DE85228C - - Google Patents

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DE85228C
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Germany
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basket
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B61RAILWAYS
    • B61BRAILWAY SYSTEMS; EQUIPMENT THEREFOR NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B61B7/00Rope railway systems with suspended flexible tracks

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Transportation (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Handcart (AREA)
  • Cash Registers Or Receiving Machines (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Der im Folgenden beschriebene Förderwagen mit Korb bezweckt, Waaren, welche von einem Käufer erworben, von der Verkaufsstelle, beispielsweise in gröfseren Geschäften, nachdem das betr. Packet oder dergl. mit dem Namen des Käufers und des Preises versehen worden, zur Kasse zu bewegen, um hier nach Entrichtung des Kaufgeldes an den Käufer überliefert zu werden.
Auf beiliegender Zeichnung ist:
Fig. ι die Seitenansicht eines Förderwagens mit darunter hängendem Waarenkorb.
Fig. 2 ist eine Ansicht von hinten in der Pfeilrichtung χ in Fig. 1. -
Fig. 3 ist eine Draufsicht des Förderwagens fertig zur Abwärtsbewegung zur Ablagestelle.
Fig. 4 zeigt den Förderwagen in vollständigem Ruhestand.
Fig. 5 ist eine theilweise Seitenansicht mit theilweisem Schnitt durch den Förderwagen.
Fig. 6 ist ebenfalls eine Seitenansicht und zeigt den Mechanismus zum Auf- und Niederlassen des Waarenkorbes in dem Augenblick, wo der Wagen mit dem Korb an der Ablagestelle bezw. Kasse ist.
Fig. 7 ist ein Detail der Theile, mittelst deren der Waarenkorb vom Wagen behufs Einpackens der gekauften Waare auf den Verkaufstisch niedergelassen werden kann.
Fig. 8 ist eine schematische Darstellung des Ganges der ganzen Anordnung.
A ist eine an der Decke des Verkaufsiocales befestigte Tragstange, die mittelst Streben b in ihrer Lage erhalten wird. Unten an der Stange ist eine Hülse B befestigt, die mit einer gegabelten Stange B1 versehen ist, an welcher ein Hebel L gelenkig befestigt ist, der mittelst eines nach oben geführten, über Rollen P1 und P2 laufenden, zu den Händen des Verkäufers führenden Seiles K1 auf- und niederbewegt werden kann. Am vorderen Ende dieses Hebels L ist, über einen Bügel / geschlungen, ein Seil K angebracht (Fig. 1), welches, über zwei Röllchen P nach rückwärts geführt, mit seinen beiden Enden an dem an der Stange A festsitzenden Gabelstück C festgemacht ist. Um dieses Seil K stets straff zu erhalten, ist dasselbe nächst dem Bügel / durch ein Gewicht L2 belastet, welches mittelst Hebelarm L1 drehbar am Hebel L aufgehängt ist, so dafs durch das sich stets auf das Seil K legende Gewicht L2 die Schnur straff gezogen bleibt (Fig. 1). Ein von der Tragstange A bis zur Ablagestelle führendes Laufseil W (Fig. 8), das an dieser Stelle in entsprechender Weise befestigt ist, nimmt den mit zwei Rillenrädern R R versehenen Förderwagen E auf. Die seitlich vorstehenden Achsen dieser Rillenräder legen sich auf das zu beiden Seiten gezogene Führungsseil K (Fig. 3 und 4). Es können also Wagen und Waarenkorb von der Verkaufsstelle aus nicht zur Ablagestelle laufen, wenn sich der Hebel L in etwas nach oben geneigter Lage befindet. Sie gleiten jedoch beim Niederlassen des Hebels über das Führungsseil K bezw. das Laufseil W von der Verkaufsstelle zur Ablagestelle (Fig. 8).
Um den im Ruhestand oberhalb des Verkaufstisches an einer Schnur K'2 (Fig. 1) hängenden, vom Wagen abgetrennten Waarenkorb zwecks Aufladens der Waaren auf den Tisch
niederzulassen, ist nachstehende Vorrichtung getroffen: Zu beiden Seiten einer durchbrochenen Platte F (Fig. i, 3 und 4) sind Hülsen ff befestigt, an welchen vermittelst Tragseile g g der Waarenkorb G aufgehängt ist; diese den Korb tragende Platte .F ist durch Schnüre K^ K2 aufgehängt, welche unten mit Kugeln versehen sind, die sich unter die Platte F legen und den Korb in dieser vom Wagen abgesonderten Lage erhalten. Soll der Korb niedergelassen werden, so hakt der Verkäufer den Bügel k1 (Fig. 1 und 7) aus dem an der Führungsstange A1 sitzenden Klötzchen a, das unten einen Einschnitt N hat (Fig. 6), aus (Fig. 7). Die Führungsstange A1 ist an einem Arm D der Tragstange A befestigt.
Unter dem Eigengewicht des Korbes wird das etwas leichtere' , Gegengewicht w an der Stange A1 entlang nach oben geschnellt und buffert gegen die Feder s (Fig. 6), während der andere Theil der Schnüre K'2 K2 (Fig. 7) über die Röllchen P3 P3 sich mit dem Korb G nach abwärts bewegt.
Behufs Einhakens des Korbes G mit seiner Platte F an den Förderwagen ist die in Fig. 5 dargestellte Anordnung getroffen. Bei scharfem Anziehen der Schnüre K2 bezw. deren Verlängerung K3 (Fig. ι, 6 und 7) drückt der mittlere Steg der Platte F den federnden Knaggen bezw. Sperrhaken E'A zur Seite und schnappt darauf sofort in diesen Haken ein (Lage in Fig. 5), worauf dann die Schnüre K2 K'2 unter Einwirkung des' Gewichtes der Kugeln k (Fig. 6) wieder allein etwas niedergehen, ' dadurch den Waarenkorb, der nun am Förderwagen hängt, vollständig freigebend. Hierauf wird der Wagen E mit dem Waarenkorb G beim Niederlassen des Hebels L über das Laufseil W und über das doppelt gelegte Führungsseil KK zur Ablagestelle bezw. zur Kasse gleiten. Beim Hochheben des Hebels L läuft der Förderwagen E, mit seinen Achsen auf dem Doppelseil K (Fig. 4 und 5) gleitend, wieder zurück und stöfst, indem er beim Anstofs mit seiner Stange E^ gegen die Platte C2 läuft, die Feder e und den Sperrhaken Es zurück; die Platte F wird' dadurch wieder frei, worauf dieselbe mit dem Korb sich wieder auf die etwas unterhalb an den Schnüren K'2 K2 ruhenden Kugeln k k legt.

Claims (2)

Patent-Ansprüche:
1. Eine Fördervorrichtung für Waaren in Kaufläden, gekennzeichnet durch einen drehbar angeordneten, ein zweifaches Führungsseil (K) tragenden Hebel (L), und ein geneigtes, festes Laufseil (W), auf welchem der einen Korb tragende Förderwagen (E) selbs'tthätig dem Förderziel zuläuft, um von dort auf dem Doppelseil (K) mit seinen überstehenden Achsen wieder zurückzugleiten, sobald der Hebel (L) vermittelst Seilzuges (K1) in die nach hinten geneigte Lage gebracht wird..
2. BeLder unter 1. gekennzeichneten Fördervorrichtung eine Einrichtung zur lösbaren Verbindung des Korbes (G) mit dem Förderwagen, bestehend aus einer mit dem Korb (G) verbundenen, durchbrochenen Platte (F) und einer am Wagen angebrachten Klinke (E%)\, welche: beim Hochziehen des Korbes die Platte (F) fängt und beim Zurücklaufen des Wagens durch die Stange (E2) und die Feder (e) selbstthätig ausgelöst wird. ;
Hierzu 2 Blatt Zeichnungen:
DENDAT85228D Active DE85228C (de)

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