DE533250C - Matrizensetz- und Zeilengiessmaschine mit mehreren Magazinen - Google Patents

Matrizensetz- und Zeilengiessmaschine mit mehreren Magazinen

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DE533250C
DE533250C DE1930533250D DE533250DD DE533250C DE 533250 C DE533250 C DE 533250C DE 1930533250 D DE1930533250 D DE 1930533250D DE 533250D D DE533250D D DE 533250DD DE 533250 C DE533250 C DE 533250C
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funnel
magazine
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line casting
dies
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Application number
DE1930533250D
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Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B41PRINTING; LINING MACHINES; TYPEWRITERS; STAMPS
    • B41BMACHINES OR ACCESSORIES FOR MAKING, SETTING, OR DISTRIBUTING TYPE; TYPE; PHOTOGRAPHIC OR PHOTOELECTRIC COMPOSING DEVICES
    • B41B11/00Details of, or accessories for, machines for mechanical composition using matrices for individual characters which are selected and assembled for type casting or moulding
    • B41B11/06Storage devices for matrices or space bands

Landscapes

  • Extrusion Moulding Of Plastics Or The Like (AREA)

Description

  • 1Vlatrizensetz- und Zeilengießmaschine mit mehreren Idagazinen Es sind bereits Matrizensetz- und Zeilengießmaschinen bekannt, bei denen der Magazinstapel gegenüber dem Ableger und dem Sammler so geschaltet wird, daß die Magazine die Matrizenauslösevorrichtung übersetzen, wodurch das bisher in Arbeitsstellung befindliche Magazin außer Verbindung mit den Auslösevorrichtungen gelangt und nach dem Schalten das in Arbeitsstellung gebrachte Magazin wiederum in Verbindung mit ihnen kommt. Bei Maschinen dieser Art muß der zwischen dem Ableger und dem jeweils in der Gebrauchsstellung befindlichen Magazine angeordnete Einfalltrichter vor dem Schalten aus der Arbeitsstellung geschwenkt werden, damit das Schalten der Magazine ungestört erfolgen kann.
  • Es ist auch bereits vorgeschlagen worden, die Matrizen in dem Magazin selbsttätig zu verriegeln, sobald diese sich nicht in der Gebrauchsstellung gegenüber den Auslösevorrichtungen befinden.
  • Gemäß der Erfindung erfolgt nun bei einer Maschine dieser Art das Verriegeln und Entriegeln der Matrizen durch mechanische Verbindung der Matrizenverriegelungsvorrichtung mit den zum Bewegen des Einfalltrichters dienenden Teilen.
  • Der Vorteil dieser Anordnung besteht darin, daß bei dem jedesmaligen Schalten der Magazine, wozu das Schwenken des Einfalltrichters gewohnheitsmäßig gehört, zunächst das Verriegeln der Matrizen in dem außer Wirkung gesetzten Magazin und darauf das Entriegeln der Matrizen in dem jeweils in die Gebrauchsstellung gebrachten Magazin ohne weiteres erfolgt.
  • An sich ist es natürlich bereits bekannt, mehrere Verstellungen an Matrizensetz- und Zeilengießmaschinen- durch einen Handheber gleichzeitig vorzunehmen, doch ist diese Maßnahme in dem vorliegenden Sonderfall noch nicht in Anwendung gebracht worden, und gerade hier läßt sie sich leicht so ausführen, daß gleichzeitig auch der Magazinstapel gesperrt wird.
  • Auf der Zeichnung ist der Erfindungsgegenstand beispielsweise dargestellt, und zwar zeigt: Abb. z eine Seitenansicht eines Magazinstapels, der bei dem Schalten gegenüber dem Sammler und Ableger auf Führungsbahnen vor und zurück geschoben wird, Abb. a eine Draufsicht senkrecht auf das untere Ende des in der Gebrauchsstellung befindlichen Magazins, Abb.3 eine Vorderansicht des Magazins nach Abb. 2 und Abb. q. eine Seitenansicht des unteren Endes eines der Magazine in Verbindung mit einem Teil, der zur Freigabe der Matrizenverriegelung dient, unmittelbar bevor diese außer Wirkung gesetzt wird.
  • Der Magazinstapel besteht bei dem dargestellten Ausführungsbeispiel aus drei Magazinen i, 2-und 3, die in bezug auf den Sammler q. und den Ableger 5 auf den Bahnen 6 und 7 vor und zurück geschoben werden, wobei die unteren Enden der Magazine eine Zykloidenbewegung beschreiben und sich dadurch über die Auslösestäbe 8 hinwegheben. Das Schalten erfolgt, wie bekannt, durch das Drehen des Zahnrades g auf der Zahnstange 6 mittels des Handhebels io. Zwischen dem Ableger 5 und dem jeweils in Gebrauch befindlichen Magazin i, 2 oder 3 ist der übliche Einfalltrichter i i vorgesehen, der von einem Rahmenteil 12 getragen wird. Dieser ist bei 13 an das Maschinengestell angelenkt und durch einen Lenker i¢ mit einem Handhebel 15 verbunden. Vor dem j edesmaligen Schalten der Magazine durch Drehen des Handhebels 1o wird der Einfalltrichter i1 durch Umlegen des Handhebels 15 in die punktierte Lage gebracht. Sobald ein anderes Magazin in die Gebrauchsstellung gebracht worden ist, wird der Einfalltrichter i i in die in vollen Linien dargestellte Stellung wieder zurückgebracht, was durch Zurückdrehen des Hebels 15 in die ebenfalls in vollen Linien veranschaulichte Stellung geschieht.
  • Gemäß der Erfindung wird nun diese Bewegung des Hebels 15 dazu benutzt, um die Matrizen in den Magazinen zu verriegeln und zu entriegeln, je nachdem, ob diese außer Benutzung gesetzt oder in Benutzung genommen werden, indem sie nur in dem letzten Fall - also in der Gebrauchsstellung - mit den Auslösevorrichtungen derart zusammenwirken, daß die Matrizen durch diese gehalten werden. Die Auslösevorrichtungen (Klinken) sind in der Zeichnung nicht dargestellt; sie sollen in bekannter Anordnung an dem Maschinengestell oder an einem anderen Träger so angebracht sein, daß sie, wie üblich, durch Öffnungen in dem Boden des in Arbeitsstellung befindlichen Magazins hindurchgreifen. Zum Verriegeln der Matrizen in den nicht arbeitenden Magazinen, in denen die Matrizen nicht durch die Auslösevorrichtungen gehalten werden, dient bei dem gezeichneten Ausführungsbeispiel in an sich bekannter Weise eine Stange 16, die in dem Magazin eine kurze Strecke hin und her beweglich ist und dabei durch.schräge Flächen 17 '(Abb. 3), auf denen an der Stange befestigte Kopfstifte 18 reiten, gegen die in den Magazinnuten laufenden Matrizen zu (siehe die punktierte Lage in Abb. 3) oder von diesen fortbewegt wird, wie in Abb. 3 in vollen Linien dargestellt. In der punktierten Stellung liegt die Stange 16 zwischen den oberen Ohren der Matrizen (so daß diese nicht weiter herabrutschen können), und wird dabei durch eine Platte ig gesichert, die mittels einer Feder 2o nach oben gedrückt wird und mit ihrer unteren Leiste in einem Einschnitt 21 der Stange 16 einschnappt, wenn diese in das Magazin genügend weit hineingepreßt worden ist.
  • Das Herausziehen der Stange 16 zum Zwecke des Entriegelns der Matrizen erfolgt selbsttätig durch das Umlegen des Hebels 15 in die vollausgezogene Stellung in Abb. i. An dem Hebel befindet sich- ein Arm 22, der einen nach unten ragenden Vorsprung 23 besitzt, dessen Vorderfläche 24 abgeschrägt ist. Bei dem Umlegen des Armes 22 aus der punktierten Stellung (Abb. i) in die vollausgezogene Stellung greift dieser Vorsprung hinter das nach oben umgebogene Ende der Stange 16 und zieht sie mittels der schrägen Fläche 24 nach rechts. Unmittelbar bevor die schräge Fläche 24 das umgebogene Ende der Stange berührt, drückt eine schräge Fläche 25 an dem gleichen Arm 22 die Platte ig nach unten, so daß die Stange 16 freigegeben wird. In der ausgezogenen Stellung der Stange 16 werden die Matrizen durch die Auslösevorrichtungen gesteuert.
  • Soll ein anderes Magazin in die Gebrauchsstellung gebracht werden, so wird der Arm 22 mittels des Hebels 15 in die punktierte Stellung umgelegt. wobei eine schräge Fläche 26 auf das umgebogene Ende der Stange einwirkt und diese in das Magazin hineinpreßt, bis sie durch die gleichzeitig freigegebene Platte 1g unter Einwirkung der Feder 2o gesperrt wird. Sobald das Schalten der Magazine durch Drehen des Hebels io vollzogen ist, wird der Hebel 15 und der Arm 22 wieder in die vollausgezogene Stellung zurückgeschwenkt und dadurch das Entriegeln der Matrizen des betreffenden Magazins in der oben beschriebenen Weise bewirkt.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Matrizensetz- und Zeilengießmaschine mit mehreren Magazinen, die bei dem Schalten aus der Verbindung und in die Verbindung mit den Auslösevorrichtungen gebracht werden und einem vor und nach dem Schalten aus und in die Arbeitsstellung geschwenkten ' Matrizeneinfalltrichter, dadurch gekennzeichnet, daß die Matrizen bei dem Schwenken des Einfalltrichters wer- und wieder entriegelt werden, indem eine mechanische Verbindung zwischen der Verriegelungsvorrichtung (16), z. B. einer verschiebbaren Stange, und dem Handhebel zum Schwenken des Einfalltrichters angeordnet wird.
  2. 2. Matrizensetz- und Zeilengießmaschine nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Vorrichtung (16) zum Verriegeln der Matrizen mit einer an sich bekannten Sperrvorrichtung (ig) ausgerüstet ist, die ebenfalls bei dem Schwenken des Einfalltrichters (i1) in und außer Wirkung gesetzt wird.
  3. 3. Matrizensetz- und Zeilengießmaschine nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der den Einfalltrichter schwenkende Handhebel (i5) durch seinen die Verriegelungsstange verschiebenden Ansatz (2a) das Schalten der Magazine verhindert, bis der Einfalltrichter ausgeschwenkt ist und dadurch die Matrizen verriegelt sind.
DE1930533250D 1930-10-30 1930-10-30 Matrizensetz- und Zeilengiessmaschine mit mehreren Magazinen Expired DE533250C (de)

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