DE53173C - Vorrichtung an Drehbänken zum Centriren, Einspannen, Abdrehen und Ablegen von Arbeitsstücken - Google Patents

Vorrichtung an Drehbänken zum Centriren, Einspannen, Abdrehen und Ablegen von Arbeitsstücken

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Publication number
DE53173C
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DE
Germany
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lathes
turning
centering
clamping
work pieces
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Expired - Lifetime
Application number
DENDAT53173D
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English (en)
Original Assignee
f. NYST in Lüttich, Belgien, 62 rue d'Harscamp
Publication of DE53173C publication Critical patent/DE53173C/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B23MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B23BTURNING; BORING
    • B23B5/00Turning-machines or devices specially adapted for particular work; Accessories specially adapted therefor

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Turning (AREA)

Description

PATENTA
Vorliegende Erfindung bezieht sich auf eine Vorrichtung an Drehbänken zum raschen Abdrehen von Rotationskörpern, indem das Einspannen, Centriren, Abdrehen und Ablegen des fertigen Werkstückes allein durch die Bewegung des Reitnagels vermittelst eines Handrades oder Stellhebels erfolgt.
Diese Vorrichtung ist auf beiliegender Zeichnung in
Fig. ι im Verticalschnitt,
■ Fig. 2 in Seitenansicht und
Fig. 3 im Grundrifs dargestellt.
Auf dem oberen Theil des Gestelles^ dem Bett M, ist eine Vorderdocke N und eine Hinterdocke O angebracht. In ersterer ist die glatte, in der Längsrichtung verschiebbare Spindel A angeordnet, die durch eine Kegelfeder B stets nach hinten gedrückt wird. Die Spindel A erhält ihre drehende Bewegung vermittelst der Riemscheibe D und überträgt dieselbe durch die Zahnräder G und C auf die Welle J und das darauf befestigte Zahnrad E, welches mit dem Rad F in Eingriff steht. Letzteres sitzt lose auf dem in der Längsrichtung verschiebbaren Reitnagel.
■ Die Spindel A und das Getriebe F drehen sich somit in gleicher Richtung und mit gleicher Geschwindigkeit; ihre Beiden gegen einander gekehrten Enden haben kegelförmige Vertiefungen, so dafs ein in diese Vertiefungen eingesteckter Körper, sobald er festgeprefst wird, eingespannt und centrirt ist, die Drehbewegung der Spindel also mitmachen mufs.
Der Support K kann in bekannter Weise unabhängig von der Docke oder mit dieser verbunden auf dem Gestell angebracht werden; in beiden Fällen ist er jedoch feststehend, und ebenfalls das Werkzeug L, während sich das Werkstück gegen letzteres bewegt.
Die Wirkungsweise der Drehbank ist folgende:
Das zu bearbeitende Werkstück, auf der Zeichnung ein Niet, wird in die kegelförmigen Vertiefungen eingesteckt und mittelst einer am Reitnagel befindlichen, durch das Handrad H gedrehten Schraube einerseits und den Gegendruck der Kegelfeder B andererseits festgeprefst und in Umdrehung versetzt. Durch Vorschieben des Reitnagels wird das Werkstück gegen das Werkzeug geführt und in gewünschter Weise bearbeitet.
Sobald dies geschehen, schraubt man den Reitnagel zurück, das Arbeitsstück entfernt sich vom Meifsel, die Feder B dehnt sich wieder aus, bis endlich die Spindel dem Reitnagel nicht mehr folgt und das Arbeitsstück herabfällt, um durch ein neues ersetzt zu werden.
Es ist klar, dafs an Stelle der Schraube und des Handrades auch eine glatte Spindel und ein Hebel zum Bewegen des Reitnagels verwendet werden kann.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Eine Vorrichtung an Drehbänken, welche das zwischen die durch eine Feder beeinflufste Drehbankspindel α und den mit letzterer gleichartig rotirenden Kopf F des Reitnagels eingetragene Arbeitsstück einzuspannen, zu centriren, abzudrehen und abzulegen gestattet, indem nur der Reitnagel O verschoben zu werden braucht.
DENDAT53173D Vorrichtung an Drehbänken zum Centriren, Einspannen, Abdrehen und Ablegen von Arbeitsstücken Expired - Lifetime DE53173C (de)

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