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Vorrichtung zum Einstellen der Auslösevorrichtung an Greifern für
Heuaufzüge auf die jeweilige Entladestelle Die Erfindung bezieht sich auf eine Vorrichtung
zum Einstellen der Auslösevorrichtung an Greifern von Heuaufzügen auf die jeweilige
Entladestelle.
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Es ist bereits eine Ausführungsform eines Greiferschlosses bekanntgeworden,
bei welcher eine von Entleerungsanschlägen gesteuerte Auslösevorrichtung zum Entriegeln
des Greifers derart einstellbar ist, daß sie die Verriegelung des Greifers an einem
ganz bestimmten Ort je nach der Einstellung auslöst. Zu diesem Zweck besitzt die
bekannte Auslösevorrichtung einen durch Rasten in der Höhe einstellbaren Querbolzen,
welcher mit längs der Förderbahn verteilten Entleerungsanschlägen von verschiedener
Höhe derart zusammenwirkt, daß bei dem Durchgang durch einen Entleerungsanschlag
von bestimmter Höhe die Auslösung erfolgt. Demgegenüber unterscheidet sich das Greiferschloß
gemäß der Erfindung dadurch, daß in die Auslösevorrichtung ein die Verriegelung
des Greifers nach ,einer Anzahl durch Vorbeibewegen an den längs der Fahrbahn angebrachten
Entleerungsanschlägen gleicher Höhe erzeugten Impulsen auslösendes und beim Schließen
des Greifers durch Federkraft in seine Ausgangslage zurückkehrendes, von Hand einstellbares
Schaltglied eingebaut ist. Ein derartig ausgebildetes Greiferschloß besitzt den
Vorteil, daß es stets mit Entleerungsanschlägen gleichbleibender Höhe zusammenwirken
kann, so daß eine Vereinfachung hinsichtlich dieser Teile der Anlage erzielt wird.
Außerdem läßt sich :ein solches Greiferschloß auch ohne weiteAes in bestehende Anlagen,
welcher üblicherweise mit Entleerungsanschlägen gleicher Höhe ausgerüstet sind,
einbauen. Ferner besteht noch die Möglichkeit, eine Entleerung unter jedem Entleerungsanschlag
ohne Verstellung am Greiferschloß vorzunehmen, indem der Laufwagen so oft unter
den betreffenden Anschlag vor- und rückwärts geschaltet wird, als zur Öffnung des
Greiferschlosses notwendig ist. Die Wahl des Entleerungsortes erfolgt durch Einstellung
an dem Greiferschloß. Die Anordnung und Ausbildung des Schaltgliedes sowie der übrigen
mit
diesem zusammenwirkenden Teile der Entriegelungsvorrichtung kann in verschiedener
Weise" erfolgen. -In den Zeichnungen sind Ausführungsbeispiele des Erfindungsgegenstandes
dargestellt, Es zeigt: Abb. i in Ansicht :einen Laufwagen mit Greifer einer Hängebahn,
Abb. z .einen Längsschnitt durch ein Greiferschloß gemäß der Erfindung, Abb.3 die
wesentlichen Bestandteile der Entrieg elungsvorrichtung des in Abb, a dargestellten
Greiferschlosses in der Entrieg.elungslage; Abb: ¢ einen Längsschnitt durch eine
andere Ausführungsform eines Greiferschlosses gemäß der Erfindung, Abb. 5 einen
Schnitt längs der Linie V-V von Abb. q., Abb.6 eine Ansicht auf die Einstellvorrichtung
für das Schaltglied des in Abb. 4. und 5 dargestellten Greiferschlosses.
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Gemäß Abb. i trägt der Laufwagen z einen zur Förderung von Heu, Gras
o. dgl. dienenden Greifer bekannter Bauart. Die Katze wird auf der Laufbahn 3 durch
Zugseile q. bewegt. An der Laufbahn 3 befindet sich ein Entleerungsanschlag 5 in
Gestalt eines Entleerungsbockes, welcher mit den Entleerungsschiebern 6 -und der
Auslösestange 7 des Greiferschlosses 8 zusammenwirkt.
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Die Auslösevorrichtung des Greiferschloss-es 8 ist aus Abb. z und
3 zu entnehmen. Die Auslösestange 7 ist in senkrechter Richtung bewegbar und wird
mittels einer Schraubenfeder ständig nach oben gepreßt. An dem unteren Teil der
Aüslösestange 7 befindet sich eine Schaltklinke -9, welche auf die Schaltzähne eines
Schaltbogens 1o einwirkt, der in einer .entsprechenden bogenförmigen Führung der
Schloßwand verschiebbar gelagert ist. Der Schaltbogen i o kann mittels eines die
Schloßwand durchdringenden Bolzens i i von Hand verstellt werden und steht außerdem
unter der Einwirkung einer Zugfeder 12, welche bestrebt ist, den Schaltbogen in
seine Ausgangslage zurückzuziehen. Die wirksame Schaltlänge des Bogens i ö ist gemäß
der Erfindung einstellbar, und zwar erfolgt diese bei der gezeigten Ausführungsform
durch verschiedene Einstellung der Ausgangslage des Schaltbogens, was durch einen
Steckbolzen 13 geschieht, der durch die Schloßwand in verschiedene Bohrungen entsprechend
der jeweiligen Einstellung hindurchgesteckt werden kann. Bei der in Abb.2 gezeigten
A.usführungsforrn sind fünf Bohrungen für den Bolzen 13 vorgesehen, die mit 1 bis
V bezeichnet sind. Die Zurückbewegung des Schaltbogens io nach jedem Schaltschritt
unter dem Einflüß der Klinke 9 wird durch eine oberhalb der Verzahnung des Bogens
vorgesehene Sperrklinke 1 4. begrenzt.
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Der Schaltbogen io besitzt einen seitlichen Anschlag 15, durch welchen
er in seiner wirksamen Auslösestellung eine Klinke 16 betätigt, die ihrerseits die
Verriegelungsklinke 17 steuert. Die Zwischenklinke 16 hat zwei Ansätze, von denen
der eine in die Verriegelungsklinkeeingreift, während der andere dazu dient, die
Sperrklinke 14 zu betätigen, wie noch weiter unten näher ausgeführt wird. Die Verriegelungsklinke
17 umfaßt den Schließbolzen 18, welcher die Greifer 2 gelenkig verbindet und durch
seine Abwärts-Bewegung die Öffnung des Greifers bewirkt: Durch eine Schwenkung der
Verriegelungsklinke 17 entgegen dem Uhrzeigersinn erfolgt die Freigabe des Schließbolzens
18 (vgl. Abb. 3). An der Verriegelungsklinke 17 ist ein nasenförmiger Ansatz i9
vorgesehen, welcher bei Aufwärtsbewegung des Schließbolzens 18 eine Zurückschwenkung
der Verriegelungsklinke in die Sperrlage bewirkt.
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Die Wirkungsweise der Einrichtung ist nun folgende Bei der Bewegung
des Laufwagens unter einem Entleerungsanschlag 5 werden die Entleerungsschieber
6 mit der Auslösestange 7 abwärts gedrückt, wobei über die Klinke 9 der Schaltbogen
r o um- eine Teilung vorwärts geschaltet wird. Je nach der Einstellung der Ausgangslage
des Schaltbogens durch den Steckbolzen 13 sind eine öder mehrere absatzartige Schaltbewegungen
des Bogens erforderlich, bis dessen Anschlag 15 gegen die Zwischenklinke 16 stößt.
Dementsprechend kann der Laufwagen zunächst an einer vorbestimmbaren Anzahl von
Entleerungsanschlägen sich vorbeibewegen, ohne daß eine Öffnung des Greifers :erfolgt.
In dem Augenblick; in welchem der Anschlag 15 auf die Zwischenklinke 16 auftrifft;
wird diese entgegen dem Uhrzeigersinn geschwenkt, so daß der eine Ansatz die Verriegelungsklinke
17 freigibt und somit der Schließbolzen 18 sich abwärts zwecks Öffnung der Greifer
bewegen kann. Durch die Schwenkung der Zwischenklinke 16 wird gleichzeitig mit Hilfe
des anderen Ansatzes die Sperrklinke 14 und von dieser die Schaltklinke 9 angehoben,
so daß der Schaltbogen i o unter der Einwirkung der Rückzugsfeder 12 in die durch
den Steckbolzen 13 festgelegte Ausgangslage sich zurückbewegen kann. Beien Schließen
des Greifers, z. B: wenn er zu einem neuen Lasthub angesetzt war und dieser - Lasthub
beginnt, tritt der Schließbolzen 18 in den Bereich der Vase tcg der Verriegelungsklinke
17 und stößt diese nach oben durch, wodurch die Klinke im: Uhrzeigersinn geschwenkt
wird und in die Sperrstelhing gelangt, in welcher sie durch
die
einfallende Zwischenklinke 16 bis zur nächsten Auslösung gehaltem wird.
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Bei der in Abb. q. bis 6 dargestellten abgeänderten Ausführungsform
sind die gleichen Bezugszeichen für die die gleichen Funktionen ausübenden Einzelteile
des Schlosses gewählt. Das einstellbare Schaltglied ist hierbei in Form eines mit
Klinkenverzahnung versehenen Schaltrades ioa ;ausgebildet. Das Schaltrad ioa ist
um eine Achse 2o zwischen den Sehloßwänden drehbar gelagert. Die Einstellung der
Ausgangslage des Schaltrades erfolgt hierbei durch :einen um die gleiche Achse drehbaren
Stellhebel 2 i, welcher mittels eines federbelasteten Sperrknopfes 22 in verschiedene
Bohrungen an der Seitenwand des Schlosses eingreifen kann (vgl. Abb. 5 und 6). Die
Rückzugsfeder ist hierbei in Form einer Schraubenfeder i 2a um die Nabe des Stellhebels
21 gewickelt, und sie greift an dem seitlich durch die Schloßplatte hindurchtretenden
Stift ii des Schaltrades ioa an und ist somit bestrebt, das Schaltrad gegen den
an dem Stellhebel 21 vorgesehenen Ansatz 1311 zu pressen.
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Zur Sperrung des Schließbolzens 18 dient ein längs verschiebbarer
Stützschieber 17a, welcher unmittelbar durch den an dem Schaltrade vorgesehenen
Anschlag i 511 zurückgezogen werden kann. Eine Zwischenklinke ist also hierbei nicht
vorgesehen. Die Sperrung der einzelnen Schaltschritte des Schaltrades ioa erfolgt
durch den Sperrschieber i¢11 in gleicher Weise wie bei der erstgenannten Ausführungsform,
jedoch mit dem -'Unterschied daß der Sperrschieber in Gestalt eines verschiebbaren
Riegels ausgebildet ist. Die Schieber 17a und 14 11 stehen über Schrägüächen 23
in Anlage, so daß beim Zurückschieben des Riegels 17a unter dem Einfluß des Anschlages
i 5a des Schaltrades auch der Sperriegel 14a in die unwirksame Stellung bewegt wird,
um somit die Zurückbewegung des Schaltrades i o11 in die durch den Ansatz 13a des
StellhebeIs 21 festgelegte Ausgangsstellung zu ermöglichen. Dasselbe geschieht,
wenn beim Schließen des Greifers der Schließbolzen 18 den Stützschieber 17a zurückdrängt.
Die Riegel i 4.a und i ; a werden durch Federn selbsttätig in ihre Ausgangslage
zurückbewegt. Die Wirkungsweise ist im übrigen die gleiche wie bei der erstbeschriebenen
Ausführungsform.