-Ansprüche :
    ι. An der durch den Anspruch 1. des Haupt-Patentes geschützten Sense der Ersatz der starren Verbindung, des Blattes mit dem Stiel durch eine bewegliche Verbindung, bei welcher der gerade gestreckte und rund gestaltete Zapfen al des Blattes α senkrecht zur Längsachse des Stieles A in dem Oehr m2 einer auf dem Stiel A befestigten Büchse m drehbar gelagert und mit einem Zahnsector n1 gekuppelt ist, welcher durch einen am Stiel A verschiebbar angebrachten Riegel ρ in beliebiger Lage festgestellt werden kann, zum Zweck, das Blatt in Bezug auf den Stiel nach rechts oder links verdrehen und dadurch tiefer oder höher einstellen zu können.
    2. In Verbindung mit der durch den Anspruch ι. des Haupt-Patentes und den vorstehenden Anspruch 1. geschützten Sense eine Einrichtung, bei welcher das Blatt a derart mit dem Zapfen a1 bei drehbar verbunden und mit einer Verlängerung α", welche mittelst der Platte ο an dem Zapfen α1 bezw. Stiel A festgestellt werden kann, versehen ist, dafs das ganze Blatt dem Stiel genähert oder von dem Stiel entfernt, d. h. enger oder weiter gestellt werden kann.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
DE189053371D 1889-04-19 1890-01-25 Neuerung an zusammenlegbaren Sensen Expired DE53371C (de)

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DE53371T 1890-01-25

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DE53371C true DE53371C (de) 1890-09-05

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