DE1655C - Kontinuirlich wirkende Drahtseilbahn - Google Patents

Kontinuirlich wirkende Drahtseilbahn

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DE1655C
DE1655C DE1655DA DE1655DA DE1655C DE 1655 C DE1655 C DE 1655C DE 1655D A DE1655D A DE 1655DA DE 1655D A DE1655D A DE 1655DA DE 1655 C DE1655 C DE 1655C
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M Neuerburg & F Schulten
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B61RAILWAYS
    • B61BRAILWAY SYSTEMS; EQUIPMENT THEREFOR NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B61B7/00Rope railway systems with suspended flexible tracks
    • B61B7/04Rope railway systems with suspended flexible tracks with suspended tracks serving as haulage cables

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Transportation (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Ropes Or Cables (AREA)

Description

1S77.
M. NEUERBURG und F. SCHULTEN in KÖLN λ. Ru. Continuirlicli wirkende Drahtseilbahn.
Fatcntirt im Deutschen Reiche vom 23. December 1877 ab.
Diese Drahtseilbahn besteht aus zwei, um zwei Rollensysteme am Anfangs- und Endpunkte befestigten endlosen Seilen. Auf diesen bewegen sich die Fördergefäfse in einer endlosen Kette von miteinander verbundenen Wagen. Jeder Wagen hat am hinteren Theile eine feste Axe mit zwei Laufrollen, die auf den Tragseilen oben bezw. unten rollen können, während der vordere Theil des einen auf dem hinteren Theil des folgenden Wagenkastens ruht. Die so gebildete Wagen- bezw. Kastenkette wird bewegt durch ein um zwei Seilrollen geschlungenes, endloses Drahtseil, an welchem jede Wagenaxe durch eine Klemmvorrichtung befestigt ist.
Die Rollenabschnitte B für die oberen Tragseile b, und ebenso C für die unteren Seile c haben mit den Rollen A für das Zugseil α dieselbe geometrische Axe. B und C sitzen drehbar auf einer hohlen Verlängerung der Lager EE, durch welche eine massive Axe gesteckt ist, auf welche die Zugseilrolle A aufgekeilt ist; diese massive Axe erhält am Anfang oder Ende der Bahn den Antrieb.
An einem Ende der Bahn können die Rollenabschnitte B und C durch die Schrauben F gegeneinander in der Ebene ihrer Kreisflächen zusammengeschraubt, und dadurch die mit den Rollen befestigten Tragseile gegeneinander gespannt werden, während eine Anspannung des ganzen Systems aufserdem noch an einem Endpunkte der Bahn durch Verschiebbarkeit der Axlager erzielt wird, und zwar bei langen Bahnen vermittelst Ketten, Rollen F1 und Gewichtskasten G, oder bei kurzen Strecken durch eine Bufferbatterie // Es kann durch Regulirung der Schrauben F je ein oberes und ein unteres Tragseil gegen die betreifenden anderen und gegen das Zugseil beliebig gespannt werden.
Damit die Laufrollen mit den Kasten ohne Stofs vom oberen Tragseil auf das untere übergehen können, ist, soweit sich die beiden Scheiben in der Seitenansicht decken, der Abstand der Laufflächen von B und C genau gleich dem Rollendurchmesser des Kastens. Das obere Tragseil b ist .einfach um die Rolle B geschlungen und an einem Arme durch Klemmschrauben befestigt, während das Seil c durch das Material der Rolle C hindurchgeht und auf deren Rücken festgeklemmt ist; die Fortsetzung der Lauffläche für das Laufrad bildet dann eine dem Seil entsprechende Wulst an der inneren Peripherie der Scheibe.
Die Befestigung des Laufseiles an der Wagenaxe wird durch zwei, auf Blatt II ersichtliche Klemmbacken bewirkt, die das Sei) bis etwas über die Mitte umfassen, und durch eine Schraube H1 zusammengeprefst werden. Die Klemmbacken sitzen drehbar auf der der Dicke derselben entsprechend eingedrehten Axe, da beim Uebergang der grofscn Hahn auf die Scheiben B und C eine gewisse Drehbarkeit erforderlich ist. Die Schraube" H1 legt sich mit dem oberen Theile ihres Kopfes gegen die Laufaxe, damit die Klemmbacken sich nicht auf der Axe in der Längsrichtung verschieben können. Der Schraubenbolzen ist, soweit er in den Klemmbacken sitzt, von quadratischem Querschnitt, um eine Drehung des viereckigen Kopfes zu vermeiden, hat aber zwischen Kopf und Klemmbacken noch einen verstärkten runden Querschnitt von etwas gröfserer Breite, als die Dicke des Auges eines Hakens £ beträgt, der hier leicht drehbar befestigt ist, und in einem an vorhergehenden Kasten eingenieteten Haken K eingehängt ist. So trägt beim Uebergang über die Rollen B und C und in der unteren horizontalen Kette jeder vorausgehende Wagen den vorderen Theil des nachfolgenden und läfst doch eine gewisse Verschiebung desselben zu.
Soll ein Wagen ausgehängt werden, oder soll die Wagenkette auf eine gewisse Länge unterbrochen werden, so kann am vorderen Ende des ersten Wagens der Seilklemmer C mit seinem Haken auf das Zugseil aufgesetzt, und so ein Abfallen dieses Wagens vermieden werden.
Die Laufaxen der Wagen sitzen fest in den an denselben angenieteten Augen, während die Laufräder leicht drehbar sind; die Lastseile sind in passenden Entfernungen durch kleine Rollen unterstützt, die ein Passiren der Laufräder zulassen. Vor und hinter der Unterstützung findet durch die geringe und gleichmäfsig vertheilte Belastung der Tragseile nur eine geringe Durchbiegung statt, und werden diese dadurch bedeutend geschont.
Diese Art Drahtseilbahn zeichnet sich sowohl durch Einfachheit in der Anlage an den Endstationen, sowie auch durch Ersparnifs an Arbeits-
DE1655DA 1877-12-22 1877-12-22 Kontinuirlich wirkende Drahtseilbahn Expired - Lifetime DE1655C (de)

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Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE972470C (de) * 1952-04-25 1959-07-30 Herbert Dr-Ing Habil Knaust Kettenhalterung fuer Stahlplattenbaender
DE976637C (de) * 1940-10-01 1964-04-09 Guenter Claus Aumund Plattenfoerderband

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE976637C (de) * 1940-10-01 1964-04-09 Guenter Claus Aumund Plattenfoerderband
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