DE79629C - - Google Patents

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DE79629C
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B23MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B23BTURNING; BORING
    • B23B5/00Turning-machines or devices specially adapted for particular work; Accessories specially adapted therefor

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Turning (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMTA^
Den Gegenstand vorliegender Erfindung bildet eine selbstthätig arbeitende Facondrehbank, welche dadurch gekennzeichnet ist, dafs die Leitspindel dem Support eine absatzweise Bewegung ertheilt, wobei der den Drehstahl haltende Theil des Supports quer zur erstgenannten Bewegung hin- und hergezogen wird.
Fig. ι der Zeichnung zeigt eine Vorderansicht der Drehbank,
Fig. 2 eine linke Endansicht und
Fig. 3 den Gruhdrifs derselben.
Fig. 4 ist ein Querschnitt nach Linie x-x (Fig. 3) in vergrößertem Mafsstabe.
1 Fig. 5 und 6 zeigen einen Theil des Drehbankbettes mit der Leitspindel in ein- und ausgerückter Stellung.
Auf einem Gestell, bestehend aus den Füfsen α α1, der Platte b und den beiden kleineren Füfschen c und c1 ist ein Bett d aufgeschraubt, auf welchem sich der Spindelkasten e und der Support f befinden. In dem Spindelkasten e ist die Spindel g gelagert, aufweicher eine Stufenscheibe h und ein Spannfutter i zum Festklemmen des Drahtes sitzt.
Der Support F trägt die Stütze i' zur Führung des Drahtes und besteht aus zwei Theilen, einem Untertheil _/', Fig. 4, welcher mittelst der Leitspindel / längsweise auf dem Bett d verschoben wird, und einem Obertheil f2, welcher mit einem Bock zum Festklemmen des Drehstahles versehen ist und mittelst einer der Leitspindel parallel gelagerten Welle m eine Hin- und Herbewegung auf dem Untertheil f1 quer zur Längsachse des Bettes empfängt.
Zur Erzeugung dieser Bewegung ist bei der hier dargestellten Ausführungsform auf der Welle m ein Excenter η angebracht, welches von einem länglichen Ring umgeben ist, dessen kürzere waagrechte Achse dem Durchmesser des Excenters entspricht. Der Ring bildet einen Theil des Armes p, welcher an dem verschiebbaren Theil f% des Supports befestigt ist. Beim Drehen der Welle m wird also durch Excenter η und Arm ρ dem Supporttheil _/2 die gewünschte hin- und hergehende Bewegung ertheilt.
Die durch eine geeignete Räderübersetzung von der Spindel g aus erzeugte Drehbewegung der Welle m wird auf die Leitspindel / durch die Zahnräder q ql weiter übertragen. Die Nabe r des Zahnrades ql ist mit einer schraubenförmigen Fläche, deren Steigung der des Gewindes an der Leitspindel entspricht, ausgerüstet.
Gegenüber dieser Nabe r ist am festen Maschinengestell ein Wulst r1 vorgesehen, dessen Endfläche gleichfalls ein Schraubengewinde darstellt, derart, dafs der Wulst r1 ein Gegenstück der Nabe r bildet. Gewünschtenfalls kann die Schraubenfläche nur an einem dieser beiden Gegenstücke vorgesehen sein. Es genügt, am anderen Theil nur einen Ansatz anzuordnen, welcher der Höhe der Schraubenwindung des anderen Theiles entspricht.
Die Wirkung mit Bezug auf Verschiebung
ist dieselbe, jedoch gestaltet sich die zu überwindende Reibung bei voll ausgebildeten Schraubenflächen günstiger (Fig. 5 und 6).
Bei Drehung der Welle m wird mittelst des Excenters η der Obertheil /2 mit dem Bock 0 und dem Fagiondrehstahl so weit zur Seite geschoben, bis das betreffende Werkstück durch den Fagondrehstahl seine richtige Form erhalten hat.
Während der Zeit, in welcher der Drehstahl das Werkstück bearbeitet und wieder zurückgezogen wird, bewegt sich die Leitspindel / um einen Gewindegang rückwärts, und zwar dadurch, dafs die Nabe r ihres Zahnrades q1 auf dem Wulst um die Höhe der Curvenfläche verschoben wird, so dafs der Support _/ die eingenommene Stellung so lange beibehält, bis die höchsten Stellen der Curvenflächen an der Nabe r und dem Wulst r1 an einander vobeigleiten. Durch ein mit der Spindel / oder dem Support verbundenes freihängendes Gewicht wird die Spindel dann vorgezogen, so dafs die Curvenflächen in einander einfallen und der Support um die Höhe des Schraubenganges der Spindel vorbewegt wird (Fig. 6). Dadurch wird eine stofsweise Vorbewegung des Supports ermöglicht, wobei das Werkzeng während des jeweiligen Stillstandes des Supports sich einmal hin- und herbewegt.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Fagondrehbank zum selbsttätigen Bearbeiten von Werkstücken jeder Art, dadurch gekennzeichnet, dafs die Leitspindel mit Hülfe geeigneter Curvenscheiben in ihrer Längsrichtung derart zurückbewegt wird, dafs der Support in dieser Richtung bei der Hin- und Herbewegung ■ des Werkzeuges keine Verschiebung erleidet, die Spindel jedoch nach Vollendung einer Umdrehung zusammen mit dem Support um das zurückbewegte Stück vorgeschoben wird.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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