DE53286C - Entladevorrichtung für Wagen - Google Patents
Entladevorrichtung für WagenInfo
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- DE53286C DE53286C DENDAT53286D DE53286DA DE53286C DE 53286 C DE53286 C DE 53286C DE NDAT53286 D DENDAT53286 D DE NDAT53286D DE 53286D A DE53286D A DE 53286DA DE 53286 C DE53286 C DE 53286C
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B65—CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
- B65G—TRANSPORT OR STORAGE DEVICES, e.g. CONVEYORS FOR LOADING OR TIPPING, SHOP CONVEYOR SYSTEMS OR PNEUMATIC TUBE CONVEYORS
- B65G67/00—Loading or unloading vehicles
- B65G67/02—Loading or unloading land vehicles
- B65G67/24—Unloading land vehicles
- B65G67/32—Unloading land vehicles using fixed tipping installations
- B65G67/34—Apparatus for tipping wagons or mine cars
- B65G67/36—Apparatus for tipping wagons or mine cars endwise
- B65G67/40—Apparatus for tipping wagons or mine cars endwise toward one end only
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Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
Fatentirt im Deutschen Reiche vom 29,October 1889 ab.
Die den Gegenstand der Erfindung bildende Entladevorrichtung ist dadurch gekennzeichnet,
dafs, oberhalb der Entladestellen Scheiben oder Rollen gelagert sind, über welche Ketten oder
Seile führen, die mit der einen Achse der Wagen in Verbindung zu bringen sind. Durch
Anziehen der Ketten werden die Wagen um die andere Achse gekippt und in eine die
selbstthätige Entleerung herbeiführende geneigte Stellung gebracht. Besondere Einrichtungen
an diesen Ketten oder Seilen dienen zur Verbindung derselben mit den Wagenachsen, ihre
Anordnung richtet sich nach der jeweiligen Bauart der Wagen selbst.
Fig. ι bis 8 der Zeichnung zeigen eine solche
Entladevorrichtung in Anwendung auf verschieden.gebaute
Wagen in Ansichten, Schnitten und Einzelheiten.
Zum Kippen der Wagen um die eine der beiden Achsen dienen die über Scheiben oder
Rollen Ri?1... führenden Ketten (oder Seile) K,
die mittelst eines Hebezeuges angezogen werden können. Die Ketten greifen mittelst abgezweigter
Stränge je an die Enden eines Balkens θ1 an (Fig. 2), dessen Länge etwas gröfser
ist als die gröfste Breite der Wagen, und der an den Enden Haken S1S2 trägt, an welchen
mittelst einiger Kettenglieder die Hängeeisen H1H2 aufgehängt sind. Diese tragen unten
längliche Augen h, die auf den Aufsentheil der Radnaben geschoben werden können, nachdem
man einen mittelst Auges auf den Hängeeisen verschiebbaren Vorstecker V in die punktirte
Stellung V1 hochgeschoben hat (Fig. 4), in welcher er zwischen zwei Radspeichen quer durchgesteckt
werden kann. Den Vorstecker mit dem Quersteg ν, Fig. 5, schiebt man dann
hinter die Speichen und sichert dadurch die Lage der Augen h an den betreffenden Radnaben.
Zwei, drei oder mehr Scheiben RR1...
können in Abständen von mehr als Wagenbreite auf einem liegenden Tragbalken gelagert
sein (Fig. 1 und 2), je nach der Anzahl der in einer bestimmten Frist zu entladenden Wagen.
So wird es möglich, nach Entfernen einer Stirnwand L, Fig. 2, einen oder mehr Wagen
zugleich durch Hochziehen der einen Achse mittelst der Kette oder des Seiles K zu entladen.
Bei diesem Hochziehen kippt der Wagen um die andere Achse und erhält eine derart geneigte Stellung, dafs sein Inhalt frei
herausfällt.
Bei Wagen, bei welchen der Zugang der Vorstecker V zu den Rädern durch an die
Achsenschenkel angreifende Kastenstützen verbaut ist, spaltet man die Kette bei g in zwei
Stränge m1 und m2, Fig. 6 und 7, an welchen
der Bügel ip hängt. Dieser wird unter die Nabe geschoben und mittelst der hinter den
Speichen durchgezogenen Schliefskette η an seinem Platze gehalten.
Nach der Abänderung Fig. 8 kann man mit der Achse des Wagens auch einen Bolzen b
mit oberer Oese ο verbinden, in welche eine durch Anhaken mit der Kette K zu verbindende Hakenstange ^1 eingehakt werden kann.
Um die beladenen Wagen leichter aufziehen zu können, lassen sich mit den Ketten oder
Seilen leicht Gegengewichte in Verbindung bringen, deren Gröfse dem arithmetischen
Mittel aus dem Gewicht der vollen und leeren Wagen entspricht.
Ueber die Scheiben RR1... kann eine horizontale
Zugstange \ geführt werden, die am besten aus zwei auf Hochkantejstehenden Flachschienen
besteht, welche durch kurze Querstücke Q1 Q} . . . verbunden sind (Fig. 2 und 3).
An das eine Stangenende greift eine Kette oder ein Seil K, während an das entgegengesetzte
Ende der Zugstangen jj die Hebezeugketten sich anschliefsen. Natürlich könnten die Scheiben
RR1... auch auf einer in Richtung des Tragbalkens
gelagerten Transmissionswelle angeordnet und mit passender Ein- und Ausrückung versehen werden.
Claims (1)
- Patent-Anspruch:Eine Entladevorrichtung für Wagen, dadurch gekennzeichnet, dafs oberhalb der Entladestellen Scheiben oder Rollen (R R1. . .) gelagert sind, über welche mit der einen Achse der Wagen in Verbindung zu bringende Ketten (oder Seile) (K) führen, zum Zwecke, durch Anziehen der letzteren und mittelst Schlingen (H1 H2), welche durch einen Vorstecker (ν) mit den Radspeichen verbunden werden, die Wagen um die andere Achse zu kippen und in eine die selbstthätige Entleerung ermöglichende geneigte Stellung zu bringen.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE53286C true DE53286C (de) |
Family
ID=327948
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT53286D Expired - Lifetime DE53286C (de) | Entladevorrichtung für Wagen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE53286C (de) |
-
0
- DE DENDAT53286D patent/DE53286C/de not_active Expired - Lifetime
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