DE529953C - Vorrichtung zum Ausbessern von Laufmaschen in Wirkwaren - Google Patents
Vorrichtung zum Ausbessern von Laufmaschen in WirkwarenInfo
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- DE529953C DE529953C DEH120151D DEH0120151D DE529953C DE 529953 C DE529953 C DE 529953C DE H120151 D DEH120151 D DE H120151D DE H0120151 D DEH0120151 D DE H0120151D DE 529953 C DE529953 C DE 529953C
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Classifications
-
- D—TEXTILES; PAPER
- D04—BRAIDING; LACE-MAKING; KNITTING; TRIMMINGS; NON-WOVEN FABRICS
- D04B—KNITTING
- D04B17/00—Repairing knitted fabrics by knitting operations
- D04B17/04—Repairing knitted fabrics by knitting operations by picking-up dropped stitches
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Description
- Vorrichtung zum Ausbessern von Laufmaschen in Wirkwaren Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zumAusbessern von Laufmaschen in Strumpfwaren oder sonstigen gestrickten oder gewirkten Gegenständen.
- Für gewisse Läden, Werkstätten usw. ist es üblich geworden, die Laufmaschen in Strickwaren und besonders Frauenstrümpfen auszubessern. Dies geschieht mittels der bekannten Zungennadel. Diese Nadel wird bisher gewöhnlich mit der Hand bewegt, indem man sie über die den Laufmaschenraum kreuzenden Querfäden hin und her bewegt.
- Man arbeitet so, daß man die Nadel durch die letzte Masche oder Schleife am Ende der Laufmasche führt und dabei mit ihrem Haken den nächsten oberhalb befindlichen Querfaden erfaßt und ihn durch die Schleife zur Bildung der nächsten Masche zieht. Dieser Vorgang wiederholt sich, bis sämtliche Maschen aufgenommen sind.
- Dies geschieht, wie erwähnt, alles mit der Hand und ist bei rascher Arbeit ein sehr ermüdendes und aufreibendes Verfahren. Ferner sollte die Nadel nicht über ein bestimmtes Maß von z. B. etwa 13 mm hinaus über oder unter das Warenstück gezogen werden. Bei Handbetrieb wird aber der Nadelhub nie genau eingehalten werden können.
- Die Erfindung schafft nun einen mechanischen Antrieb für die Nadel, wobei diese selbst von Hand über das Warenstück geführt wird, und eine selbsttätige Ausrückung der Nadel bei bestimmter Überschreitung des Nadelhubes nach oben oder unten infolge des sich hierbei ergebenden Widerstandes im Fadenzug.
- In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel schematisch dargestellt.
- Abb. r ist ein Schaubild der Vorrichtung, Abb. z ein Längsschnitt der Nadelhülse, Abb. 3 ein Teillängsschnitt der Nadelhülse mit Darstellung der Führung, Abb. q. ein Querschnitt des Antriebes, Abb. 5 ein Schnitt nach Linie 5-5 der Abb. q., Abb. 6 eine Darstellung der Nadel. bei der Arbeit.
- Die Vorrichtung weist eine Nadel a mit einem Haken b und einer Zunge c auf, die gewöhnlich in die Offenlage schwingt, um das Greifen des Fadens zu ermöglichen. Wird aber die Nadel benutzt, um eine Masche oder Schleife durch eine. andere zu ziehen, so schützt die Zunge c den Faden der letzteren Masche vom Erfaßtwerden durch den Haken, der die erste Schleife gefaßt hat. Alles dies ist bekannt.
- Die Erfindung richtet sich auf den mechanischen Antrieb der Nadel. Diese wird in einem kleinen Futter e am Ende der hin und her gehenden Stange f gehalten, die durch den Griff oder die -Hülse h hindurchgeht. Dieser-läßt oben den biegsamen Draht g austreten, der -in- -das Maschinengehäuse i läuft und durch eine Verbindungsstange j mit einer Kurbelscheibe k verbunden ist. Diese hat relativ geringe Berührung mit dem Treibkegel m, der durch die Federn dagegen gepreßt wird und auf die Triebwelle o frei verschiebbar aufgekeilt ist. Die Triebwelle wird vom Motor ild durch ein Schneckengetriebe p, r angetrieben. Die Spannung der Feder n ist durch eine Mutter s einstellbar. Das Ganze stellt einen sehr schwachen Reibtrieb dar, der bei richtiger Einstellung der Feder durch die Mutter s schlüpft, wenn . ein bestimmter Widerstand auftritt. Zieht man z. B. die Maschen oder Fäden zü weit über oder unter das Werkstück, so überwindet die Fadenspannung an diesem Punkt die Reibungskraft des Reibtriebes, so daß die Nadel stehenbleibt und Beschädigung der Ware durch zu scharfes Anziehen der Fäden unterbleibt. Ferner kann durch einfaches Auflegen des Fingers auf das hin und her gehende Futter e die Maschine jederzeit stillgesetzt werden, da dies die Reibungskraft der Kupplung leicht überwindet.
- Man bringt den Strumpf o. dgl. auf eine geeignete Haltevorrichtung und hält einfach die Nadel mit der Hand darüber hin. Geschieht dies in der richtigen Lage zum Arbeitsstück, so geschehen die Hübe der Nadel nicht zu weit über oder unter der Ebene des Arbeitsstückes, und es tritt keine Beanspruchung des letzteren auf. Die Maschine bleibt also in Betrieb. Sobald aber die Lage der Nadel so verändert wird, daß das Arbeitsstück ungebührlich beansprucht wird, so schaltet die Maschine selbsttätig aus. Die Arbeiterin hat die hin und her gehende Nadel jederzeit vollständig in der Gewalt, da sie nur den Finger oder Daumen auf das Futter zu halten braucht, um die Nadel stillzusetzen. Unter dem Einfluß der Reaktion zwischen Werkstück und Nadel hüpft die letztere selbsttätig von Maschensteg zu Maschensteg in Richtung der Laufmaschen.
Claims (1)
- PATENTANSPRÜCHE: z. Vorrichtung zum Ausbessern von Laufmaschen in Wirkwaren, dadurch gekennzeichnet, daß eine durch einen Reib-oder anderen Antrieb hin und her bewegte Zungennadel während ihres Hinundherganges an einem Griff, der mit dem Antrieb in nachgiebiger Verbindung steht, von Hand in Arbeitsstellung gehalten und zur Aufnahme der Laufmaschen - in Richtung derselben bewegt wird. z. Vorrichtung nach Anspruch r, dadurch gekennzeichnet, daß sie einen Reibtrieb hat, von dessen durch einen Motor getriebenen Reibkegel mit Kurbelscheibe aus die Zungennadel mittels einer Kurbelstange, eines Verbindungsdrahtes und einer durch- .einen Handgriff hindurchgehenden Nadelstange mit Haltefutter ihre hin und her gehende Bewegung erhält. 3. Vorrichtung nach Anspruch t und a,` dadurch gekennzeichnet, daß die Reibungskraft des Reibtriebes durch eine Feder so einstellbar ist, daß dieser bei einem bestimmten Widerstand der Zungennadel, der durch die Ware selbst oder durch Druck des Fingers auf das Haltefutter entsteht, schlüpft.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| US529953XA | 1928-02-03 | 1928-02-03 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE529953C true DE529953C (de) | 1931-07-18 |
Family
ID=21981235
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEH120151D Expired DE529953C (de) | 1928-02-03 | 1929-02-01 | Vorrichtung zum Ausbessern von Laufmaschen in Wirkwaren |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE529953C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1057280B (de) * | 1953-04-24 | 1959-05-14 | Siemens Ag | Antrieb fuer Maschenaufnehmer |
-
1929
- 1929-02-01 DE DEH120151D patent/DE529953C/de not_active Expired
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1057280B (de) * | 1953-04-24 | 1959-05-14 | Siemens Ag | Antrieb fuer Maschenaufnehmer |
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