DE559174C - Matrizensetz- und Zeilengiessmaschine mit einer die Matrizen zu dem Ableger hebenden Schiene, auf welche die Matrizen nach dem Abgiessen geschoben werden - Google Patents

Matrizensetz- und Zeilengiessmaschine mit einer die Matrizen zu dem Ableger hebenden Schiene, auf welche die Matrizen nach dem Abgiessen geschoben werden

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DE559174C
DE559174C DE1930559174D DE559174DD DE559174C DE 559174 C DE559174 C DE 559174C DE 1930559174 D DE1930559174 D DE 1930559174D DE 559174D D DE559174D D DE 559174DD DE 559174 C DE559174 C DE 559174C
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DE
Germany
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dies
die
rail
matrices
line
Prior art date
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Expired
Application number
DE1930559174D
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English (en)
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Mergenthaler Linotype GmbH
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Mergenthaler Linotype GmbH
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B41PRINTING; LINING MACHINES; TYPEWRITERS; STAMPS
    • B41BMACHINES OR ACCESSORIES FOR MAKING, SETTING, OR DISTRIBUTING TYPE; TYPE; PHOTOGRAPHIC OR PHOTOELECTRIC COMPOSING DEVICES
    • B41B11/00Details of, or accessories for, machines for mechanical composition using matrices for individual characters which are selected and assembled for type casting or moulding
    • B41B11/18Devices or arrangements for assembling matrices and space bands

Landscapes

  • Moulds For Moulding Plastics Or The Like (AREA)

Description

  • Matrizensetz- und Zeilengießmaschine mit einer die Matrizen zu dem Ableger hebenden Schiene, auf welche die Matrizen nach dem Abgießen geschoben werden Bei Matrizensetz- und Zeilengießmaschinen werden die Matrizen nach dem Gießen der Zeile auf eine Schiene geschoben, die sie zu dem Ableger anhebt. Die breiten Matrizen, bei denen die Ablegezähne an der einen Seite angeordnet sind, haben bei der Überführung auf diese Schiene die Neigung, sich schräg zu stellen, da sie ja an den außerhalb der Mitte der Matrize angeordneten Ohren hängen, und es liegt dann die Gefahr vor, daß sie von der sie zu dem Ableger hebenden Schiene nicht erfaßt werden. Es ist bereits vorgeschlagen worden, um ein Schrägstellen der Matrizen zu verhindern, einen Widerstand in die Bahn der Matrizen einzuschalten, der die vorderste Matrize gerade richtet und von ihr dann aus dem Wege der vorgeschobenen Zeile entfernt wird.
  • Die Erfindung will diese Einrichtung verbessern, und zwar soll verhindert werden, daß nach dem Aufschieben des ersten Teiles der Zeile eine weitere hinten in der Zeile befindliche Matrize sich schräg einstellt. Zu diesem Zweck sind gemäß der Erfindung an dem Eingang des Überführungskanals zu beiden Seiten federnde Platten oder Klinken mit schrägen Anlaufflächen angeordnet, die mit den einzelnen in den Überführungskanal eingeschobenen Matrizen seitlich in Eingriff kommen und dabei federnd nachgeben. Diese Einrichtung wirkt also mit jeder einzelnen Matrize zusammen und stellt jede Matrize, die die Neigung hat, sich schräg einzustellen, in die richtige zum Aufschieben auf die Schiene erforderliche Lage ein.
  • Auf der Zeichnung ist eine Ausführungsform der Erfindung dargestellt, und zwar zeigen Fig. r eine Vorderansicht eines Teiles der Maschine mit der daran angeordneten Erfindung, Fig.2 einen vergrößerten Schnitt durch eine gesetzte Zeile während ihres Überführens von dem Gießschlitten in den oberen Überführungskanal, Fig. 3 eine schräg hängende Matrize und die Art, in der die federbetätigten Platten oder Klinken mit ihr zusammenwirken, Fig. q. eine ähnliche Darstellung der schräg hängenden Matrize von Fig. 3, nachdem sie durch die federbetätigten Platten gerade gerichtet ist, und Fig. 5 einen Schnitt eines Einzelteiles von Fig. 2 in Richtung der Linie 5-5.
  • Die Matrizenzeile X mit den Spatien y wird, nachdem sie gesetzt ist, nach dem Gießschlitten A gebracht und alsdann nach dem Abgießen durch den Gießschlitten vor den oberen Überführungskanal B geführt, in dem zu dieser Zeit die mit Rippen versehene Schiene Cl- der Matrizenhebevorrichtung C liegt (Fig. z und 2). Bei dieser Lage der Teile wird der Zeilenüberführungswagen D so bewegt, daß er die gesetzte Zeile aus dem Gießschlitten heraus in den oberen Überführungskanal hineinschiebt, wobei die Matrizen X infolge ihrer Ablegeverzahnung X1 in Eingriff mit der mit Rippen versehenen Stange Cl der Hebevorrichtung gelangen sollen, während die Spatien y, die ja keine Ablegezähne besitzen, an der Stange Cl vorbei gelangen, durch ihre Ohren y1 gehalten werden und in der üblichen Weise von den Schienen des oberen Überführungskanals gestützt werden. Alsdann steigt die Hebeschiene C an, um die Matrizen zum Ableger zu befördern, wobei die Spatien zurückbleiben und durch einen. Spatiengreifer, der in der Zeichnung nicht dargestellt ist, in ihr Magazin gebracht werden. Diese Teile und ihre Arbeitsweise sind bekannt, so daß ein weiteres Beschreiben nicht erforderlich sein dürfte.
  • Die Matrizen X sind, wie aus der Zeichnung zu ersehen ist, mit einem Paar oberer und unterer Ohren X2, X3 versehen, die an der rechten, also der vorderen Seite der Matrizen angeordnet sind, während die Ablegezähne X1 an der linken, also der hinteren Seite derMatrizen angeordnet sind. Bei dickeren Matrizen liegen die Ohren auf der einen Seite der Schwerpunktebene, und infolgedessen können die Matrizen, wenn sie nur an ihren oberen Ohren X2 hängen, wie dies in dem Gießschlitten A mit Hilfe der üblichen SchienenAl geschieht, eine schräge Lage einnehmen, wie in Fig.-i angedeutet. In der gehobenen Stellung des Gießschlittens ist die gesetzte Zeile locker, da ja die Ausschließkeile ausgezogen sind. Bei dieser schrägen Lage der Matrizen- liegen ihre AblegezähneXl ebenfalls schräg und gelangen außerdem, da sie ja von dem Schwenkpunkt an den oberen Ohren etwas entfernt liegen, unter die Ebene der mit Rippen versehenen Stange Cl der Hebeschiene, so daß, wenn die gesetzte Zeile von dem Gießschlitten überführt wird, diejenigen Matrizen, die schräg stehen, nicht sicher mit der Schiene Cl in Eingriff kommen und infolgedessen auch nicht abgelegt werden.
  • Zum Beseitigen dieser Nachteile ist der obere Überführungskanal B an seinem Eintrittsende mit einer nachgiebigen Einrichtung versehen, die mit den Matrizen der Reihe nach während ihres Überführens aus derb Gießschlitten A in Eingriff gelangt, um sie gerade zu richten, so daß sie mit der Hebeschiene richtig in Eingriff gelangen können. DieVorrichtung besteht aus einemPaar federbelasteter Platten oder Klinken E, die an dem Eingang des oberen Überführungskanals angeordnet sind, so daß sie gleichzeitig mit den Außenkanten der unteren Obren X3 der Matrizen in Eingriff gelangen. Die Form dieser Klinken ist an sich beliebig; sie können z. B. aus einer gebogenen Platte bestehen, die einen Hauptteil El besitzt, der in der Querrichtung an der Seitenwand des oberen Überführungskanals gleiten kann, ferner aus einem äußeren Teil E'-, der mit der Außenfläche der Kanalseitenwand in Eingriff kommt und als Anschlag zum Begrenzen der Einwärtsbewegung der Klinke dient, und einem inneren, mit den Matrizen in Eingriff kommenden Teil E3, der in dem Weg der unteren Ohren X3 oder unmittelbar oberhalb der üblichen Matrizenstützschienen BI an den beiden Seitenwänden des -oberen Überführungskanals an seinem Eintrittsende angeordnet ist. Um das In- und Außereingriffkommen der Matrizenohren mit den Klinken zu erleichtern, sind die Klinkenteile E3 an -beiden Seiten abgeschrägt oder abgerundet, wie bei e dargestellt ist, während zwischen diesen beiden Teilen ein gerader Teil ei verbleibt.
  • Zum Herausdrücken der Klinkenteile E3 sind verhältnismäßig starke Druckfedern E4 vorgesehen, die in Aussparungen der Seitenwände des oberen Überführungskanals liegen. Bei dem Vorbeigehen der Matrizen an den Klinken müssen sie den Widerstand der Federn überwinden, indem sie die Klinkenteile aus ihrem Wege herausdrücken. Die Wirkung der federnden Klinken ist in Fig. 3 und 4 gezeigt. In der Fig. 3 ist eine breite Matrize in schräger Lage nach rechts geneigt so dargestellt, daß ihre unteren Ohren X3 gerade in Eingriff mit den Klinken E gelangen. Wenn der Eingriff stattgefunden hat, wirken die Klinken auf die unteren Ohren bremsend ein und halten sie zurück, bis die Matrize unter dem Einfluß des Stoßes des Überführungsschlittens D um ihre oberen Ohren X= zurückgeschwungen ist und in die senkrechte Stellung gemäß Fig. 4 gelangt. Zu diesem Zeitpunkt liegt sie flach an der nächsten Matrize der Zeile an, oder wenn die Matrize gerade die letzte der Zeile ist, flach gegen die mit den Matrizen in Eingriff gelangende _ Platte des Überführungsschlittens (Fig. 2,). Während die Klinken dauernd weiter einen Widerstand bieten, zwingt die fortgesetzte Bewegung des Überführungsschlittens die Matrize an den Klinken vorbei, wobei sie diese, wie in Fig.4 zu sehen ist, zurückdrängt. Der Betrag der geraden Teile e1 der Klinken ist so groß, daß die Ablegezähne der Matrize gerade mit der mit Rippen versehenen Schiene Cl der Hebevorrichtung in Eingriff kommen, bevor die Matrize die Klinken verläßt. Auf diese Weise wird jede schräg stehende Matrize ohne Rücksicht auf ihre Stärke gerade gehalten, während sie von dem Gießschlitten auf die Hebevorrichtung geschoben wird.
  • Infolge der festen Anordnung der federbelasteten Klinken kommen sie mit allen Matrizen der gesetzten Zeile der Reihe nach in Eingriff, wirken also zuerst auf die vorderste Matrize der Zeile, wie in Fig. a dargestellt, und dann auf jede folgende Matrize, sobald sie den Gießschlitten verläßt und in den oberen Überführungskanal zum Zwecke des Eingriffs mit der Hebeschiene eintritt. Auf diese Weise ist das Halten der einzelnen Matrizen der gesetzten Zeile in der aufrechten Lage während des Überführens von den vorangehenden Matrizen nicht abhängig, so daß die Zeile beliebig locker sein kann, ohne daß dadurch das Aufrichten einer Matrize in der 'Zeile in irgendeiner Weise behindert wird. Durch den Eingriff jeder folgenden Matrize an ihren beiden Kanten dienen die Klinken dazu, zu verhindern, daß die einzelnen Matrizen sich um ihre Längsachsen während des Überführens drehen, und sichern auf diese Weise den richtigen Eingriff der Ablegezähne mit der Hebeschiene.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Matrizensetz- und Zeilengießmaschine mit einer die Matrizen zu dem Ableger hebenden Schiene, auf welche die Matrizen nach dem Abgießen geschoben werden, gekennzeichnet durch an dem Eingang des Dberführungskanales zu beiden Seiten angeordnete federnde Platten oder Klinken mit schrägen Anlaufflächen, die mit den einzelnen Matrizen bei ihrem Einschieben in den Überführungskanal seitlich in Eingriff kommen und dabei federnd nachgeben.
DE1930559174D 1930-12-20 1930-12-20 Matrizensetz- und Zeilengiessmaschine mit einer die Matrizen zu dem Ableger hebenden Schiene, auf welche die Matrizen nach dem Abgiessen geschoben werden Expired DE559174C (de)

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DE559174T 1930-12-20

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DE559174C true DE559174C (de) 1932-09-16

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ID=6565556

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DE1930559174D Expired DE559174C (de) 1930-12-20 1930-12-20 Matrizensetz- und Zeilengiessmaschine mit einer die Matrizen zu dem Ableger hebenden Schiene, auf welche die Matrizen nach dem Abgiessen geschoben werden

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DE (1) DE559174C (de)

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