DE533455C - Holznagelmaschine - Google Patents

Holznagelmaschine

Info

Publication number
DE533455C
DE533455C DEK115710D DEK0115710D DE533455C DE 533455 C DE533455 C DE 533455C DE K115710 D DEK115710 D DE K115710D DE K0115710 D DEK0115710 D DE K0115710D DE 533455 C DE533455 C DE 533455C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
awl
workpiece
hammer
feed
nailing machine
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DEK115710D
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Ehresmann & Co A GmbH
Original Assignee
Ehresmann & Co A GmbH
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Ehresmann & Co A GmbH filed Critical Ehresmann & Co A GmbH
Priority to DEK115710D priority Critical patent/DE533455C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE533455C publication Critical patent/DE533455C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A43FOOTWEAR
    • A43DMACHINES, TOOLS, EQUIPMENT OR METHODS FOR MANUFACTURING OR REPAIRING FOOTWEAR
    • A43D69/00Shoe-nailing machines
    • A43D69/12Shoe-nailing machines with apparatus for separating the pegs from a strip of wood

Landscapes

  • Dovetailed Work, And Nailing Machines And Stapling Machines For Wood (AREA)

Description

  • Holznagelmaschine Bei den bekannten Holznagelmaschinen mit Vorstechahle und Vorschubglied dringt die Ahle teilweise in das Werkstück ein und schiebt dieses gemeinsam mit der Vorschubvorrichtung um den Nagelabstand vor. Hiernach dringt sie von der- bereits eingenommenen Stellung im Werkstück aus noch tiefer in dieses ein und durchbohrt es ganz, um das für den einzutreibenden Holzstift nötige Loch zu bilden. Geht die Ahle dann, in ihre höchste Stellung zurück, so geht auch meistens gleichzeitig das Vorschubglied hoch, und das Werkstück, das bisher zwischen der unteren Fläche des Vorschubgliedes und der Hornkappe des nach oben federnden Hornes eingeklemmt war, wird nunmehr zwischen der Unterseite einer am Maschinenkopf befestigten Druckplatte und der Hornkappe eingeklemmt. Da das Werkstück bei diesem Übergang von der einen Einklemmung zur anderen sich leicht verschiebt, so kommt es vor, daß das vorgestochene Loch nicht mehr genau über Mitte Hornkappe und unter Mitte Hammerführung liegt. Der vom Hammer einzutreibende Nagel trifft daher nicht genau auf das vorgestochene Loch, bleibt vielmehr an dessen Rand hängen und wird vom Hammer zerdrückt.
  • Diesen die Arbeit hindernden Übelstand soll die den Gegenstand der Erfindung bildende Holznagelmaschine umgehen. Dies wird dadurch erreicht, daß die Ahle nach vollzogenem Vorschub das Werkstück, in (las sie teilweise eingedrungen ist, nicht weiter durchbohrt, sondern erst noch einmal in ihre oberste Stellung gehoben wird und aus dieser heraus nach dem Wechsel der Einklemmung unabhängig von der Lage des zum Vorschub verwendeten Einstiches das Werkstück nunmehr ganz -durchbohrt. Es wird also, wenn sich das Werkstfick während des Wechsels der Einklemmung verschoben haben sollte, noch einmal -ein neues Loch gebildet, das nicht immer auf den zum Vorschub verwendeten Einstich trifft, das aber stets genau über Mitte Hornkappe und genau unter Mitte Hammerführung liegen muß, weil es erst nach vollzogenem Wechsel der Einklemmung, d. h. nachdem das Werkstück seine endgültige Lage eingenommen hat, gebildet wird. Auf diese Weise wird erreicht, daß dem vom Hammer einzutreibenden Holzstift der obere Eingang des Loches immer genau passend dargeboten wird, so .daß der Holzstift nicht am Rande des Loches hängenbleiben und auch nicht vom, Hammer zerdrückt werden kann.
  • In. allen neun Abbildungen der beiliegenden Zeichnung bedeuten: i das Horn, 2 die Hornkappe, 3 das Werkstück, q., 5 und 6 Holzstifte, 7 den Vorschubeinstich, 8 das durchstochene Loch, 9 die Druckplatte, io .das Vorschubglied, i i die Ahle, 12 die Hammerführung, 13 den Hammer.
  • Die Arbeitsweise der neuen Holznagelmaschine ist folgende: Abb, i. Das Werkstück 3 ist zwischen der Hornkappe 2 des Hornes i, welches nach oben federt, und der am Maschinenkopf festgelafierten Druckplatte 9 eingeklemmt. Vorschubglied io und Ahle ii sind in ihrer höchsten Stellung. Der Hammer 13 hat soeben den Holzstift 4 eingetrieben und ist wieder in der Hammerführung 12 nach oben gegangen. Vor dem Holzstift 4 war bereits der Holzstift 5 eingetrieben worden.
  • Abb. 2. Das Vorschubglied io und die Ahle i i sind abwärts gegangen, die Ahle i i ist in das Werkstück 3 teilweise eingedrungen. Das Vorschubglied io hat das Werkstück 3 von der Druckplatte 9 abgedrückt, so daß dieses nein zwischen dem nach oben federnden Horn i mit Hornkappe 2 und der unteren Fläche des Vorschubgliedes io eingeklemmt ist.
  • Abb. 3. Das Vorschubglied io und die Ahle i i haben das Werkstück 3 nach links um den Nagelabstand verschoben, so daß die Mitte der Ahle i i über der Mitte der Hornkappe 2 steht. Die Hammerführung i2, welche mit dem Vorschubglied io auf dem gleichen beweglichen Teile des Maschinenkopfes seitlich hin und her bewegt wird, ist ebenfalls in der linken Seitenlage angelangt.
  • Abb. 4. Das Vorschubglied io ist in seine obere Stellung gehoben worden. Das federnde Horn i hat daher das Werkstück nach oben gegen die Druckplatte 9 gepreßt. Gleichzeitig ist auch- die Ahle wieder hochgegangen und ganz aus dem Werkstück ausgetreten.
  • Abb. 5. Aus ihrer obersten Stellung heraus hat sich die Ahle noch einmal nach unten bewegt und hat nunmehr das Loch durch das Werkstück 3 ganz durchgestochen.
  • Abb. 6. Die Ahle i i ist wieder in ihre oberste Lage zurückgekehrt, in dem Werkstück 3 ist das vorgestochene Loch 8 sichtbar geworden.
  • Abb.7. Die Ahle mit dem Vorschubglied io und die Hammerführung 12 sind gemeinsam wieder nach rechts bewegt -worden, wobei die Mitte der Hammerführung 12 Tiber der Mitte des Horns i zu liegen kommt, über der auch das vorgestochene Loch 8 liegt. Unter dem Hammer 13 sieht man den neuen Holzstift 6 in der Hammerführung schweben, den der Hammer 13 nunmehr in das vorgestochene Loch 8 eintreiben wird.
  • Abb.8 und 9 sollen den Unterschied in dem Ergebnis der früheren Arbeitsweise und derjenigen der neuen Holznagelmaschine erklären. Hatte sich bei der früheren Arbeitsweise der Holznagelmaschinen mit Vorstechahle und Vorschubglied das Werkstück beim Wechsel der Einklemmung etwas verschoben, so stand das vorgestochene Loch nicht mehr genau unter der Hammerführung, denn die Ahle hatte das Loch schön vorgestochen, ehe der Einklemmwechsel vor sich ging. Bei der neuen Holznagelmaschine verläßt aber die Ahle das Werkstück noch einmal, um es nach vollzogenem Klemmungswechsel noch einmal neu von der oberen Stellung aus zu durchbohren. Das vorgestochene Loch 8 befindet sich daher stets genau unter dem Hammer 13. Der Holzstift 6 kann am Lochrande nicht festhängen bleiben und wird somit auch vom Hammer 13 nicht zerdrückt. Neben dem vorgestochenen Loch 8 sieht man den Rest 7 des Einstiches, den die Ahle zum Vorschub in das Werkstück 3 eingegraben hatte.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Holznagelmaschine mit Vorstechahle, bei der die Ahle teilweise in das Werkstück eindringt und es gemeinsam mit dem zugleich als Ahlenführung dienenden Vorschubglied um den Nagelabstand vorschiebt, dadurch gekennzeichnet, daß die Ahle nach vollzogenem Vorschub erst noch einmal aus dem Werkstück nach oben austritt, ehe sie es von der oberen Stellung aus völlig durchsticht.
DEK115710D 1929-07-13 1929-07-13 Holznagelmaschine Expired DE533455C (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DEK115710D DE533455C (de) 1929-07-13 1929-07-13 Holznagelmaschine

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DEK115710D DE533455C (de) 1929-07-13 1929-07-13 Holznagelmaschine

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE533455C true DE533455C (de) 1931-09-19

Family

ID=7243373

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DEK115710D Expired DE533455C (de) 1929-07-13 1929-07-13 Holznagelmaschine

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE533455C (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE1176964B (de) Revolverstanze
DE533455C (de) Holznagelmaschine
DE702854C (de) Tragbare Astlochbohrmaschine
DE3206681A1 (de) Hydraulisch angetriebene schneidemaschine fuer papierbogen od. dgl.
DE2724805A1 (de) Schneidmaschine zum beschneiden von buch-, papier- o.dgl. stapeln
DE509028C (de) Holznagelmaschine
DE587159C (de) Okulierwerkzeug
DE524085C (de) Automatische Schneidemaschine fuer aus Strangpressen austretende Seifenstraenge und Verfahren zum Betriebe derselben
DE750792C (de) Verfahren zum Versenknieten von Blechen, Profilen u. dgl.
DE603653C (de) Verfahren und Vorrichtung zur Herstellung eines Zugkorkens
DE357636C (de) Verfahren zum Ausstanzen von Werkstuecken aus aufgestapelten Tafeln aus Pappe, Leder, Gummi u. dgl.
DE2623785A1 (de) Verfahren zur herstellung elektrischer kontakte und einrichtung zur durchfuehrung des verfahrens
DE706515C (de) Sohlendoppelmaschine mit gebogener Nadel und Ahle
AT26585B (de) Werkzeuge für Pressen zur Herstellung von Heftzwecken mit aus dem Kopfteil derselben ausgestanzter Spitze.
DE583923C (de) Verfahren zur Herstellung von Drahtnaegeln
DE856871C (de) Schusterort mit durch Hebel bewirkter Nadelausloesung
AT57630B (de) Maschine zum Lochen von Musikrollen.
DE133354C (de)
DE517619C (de) Maschine zur Herstellung verduebelter Holzplatten
DE477298C (de) Stehende Lochpresse
AT29939B (de) Maschine zum Einsetzen von Befestigungsmitteln.
DE201278C (de)
DE715865C (de) Vorrichtung zum Herstellen loser, mit Stiefeleisen versehener Absaetze
DE513825C (de) Handlochstanze
DE465232C (de) Verfahren und Vorrichtung zur Herstellung von Federringen