DE530091C - Leuchtschild - Google Patents

Leuchtschild

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DE530091C
DE530091C DEK111572D DEK0111572D DE530091C DE 530091 C DE530091 C DE 530091C DE K111572 D DEK111572 D DE K111572D DE K0111572 D DEK0111572 D DE K0111572D DE 530091 C DE530091 C DE 530091C
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    • GPHYSICS
    • G09EDUCATION; CRYPTOGRAPHY; DISPLAY; ADVERTISING; SEALS
    • G09FDISPLAYING; ADVERTISING; SIGNS; LABELS OR NAME-PLATES; SEALS
    • G09F13/00Illuminated signs; Luminous advertising

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  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Theoretical Computer Science (AREA)
  • Illuminated Signs And Luminous Advertising (AREA)

Description

  • Leuchtschild Es sind Leuchtschilder bekannt, deren Zeichen aus lichtdurchlässigen Stäben, Rohren o. dgl. bestehen. Es ist auch bekannt, Leuchtschilder durch ein Transparent (lichtundurchlässige Platte mit Aussparungen) zu bilden, hinter dem eine aus verschiedenfarbigen, durchsichtigen Stäben oder Röhrchen bestehende Wand angeordnet ist, die hinter dem Transparent vorbeibewegt wird, wobei sich die Stäbe oder Röhrchen um ihre Achse drehen. Die Erfindung besteht nun in der Kombination dieser beiden Elemente und ist demnach 'dadurch gekennzeichnet, daß die Lichtstrahlen vor dem Durchtritt durch die Zeichen eine zweckmäßig bewegbare, aus verschiedenfarbigen, durchsichtigen Stäben oder Röhrchen bestehende Wand durchdringen und daß die Zeichen aus lichtdurchlässigen Stäben, Röhrchen oder zum Zeichen sich stab- und röhrenförmig zusammensetzenden Teilkörpern bestehen.
  • Diese Kombination bringt neue, besonders wirksame reklametechnische Wirkungen her. vor. Diese ergeben sich daraus, daß sowohl die Buchstaben als auch die hinter ihnen angeordneten Körper die Lichtstrahlen brechen, da zwei optische Systeme hintereinandergeschältet sind. Die die Wand bildenden Stäbe oder Röhrchen erscheinen auf den Buchstaben als Striche, die sich bei Bewegung der Wand auf den einzelnen Teilen der Buchstaben, j e nach der Richtung, in der sie die Stäbe kreuzen, aufwärts oder abwärts bewegen und auf den gebogenen Teilen der Buchstaben in verschiedenen Richtungen rotieren.
  • Weiter brechen alle Teile der Buchstaben, die verschiedene Richtung haben, die aus einem dahinterliegenden Körper kommenden Lichtstrahlen je einmal gegen den Beschauer und, da die Körper (Stäbe oder Röhrchen) dicht aneinanderliegen, auch die der benachbarten Körper. Es erscheinen also in jedem Teil jedes Buchstabens mehrere Lichtpunkte oder Striche, so daß sich nicht nur eine neue Reklamewirkung, sondern auch eine bessere Ausnutzung der Lichtquelle ergibt, da die Gleichmäßigkeit der Beleuchtung auch bei strahlender Beleuchtung erzielt wird, so daß das wenig wirtschaftliche Zerstreuen des Lichtes, z. B. durch eine Mattscheibe, nicht vorgesehen zu werden braucht.
  • In der Zeichnung ist der Erfindungsgegenstand beispielsweise veranschaulicht in schematischer Darstellung, und zwar sind: Abb. z ein Leuchtbild im Querschnitt, Abb. z die Draufsicht einer Einzelheit hierzu, Abb. 3 und d: zwei andere Ausführungsformen des Schildes im Querschnitt.
  • Das in Abb. r dargestellte Leuchtbild weist zwischen den Zeichen a und der Lichtquelle h eine aus lichtdurchlässigem Material, z. B. Glas, Celluloid, Kunstharz bestehende Wand i auf, die durch -Stäbe oder Röhrchen gebildet wird. Diese können beliebigen Querschnitt, Form und-Lage--haben, aus Teilkörpern zusammengesetzt und farblos oder gleich bzw. verschieden gefärbt sein. Die Rohre können leer sein oder farbige oder farblose Füllung (z. B. Flüssigkeiten) enthalten oder Geißlersche Röhren (z. B. Neonröhren) sein. Die Stäbe oder Röhrchen werden zweckmäßig schräg zur Hauptrichtung der Zeichen angeordnet (Abb. a).
  • Zur Erhöhung der Wirkung kann die Wand i beliebig bewegbar sein. Gemäß Abb. i besitzen sie Längsführungen, die eine hin und her gehende Bewegung zulassen. Nach Abb. 3 ist eine Welle j zur Drehung der durch die Stäbe gebildeten Wand i vorgesehen. Es wäre beispielsweise auch möglich, die Wand als endloses Band auszubilden, das um die Mittelachse umläuft, oder sie so zu bewegen, daß sich ihr Abstand von den Zeichen a ändert.
  • Sehr schöne Wirkungen lassen sich dadurch erzielen, daß die aus Stäben bestehende Wand die Zeichen als Reflektor k mittelbar beleuchtet (Abb. q.). Hierbei erhält die den Reflektor bildende Wand Schräglage zur Ebene des Schildes a, da die Lichtquelle d zweckmäßig ober- oder unterhalb des Schildes angeordnet wird. Die Wand kann auch in diesem Falle parallel zum Schild bewegt werden.

Claims (3)

  1. PATEN TANSPRÜcHR: i. Leuchtschild, dadurch gekennzeichnet, daß die Lichtstrahlen vor dem Durchtritt durch die Zeichen eine zweckmäßig bewegbare, aus verschiedenfarbigen, durchsichtigen Stäben oder Röhrchen bestehende Wand durchdringen und daß die Zeichen aus lichtdurchlässigen Stäben, Röhrchen oder zum Zeichen sich stab- und röhrenförmig zusammensetzenden Teilkörpern bestehen.
  2. 2. Leuchtschild nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die verschiedenfarbigen, durchsichtigen Stäbe oder Röhrchen der Wand schräg zur Hauptrichtung der Ankündigung liegen.
  3. 3. Leuchtschild nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die als Reflektoren ausgebildeten Körper die Zeichen mittelbar beleuchten.
DEK111572D 1928-08-09 1928-10-16 Leuchtschild Expired DE530091C (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
AT530091X 1928-08-09

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DE530091C true DE530091C (de) 1931-07-21

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ID=3676075

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DEK111572D Expired DE530091C (de) 1928-08-09 1928-10-16 Leuchtschild

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